13. Juni 2007
Was ist eigentlich business@school? Dieses Geheimnis wollten die Betreuer des Jahresprojekts für die zukünftigen Klassen 12 endgültig am Mittwoch, 13. Juni 2007 lüften. Vor gut besetztem Hause von ca. 45 Obersekundanern präsentierten Paul Rauh mit Dr. Bernöster die Idee und die konkrete Umsetzung dieses anspruchsvollen Wirtschaftsprojekts für das neue Schuljahr. Und Sie verbanden dies mit der direkten Aufforderung: Und nun müssen Sie sich entscheiden! Teilnehmen, Ja oder Nein?
Der Powi-Lehrer Paul Rauh, heute mal selbst in der Rolle des Referenten, stellte das Projekt business@school zusammengefasst so vor: Das bekannte Wirtschaftsprojekt ist eine pro bono Initiative der internationalen Unternehmensberatungsagentur The Boston Consulting Group (BCG) und startete im Schuljahr 1998/1999. Die Teilnehmer aus Klasse 11–13 beschäftigen sich ein Schuljahr lang in drei Phasen intensiv mit Fragen der Wirtschaft und der Unternehmen. Zunächst in Phase I mit Großkonzernen, und dann in Phase II mit kleinen regionalen Wirtschaftsunternehmen. Zum Höhepunkt in Phase III entwickeln die Jungunternehmer eine eigene Geschäftsidee. Am Ende jeder Projektphase stellen die Schülerteams ihre Ergebnisse in Form einer Präsentation vor großem Publikum und einer Jury von Wirtschaftsfachleuten vor. Die kreativsten Produktideen und die besten Businesspläne der Schulsieger werden dann in der Phase IV bei Veranstaltungen auf Regional- sowie Bundes- bzw. Europaebene von einer internationalen Jury ausgezeichnet.
Die Ziele des Projekts business@school sind:
Und das Besondere an diesem Wirtschaftsprojekt: Waschechte Vertreter aus der Wirtschaft – BCG-Berater und Mitarbeiter von Lufthansa – engagieren sich ehrenamtlich am Hansenberg und sorgen durch ihre Präsenz vor Ort für die wichtige Praxisnähe.
Zum Ende forderte der Referent die Schüler auf, bis Freitag, dem 15. 6. eine reife Entscheidung über die Teilnahme zu fällen und ggf. schon Gruppen zu bilden. Nun wird sich zeigen, ob es am Hanseberg genügend Power gibt, um in diesem renommierten Wettbewerb mit genügend Engagement der Konkurrenz die Zähne zu zeigen. Denn worum dreht sich nach der provokativen Eingangsfrage von Herrn Rauh alles? Ach ja, um MONEY!? Und er spielte und sang dann zur Erheiterung der Zuhörer aus dem Musical Cabaret das Lied „Money“.
Die Betreuer des Wirtschaftsprojekts, Paul Rauh, Dr. Thomas Bernöster