Aus persönlichem Interesse aktiv – die Arbeitsgemeinschaften

Es gibt Vieles, das für Schülerinnen und Schüler neben dem schulischen Lernen auch von individuellem Interesse ist und wofür sich der eigene Mehr-Einsatz lohnt. Am Hansenberg wird in ganz unterschiedlichen Arbeitsgemeinschaften der entsprechende Raum hierfür geboten.

Die AGs bieten allen Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, sich nach persönlichen Schwerpunkten zu engagieren, beispielsweise im Chor oder in Theaterprojekten, bei Film, kreativem Schreiben, Robotik oder den zahlreichen anderen Interessengebieten.

Mathematik, Naturwissenschaften, Informatik

Der digitalen Logik auf der Spur – die Informatik AG

Wie schon der Name sagt, bietet diese AG all jenen Schülern und Schülerinnen einen Raum die sich auch in Ihrer Freizeit mit interessanten logischen Problemen der Informatik beschäftigen. In Teams oder alleine nehmen die Schüler an Wettbewerben wie „Bundeswettbewerb Informatik“ oder „Invent-a-Chip“ teil. Darüber hinaus lernen sie Algorithmen und Datenstrukturen kennen, die weit über den Unterricht hinausgehen.

Betreuung: Thomas Hörner

Mit Clip und Cleverness: Jugend präsentiert NaWi

In diesem Wettbewerb der Klaus Tschira Stiftung und der Eberhard-Carls-Universität in Tübingen werden interessierte Schüler eingeladen, ein Video zu MINT-Themen zu drehen, um eine naturwissenschaftlich-mathematische Frage zu beantworten.

Mögliche Fragestellungen könnten z.B. sein: Warum ist der Himmel blau? Warum friert der Eisbär nicht? Lässt sich mit Kombinatorik ein Jackpot knacken?

Die Aufgabe klingt zunächst einfach: „Dreh ein Video zu einem NaWi-Thema!“ Einzel- oder Teamarbeiten sind zu allen Themen in diesem Bereich möglich. Als Ergebnis wird ein Clip von einer Präsentation erstellt, die zum Beispiel in der Schule gehalten wurde. Wichtig ist, dass alles fachlich klar, überzeugend und gut zu verstehen ist. Das Video soll eine Länge von fünf Minuten nicht überschreiten.

In der zweiten – hoffentlich bestandenen – Qualifikationsrunde geht es darum, die Jury live mit der Präsentation auch fachlich zu überzeugen. In dieser Runde wird die Präsentation von einer qualifizierten Fachjury meist im April bewertet. Wer es hier unter die 100 Besten in Deutschland schafft, hat sich direkt für das Finale in Berlin qualifiziert!

Ein besonders guter Wettbewerb für alle NaWi-interessierten Schüler aus E1 – Q4.

Betreuung: Paul Rauh

Start up! Jugend gründet – Hightech-Wettbewerb

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung sucht bei „Jugend gründet“ die technisch interessierten und wirtschaftlich engagierten HiTekker des Jahres!

Schülerinnen und Schüler primär aus Kl. 10 erleben bei diesem exzellenten Online-Schülerwettbewerb (Businessplan und Wirtschaftssituation) hautnah und spielerisch alle Phasen einer Unternehmensgründung

Phase 1: Die Businessplanphase (Oktober bis Januar)

Die Teilnehmer entwickeln eine Idee für ein Hightech-Produkt unter Berücksichtigung von Fertigungstechniken, Marktpotenzialen und Unternehmenszielen. Der zweite Schritt ist die Erstellung eines eigenen Businessplans, um die Geschäftsidee auch virtuell zu „verwirklichen“. Bewertet werden die Businesspläne von einer Expertenjury aus Fachleuten von Banken, Unternehmen, Hochschulen und Verbänden.

Im Zwischenfinale (meistens im März/ April) bekommen wir Feedback von den Jury-Experten und entwickeln unsere Ideen entsprechend weiter.

Phase 2: Die Planspielphase (Februar bis Mitte Mai)

Hier beginnt das eigentliche Planspiel, in dem die Teams gründen, planen und managen. Die gesamte Unternehmensentwicklung wird online in acht Geschäftsperioden simuliert. Fachlichen Rat erhalten die Schülerinnen und Schüler dabei von einem virtuellen Business Angel oder per E-Mail von Experten.

Das Finale im Juni in Wolfsburg ist immer ein Top-Ereignis für alle Schüler!!!

Betreuung: Paul Rauh

Politik und Wirtschaft, Geschichte

Bundeswettbewerb Finanzen – mit Klasse Kasse machen

Ziel des Bundeswettbewerbs Finanzen ist es, durch attraktive Aufgabenstellungen die ökonomische Bildung von Schülerinnen und Schülern in der Einführungsphase zu fördern. Die Aufgaben sind als Gruppenarbeiten konzipiert, um die Vorteile von Teamwork, Kooperation und Heterogenität einzuüben.

Im Bundeswettbewerb Finanzen befassen sich Teams von 3 – 5 Schülerinnen und Schülern mit konkreten Wirtschafts- und Finanzthemen. Die Hauptrunde startet mit Beginn des Schuljahres, bis Ende Februar müssen die Wettbewerbsbeiträge bearbeitet und online eingereicht werden. Die lebensnahen Aufgaben analysieren schülernahe, alltägliche ökonomische Zusammenhänge mit Themen wie z.B. 

  • Was muss für eine gelungene Klassenfahrt berücksichtigt werden?
  • Wie plane und gestalte ich ein einzigartiges Schulfest?
  • Was ist bei der Gründung eines eigenen Haushaltes zu beachten?
  • Wie organisiere ich eine Willkommensveranstaltung für eine internationale Partnerschule?

Die Teams erarbeiten eine dreiteilige Lösung zu einer der o.g. Aufgaben: Eine schriftliche Ausarbeitung, eine Berechnung der Einnahmen und Ausgaben, und ein kurzer Videobeitrag dazu. 12 ausgewählte Siegerteams reisen bei Erfolg zum Finale nach Berlin.

Betreuung: Paul Rauh

European Youth Parliament (EYP)

Junge Resolutionen für das Europaparlament

Seit 1990 veranstaltet der Verein Europäisches Jugendparlament in Deutschland e.V., der zum Dachverband des European Youth Parliament (EYP) gehört, einen bundesweiten Wettbewerb für Jugendliche zwischen 15 und 19 Jahren. EYP setzt sich zum Ziel, den interkulturellen Austausch junger Menschen in Deutschland und Europa zu fördern und als Plattform für politische Debatten zu fungieren. Insgesamt ist EYP in 41 Ländern Europas vertreten, wobei der Verein ausschließlich von Schülerinnen, Schülern und Studierenden getragen wird.

