Am 27. Januar, dem Gedenktag der Opfer des Nationalsozialismus’, hat die Internatsschule Schloss Hansenberg den Projekttag „Erinnerungskultur“ für die E-Phase veranstaltet. Dieser diente dazu, dass sich die Schülerinnen und Schüler aktiv mit den Gräueltaten der Nationalsozialisten und der Geschichte der Erinnerungskultur beschäftigen konnten. Ebenso sollte der Projekttag auf die anstehende Berlinfahrt und dortigen Besuch vieler Mahnmale und Gedenkstätten vorbereiten.
In diesem Rahmen besuchte uns der renommierte Historiker Prof. Dr. Wolfgang Benz. Durch seine Spezialisierung auf die Entwicklung der Erinnerungskultur ermöglichte er uns einen neuen Einblick auf die damaligen Geschehnisse und deren Aufarbeitung. Der Vortrag baute nicht nur auf der frontalen Präsentation von Prof. Dr. Wolfgang Benz auf, sondern basierte auf den Fragen der Schülerinnen und Schüler des Internats, die von Simon Gaulke moderiert wurden. In der darauffolgende Fragerunde konnten die Schülerinnen und Schüler noch weitere Fragen stellen. Dabei interessierte sie vor allem die Frage, wie sie die Erinnerungskultur in ihren Alltag integrieren können und welche Bedeutung das Thema in Gegenwart und Zukunft hat.
Doch damit endete der Projekttag nicht. In den folgenden vier Stunden wurden weitere Angebote zur Verfügung gestellt, in die sich die Schülerinnen und Schüler einwählen konnten. Diese umfassten Themen zur NS-Geschichte, sowie die gegenwärtige Erinnerungskultur und passend zur Berlinfahrt einen Workshop zu den Denkmälern in unserer Hauptstadt.
Nach diesem lehrreichen Tag freut sich die E-Phase der Internatsschule Schloss Hansenberg auf die im März anstehende Berlinfahrt und wird durch ihr neu erlangtes Wissen sicher mit anderen Augen auf die Stadt und ihren Umgang mit Erinnerungskultur blicken.
Wir danken Herrn Kegler und der Fachschaft Geschichte für die Organisation dieses Tages und Prof. Dr. Wolfgang Benz, welcher sich für den Vortrag bereit erklärt hat.
Di, 27.01.2026

