<?xml version="1.0" encoding="ISO-8859-1"?><rss version="2.0">	<channel>		<title>Hansenberg &#8211; Chronik</title>		<link>http://www.hansenberg.de/aktuelles/chronik.php</link>		<description>Die neuesten Chronikartikel vom Hansenberg</description>		<language>de-de</language>		<copyright>Alle Rechte der Texte und Bilder liegen bei der Internatsschule Schloss Hansenberg</copyright>
		<lastBuildDate>Fri, 18 May 2012</lastBuildDate>
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			<title>Fahrt in das Schauspiel Frankfurt: René Pollesch: &#8222;Wir sind schon gut genug&#8220;</title>
			<description><![CDATA[<p>9.&#160;Mai 2012</p><p>Sie wollten eigentlich Mutter Courage aufführen. Jetzt stehen sie zu sechst auf der Bühne, tragen Superman-Anzüge und sind offenbar ein Netzwerk, so wie sie immer wieder miteinander verketten. &#8222;Wir sind schon gut genug&#8220; von René Pollesch beginnt mit der Feststellung, dass, obwohl alle sechs Personen in das Stück involviert sind, ein Wir fehlt, es fehlt die Nahbegegnung. Was es aber offenbar zu genüge gibt, ist Distanz und Kommunikationslosigkeit trotz Masse und Miteinander. Auch wird sich über den Mehrwert beschwert, der zu jeder Zeit aus Handlungen und Aussagen herausgepresst werden muss; warum muss sich verliebt angeschaut werden, nachdem man sich geküsst hat? Warum diese zwanghafte Interpretation und warum immer mehr als das, was gegeben ist? Warum reicht es nicht, man selbst zu sein und warum gibt es so viele Moralapostel, die einen immer wieder an die inneren Werte erinnern?
Und so entfernen sich die Schauspieler von Figuren, von Mutter Courage und von Konstrukten. Es entwickelt sich konkrete Diskussion und in erster Linie ein Hinterfragen der gegebenen Normalität. Der Abend steht für universelle Ideen nicht zur Verfügung, die von Repräsentanten verkörpert werden, vielmehr findet eine komplexe Auseinandersetzung statt mit den machtvollen Mechanismen, die unseren Alltag regulieren, ohne dass wir es als Regulierung wahrnehmen. </p>
<p>Also diskutieren sie. Diskutieren hinter der Bühne bei laufender Kamera oder während sie sich, ohne es zu merken, an Beinen und Armen verketten. Es werden Vorwürfe geschrien, Monologe gehalten und während all dem scheint es, als würden die Schauspieler durch Körpersprache und Choreographien ihre Aussagen untermalen. Das Bühnenbild beispielsweise korreliert mit den Kostümen der Personen und macht es möglich, dass einzelne, stehen sie an der Wand, durch ihre Farbe nicht auffallen. Ebenso eignet es sich aber dafür, sich von farblicher Einheitlichkeit abzuheben und sich zu trauen, dem Schutz der Menge zu entsagen. Auch fangen die sechs Personen immer wieder an zu tanzen, ohne ihre Bewegung kontrollieren zu können, beginnen sie, im Trott die gleichen Schritte zu gehen, ähnliche Geräusche zu machen. Oder zwei Schauspieler räkeln sich einfach endlose Minuten auf dem Boden, im Kampf gefangen, wer oben liegen darf. </p>
<p>Bewegung und Sprache, Witz und Ernst kombinierten sich zu einer vielseitigen Kritik an der heutigen Gesellschaft und überließen dennoch jedem Zuschauer durch bewusste Ablehnung des allgemein Gültigen die eigene Antwort zu jeglicher Fragestellung. Ein anregender Abend, der wegen seiner Liebe zum Ungeschminkten bestach und wegen seiner Idee vom Eigenen noch lange im Gedächtnis bleibt. </p>
<p class="autor">Helena Weise, Q2d</p>
