Informationen zur Bewerbung

Schülerinnen und Schüler werden nach der Mittelstufe zu Beginn der gymnasialen Oberstufe aufgenommen: nach der 9. Klasse (G8-Gymnasien oder Gesamtschulen mit G8-Bildungsgang), nach der 10. Klasse (Schulen mit gymnasialem Bildungsgang nach G9). Besonders leistungsstarke Schülerinnen und Schüler im G9-Gymnasium oder an Gesamtschulen haben ggf. die Möglichkeit, das letzte Jahr der Mittelstufe zu überspringen, also auch nach der 9. Klasse zu kommen.

Formale Voraussetzungen für eine Bewerbung sind:

- mindestens die Note "gut" in Deutsch, Mathematik, einer Fremdsprache und einer Naturwissenschaft

- ein Notenschnitt von 2,0 in den übrigen Fächern in den der Bewerbung vorausgehenden 2 Halbjahreszeugnissen.

Keine Voraussetzung für eine Bewerbung ist der Erhalt des Empfehlungsschreibens des hessischen Kultusministers.

Entscheidend für eine erfolgreiche Bewerbung ist das Bestehen des Auswahlverfahrens. Zentrale Auswahlkriterien sind Leistung, Motivation und soziale Kompetenz. Erwartet wird ein besonderer Bezug zu den Profilfächern der Schule (Mathe, Naturwissenschaften und Politik und Wirtschaft) und darüber hinaus eine überdurchschnittliche Intelligenz, die sich nicht nur in Leistung ausdrückt, sondern auch in sozialer Verantwortung bewährt.

Es können nur Schülerinnen und Schüler aufgenommen werden, die zum Zeitpunkt der Bewerbung in Deutschland schulpflichtig sind und sehr gute Kenntnisse der deutschen Sprache haben.

Sofern dem Hessischen Kultusministerium bekannt ist, dass die Voraussetzungen für eine Bewerbung erfüllt sind, erhalten die hessischen Schülerinnen und Schüler rechtzeitig für ihre Bewerbung ein Einladungsschreiben des Hessischen Kultusministeriums für den Tag der offenen Tür.

Unabhängig vom Erhalt dieses Schreibens können sich alle Schülerinnen und Schüler aus Hessen und der Bundesrepublik, die zum Zeitpunkt ihrer Bewerbung in Deutschland schulpflichtig sind und die Notenvoraussetzungen erfüllen, bewerben.

Interessierte Schülerinnen und Schüler reichen ihre Bewerbung direkt bei der Internatsschule Schloss Hansenberg ein.

Wir empfehlen ihnen, sich am Tag der offenen Tür einen weitergehenden Eindruck zu verschaffen. An diesem Tag werden Schüler, Lehrer, Sozialpädagogen und Mitarbeiter die Führung durch die Gebäude übernehmen. Auch die Schulleitung sowie Vertreter der Eltern- und Lehrergremien stehen als Gesprächspartner für Sie bereit.

Über die Aufnahme entscheidet ein mehrstufiges Auswahlverfahren im Frühjahr jeweils für das folgende Schuljahr.

Die Bewerbung umfasst zunächst das Einreichen der Bewerbungsunterlagen entsprechend dem Formular sowie des Lehrergutachtens. Beide müssen bei der Schule bis zur Bewerbungsfrist eingegangen sein. Diese endet je nach Schuljahr im Januar oder Februar, der IQ-Test und das Auswahlwochenende folgen daraufhin zeitnah im Anschluss. Einmal im Jahr findet im November ein Tag der offenen Tür statt, bei dem sich interessierte Schüler und Eltern informieren können.

Bewerbungsdaten

Bewerbungsbeginn: 2.10.2020

Bewerbungsschluss: 21.1.2021

IQ-Test: 13.3.2021 (ursprünglich 6.2.2021)

Auswahlwochenende: Corona-bedingt muss der ursprüngliche Termin vom 12.-13.3.2021 verlegt werden

Einladungen zum IQ-Test mit detaillierten Angaben werden voraussichtlich bis Ende Februar versandt.

Fragen zur Schule

Neben überdurchschnittlicher Leistungsfähigkeit wird vor allem hohe Leistungsbereitschaft erwartet, und der Wunsch selbstständig Verantwortung zu übernehmen.