In einem jährlich stattfindenden Wettbewerb bewerben sich in einer ersten Runde Schülerdelegationen aus ganz Deutschland, indem sie eine Resolution zu einem vorgegebenen Thema für das Europäische Parlament verfassen. In den letzten Jahren haben sich regelmäßig über 400 Schülerinnen und Schüler von rund 70 Schulen beworben. In der zweiten Runde nehmen erfolgreiche Delegationen an den regionalen Auswahlsitzungen teil. Hier haben sie die Möglichkeit, sich für die nationale Auswahlsitzung zu qualifizieren. Auf dieser Sitzung wählt eine Jury wiederum zwei Delegationen aus, die Deutschland auf den kommenden internationalen Sitzungen vertreten.

Das Konzept von EYP verbindet die inhaltliche Arbeit mit vielen sozialen und kulturellen Programmpunkten. Jede Sitzung ist in drei Teile gegliedert: Zuerst findet das gruppendynamische Kommunikationstraining (Teambuilding) statt. Anschließend geht es in die Ausschussarbeit (Committee Work), bevor es schließlich in die parlamentarische Vollversammlung (General Assembly) geht. Hinzu kommen soziale Aktivitäten, ein Kulturprogramm, Empfänge und Podiumsdiskussionen.

Betreuung: Daniil Pakhomenko

MainMUN: Sich in die Geschicke der Welt hineinversetzen

Model-United-Nations-Konferenzen (MUNs) sind Planspiele, bei denen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in die Rolle von Delegierten bei den Vereinten Nationen schlüpfen. In simulierten Gremien wie dem Sicherheitsrat, der Generalversammlung oder dem Wirtschafts- und Sozialrat debattieren die Delegierten über weltpolitische Themen, handeln Kompromisse aus und verabschieden Resolutionen. Darüber hinaus ist es möglich, in die Rolle von Journalisten zu schlüpfen oder NGOs zu vertreten.

Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer vertreten einen Staat, in dessen Position man sich vor der Konferenz einarbeiten muss. Dabei zählt nicht die persönliche Meinung, sondern es ist das erklärte Ziel, die offizielle Position des zu vertretenden Staates möglichst realistisch wiederzugeben.

Die Arbeit in den Gremien besteht zum einen aus formalen Debatten auf Grundlage einer Geschäftsordnung, die an die echten Regelungen der Vereinten Nationen und die UN-Charta angelehnt ist, zum anderen aus informellen Arbeitsphasen, in denen im Dialog verhandelt wird und in denen gemeinsam Entwürfe für Resolutionen erarbeitet werden.

Die Teilnehmer lernen dabei nicht nur die Arbeitsweisen der internationalen Politik kennen, sondern trainieren auch ihre rhetorischen Fähigkeiten und können sich in Verhandlungssituationen erproben. Da die Veranstaltung in englischer Sprache stattfindet, bietet sich hier auch eine gute Möglichkeit, sein Englisch aufzupolieren.

MainMUN wird jährlich von Studierenden der Universität Frankfurt veranstaltet und die Hansenberger Delegation ist ein stets gern gesehener Gast.

Betreuung: Daniil Pakhomenko

Praxis für Unternehmenslustige: business@school – Jahreswirtschaftsprojekt

Was ist eigentlich business@school? Das bekannte Wirtschaftsprojekt ist eine Initiative von „The Boston Consulting Group“ und startete im Schuljahr 1998. Die Teilnehmer der Zielgruppe Kl. 10-12 beschäftigen sich in einem Schuljahr in drei Phasen intensiv mit dem Thema Ökonomie. Zunächst in Phase I mit Großkonzernen, z.B. aus DAX oder MDAX, und dann in Phase II mit kleinen regionalen Wirtschaftsunternehmen. In Phase III entwickeln die jungen „Unternehmer“ eine eigene Geschäftsidee mit komplettem Businessplan.

Am Ende jeder Projektphase stellen die Schülerteams ihre Ergebnisse in Form einer Präsentation vor Publikum vor. Die besten Businesspläne werden in jeder Phase von einer Fachjury bewertet und später bei Veranstaltungen auf Regional-, Bundes- sowie Europa-Ebene von einer Expertenjury ausgezeichnet.

Das Besondere an business@school: Vertreter aus der Wirtschaft – BCG-Berater und Mitarbeiter der Lufthansa – engagieren sich ehrenamtlich in unserer Schule und sorgen durch ihre Präsenz für die wichtige Praxisnähe.

Wir in der Internatsschule Schloss Hansenberg bieten das Projekt als Arbeitsgemeinschaft an. business@school dauert ein Schuljahr und wird in Form von kontinuierlicher Projektarbeit organisiert, zu der sich Teams von vier bis sechs Schülern zusammenfinden. Die Teams treffen sich einmal pro Woche mit ihrem Lehrer-Coach, um die weitere Projektarbeit voranzubringen.

Was macht bei business@school Spaß? Das Projekt bietet neue Möglichkeiten des Lernens: Die Teilnehmer erarbeiten sich ihr Wissen selbstständig in Teamarbeit. Der Lehrer hat die Rolle des Moderators. Die Schüler müssen sich untereinander absprechen, Termine einhalten und Rücksicht auf die Ideen und Vorstellungen Anderer nehmen.

business@school zeigt konkret, wie Unternehmen „funktionieren". Am Ende jeder Projektphase stellen die Teilnehmer ihre Ergebnisse vor – eine gute Gelegenheit, das freie Reden zu trainieren.

Weitere Infos unter: www.business-at-school.de
Zielgruppe: Wirtschaftsinteressierte nur aus Klasse 11
Termine: Samstags, 13:30 – 15 Uhr, oder nach Vereinbarung

Betreuung: Paul Rauh

Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten: Auf Spurensuche

Das Prinzip dieses Wettbewerbs ist das forschende oder entdeckende Lernen: Die Teilnehmer recherchieren Quellen in Archiven, befragen Zeitzeugen und Experten. Anstöße für die eigene Spurensuche können Fotos, Straßennamen, Gedenksteine oder historische Gebäude sein. Das Oberthema des diesjährigen Wettbewerbs ist passend zum Reformationsjubiläum: „Gott und die Welt – Religion macht Geschichte“.

Am Hansenberg haben sich zwei Teams gefunden: Eine Gruppe beschäftigt sich mit dem Leben von Martin Niemöller, eine zweite mit der evangelischen Kirche in Ost und West zur Zeit des Mauerbaus.

Betreuung: Dr. Uwe Hoffmann

RessourcenCoaching/RessourcenGruppe

Es handelt sich um einen Blockkurs zur Begabungsförderung, der für die Teilnehmenden mit dem Angebot einer individuellen Potentialanalyse vorab und einer gemeinsamen Verstetigung danach verbunden ist. Etwa 15 Schüler/innen der E-Phase erhalten ein Intensivtraining „Selbstgespür, Feedback und Gesprächsführung“, das sie zur späteren selbstständigen Durchführung von Intervisionstreffen befähigt („RessourcenGruppe“ an Studientagen).