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			<category>Chronik</category>
			<pubDate>Tue, 15 May 2012 21:34:00 +0200</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Bogenschießen &#8211; ein neues Angebot auf dem Hansenberg</title>
			<description><![CDATA[<p>4.&#160;Mai 2012</p><p>Schulleitung und Förderverein haben es möglich gemacht: Traditionelles Bogenschießen erweitert die Hansenberger Freizeitmöglichkeiten. Auf dem neuen Bogenplatz des Freizeitgeländes B7 übergab Bogenbaumeister Michel Bombardier aus Geisenheim fünf eigens angefertigte Bögen samt Zubehör. Er führte eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern in Geschichte und Technik des traditionellen Bogenschießens ein und begleitete ihre ersten Versuche. </p>Jürgen Flender, Psychologe der ISH, wird das Angebot als eine Form des mentalen Trainings an Studientagen fortsetzen. Dabei soll die Freude am Sport verbunden werden mit Übungen zur Entspannung, Zentrierung und Selbsterfahrung. Das Angebot richtet sich besonders an jene, die ihre innere Freiheit, Stärke und Entschiedenheit in der äußeren Form des Bogenschießens einüben und kultivieren wollen.]]></description>
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			<category>Chronik</category>
			<pubDate>Tue, 08 May 2012 10:33:59 +0200</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Besuch des Literaturarchivs in Marbach am Neckar</title>
			<description><![CDATA[<p>4.&#160;Mai 2012</p><p>Auf Knopfdruck rattert es vor uns wie eine Anzeigetafel am Flughafen. Wir sind verdutzt. Was hat es damit auf sich? Befinden wir uns wirklich in einem Museum? </p>
<p>Es ist ein Poesieautomat, dessen Lettern Wörter bilden, welche sich zu Versen zusammensetzen, sodass in ihrer Gesamtheit eines von 1036 möglichen Gedichten erscheint. Faszinierend. 
Und dies alles geschieht in einem Gebäude, das ausschließlich für die Literatur entworfen wurde, an einem Ort, der vielen unbekannt vorkommen mag und doch einzigartige Dinge beherbergt, um sie der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Willkommen im Literaturarchiv Marbach.
Im Rahmen eines Studientages fuhren wir morgens mit unserer gesamten Klasse Q2c und unter Leitung unserer Deutschlehrerin Frau Schwindt in Richtung Marbach am Neckar nahe Ludwigsburg. Wenngleich die Fahrt eine Menge Zeit in Anspruch nahm, so sollte der dortige Kafka-Workshop als Einstieg sowie Vorbereitung für das im Unterricht zu behandelnde &#8222;Das Urteil&#8220; dienen.</p>
<p>Nach einigen Grundinformationen hinsichtlich der Entstehung der Institution, wurden wir über einen kleinen Halt am ratternden Poesieautomaten in das eigentliche Archiv geführt. In einem nur gering beleuchteten Saal und in Glasvitrinen aufbewahrt, befanden sich sämtliche Manuskripte, Bücher und Briefe von zahlreichen, bedeutenden, deutschsprachigen Dichtern bzw. Schriftstellern &#8211; von Ende des neunzehnten Jahrhunderts bis hin zur Gegenwart. Die Workshop-Leiterin verschaffte uns einen Eindruck von dem immensen Umfang der in Marbach anzutreffenden Originale, die längst nicht alle ausgestellt werden. Neben eigenen Werken waren auch simple Lebensgegenstände aus dem Alltag der Persönlichkeiten Deutscher Literatur zu bewundern. Doch dies alles hat seinen Preis. Wie wir erfuhren, bot Marbach drei Millionen Euro für Kafka-Manuskripte und befinde sich immer noch in einem Streit mit dem Staat Israel um weitere Nachlässe.