Initiativgeist, Kreativität, soziale Kompetenz und Teamfähigkeit sind ebenfalls essenziell. Darüber hinaus erwartet die Schule Bereitschaft zu freiwilligem sozialen und kulturellem Engagement, welches auf dem Hansenberg auch realisiert wird.

Quantitativ zählt zu den Aufnahmevoraussetzungen die Note gut mindestens in Deutsch, Mathematik, einer Fremdsprache und einer Naturwissenschaft (Hauptfächer) sowie die Durchschnittsnote von mindestens gut in den letzten beiden Zeugnissen.

Letztlich sollte man bereit sein, den Schritt zum Leben in einem Internat zu machen. Bei Fragen schreiben Sie gerne an: bewerbunghansenberg.de

Der Besuch der Schule selbst ist kostenfrei.

Für Unterkunft und Verpflegung im Internat werden 360 € pro Monat gezahlt. Nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz BAföG ist auf Antrag eine Ausbildungsförderung möglich. Schüler-BAföG muss nicht zurückgezahlt werden.

Jede Schülerin und jeder Schüler wählt drei Leistungsfächer (je fünf Wochenstunden), also einen mehr als nach der Oberstufen- und Abiturverordnung (OAVO) vorgeschrieben. Es sind dies Mathematik, Politik und Wirtschaft und eine Naturwissenschaft oder Informatik. Vor der Abiturprüfung wird eines dieser drei Fächer zum Grundkurs abgestuft. Im Fremdsprachenbereich werden Englisch, Französisch, Latein, Spanisch und Chinesisch angeboten.

Philosophie kann als Grundkurs durchgängig belegt werden und ist als Abiturprüfungsfach möglich. Nähere Informationen unter Lernen/Unterricht.

Wie an allen Schulen stellt der Übergang von der Mittelstufe zur Oberstufe die Schüler*innen vor eine neue Herausforderung. Die Schüler*innen stellen ihr Lernverhalten aber schnell um und fördern sich untereinander. 

Die Musikschule Rheingau bietet Unterricht für verschiedene Instrumente direkt an der ISH an. Ein Anmeldeformular wird mit den Schulunterlagen an die neuen Schüler*innen verschickt.

Ein Bandraum, fünf Übungsräume für Musik, ebenso der Kunstraum und die Sporthalle stehen auch im Freizeitbereich zur Verfügung. Dazu gibt es den sogenannten Bereich B7, in dem weitere Freizeiträume (z. B. Fitnessraum) oder Sport- und Tanzräume eigenverantwortlich bis 22.00 Uhr (samstags bis 24.00 Uhr) genutzt werden können. Nähere Infos unter Leben/Räume.

An der ISH werden viele AG´s angeboten. Schüler*innen können auch eigene AG´s gründen, wenn sich „Mitstreiter“ und eine verantwortliche Lehrkraft finden. Die Vernetzung der Schüler*innen untereinander ist sehr gut – auch auf jahrgangsübergreifende gute Kommunikation wird geachtet. Hobbies außerhalb der Schule fortzuführen ist schwierig. Dies gilt insbesondere für sehr zeitaufwendige Hobbies oder Hobbies, denen die Schüler*innen nicht auf dem oder in der Nähe des Campus nachgehen können. Einige Schüler*innen nutzen das Heimfahrwochenende dazu, zeitaufwendigeren Hobbies nachzugehen.

Allgemein gilt, dass der Arbeitsaufwand in der Oberstufe höher ist, als in der Mittelstufe. Die Schüler*innen nehmen sich in der Regel genügend Zeit für Freizeitaktivitäten vor Ort bzw. in der Schule.

Ja, es gibt eine Zusammenarbeit mit einer Fahrschule vor Ort. Diese stellt sich in der Schule vor.

Schon in der Einführungsphase werden die Schülerinnen und Schüler auf das vierwöchige Auslandspraktikum vorbereitet, das im ersten Halbjahr der Qualifikationsphase von Mitte Oktober bis Mitte November durchgeführt wird. Nähere Informationen unter Lernen/Studien- und Berufsorientierung/Auslandspraktika

Die Zeiten der einzelnen AGs werden individuell festgelegt. Sie finden meist abends statt und nehmen je nach Anforderungen unterschiedlich viel Zeit und Engagement in Anspruch.

