Fr, 30.01.2026

Vierter Platz bei der deutschen Meisterschaft im Schach


Am 26.05.2025 war es endlich so weit. Lennart Bergmann (1/7), Zhifei Yang (4,5/7),
Friede von Beckh (3,5/7), Alexander Tal (5/7), Alexander Marinov (5,5/7), Linus Schulze
(6/7) und Sebastian Kulhawiec (Ersatzspieler) machten sich mit Herrn Leppla auf den
Weg nach Karlsruhe zur Sportschule Schöneck. Begrüßt von exquisitem Essen, schlugen
sich alle, Hern Leppla miteingeschlossen, erstmal die Bäuche voll. Das Ziel unserer
Mannschaft war klar: Platz 1.
So ging es nach einer kleinen Motivationsrede von Lennart für alle schnell ins Bett, um
am nächsten Tag so richtig anzugreifen. Und wie angegriffen wurde: Nach drei Runden
war die Internatsschule Schloss Hansenberg ungeschlagen und geteilter erster!
Man hatte sich das gemeinsame Fußballspielen redlich verdient.
Nun ging es direkt in der ersten Runden am nächsten Tag gegen das an zwei gesetzte
Wilibald-Gluck-Gymnasium.
Schnell gewann man an Brett fünf und sechs und sicherte eine 2:0 Führung. Zhifei
spielte daraufhin ein sehr solides Remis, sodass wir nur noch einen Sieg brauchten. Bei
Frieda und Alex sah es leider schlecht aus uns beide verloren ihr spiel.
Glücklicherweise stand Lennart aber auf gewinn. Jetzt konnte nichts mehr schief gehen,
oder?
Lennart verlor. Mit Sekunden auf der Uhr und letzten Trickopfern seines Gegners lief er in
ein unvermeidbares Matt.
Die Stimmung war gebrochen. Wir von uns enttäuscht und nun ging es in der nächsten
Runde auch noch gegen die an eins gesetzte Mannschaft!
Es half nur noch eins: der Körperzellenrock. Nach Herr Mazaneks Vorbild, schüttelten
wir uns die schlechte Laune aus dem Körper heraus und gingen voller Freude in die
nächste Partie.
Nach dem wir leider wieder vier gewonnene Stellungen in nur drei Punkte verwandelten
und damit ein immer noch sehr starkes Unentschieden herausholten, gewannen wir
noch das letzte Spiel.
Gewannen wir die letzte Runde gegen die Deutschen Meister des letzten Jahres, so wäre
eine Platzierung unter den Top drei gesichert.
Jedoch waren das Gymnasium Theodorianum Paderborn so stark, dass wir die Partie nur
in ein Unentschieden verwandeln konnten.
Zwar punktgleich mit dem dritten Platz, aber der schlechteren Zweitwertung, konnten
wir uns auf den vierten Platz freuen.
Wir danken der Schule und im besonderen Herrn Leppla für die tolle Unterstützung. Es
war eine nervenaufreibende, aber unvergessliche Zeit, die allen von uns viel Freude
bereitet hat.