Denn Franz Kafka war ein in Prag geborener, deutschsprachiger Jude. Er lebte von 1883 bis 1924, studierte Jura und arbeitete später bei einer Versicherung. Dies ließ ihm genug Zeit, um sich der Schriftstellerei zu widmen. Doch sein Leben war bestimmt von Selbstzweifeln, einem äußerst dominanten Vater und zahlreichen scheiternden Beziehungen. Erst nach seinem Tod veröffentlichte sein Schriftstellerkollege Max Brod die Werke, welche weltweite Anerkennung erlangten. Dabei bieten seine Erzählungen und Romanfragmente ein breites Spektrum an Interpretationsansätzen. Sein skurriler Stil, zugleich durchzogen von sprachlicher Nüchternheit und unvergleichlichen Inhalten, prägte sogar ein eigenes Adjektiv: &#8222;kafkaesk&#8220;</p>
<p>Auf den Geschmack dieses kafkaesken Schreibstils kamen wir dann beim Lesen oder auch Entziffern von Kafkas Manuskripten. Deutlich wurde hierbei der Entstehungsprozess von literarischen Werken, gekennzeichnet durch Streichungen und bedeutsamen Umformulierungen. Der Unterschied zwischen &#8222;gefangen sein&#8220; und &#8222;verhaftet werden&#8220;? Ein großer!
Ein wenig erschöpft vom vielen Schriftentziffern traten wir gegen Nachmittag die Heimreise in den Rheingau an und sind nun gewappnet für die kommende Auseinandersetzung mit Kafkas &#8222;Das Urteil&#8220;.</p>
<p class="autor">Johanna Appel &#38; Louisa Schuffert, Q2c</p>
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			<category>Chronik</category>
			<pubDate>Thu, 10 May 2012 20:46:43 +0200</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Shakespeare in Frankfurt: &#8222;Der Kaufmann von Venedig&#8220;</title>
			<description><![CDATA[<p>19.&#160;April 2012</p><p>Die Frankfurter Inszenierung von &#8222;Der Kaufmann von Venedig&#8220; von William Shakespeare beginnt mit der Darstellung einer Beschneidung. Dabei wird nicht der Text Shakespeares gesprochen, sondern Kafkas &#8222;Vor dem Gesetz&#8220;. Schon in diesen ersten Minuten wird deutlich, dass es sich wohl kaum um die vertraue Handlung des &#8222;Kaufmanns von Venedig&#8220; handelt, in der Antonio, der Kaufmann, seinem Freund Bassanio Geld leiht, damit dieser um eine Frau werben kann. Um Bassanio zu unterstützen, muss sich Antonio beim jüdischen Geldverleiher Shylock Geld leihen, der als Sicherheit ein Pfund Fleisch von Antonio verlangt, falls dieser das Geld nicht rechtzeitig zurückzahlt. Dieser willigt ein, da er erwartet, dass mehrere seiner reich beladenen Handelsschiffe in Kürze ihr Ziel erreichen werden. Das Drama zeigt daraufhin die Geschichte der Werbung Bassanios um seine Angebetete, doch es ist offensichtlich, dass der Schwerpunkt des Regisseurs Barrie Kosky ein anderer ist: der europäische Antisemitismus. Während der dreistündigen Aufführung werden immer wieder Arien von Richard Wagner, der bekannter Antisemitist war, eingebaut und Shylock, der Jude, rückt ins Zentrum der gesamten Handlungen. Zudem wurde ein antisemitische Hetzrede von Martin Luther eingebaut und von all den Frauen, die in dem ursprünglichen Drama Shakespeares erscheinen, bleibt nur Jessica, Shylocks Tochter, erhalten, da diese eine Liebesbeziehung mit einem Christen eingeht. Da Antonios Handelsschiffe jedoch verschwinden, ist er nicht in der Lage, seine Schulden zu begleichen. Shylock, der auf sein Recht pocht, möchte unter keinen Umständen auf das eine Pfund Fleisch verzichten. Vor Gericht bekommt er das eine Pfund Fleisch zugesagt, jedoch keinen Tropfen Blut. Shylock, der all seine Güter abgeben muss, da er nach dem Leben eines anderen trachtete, kann sich nur noch retten, indem er zum Christentum konvertiert. In der letzten Szene macht Shylock selbst mit Nadel und Faden die Beschneidung aus der ersten Szene rückgängig. Dabei zitiert er wieder Kafka, jedoch dieses Mal &#8222;Der Geier&#8220;.</p>