Jede Schülerin und jeder Schüler ist Mitglied in einer Servicegruppe, deren Arbeit der Schulgemeinschaft oder der Nachbarschaft dient. Genauere Informationen unter Lernen/Servicegruppen

Die Klassengröße in der E-Phase beträgt 16 bis 18 Schülerinnen und Schüler. Kurse in der Q-Phase sind zum Teil auch kleiner.

Ja, am Samstag werden vier Zeitstunden Unterricht gegeben, der um 8.15 Uhr beginnt. Nach Unterrichtsende um 12.30 Uhr erfolgt das Mittagessen.

Etwa alle drei Wochen fahren die Schülerinnen und Schüler für ein Wochenende nach Hause, der Samstagsunterricht entfällt dann. Ein Jahresplan mit den verbindlichen Heimfahrwochenenden wird frühzeitig bekannt gegeben

Die Ferien orientieren sich an den hessischen Schulferien. Darüber hinaus gibt es als Ausgleich für den Samstagsunterricht in der Regel Ferien in der Faschingswoche und eine weitere freie Woche rund um einen der Feiertage im Frühjahr.

Am Anfang des Schuljahres in der Regel nach zwei Wochen. Später liegen meistens drei Wochen dazwischen. Dies ist gegebenenfalls auch abhängig von dem Abstand zu den nächsten Ferien. Wenn bis zu den nächsten Ferien 4 Wochen liegen, fahren die Schüler*innen zweimal nach zwei Wochen nach Hause.  

Viele Schüler*innen holen an diesen Wochenenden viel Schlaf aus der Internatszeit nach. Für die Schule ist in der Regel auch einiges zu tun. So sollten diese am besten nicht zu eng vorplanen. Meistens genießen es die Schüler*innen, auch etwas Freiraum für sich zu haben.

Die Schüler*innen können natürlich innerhalb festgelegter und altersabhängiger Zeiten das Gelände der ISH verlassen. Dazu melden sie sich bei den Sozialpädagog*innen ab, damit im Notfall jederzeit ein Überblick über die aktuell anwesenden Schüler*innen gegeben ist. Je nach Entfernung zum Wohnort können die Schüler*innen auch nach Hause kommen. Erfahrungsgemäß wird dies jedoch eher die Ausnahme sein und sollte zur „Teambildung“ in der WG gerade am Anfang nicht regelmäßig eingeplant werden.  Bei einer außerplanmäßigen Übernachtung Zuhause oder sonstigen Beurlaubungen muss dies spätestens 3 Tage vorher bei der Internatsleitung beantragt werden.

1. Stunde 07:45–08:30 Uhr
2. Stunde 08:30–09:15 Uhr
erste Pause 09:15–09:30 Uhr
3. Stunde 09:30–10:15 Uhr
4. Stunde 10:15–11:00 Uhr
zweite Pause 11:00–11:15 Uhr
5. Stunde 11:15–12:00 Uhr
6. Stunde 12:00–12:45 Uhr
Mittagspause 12:45–14:00 Uhr
7. Stunde 14:00–14:45 Uhr
8. Stunde 14:45–15:30 Uhr
vierte Pause 15:30–15:45 Uhr
9. Stunde 15:45–16:30 Uhr
10. Stunde 16:30–17:15 Uhr

Prinzipiell besteht die Möglichkeit eines 10-Stunden-Tages an drei Tagen pro Woche (montags, dienstags und donnerstags). Je nach Stundenzahl einzelner Schüler wird ein solcher langer Tag häufig durch Freistunden unterbrochen.

Am Studientag, der mehrmals im Schuljahr stattfindet, werden Themenangebote zur Vertiefung eigener Interessen, Lernunterstützungen, Bausteinkurse und umfangreiche Projektarbeiten im Team angeboten.

Schülervollversammlungen werden von den Schülerinnen und Schülern ca. einmal im Monat einberufen. Die Schülervollversammlung wählt den/die Schülersprecher/in. Auch informiert die Schulleitung im Rahmen einer Vollversammlung über Neuigkeiten.

Es existiert eine umfangreiche Schulbibliothek, in der auch wichtige Tageszeitungen, Wochenzeitungen- und -zeitschriften sowie wissenschaftliche Magazine im Abonnement vorhanden sind.