Die SuS üben sich in einer vollständigeren Selbst- und Fremdwahrnehmung und lernen dabei insbesondere, Gefühlen und Bedürfnissen im Rahmen eines geschützten Settings Raum zu geben. Als hilfreiche Grundlagen lernen die SuS neben dem Hansenberger Intervisionsmodell Haltungen, Methoden und Techniken des aktiven Zuhörens, der guten Gesprächsführung sowie grundlegende Regeln und Formen des Feedbacks kennen.

Die Anwendung im Gruppengespräch erfolgt anhand eigener Themen oder Anliegen, die aus einer individuellen Potentialanalyse (EOS) in den Wochen vor dem RessourcenCoaching hervorgegangen sind. Das aktuelle Konzept des RessourcenCoaching basiert in bewährten Teilen weiterhin auf dem Zürcher Ressourcen Modell (ZRM®) – Mentoren/innen können Mentees die Teilnahme empfehlen.

EOS-Potentialanalyse

Vorbereitend auf das RessourcenCoaching besteht die Möglichkeit zu einer individuellen Begabungsdiagnostik: Wie bin ich geprägt? Wie bewältige ich Stress? Wie motiviere ich mich? Wie gut kann ich mich konzentrieren und disziplinieren? Was hilft mir runterzukommen, wenn mich etwas auf die Palme bringt, und wie komme ich wieder auf die Beine, wenn mich ein Rückschlag niedergestreckt hat? Und warum nervt mich diese andere Person so, die so ganz anders ist als ich? Welchen Bedürfnissen sollte ich vielleicht mehr Aufmerksamkeit schenken?

EOS hilft, über Fragen wie diese zielgerichtet ins Gespräch zu kommen. Eine EOS-Analyse ist derzeit im Rahmen des RessourcenCoachings sowie im begründeten Einzelfall möglich. Ein begründeter Einzelfall kann beispielsweise dann gegeben sein, wenn problematische (lernbezogene) Verhaltensweisen nicht oder nicht rechtzeitig durch mentorielle Begleitung allein aufgefangen werden können.

Typische Themen einer ressourcenorientierten Diagnostik und Beratung sind (konkurrierende) Bedürfnisse und Grundmotive, Prioritätensetzung, Ablenkbarkeit, Selbstdisziplin, Nein-Sagen-Können, Selbstüberforderung, Bewältigung von Misserfolgen, Perfektionismus, Versagensängste oder Themen der Selbstfindung. Diese Ergebnisse sind vertraulich, können den Mentor-Tandems jedoch mit Zustimmung der Beratenen offengelegt werden.

Ein neues Anwendungsfeld ist die EOS-gestützte individuelle Begabungsförderung im Lernlabor in Zusammenarbeit mit geschulten Lehrkräften.

Betreuung: Jürgen Flender

Wenn der Wettbewerb ruft: JUNIOR – eine eigene Schülerfirma gründen

In dieser AG stehen junge Geschäftsinteressen im Vordergrund. „JUNIOR – eine eigene Schülerfirma gründen“ ist ein Wirtschaftswettbewerb des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie und renommierten Förderern (z. B. DIW Köln, KfW, Handelsblatt, AXA, Deloitte etc.).

Das Ziel derr AG ist es, mit einem Team von 8–10 Schülern/Schülerinnen aus der Einführungsphase eine gute Geschäftsidee zu entwickeln, um damit ein wirkliches Unternehmen – Eure Schülerfirma – zu gründen.

Nachdem euer Produkt steht und Ihr euren eigenen Businessplan erstellt habt,  geht es im laufenden Schuljahr darum, verschiedene Aktionen umzusetzen und ganz real als „Unternehmer“ zu agieren. Ein sehr guter Wettbewerb für E1 und E2!

Betreuung: Paul Rauh

Betreuung: Daniil Pakhomenko

 

 

 

 

Jugend und Wirtschaft – für junge „Wirtschaftsjournalisten“

Die Teilnahme bei „Jugend und Wirtschaft“ erstreckt sich über ein Jahr, immer von September bis September. Im Rahmen dieses Projekts erhalten die Schüler jeden Tag unentgeltlich die Frankfurter Allgemeine Zeitung und arbeiten mit dieser im Unterricht.

Das Schreiben von Artikeln für die Sonderseite Jugend und Wirtschaft“, die an 16 Tagen im Jahr in der FAZ erscheint, steht bei dieser AG im Mittelpunkt. Die Schüler recherchieren dabei eigenständig Wirtschaftsthemen. Die besten Beiträge werden veröffentlicht.

Vor allem handelt es sich um Berichte über Unternehmen, die sich durch ein originelles Produkt oder eine Marktführerschaft auszeichnen und über die von den Profis der FAZ noch nicht berichtet wurde. Eine spannende Voraussetzung ist dabei, dass die Schüler ein Interview mit einem Vertreter des Unternehmens führen. Insgesamt nehmen in jedem „Jugend und Wirtschaft“-Projekt rund 50 Schülergruppen aus ganz Deutschland teil.

Betreuung: Dr. Uwe Hoffmann

EZB-Wettbewerb: Nicht nur für Zinsfüchse

Ein sehr interessanter Wettbewerb, der sich mit dem anspruchsvollen Thema der europäischen Finanzpolitik und insbesondere (aber nicht ausschließlich) der Geldpolitik der EZB beschäftigt. Was man hier lernen kann, ist aktuell  – und mehr denn je – von höchster Relevanz.  Wir beschäftigen uns unter anderem mit der spannenden Aufgabe, eine kommende Zinsentscheidung von Draghi im Vorfeld nach allen Regeln der Kunst zu begründen, um dann abzuwarten, wie sein tatsächlicher Beschluss aussieht. 

Adressaten/innen sind damit vor allem Schüler/innen aus Q3.

Betreuung: Dr. Thomas Bernöster

Betreuung: Paul Rauh

Deutscher Gründerpreis – der große Wirtschaftswettbewerb für Schüler

Der Deutsche Gründerpreis zeichnet nicht nur Existenzgründer aus, sondern ist zugleich auch Deutschlands größtes Existenzgründer-Planspiel für Schüler und Jugendliche, denen so die Chance geboten wird, Wirtschaftsthemen praktisch und realitätsbezogen zu erarbeiten. 

Die Gründer-Teams am Hansenberg bestehen in der Regel aus  3–6 Mitgliedern, die selbständig arbeiten, vernetzt denken, Zusammenhänge kritisch hinterfragen und für ihr „Unternehmenskonzept“ nach kreativen Lösungen suchen. Es gilt, zu recherchieren, Arbeitsschritte zu formulieren, Aufgaben zu lösen, Entscheidungen zu dokumentieren sowie Ergebnisse zu präsentieren. 