<p>Insgesamt bietet das Frankfurter Schauspielhaus eine eindrucksvolle Inszenierung, die durch ein imposantes Bühnenbild, bemerkenswert gut ausgewählte Fremdtexte und grandiose Schauspieler verstärkt wird. </p>
<p class="autor">Leona Coloma, Q2a
</p>]]></description>
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			<category>Chronik</category>
			<pubDate>Thu, 10 May 2012 11:22:42 +0200</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Workshop Managementpraxis in Wiesbaden: Tillmann Raith &#8222;Management im Energiebereich&#8220;</title>
			<description><![CDATA[<p>18.&#160;April 2012</p><h4>&#8222;Entscheidungen sind Bauchgefühl&#8220; und &#8222;Ich bin Geschäftsmann&#8220;</h4>
<p class="einleitung"><p>Tillmann Raith, Gründer des Energieanbieters envacom berichtet Schülern im Rahmen des &#8222;Workshop Managementpraxis&#8220; (IHK) über seine Erfahrungen als Junggründer</p></p>
<p>17 Jahre, so alt wie die meisten Schüler, die gerade vor ihm sitzen, war Tillmann Raith, als er sein erstes Geschäft gründete. Er war damals noch Schüler des Gymnasiums Oranienschule in Wiesbaden als seine ersten Businessversuche starteten. Im Rahmen des Workshops &#8222;Managementpraxis&#8220; berichtet der ehemalige Geschäftsführer von envacom Schülern über seine Erfahrungen aber auch Fehler, die er in seiner frühen Zeit als Gründer gemacht hat. Alle zwei bis drei Wochen lädt die IHK Wiesbaden mit dem &#8222;Workshop Managementpraxis&#8220; bekannte Persönlichkeiten ein, um interessierten Schülern der Umgebung die Möglichkeit zu geben, einen Einblick in das Leben eines Managers zu bekommen.</p><p>Noch nicht volljährig und noch ohne Schulabschluss hatte Tillmann Raith die richtige Idee zum richtigen Zeitpunkt und scheute sich nicht, diese auch tatkräftig und mit vollen Einsatz umzusetzen. In der 12. Klasse steigt Raith in das damals (1999) neuartige Geschäft der Mobilfunkgeräte ein und bietet Handys im Internet zum Kauf an. Binnen eines Jahres verkaufte er fast 20 000 Handys und schnell wurde klar: Schule oder Geschäft. Obwohl jeder es ihm abriet, gab er die Schule auf und konzentrierte sich voll und ganz auf seine Geschäfte. Wieder war er erfolgreich. Er gründete die Firma envacom, die innerhalb weniger Jahre zu einem mittelständigen Unternehmen heranwuchs und erst letzten Winter für mehrere Millionen Euro an Gazprom verkauft wurde.</p> 
<p>Die Zeiten waren nicht immer einfach für Raith und &#8222;viel Zeit für Freizeit und Privatleben blieb nicht&#8220;. Es galt eine Firma zu managen, die sich gegen harte Konkurrenz am Markt durchsetzen musste. Für ihn, so erzählt er, galt mit Bezug auf seine Mitarbeiter nicht nur die reine Leistung, sondern wer engagiert ist und etwas wirklich möchte, der kann alles erreichen. Man soll sich nicht verstellen, immer die Wahrheit sagen, die eigenen Fähigkeiten kennen, sich aber auch seine Fehler eingestehen und aus ihnen lernen. Auch Raith ist sich nicht zu schade einzugestehen, dass er Fehler in seinen Entscheidungen als Manager gemacht hat. Die meisten Entscheidungen sind für ihn &#8222;Bauchgefühl&#8220;. Wer zur Firma passt und was gut für die Firma ist, das muss man spüren und durch Erfahrung lernen, doch das Wichtigste ist: &#8222;Ich mache keinen Fehler ein zweites Mal!