Ja, in der Bibliothek sind PCs verfügbar, die auch über ein Programm mit dem Bestand aller Bücher und einer Volltextsuche verfügen. Darüber hinaus sind die PCs in den Informatikräumen während der Schulzeit zum selbstständigen Arbeiten verfügbar.

Ja, die Schule verfügt über eine Breitbandanbindung und WLAN. Jeder Schülerin und jedem Schüler im Internat wird ein Intranet-Anschluss zur Verfügung gestellt, über den sie sich mit dem Internet verbinden können. In der Bibliothek und im Informatikraum besitzt jeder Rechner einen Internetzugang.

An der ISH können die Schüler*innen einen eigenen Laptop oder Tablet verwenden. Im Unterrichtskontext können digitale Medien genutzt werden. Vieles läuft papierlos. Falls Bedarf besteht, können auch die Computer in der Bibliothek verwendet werden.

Die ISH organisiert kurz vor Schulbeginn ein Treffen, an dem ältere Schüler*innen das Kennenlernen und den Austausch der neuen Schüler*innen untereinander moderieren und in Form von Spielen fördern. Im Anschluss daran besteht die Möglichkeit, selbstständig Mitschüler*innen anzusprechen Evtl. sieht man Mitschüler*innen vom Auswahlwochenende wieder, sodass nicht alle „unbekannt“ sind. Mädchen und Jungen bilden jeweils eine eigene WG.

Wünsche im Hinblick auf Zimmer- und Wohngruppenzusammensetzung können bis zu einem Stichtag der Internatsleitung mitgeteilt werden. Die Internatsleitung bemüht sich bei der finalen Einteilung darum, möglichst viele Wünsche zu berücksichtigen.

 

Während der Corona-Pandemie fand dies in einer abgewandelten Form digital statt.

Acht Schülerinnen oder Schüler bilden jeweils eine Wohngruppe, in der man die gesamten drei Jahre bleibt.

Zu der Wohnung gehören vier Doppelzimmer (je 16 m²), ein Wohnbereich (28 m²) mit gut ausgestatteter Küche, ein geräumiges Bad mit Duschen, zwei Toiletten, Trockner und Waschmaschine und ein Lagerraum.

Jedes Doppelzimmer verfügt über zwei internetfähige PC-Anschlüsse.

In einem Wohnhaus sind drei Wohngruppen untergebracht und werden von einem Sozialpädagogen/ einer Sozialpädagogin betreut. Diese Betreuung reicht von der Anleitung zum Wäschewaschen und Bügeln – in jeder Wohnung sind eine Waschmaschine und ein Wäschetrockner vorhanden – bis zur Hilfe in Krisensituationen.

Mehr Infos unter Leben/Wohnen.

Meist funktioniert das WG-Leben sehr gut. Jede WG hat eine/n Sozialpädagog*in als feste/n WG-Ansprechpartner*in. Diese unterstützen die Schüler*innen bei der Organisation ihres WG-Lebens. Sollten trotzdem mal Probleme auftreten, werden diese nach Möglichkeit innerhalb der WG geklärt. Dabei steht neben den Sozialpädagog*innen auch ein Mitglied der Lehrerschaft als Schul-Mentor*in zur Verfügung. Einmal pro Woche gibt es eine Gruppenstunde mit der/dem WG-Sozialpädagog*in und eine Mentorenstunde mit dem/der Lehrermentor*in. In sehr seltenen Ausnahmefällen ist es auch möglich die WG oder das Zimmer zu tauschen. Ein Anspruch darauf besteht jedoch nicht.

In der WG werden die notwendigen Allgemein-Aufgaben auf die WG-Mitglieder verteilt. Die Regelungen werden in den WG´s besprochen und daher unterschiedlich gehandhabt. Grundsätzlich ist jeder für seine Wäsche selbst verantwortlich. Am besten, Sie bereiten ihr Kind entsprechend vor. Die Schüler*innen werden schnell selbständig und lernen in der Praxis zudem sehr schnell voneinander.

Die Unterkunft im Internat beinhaltet „Vollpension“. Die Schüler*innen haben auch die Möglichkeit, im Ort einkaufen zu gehen, was sie auch gerne zwischendurch nutzen. Dies ist jedoch nur für den zusätzlichen Eigenbedarf nötig. Der Bedarf ist letztlich bei jedem Jugendlichen anders. Allerdings dient das gemeinsame Kochen oder Backen der Schüler*innen quasi als Gruppenevent. Einmal pro Woche besteht die Möglichkeit mit den Sozialpädagog*innen und den vorhandenen Bussen in den Ort zu fahren und dort einzukaufen.