Das Ziel des Spiels: Mit seinem Konzept gewinnen und nach mehreren Experten-Hearings zu einem der zehn besten Teams aus Deutschland gekürt zu werden. 

Zielgruppe: Wirtschaftsinteressierte nur aus Q 1–2

Betreuung: Paul Rauh

Talking Business – der Workshop „Management-Praxis“

Das Spannende an diesem Workshop ist, dass Schüler hier Erfolgsfaktoren und -stories im Management kennenlernen können. Führungskräfte aus Wirtschaft, Medien, Hochschulen, Verwaltung, Politik und Sport treten mit Schülerinnen und Schülern in den Dialog. 

Ziel ist es, einen unmittelbaren, direkten und persönlichen Eindruck über die Entwicklungswege von Führungskräften zu vermitteln, Strukturen von Unternehmen/Institutionen aufzuzeigen oder über die Aufgaben und Verantwortung in Führungspositionen zu berichten. 

Ob es darum geht, einen Einblick zu bekommen oder sich vielleicht schon mit der Planung des eigenen Karriereweges zu beschäftigen – für Wirtschaftsinteressierte von Q1 bis Q4 bietet „Management-Praxis“ auf jeden Fall Einiges an Potential.

„Management-Praxis“ ist ein Angebot der Industrie- und Handelskammer (IHK Wiesbaden), das in der IHK an acht Abenden stattfindet und sich an Schüler/innen der Jahrgangsstufen 11 und 12 in Wiesbaden und dem Rheingau-Taunus-Kreis richtet.

Betreuung: Paul Rauh

Engagement, das Schule macht: Das Tansania-Projekt

Unser Tansania-Projekt ist eine Aufgabe, bei der wirkliches Engagement gefragt ist, weil es darum geht, etwas zu bewirken: Die Losirway Secondary School in Arusha, Tansania, braucht unsere Hilfe. Sie wird inzwischen von 427 Schülerinnen und Schülern besucht und es fehlt an viele Dingen, nicht nur an Räumen, sondern auch an Mobiliar und an Lernmaterialien (in den sozialwissenschaftlichen Fächern beispielsweise müssen sich 15 Schüler ein Buch teilen). 

Zwischen dieser Schule und unserer besteht seit Dezember 2015 unter dem Motto „School-Partnerships for One World“ eine offizielle Schulpartnerschaft, die tatkräftig auch von Probono in Frankfurt begleitet wird. Bei uns sind  rund 15 Schülerinnen und Schüler in verschiedener Weise an diesem Projekt beteiligt. Was wir bisher für die Schule geleistet haben, ist unter anderem die Finanzierung eines Solarpanels, die wir durch Spendensammlungen ermöglicht haben. Oder die Stiftung von drei Laptops, die bei der Examensvorbereitung helfen sollen und aktuell schon in Gebrauch sind. 

Im Tansania-Projekt wartet eine Herausforderung auf engagierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die diese Partnerschaft weiter voranbringen und entwickeln wollen. Es ist eine wichtige Aufgabe, die sich wirklich lohnt.

Betreuung: Eva Hofacker 

Schul/Banker-Wettbewerb: Mit eurem Bankgeheimnis aufs Siegertreppchen!

Der internationale Wettbewerb Schul/Banker ist ein Planspiel für Schüler, das sich zu Recht immer größerer Beliebtheit erfreut (nicht nur, weil mit Fingerspitzengefühl und etwas Glück das Bundesfinale in Potsdam sowie Preise winken):
Jede Spielgruppe muss ihre Bank in sechs virtuellen Jahren durch die Wechsellagen der Konjunktur manövrieren und steht dabei im Wettbewerb mit anderen Banken und deren Entscheidungen. Wie im richtigen Finanzleben gilt es, auf Liquidität, Zinsstrukturen, den Aufbau von Filialnetzen, die Mindestreserve bei der Europäischen Zentralbank und andere Faktoren zu achten und seine Geschäfte möglichst geschickt zu steuern. 

Bei dieser Simulation kann man auf spielerische Weise eine ganze Menge über Banken, Bilanzen und die Phasen der Konjunkturzyklen lernen und so auch das Verständnis für aktuelle reale Situationen und Krisen deutlich verbessern. 

Betreuung: Dr. Thomas Bernöster

Ethik und Philosophie

Wage weise zu sein: Schülerwettbewerb der PhilosophieArena Rhein Main

Die PhilosophieArena Rhein Main, Gesellschaft für vernetztes Denken, besteht seit 2009 und kooperiert mit dem Deutschen Netzwerk Wirtschaftsethik. Unter dem Motto „Reifen durch Kommunikation" widmet sich die Arena ökonomischen, wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Themen, vor allem im Rahmen der Heranführung junger Menschen an das „vernetzte Denken“.

Sich den drängenden Fragen des Alltags in vernetzter Art und Weise zu stellen wird immer wichtiger. Die Arena möchte dazu möglichst vielen jungen Menschen Gelegenheit geben.

Schüler aus E1- Q4 schreiben einen philosophischen Essay nach den Vorgaben der PhilosophieArena Rhein Main zu verschiedenen aktuellen Themen. Ist der Essay qualifiziert und argumentativ das Thema überzeugend aufarbeitend, werden die Einzel-Essayisten eingeladen, ihre Ideen meist im Frühsommer in Königstein im Taunus zu präsentieren. Ein sehr guter Wettbewerb für philosophisch interessierte junge Menschen, die sich schreibend und vernetzt denkend ein Thema erschließen wollen.

Betreuung: Paul Rauh

Denken als Gewinn: Bundeswettbewerb Philosophischer Essay

Im Bundeswettbewerb Philosophischer Essay werden junge Menschen gesucht, die die selbstständige, kritisch argumentierende Auseinandersetzung mit grundlegenden Fragen der menschlichen Existenz suchen. Dazu benötigen sie eine trainierte, philosophisch-methodische Suche nach Antworten und Lösungen auf drängende Fragen. Die positive Erfahrung begründeten Zweifelns und des Vertrauens in die eigenen Möglichkeiten eröffnet im philosophischen Essay die Kreativität im Denken, Einfallsreichtum, begriffliche Präzision.

Der Fachverband Philosophie schreibt als Bundesverband in Kooperation mit den Landesverbänden und den Kultusministerien der Länder den Essay jährlich aus. Teilnehmen können Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II, die sich für philosophische Fragen interessieren, vorzugsweise in Zusammenklang mit dem Philosophieunterricht.

