Kathrin Löhn, Lara Kulke · 09.10. - 03.11.2017

China

Nach mehr als zehn Stunden Flug kamen wir, insgesamt 13 Hansenberger, endlich am International Airport Pudong in Shanghai an. Man fühlte sich aufgrund der chinesischen Schriftzeichen, welche wir nicht lesen konnten, sofort in einer anderen Welt, weshalb wir uns auch erstmal ziemlich verloren fühlten.
Das gab sich aber bald als wir von einem Linde-Mitarbeiter abgeholt wurden und bei über 30 Grad zum Headquarter von Linde in Shanghai fuhren, wo wir zum ersten Mal unsere Gastfamilien trafen. Bei ihnen zu Hause kamen wir auch das erste Mal mit chinesischem Essen in Kontakt und ins Gespräch über kulturelle Unterschiede zwischen China und Deutschland.
Nach ein paar Tagen legte sich auch der Jetlag und man hatte sich langsam an das doch sehr unterschiedliche Leben in China gewöhnt. Unsere freien Nachmittage und Wochenenden verbrachten wir meistens in der Innenstadt und arbeiteten unsere Sightseeing-to-do-Liste nach und nach ab. An einem Tag wagten wir auch einen Ausflug in eine der Watertowns außerhalb von Shanghai, wo es noch traditionelle chinesische Architektur zu besichtigen gibt.  Der Ausflug gestaltete sich aufgrund der Sprachschwierigkeiten etwas schwieriger und wir unternahmen so noch einen kleinen etwas unfreiwilligen Abstecher zum Flughafen.
Letzten Endes bewältigten wir selbst die Sprachkomplikationen und konnten sowohl den Oriental Pearl Tower als auch das Shanghai Museum von unserer Bucket List streichen.
Auch unser Praktikum bei Linde hat uns sehr viel Freude bereitet und wir haben viele wertvolle Erfahrungen gesammelt. So haben wir sogar am letzten Tag unseres Praktikums unsere eigene Eiscreme aus Trockeneis und flüssigem Stickstoff hergestellt und waren auch sonst sehr gut in das Büroleben eingebunden.
Sowohl im Praktikum als auch bei der Gastfamilie gab es zu nahezu jeder Mahlzeit, sogar oft zum Frühstück schon, Reis, welchen wir schon jetzt sehr vermissen und der in keinster Weise mit dem deutschen Reis zu vergleichen ist.
Das Auslandspraktikum wird uns wohl immer in sehr guter Erinnerung bleiben, vor allem weil wir gelernt haben, ganz neue Herausforderungen auch 9000 Kilometer von zu Hause alleine zu bewältigen.

Kathrin Löhn,/Lara Kulke, Q1

 

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