Jeden Tag stehen mittags drei Hauptgerichte und zwei Beilagen zur Auswahl. Ein umfangreiches Salatbuffet und Desserts werden zusätzlich angeboten. Morgens und abends wird von der Küche ein reichhaltiges Buffet bereitgestellt. Der wöchentlich veröffentlichte Speiseplan sieht ein Bio-Gericht und ein vegetarisches Gericht vor. Nähere Informationen unter Leben/Ernährung.

In der Mensa wird in der Pause Obst angeboten (Bananen, Äpfel, Melonen, etc.). Getränke sind jederzeit erhältlich.

Ja, das Catering-Team unterhält einen Kiosk in dem man von Duschgel bis Kaffee alles bekommt.

Die Frühstückszeiten sind Montag bis Freitag von 7:00 Uhr bis 7:45 Uhr, am Samstag 7:20 Uhr bis 8:30 Uhr. Sonntags gibt es Brunch in der Zeit von 09:00 Uhr bis 13:00 Uhr. Mittagessen ist während der Woche zwischen 12:45 Uhr und 14:00 Uhr, samstags ab 11:45 Uhr. Abendessen gibt es zwischen 17:15 Uhr und 19:00 Uhr.

Regulär dürfen die Schüler*innen sich im Rahmen der Essenszeiten gemäß ihren Gewohnheiten und/oder ihrem Stundenplan ihre Essenszeit und -partner selbst aussuchen. Die derzeitige Regelung mit Auflagen sieht Essenszeiten in genauen Zeitfenstern vor. In der Mensa sind Plexiglasscheiben auf den Tischen für das Einhalten der Abstände vorhanden.  Es sitzt jeweils nur die eigene WG zusammen.

Eine Lehrkraft betreut als Mentor den Lernprozess und die Schullaufbahn der Schülerinnen und Schüler der ihr zugewiesenen WG. Sie berät sie bei Fragen der persönlichen Prioritätensetzung und der Optimierung des Lernens. Dazu gehören Vorbesprechungen zum Studientag und die Beantwortung von schulischen Fragen. Doch auch gemeinsames Kochen, Eis essen am Rhein und Kinobesuche stehen auf dem Programm.

Rauchen ist auf dem gesamten Campus nicht gestattet. Alkoholkonsum ist nicht erlaubt, nur bei besonderen Veranstaltungen.

Nicht mehr als zu Hause auch. Hier hat die Gesamtgemeinschaft aber insbesondere auch das Team der Sozialpädagog*innen ein Auge darauf. Alle neuen Schüler*innen durchlaufen ein Sucht- und Alkoholpräventionsprogramm. Der Alkoholkonsum ist altersabhängig geregelt. 

Im Vorfeld der Bewerbung in das Internat sollte dies natürlich intensiv zwischen Ihnen und Ihrem Kind gemeinsam besprochen werden. Wie die Schüler*innen das Zusammenleben auf engem Raum in der WG und im Internat allgemein wahrnehmen, ist individuell unterschiedlich. In den ersten Wochen prasselt so viel Neues auf die Jugendlichen ein, dass sich einige durchaus wieder zurück ins Vertraute sehnen. Das vergeht aber in der Regel schnell und die Schüler*innen gewöhnen sich sehr gut ein. Die Sozialpädagog*innen, die Mitbewohner*innen aber auch die älteren Schüler*innen unterstützen sie dabei. 

Es kommt durchaus vor, dass vereinzelte Schüler*innen ihre Entscheidung revidieren. In der Regel passiert dies direkt zu Beginn des Schuljahres. Die Rückkehr an die bisherige Schule ist erfahrungsgemäß unproblematisch. Um den Platz auf dem Hansenberg in einem bestimmten Zeitraum wieder belegen zu können, wird eine Nachrückerliste geführt. 