Im Oktober werden in der Regel die Themen im Amtsblatt und auf der Homepage des Fachverbandes Philosophie veröffentlicht, die Essays können bis Anfang Dezember eingesendet werden. Werden die Punktzahlen aus Sicht der Jury erreicht, werden Bundessiegerinnen und -sieger zur Winterakademie nach Münster eingeladen. Als Anerkennungen gibt es Urkunden auf Landes- und Bundesebene. Ähnlich wie der Wettbewerb der PhilosophieArena Rhein-Main ein sehr guter Wettbewerb für philosophisch interessierte junge Menschen.

Betreuung: Karl Voßkühler

Denken am Stück – Lektüre einer philosophischen Ganzschrift

Nein, nein, nein – es ist nicht so, dass Philosophen in der Regel Texte von etwa einer halben Seite Umfang verfassen, auch wenn dieser Eindruck im Schulunterricht wohl erweckt werden kann … Tatsächlich schreiben Philosophen meistens ganze Bücher. Das macht es schwieriger – für eine umfassende Lektüre braucht man Geduld, Ausdauer und Sitzfleisch –, das macht es aber auch einfacher – einen Gedanken im Zusammenhang zu sehen, in allen Einzelheiten ausgebreitet, eröffnet ein vertieftes Verständnis: so manche Frage, die auf der halben Seite Textausschnitt offen bleiben muss, wird auf den 100 anderen Seiten eines philosophischen Buches beantwortet! Ein solches Buch lesen wir. Ganz.

In diesem Schuljahr steht „Sein und Zeit“ von Martin Heidegger auf dem Programm – keine leichte Kost, selbst wenn man von dem Skandal um den Autor absieht ... In von den Teilnehmern geleiteten „Seminarsitzungen“ nähern wir uns dem Text Abschnitt für Abschnitt. In Auseinandersetzung mit dem Text entstandene Essays werden schließlich Ausgangspunkt einer Abschlussdiskussion sein.

Betreuung: Tobias Brodkorb

Transdisziplinäre Kosmologie: Mensch-Welt-Gott im Trialog

„Mia usia in treis hypostaseis“ – Ein Wesen in drei Personen – so lautet das Trinitätsdogma (381 n. Chr.) des Christentums, um das Mysterium Gottes zu beschreiben. Ein Universum in drei Kosmoi könnte eine transdisziplinäre Beschreibung des Mysteriums des Seins sein.

In der AG werden wir uns mit drei aktuellen Themenfeldern beschäftigen:

Mensch: Hirnforschung und künstliche Intelligenz. Ist der Mensch (und somit auch dessen Seele) lediglich das Produkt seiner neuronalen Zustände und ist somit die (logische) Weiterentwicklung des Menschen die intelligente Maschine (technische Machbarkeit der Seele)?

Welt: Astrophysik und Schöpfungsglaube. Wie lassen sich Urknall und Schöpfungsanfang, Quantenevolution und Theologie, Stringtheorie und Schöpfungsplan Gottes miteinander vereinbaren? Hatte Gott eine Wahl? Wie sieht die Zukunft der Welt angesichts der kosmischen Inflation aus? Multiversum: Wie viele Welten schuf Gott?

Gott: Transreligiöses Bewusstsein. Alle Religionen haben den Anspruch, eine heilshafte Begegnung mit der transzendenten Wirklichkeit zu vermitteln und somit einen universalen Heilsweg für alle Menschen zu eröffnen. Neue religiöse Ansätze sprechen von einem integralen Zeitalter (Ken Wilber), einer neuen Ethik (Erich Neumann) sowie von einem Eins-Sein-Bewusstsein (Neale Donald Walsch): Das Geheimnis von Religion als der Religio der Seele zu einem Gott-in-mir.

Film- sowie Textausschnitte im Dialog mit wissenschaftlichen Erkenntnissen (Hirnforschung, Psychologie, Quantenphysik, Teilchenphysik, Kosmologie, Theologie, Philosophie) begleiten uns auf unsere Reise in die unendlichen Weiten des (Eins)-Seins.

Betreuung: Peter Mazanek

Jugendkreis

Der Jugendkreis richtet sich an alle, die Interesse am christlichen Glauben haben. In einer entspannten Atmosphäre (ohne Lehrer) tauschen wir uns über Glaubenserfahrungen aus, beten gemeinsam, machen Bibelarbeiten, lesen inspirierende Texte und hören - machen selbst Musik.

Leitung: Julia Fendel und Nathalie Grünsteudel

Sport

Vom Baggern und Pritschen, von Blöcken und Finten: Volleyball

Die Sportart Volleyball gehört von Beginn an zum Hansenberg, angeboten werden momentan zwei AGs mit unterschiedlichen Leistungsniveaus: die Volleyball Anfänger-AG, in der die grundlegenden Techniken und Taktiken vermittelt werden, und die Volleyball Fortgeschrittenen-AG, in der es um weitere Verbesserung der Technik geht und in der auch taktische Überlegungen stärker einbezogen werden. Oft gelingt es motorisch sehr begabten Schülern schnell von der Anfänger- zur Fortgeschrittenen-AG zu wechseln. Volleyball ist – bei richtiger Umsetzung – ein sehr dynamisches und schnelles Spiel mit einem großen Vorteil: die Mannschaften sind durch das Netz voneinander getrennt!

Mit sportlichen Grüßen

Michael Ewert

Ultimate Frisbee: Die sportliche Welt als Scheibe

Ultimate Frisbee ist eine wettkampforientierte Trendsportart aus den USA, die weltweit immer mehr Anklang findet. Sie beruht auf einem Fairness-Codex, der sich von vielen anderen Sportarten unterscheidet. Die Spieler kommen ohne Schiedsrichter aus und die Freude am Spiel steht im Vordergrund.

Alles in allem: Beste Voraussetzungen, diesen Gemeinschaftssport als AG am Hansenberg anzubieten.

Betreuung: Thomas Hörner

Crossfit und Functional Training – das große Fitness-Programm

Ganz unterschiedliche Trainingsansätze zu verfolgen mit dem Ziel, unsere körperliche Fitness zu verbessern, ist das Konzept der AG Crossfit und Functional Training.

Dabei kombinieren wir Übungen aus den drei Bereichen:

  • Turnen (Schnellkraft und Maximalkraft nur durch eigenes Körpergewicht)
  • Olympisches Gewichtheben (Gezielter Einsatz von Schnelligkeit, Kraft und Beweglichkeit)
  • Ausdauer (Leistungsentfaltung über einen ausgedehnten Zeitraum)

Wer Lust auf Herausforderung und anspruchsvolles Training an der frischen Luft hat, ist in dieser AG genau richtig.

