Lerntempo, Lernzeiten und Lehrer selbst bestimmen

Das Lernlabor ist eine flexible Unterrichtsform, die in mentorieller Begleitung individuelle Schwerpunktsetzungen im Unterricht ermöglicht, den „regulären“ Unterricht ergänzt und die Begabungen der Schülerinnen und Schüler besonders fördert.

Jeweils für die dritten und vierten Stunden stellen sich die Schülerinnen und Schüler ihren eigenen Stundenplan zusammen, bestimmen Lerntempo, Lernzeit und Lehrer selbst und widmen sich konzentriert ihren individuellen Schwerpunkten. Das sind Freiheiten, die die Schülerinnen und Schüler zu schätzen wissen.

Ziele und Inhalte des Lernlabors werden von den Fachlehrern (auch in Absprache mit den Schülerinnen und Schülern) festgelegt. Die Inhalte sind klausur- und notenrelevant.

Darüber hinaus bietet das Lernlabor einen gemeinsamen organisatorischen Rahmen, auch für die kurs-,  jahrgangs- und fachübergreifende Zusammenarbeit von Fachlehrern. Gruppenarbeit ist ebenfalls eine wichtige Komponente des Arbeitens im Lernlabor.

Insgesamt fördert das Lernlabor die Selbständigkeit der Schülerinnen und Schüler. Die Fachlehrer unterstützen sie, indem sie individuelle Lernwege und Differenzierung ermöglichen.

Das Lernlabor beinhaltet entsprechend den Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler Kompensation, Enrichment oder Akzeleration und wird mentoriell durch den Lehrer-Mentor begleitet, der sich einen kontinuierlichen Überblick über die Arbeit seiner Mentees im Lernlabor verschafft und sich darüber mit ihnen im Austausch befindet.

Als Zeitfenster für Informationsaustausch (auch zwischen den Mentoren und den Fachlehrern) und mentorielle Begleitung steht die fest im Stundenplan verankerte Kommunikationszeit mittwochs 14:45-15:45 Uhr zur Verfügung, die auch für Gespräche mit den Mentorentandems (Lehrer und Sozialpädagoge) oder Jahrgangsteams verwendet werden kann.

Auf diese Weise leistet das Lernlabor einen wichtigen Beitrag zu einer ganzheitlichen Persönlichkeitsentwicklung der Schülerinnen und Schüler.