&#8220;</p><p>Tillmann Raith gibt den Jugendlichen in der IHK Wiesbaden die Hoffnung, einmal selbst ein Unternehmen zu gründen. Selbst wenn man immer wieder scheitert, lernt man aus seinen Fehlern und irgendwann wird auch das Quäntchen Glück dabei sein, dass man zur rechten Zeit, am richtigen Ort mit der richtigen Idee ist. &#8222;Man muss es nur WOLLEN.&#8220; </p>
<p class="autor">18. 04. 12 Emanuel Urmann </p>]]></description>
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			<category>Chronik</category>
			<pubDate>Sun, 29 Apr 2012 11:51:03 +0200</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Vortrag von Prof.Dr. Christian Wenzel (National Taiwan University):
 &#8222;Ist der freie Wille eine Illusion?&#8220;</title>
			<description><![CDATA[<p>26.&#160;März 2012</p><p>Am Montag den 26. März 2012 durften wir einen ganz besonderen Gast in unserem Hause willkommen heißen: Prof. Dr. Dr. Christian Helmut Wenzel, promovierter Mathematiker und Professor für Philosophie an der National Taiwan University, gab dem sehr gespannten Publikum bestehend aus Lehrern, Sozialpädagogen und natürlich vielen Schülern eine kurze jedoch präzise dargestellte Einführung in die Problematik des &#8222;freien&#8220; Willens. Können wir frei über unsere Handlungen entscheiden? Oder ist unser gesamtes Dasein doch schon vorherbestimmt und wir bilden uns lediglich ein, über jegliche Entscheidungsgewalt zu verfügen? Gibt es so etwas wie Spontaneität? 
Eine endgültige Lösung für dieses Grundsatzproblem ist selbst unter den begabtesten Philosophen unserer Zeit nicht erlangt. Herr Wenzel beschäftigte sich schon im Jugendalter mit dieser Problematik. Seine Überlegungen begannen auf einer geradezu trivial erscheinenden Ebene: &#8222;Kann ich frei aufstehen und mir ein Glas Milch aus dem Kühlschrank holen?&#8220; Dieses Erlebnis gab dem heutigen Experten für Kants Ästhetik den Anstoß zu Studien verschiedener Theorien. In seinem Vortrag gab er uns noch einige Einblicke in den materialistischen Lösungsansatz des Laplace&#8217;schen Determinismus sowie in die religiöse Herangehensweise an die Frage der Willensfreiheit. Der Referent selbst sieht den Determinismus als widerspruchsfreies Modell an, obgleich sich der menschliche Verstand nur widerwillig damit zufrieden geben möchte. Diese gewollt provokante These aktivierte die gewohnt lebhafte Diskussionskultur des Hansenbergs. </p>
<p>Die anknüpfende Diskussionsrunde brachte einige vollkommen verschiedene Perspektiven auf die Fragestellung zu Tage: Lösungsansätze auf Basis der Hirnforschung, quantenphysische Argumente gegen die Laplace&#8217;sche Theorie und Beiträge aus kantischer Sicht.</p>
<p>Dank dieser vielseitigen Argumentationsweisen konnten sich selbst Laien auf diesem Gebiet ein umfangreiches Bild der Problematik formen und vielleicht gab die Diskussion dem einen oder anderen einen Anstoß zu weiteren Überlegungen. Alles in allem eignet sich nichts besser um auf alltagsferne Gedanken zu kommen, als einmal zwei Stunden in einer angenehmen Runde über auf den ersten Blick vollkommen banale, nach einigem Nachdenken jedoch tiefgreifende, Problematiken zu philosophieren.</p>