Betreuung: Hörner

Rugby oder das Ende der Konfrontationspolonaise

Mitunter als Apotheose des Männlichkeitswahns oder süffisant als „Konfrontationspolonaise“ belächelt, kann Rugby auch als Sportart mit einer unvermuteten philosophischen Grundhaltung gesehen werden, wie die FAZ in einem Artikel befand:  

Das Spiel sei „in gewissem Sinne charakterbildend, weil es nicht zuletzt das Miteinander lehrt. Wo mit hohem Einsatz um den Ball gerungen wird, wo Männer – und auch Frauen – im Eifer des Gefechts wuchtig aufeinanderprallen, ist die Hilfe der Anderen unabdingbar.“ 

Besagter Ball besitzt übrigens laut einem Wikipedia-Eintrag „die Form eines verlängerten Rotationsellipsoids“, um das umrungene Objekt noch etwas näher zu präzisieren.

Nicht nur weil hier Werte wie Charakterbildung, Fairness, Teamgeist und der Unterstützungsgedanke gelebt und gefördert werden, sondern auch, weil es ganz einfach mit viel Bewegung und Spaß verbunden ist, erfreut sich Rugby bei den Schülern – und den Schülerinnen – am Hansenberg großer Beliebtheit. Viele starke Argumente, die für diese AG sprechen.

Betreuung: Michael Rauschenbach

Ruhe und Kraft: Meditation / Meister-Eckehart-Kreis

„Die Meditation war die Zeit, in der ich mal nichts machen musste, sondern einfach sein durfte.“
(eine Alumna)

Meditation ist: Konzentration, Entspannung, Ausgleich, Erkenntnis. Wichtige Komponenten für das innere Gleichgewicht und das persönliche Wohlbefinden, nicht nur für Schülerinnen und Schüler.  Bei dieser AG, in der auch Einsteiger/innen willkommen sind,  praktizieren wir die gemeinsame Grundübung der Stillemeditation, bei der als äußere Form das regungslose Sitzen ein zentrales Element ist. Die eigene innere Form dagegen ist eine individuelle und sollte entsprechend auch individuell abgestimmt werden.

Eine Pflicht zur regelmäßigen Teilnahme in dieser AG besteht nicht. Wir üben in einem gemischten Kreis, zu dem neben Schülerinnen und Schülern auch Mitarbeiter/innen, Alumni und einige Externe gehören. Regelmäßig Teilnehmende sind zu einer gemeinsamen Reflexion anhand ausgewählter Texte Meister Eckeharts eingeladen, die einmal im Monat im Anschluss an eine verkürzte Meditation stattfindet.

Wer mit Meditation noch nicht vertraut ist, setzt sich für eine kurze Einführung bitte vorab mit dem Leiter in Verbindung.

Betreuung: Jürgen Flender

Bogenschießen

Immer gut, seine Ziele zu erreichen 

Hier kommt die AG Bogenschießen ins Spiel: Denn in diesem Sport, bei dem allein schon das gemeinsame Üben in der Natur wohltuend und verbindend wirkt, geht es um viel mehr als nur darum, ins Schwarze zu treffen.

Wir praktizieren das Bogenschießen als eine Form des mental-vitalen Trainings mit Übungen zur Entspannung, Zentrierung und Selbsterfahrung. Schon der Bewegungsablauf lädt dazu ein, sich im Hier und Jetzt zu stellen, die eigene Mitte zu finden und aus dem bewussten Erleben eigener Kraft wirksam auf den Punkt zu kommen. Auf diese Weise stärkt man gezielt mentale Ressourcen wie Klarheit, Gelassenheit und Entschiedenheit. Wenn man dann mit seinem traditionellen Langbogen auch noch sein anvisiertes Ziel findet, umso besser! 

Betreuung: Jürgen Flender

Seinen Weg finden: Die AG Mountainbike

Bergauf, bergab, geradeaus und mittendurch! Das ist die AG Mountainbike und das bringt sie: Touren auf den schönsten Forstwegen und Single-Trails durch die Rheingauer Wälder zwischen Lorch und Hausen. Jeden Freitag von 14.00 bis 16.00 Uhr.

Jeder ist herzlich willkommen. Die Schwierigkeit der gewählten Routen wird dem Leistungsvermögen der Teilnehmer angepasst. Für alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen besteht Helmpflicht!!! An ausreichende Getränke sollte selbstverständlich auch gedacht werden!

Betreuung: Stephan Walter

Freeletics

Trends, mal sportlich betrachtet: Freeletics

Immer wieder gibt es auf dem Hansenberg auch neue Sportarten. Die Sportlehrer greifen die Wünsche unserer Schülerinnen und Schüler nach Trendsportarten und Fitnessprogrammen gerne auf.

„Das Programm funktioniert nach den Grundprinzipien des Functional Trainings, der Körper wird ganzheitlich in einem Bewegungsablauf trainiert – und das bei hoher Intensität: Diesbezüglich ähnelt Freeletics dem Cross-Fit. Mit dem Unterschied, dass es nahezu ohne Gerätschaften auskommt.“

Quelle: www.spiegel.de › Gesundheit › Ernährung & Fitness › Achilles' Ferse – Beratung 27.02.2015

Betreuung: Thomas Hörner

Sprachen

Die Rhetorik- und Debattier-AG: Einfach Ausdrucksstark

„Debattieren ist eine spannende, wichtige Disziplin, die unglaublich viel Spaß macht. Man denkt viel über die Gesellschaft nach und erweitert seinen Horizont. Man arbeitet als Team und lernt auf andere Sichtweisen einzugehen. Man lernt viel für Alltag, Schule und zukünftige Laufbahn.“ (Schülerin, 15 Jahre)

Egal ob Referate halten, über Taschengeld diskutieren, YouTube-Star werden oder gleich ein ganzes Land verändern – ohne eines geht das alles nicht: Reden. Gut, dass auch heute noch gilt, was schon die alten Griechen wussten: Reden kann man lernen! Und genau das machen wir in unserer AG. Wir folgen den Gedanken auf ihrem Weg von der Idee zur guten Rede. Was macht gute Reden aus und wie halte ich selbst eine? Wie finde ich Argumente? Und was ist überhaupt ein Argument? Wie formuliere ich meine Gedanken? Und wie mache ich es so, dass es andere überzeugt? Wie entkräfte ich Stammtischparolen und finde in Diskussionen einen Konsens? Wie gehe ich auf andere ein? Und wie kann ich mein Auftreten verbessern? Alle diese Fragen werden in der AG theoretisch und praktisch behandelt. In vielen Übungen, Debatten und durch intensives Feedback bekommen alle Teilnehmenden die Chance, sich im Reden zu erproben und zu verbessern, sie üben Zuhören und Kreativität, Schlagfertigkeit und sicheres Auftreten.

Wer will, kann im Rahmen der Rhetorik- und Debattier-AG an dem Wettbewerb „Jugend Debattiert“ sowie – und das ist eine Besonderheit – auch an nahe gelegenen studentischen Debattierturnieren teilnehmen. Auch Besuche beim Debattierclub Johannes Gutenberg e.V. in Mainz gehören zum Programm.