Neben Elternbriefen der Schul- und Internatsleitung gibt es auch die Möglichkeit sich am Schulleben an der ISH zu beteiligen, sei es als Elternbeirat, Mitglied der Schulkonferenz oder auch bei einer der vielfältigen Aktionen wie z.B. dem Bewerbertraining. So können Sie selbst vieles mitbekommen und auch mitgestalten. Natürlich gibt es auch – unter normalen Umständen – Konzerte und Veranstaltungen, bei denen Eltern gern gesehen sind.

Das ist natürlich individuell unterschiedlich. Auf jeden Fall ist das ein wichtiges Thema, mit dem sich sehr viele Eltern auseinandersetzen. Aus der Sicht erfahrener Hansenbergeltern hilft es, mitzubekommen, dass es dem eigenen Kind an der Schule gut geht. Das merkt man in der Regel sehr schnell. Das macht es dann für einen selbst viel leichter. Letztlich müssen sich alle Beteiligten an die neue Familiensituation gewöhnen. Als Eltern mitzuerleben, dass die Kinder sich erfahrungsgemäß leicht am Hansenberg einleben und sich dort wohlfühlen, führt meist dazu, dass die eigenen Sorgen um das Wohlergehen des Kindes schnell abnehmen. Das Schöne ist, dass sich erfahrungsgemäß Eltern und Kinder auf das Heimfahrwochenende und das eigene Zuhause freuen. 

Bei Krankheit steht das Internat in sehr engem Kontakt mit der am Ort ansässigen Arztpraxis. Es wird dort auch entschieden, ob die Schüler*innen im Internat bleiben oder abgeholt werden müssen. Erkrankte Schüler*innen werden entsprechend betreut und können ggf. das Krankenzimmer nutzen.

Überall dort, wo Menschen eng beieinander leben, treten kleinere und größere Herausforderungen auf. Erfahrungsgemäß entwickeln sich die Schüler*innen am Hansenberg bald dahin, sich selbst für ihre Interessen einzusetzen. Sie bekommen das Vorgehen von ihren älteren Mitschülern vorgelebt und übernehmen dies. Um für die eigenen Interessen einzustehen, gibt es am Hansenberg zahlreiche Möglichkeiten. Hat ein/e Schüler*in Gesprächsbedarf, so sind vor Ort ihre WG-Mentoren*innen, die Vertrauensschüler, die Schüler-/Internatsvertretung, der/die Vertrauenslehrer*in, die Schüler*innen ihres persönlichen Vertrauens u.v.m. ansprechbar.

Haben Sie als Eltern Gesprächsbedarf, dann stehen ihnen der Schulelternbeirat (sebhansenberg.de) genauso zur Verfügung, wie die beiden WG-Mentoren*innen, die relevanten Lehrer*innen u.v.m.

Da es sich beim Hansenberg um eine Internatsschule handelt, können sich die Regeln von anderen Schulen unterscheiden. Der Hansenberg steht hierzu in enger Abstimmung mit dem örtlichen Gesundheitsamt. Damit die Umsetzung der Vorgaben auf möglichst pragmatische Weise erfolgen kann, werden die Schüler*innen über ihre Vertretungen bei der Umsetzung eingebunden. Wichtig ist, dass alle diese Regeln temporär sind.

Falls Fragen offen geblieben sein sollten, wenden sich Schüler gerne an ask.fm/BergE12013. Hier beantworten Schüler für jeden einsehbar Fragen rund um den Hansenberg im Chat. 

Auch der Schulelternbeirat steht bei Fragen gerne bereit, diese für Sie/Euch zu beantworten. Der SEB ist erreichbar unter sebhansenberg.de

Alle formalen Fragen zum Auswahlverfahren und zur Bewerbung richte/richten Sie bitte an die E-Mail-Adresse bewerbunghansenberg.de. Diese Fragen werden von der Schule beantwortet.

 

Würdest du dich gerne für den Hansenberg bewerben und hast noch Fragen?

Eine Form der Kontaktaufnahme mit Schülern stellt das Forum ask.fm/BergE12013 dar. Hier beantworten Schüler der aktuellen E-Phase für jeden einsehbar Fragen rund um den Hansenberg im Chat.

Alle formalen Fragen zum Auswahlverfahren und zur Bewerbung richte bitte an die E-Mail-Adresse bewerbunghansenberg.de. Diese Fragen werden von der Schule beantwortet.

Als Eltern wenden Sie sich gerne mit Fragen an eltern_fragen_elternhansenberg.de.

 

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