<p>Ein besonderes Dankeschön für einen spannenden und lehrreichen Vortrag und ein jederzeit erneutes Herzlich Willkommen an Herrn Prof. Dr. Dr. Wenzel und Herrn Bernöster für die Organisation des Vortrages. </p>
<p class="autor">Friederike Boehm und Anke Gabel, Q2a</p>
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			<category>Chronik</category>
			<pubDate>Wed, 18 Apr 2012 15:26:20 +0200</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Vortrag von Prof. Dr. Hahlbrock (Max-Planck-Institut Köln): &#8222;Tragfähigkeit und Nachhaltigkeit der Erde&#8220;</title>
			<description><![CDATA[<p>22.&#160;März 2012</p><h5>Welternährung zwischen Hunger und Überfluss</h5>
<p>Haben Sie sich schon einmal Gedanken darüber gemacht, wie die Erde in 30 Jahren aussehen könnte?</p> 
<p>Herr Professor Wenzel tat dies und referierte am Donnerstagabend, den 22.&#160;03.&#160;12 über das spannende Thema der Tragfähigkeit und der Nachhaltigkeit der Erde. Professor Wenzel war ab 1983 bis zu seiner Pensionierung Direktor der Abteilung für Biochemie am Max-Planck-Institut in Köln und engagiert sich heute für das Umweltbewusstsein unserer Generation.</p>
<p>Herr Wenzel erläuterte zuerst die komplexen Zusammenhänge zwischen Bevölkerungswachstum, Urbanisierung, der Verteilung des Reichtums auf der Welt und dem Ökosystem. Wir kamen zu dem Schluss, dass wir heute an einem Punkt angekommen sind, an dem wir durch Landwirtschaftliche Nutzung zwar schon einen großen Teil unseres Ökosystems verändert oder zerstört haben, die Erde in diesem Zustand jedoch weiter bestehen kann. Jedoch vermehrt sich die Menschheit um ungefähr 80 Millionen pro Jahr, und dieses Wachstum findet nicht in den Industrienationen statt, sondern in den Schwellenländern. Dieses rapide Wachstum beansprucht nicht nur einen steigenden Bedarf an Lebensmitteln, sondern spaltet auch weiter die bekannte Schere zwischen Arm und Reich. Aufgrund dieser Armut und dem sinkenden Anspruch, den die Bevölkerung der Industrienationen an ihre Nahrung hat, sind die Bedingungen für die Lebensmittelherstellung beschränken auf &#8222;viel&#8220; und &#8222;billig&#8220;, was nur in Form von Monokulturell gezüchteten Pflanzen und in Massentierhaltungen zu bewerkstelligen ist. Diese Monokulturen zerstören nicht nur die Artenvielfalt, sondern sind auch leicht anfällig für Krankheiten und müssen somit chemisch behandelt werden. Durch die Nahrungsmittelketten werden diese Chemikalien und Teile von Medikamenten auch von den Menschen aufgenommen und führen zum Beispiel zu ungewollter Antibiotikaresistenz. Ein weiteres Problem ist die Gülle, die bei der Haltung von einer so großen Masse von Tieren entsteht und entsorgt werden muss. Die Gülle hat einen extrem sauren PH-Wert und es gibt nur sehr wenige Pflanzen, die unter solchen Bedingungen leben können, wie zum Beispiel der Löwenzahn. Es sollte also keine Freude aufkommen, wenn wir das nächste Mal an einem mit Löwenzahn bedeckten Feld vorbeigehen, sondern vielmehr der Gedanke daran, dass andere Pflanzen in einem solchen Milieu nicht mehr wachsen und somit vielleicht bald nicht mehr existieren können.</p>
<p>Das Ziel Professor Wenzels war es jedoch nicht, uns mit diesen Fakten zu schockieren, sondern viel mehr zu sensibilisieren für unser Handeln im Alltag.