Egal, ob ihr bereits sehr talentierte Rednerinnen und Redner seid oder euch mit dem Reden vor Leuten noch nicht so sicher fühlt – unsere AG ist so gestaltet, dass ihr euch bestimmt nicht langweilen werdet und viel für die Zukunft mitnehmt.

Betreuung: Daniil Pakhomenko

Portugiesisch: Falar e compreender

Portugiesisch ist eine Weltsprache, die in Portugal, vor allem aber in Brasilien, Angola, Macau und zahlreichen anderen Ländern mit insgesamt über 240 Millionen Menschen gesprochen wird. Als Sprache mit romanischen Wurzeln und grammatikalischen Strukturen kann Portugiesisch insbesondere von Schülern und Schülerinnen mit Kenntnissen in Latein oder Spanisch relativ leicht erlernt werden.

Die AG richtet sich sowohl an Anfänger, die noch nie ein Wort Portugiesisch gesprochen haben, als auch an Fortgeschrittene mit Kenntnissen der Sprache. In der AG steht die mündliche Ausdrucksfähigkeit im Vordergrund, neben dem reinen Spracherwerb dienen aber auch Beiträge aus Kultur (Musik) und Landeskunde (Küche) eine willkommene Ergänzung. Das genaue Kursprogramm und ggf. die Einteilung der Gruppe in Anfänger und Fortgeschrittene wird in der ersten Sitzung besprochen.

Betreuung: Lutz Petrasch

Sonstige

Amnesty International: Gemeinsam aktiv für Rechte und Gerechtigkeit

Von der Öffentlichkeit gehört, von Menschenrechtsverletzern gefürchtet: Amnesty International ist die größte Menschenrechtsorganisation weltweit und eine von politischen Parteien, Ideologien, Wirtschaftsinteressen und Religionen unabhängige Organisation. Die Vision von Amnesty ist eine Welt, in der die Menschenrechte gleichermaßen für alle Menschen gelten. Diese Vision teilen wir, weshalb wir 2016 eine Amnesty International Jugendgruppe am Hansenberg gegründet haben. Zusammen tragen wir zur Umsetzung dieser Vision bei – Wir sammeln Unterschriften für Petitionen, veranstalten Aktionen, um unsere Mitmenschen über die Missstände in dieser Welt zu informieren und motivieren sie, selbst aktiv zu werden. So können wir gemeinsam aktiv werden und zu etwas Großem beitragen.

Betreuung: Antonia Bleser

Betreuung: Klara Kothe

Betreuung: Daniil Pakhomenko

Letter Club: The pleasure of learning from A to Z

Let’s play with letters: Scrabble, Guardian crosswords and jumbles. We meet once a week to challenge each other’s vocabulary, but more than that to have a truly insignificant opportunity for small talk as English only“ is our sole prerequisite.

Rookies are always welcome. if you want to test your talents try these prompts from the Guardian quick crossword No 14,617: 

  • Put on “smart clothes to impress“ (5,2,4)
  • Show some “wicked behaviour“ (8)
  • And if nothing else helps have some “coffee without the kick“ (5)

 Key: DESK OR STILL, IVY LILAN, FACED

Betreuung: Andreas Barthel

„Präsentieren & Gewinnen“ – Wettbewerb der VhU und der FR (Q1/Q2)

Von wegen „postfaktisch“: Beim Wettbewerb „Präsentieren & Gewinnen“, der jedes Jahr vom Verband der Hessischen Unternehmer (VhU) und der Frankfurter Rundschau (FR) ausgerichtet wird, geht es um fundierte Erkenntnisse. Ziel ist zunächst die intensive Recherche zu einem aktuellen und lokalen Thema, deren Ergebnisse dann in einer ausgearbeiteten Präsentation vor Publikum vorgestellt und verteidigt werden.

Ein anspruchsvoller Wettbewerb, der sich primär für Q1 bis Q2 eignet, denn die Recherchen zu verschiedenen, aktuellen lokalen Themen erfordern intensive Betriebserkundungen und Gespräche mit Experten. Unser Erfahrungswert:  In 3er-Teams  funktioniert’s am besten. Abschluss: Das Finale in Frankfurt/M. und am Hansenberg.

Worauf wir stolz sind: Wir vom Hansenberg nehmen seit vielen Jahren an diesem Wettbewerb teil und sind ziemlich erfolgreich dabei, z. B. durch „Inklusion in der Arbeitswelt“ (2015), „Ökoweinbau: Ein Irrweg?“ (2016) oder „Rheinbrücke Rüdesheim-Bingen“ (2016).

Betreuung: Paul Rauh

Autogenes Training – ganz schön entspannt

Autogenes Training (AT) ist die klassische Entspannungsmethode: einfach zu erlernen, selbständig anzuwenden und nachweislich stressreduzierend. Wer AT regelmäßig übt, schafft sich damit eine Ressource nicht nur für stressige Zeiten: AT stärkt die Wahrnehmung des eigenen Körpers und schult die Achtsamkeit für das augenblickliche Erleben. Wir üben gemeinsam im Liegen anhand bewährter Formeln.

Betreuung: Jürgen Flender

Gute Presse: Die AG Schülerzeitung SchlossWort

Eine lebendige Schule braucht auch eine lebendige Schülerzeitung, ganz klar! Am Hansenberg ist das unser„SchlossWort“ im praktischen A5-Format, das viermal im Jahr erscheint und sich fest in Schülerhand befindet. Herr Dr. Hoffmann als betreuender Lehrer greift uns allerdings jederzeit gern und mit viel Geduld unter die Arme, bevor das Heft in den Print geht.

Wir, das sind ca. zehn Redakteure und ein Layouter (plus Gastautoren), die sich jedes Mal aufs Neue bemühen, mit abwechslungsreichen Artikeln den Zeitgeist der Schulgemeinschaft zu treffen. Das sind beispielsweise neben dem Aufwühlenden aus Leben, Lieben und Leiden in Schule wie Internat auch die besten Lacher aus dem Unterricht, neue Schülerumfragen oder lustige Karikaturen.

Das „SchlossWort“ soll in erster Linie Freude machen, aufklären, wo manche Information bislang noch nicht so richtig greifbar war, aufwühlen, wo Leichen im Keller liegen, aber auch aufzeigen, was wirklich bemerkenswert war, bewegt oder bewegen sollte: Ganz einfach eine ordentliche Portion Hansenberg zum Mitnehmen.

Betreuung: Kim Salmon

Betreuung: Dr. Uwe Hoffmann

Fantasiereisen – „Raum für meine Seele“

Sich einfach von seinen Gedanken tragen lassen: Die sogenannten Trance-Geschichten entspannen durch ihren Inhalt und aktivieren im aufnahmebereiten Zustand der Tiefenentspannung Ressourcen und Selbstheilungskräfte.

Betreuung: Rita Schmid

Atem, Bewegung, innere Kraft: Tai Chi-Qigong

Tai Chi-QiGong ist eine Meditations-, Konzentrations- und Bewegungsform, entstanden aus der traditionellen chinesischen Medizin. Angesprochen und kultiviert werden Körper und Geist – hier in 18 Bewegungen. In ihrer Wirkung haben die Übungen einen ähnlichen Effekt wie das Autogene Training und tragen somit zur Konzentration, zum Entspannen und generell zum Wohlfühlen der Schülerinnen und Schüler bei.

Betreuung: Rita Schmid

Musik, Theater, Kunst

Spielfreude, Lernbereitschaft und Temperament: Die Theater AG Q3

Nach den Erfahrungen und Erfolgen der letzten beiden Jahre konnte die Theater-AG der Q3 am 16. und 17. Dezember 2017 die Hansenbergerinnen und Hansenberger sowie Familie und Freunde mit Gogols „Revisor“ überzeugen.

Der „Revisor“, ein Klassiker der Komödienliteratur, ist die Geschichte einer Kleinstadt-Elite, in der jeder seine Schwächen pflegt, welche jedoch für den „Revisor“ vertuscht werden müssen. Es beginnt ein Wettbewerb unter den Bewohnern, wer am besten aus der Affäre herauskommt. Der „Revisor“, gespielt von Luca Wagner, stellt sich gegen Ende als ein einfacher Beamter aus St. Petersburg heraus, der das Spiel geschickt mitspielt, die Leichtgläubigkeit der Bürger ausnutzt und ihnen, allen voran dem Bürgermeister (Leo Buchner), das Geld aus der Tasche zieht.

Nathalie Herrlich, Lea Krätzig, Tim Reinhardt, Philipp Deuster, Martin Müller, Elisabetha Ramirez Sonntag, Erik Wöller, Paul Zenker, Jakob Reinhardt, Luca Wagner und Leo Buchner brachten Leben in die schlichte Kulisse, bestehend aus einem Esstisch mit Stühlen, und vermittelten dem Zuschauer ein Bild des 19. Jahrhunderts in Russland.

Am 18. Dezember konnten die Schauspieler ihr Können auf der Jungen Bühne Schlangenbad erneut unter Beweis stellen. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge verabschiedeten sie sich dort nicht nur von dem Stück, sondern auch von der Theater-AG unter Leitung von Herrn Dr. Gerhard Müller.

Die Zeit ist reif für die nächste Generation von Engagierten.

Betreuung: Dr. Gerhard Müller

Kreatives Schaffen: Einführung in die unterschiedlichen künstlerischen Techniken

Außerhalb des Kunstunterrichts bietet die Kunst AG allen interessierten Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, eigene kreative Ideen in geeigneter Weise umzusetzen und ihre individuellen Fertig- und Fähigkeiten zu fördern – bildlich wie plastisch. Durch Einblicke in eine Vielzahl künstlerischer Techniken in den Bereichen Malerei, Grafik und Plastik können die Teilnehmer ihre Gestaltungsfähigkeit vertiefen und erweitern. Der Freiraum für eine schöpferische Tätigkeit offenbart nicht selten, welche kreativen Möglichkeiten im eigenen Tun liegen, wenn es gilt, Neues auszuprobieren, handwerklich zu arbeiten oder mit ungewohnten Materialien zu experimentieren.

Betreuung: Ruth Sedo

Viel mehr als Popcorn-Kino – die Film AG

Das Medium Film hat seit der Vorstellung des Cinématographen im Jahr 1895 durch die  Brüder Lumière eine lange Entwicklungs- und Erfolgsgeschichte erlebt und ist schon lange zu einem viel beachteten Kulturgegenstand geworden.

Neben den kassenfüllenden Blockbustern der Unterhaltungsindustrie existieren vom Autoren- und Experimentalfilm bis zum Arthouse-Kino auch viele weitere Exemplare, die die Gattung „Film“ bereichern. In dieser AG sollen neben cineastischen Klassikern vor allem Filme betrachtet und besprochen werden, die nicht dem Mainstream folgen, sondern Film als Kunstform begreifen.

Betreuung: Michael Lenhard

Die Welt im Inneren: Psychologie AG

In der Psychologie AG erarbeiten wir zusammen ein fachwissenschaftliches Grundwissen aus den unterschiedlichen Teilgebieten der Psychologie.

Das können beispielsweise grundlagenorientierte Fragestellungen der Anthropologie und der Erkenntnistheorie sein oder die Ansätze der empirischen Forschungsmethodik.

Für interessierte Schüler und Schülerinnen sind sicherlich auch anwendungsorientierte Projekte aus den Feldern der Pädagogischen Psychologie, der Persönlichkeitspsychologie, der Arbeits- und Organisationspsychologie oder der Klinischen Psychologie spannend.

Nähere Informationen zu den Themen der zurückliegenden Jahre finden Sie unter www.juergen-flender.de 

Betreuung: Jürgen Flender

Musical Schauspiel: It’s Showtime!

Genau die richtige Bühne für alle Musik-, Sing-, und Tanzbegeisterten:

Die Musical-AG wird von Schülern geleitet und hat sich das Ziel gesetzt, in jedem Jahr ein Musical professionell einzustudieren und aufzuführen. 

Vom Beginn am Anfang des Schuljahres bis zur Aufführung Ende Januar wird von der Choreographie über Gesang und Schauspiel in allen Bereichen geprobt. Der Profikurs Musik erarbeitet im Unterricht die Musik-Arrangements.

Außerdem wird bei Kostümen, Bühnenbild sowie Licht und Ton gearbeitet, damit am Ende alles zusammenpasst und ein großes Ganzes ergibt.

Viel Arbeit und Stress, aber auch viel Spaß, bis endlich der Tag der Premiere kommt. It’s Showtime und ein fantastischer Theaterabend wartet auf Familie, Freunde und die Schulgemeinschaft. Unsere Belohnung: Der Applaus nach einer gelungenen Aufführung und die Neuen, die wir hoffentlich als Nachwuchstalente für uns gewinnen konnten.

Betreuung: Lea Kablitz

Chor

Die Harmonie des Miteinanders pflegen: Der Hansenberg-Chor

Zugegeben: Dafür, dass unsere Schule relativ klein ist, ist der Chor mit 40 bis 50 Sängerinnen und Sängern wirklich sehr groß. Vielleicht liegt das daran, dass gemeinsames Singen einmal in der Woche einfach Spaß macht.

Oder aber es ist die Idee, die Schule im großen musikalischen Rahmen tat- und stimmkräftig zu unterstützen: Der Chor tritt regelmäßig bei Weihnachtskonzerten, bei Musicals, an Sommerfesten und bei den Akademischen Feiern, der Übergabe der Abiturzeugnisse, auf.

Betreuung: Jochen Doufrain und Fabian Bernstein