Also stellen Sie sich hin und wieder die Frage: Was esse ich da eigentlich? Wo kommt das T-Shirt, das ich trage, eigentlich her und in welchen Verhältnissen leben die Menschen, die es hergestellt haben? Und fangen Sie an mit Freunden, Verwandten und Ihrer Familie darüber zu reden. Denn um etwas zu verändern, muss man sich dessen erst bewusst werden.</p>
<p class="autor">Louisa Schuffert, Q2c</p>
]]></description>
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			<category>Chronik</category>
			<pubDate>Thu, 10 May 2012 20:48:45 +0200</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Mit Schere und Kleber zum Ostergeschenk. Kreative Aktion &#8211; Schüler für Schüler</title>
			<description><![CDATA[<p>19.&#160;März 2012</p><p>&#8222;Ich bin fertig&#8220;, ruft der neunjährige Pascal und hält nach 35 Minuten den ersten bunt beklebten Collegeblock in seinen Händen hoch. Der mit zwei Osterhasen und mehreren Ostereiern gestaltete und somit zum Ostergeschenk für Mama und Papa gemachte Block ist das erste Ergebnis des 90-minütigen Workshops des JUNIOR-Unternehmens CreaFiles am letzten Montag.</p>
<div class="bild links">
 <img src="/bilder/upload/Klassen 3a_ 3b mit F.Winter_S. Lucht_ F.Heil_ N.Hofmann.jpg" alt="Klassen 3a und 3b#" width=300px />
 <p>Klassen 3a und 3b mit Junior Team</p>
</div>
<p>8 Schüler der Internatsschule Hansenberg in Johannisberg nehmen teil an JUNIOR, einem Wettbewerb des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln. JUNIOR richtet sich an Schüler der Mittel- und Oberstufe, die erste praktische Einblicke in wirtschaftliche Zusammenhänge erhalten möchten. Zu diesem Zweck wird für ein Jahr ein Schüler-Unternehmen gegründet. Die Unternehmensmitglieder entwickeln gemeinsam eine Produktidee und vermarkten sie mit realen Verkaufsaktionen. Im Fall des JUNIOR-Unternehmens CreaFiles ist die Geschäftsidee eigentlich die kreative, individuelle Gestaltung von Ordnern für das moderne Business. Das nötige Startkapital erlangte das Unternehmen durch den Verkauf von 70 aktienartigen Anteilsscheinen.</p>


<p>Mit dem Workshop mit 36 Kindern in den Klassen 3a und b der Grundschule Johannisberg gab das aus 5 Jungs und 3 Mädchen der Internatsschule Hansenberg bestehende Unternehmen den Grundschülern die Möglichkeit, persönliche und nützliche Ostergeschenke für Familie, Verwandte oder Freunde zu gestalten. Zugleich war es eine gelungen Gelegenheit, die &#8222;großen&#8220; Schüler, die sonst auch mal Nachhilfe geben, von einer kreativen Seite kennen zu lernen. &#8222;Uns hat es viel Freude gemacht, ich glaube den Kindern sogar noch mehr! Und die Klassenlehrerin Frau Mannstaedt war wohl auch ganz happy!&#8220;, so fasst der Sprecher des Teams CreaFiles, Samuel Lucht die kreative Sozialaktion zusammen.
</p>
<p>Kontakt:
JUNIOR-Unternehmen CreaFiles<br>
Sprecher Samuel Lucht<br>
Hansenbergallee 11&#8211;13<br>
65529 Geisenheim/Johannisberg<br>
06722 4960<br>
creafiles@hotmail.de<br>
www.creafiles.only4u.eu </p>
]]></description>
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			<category>Chronik</category>
			<pubDate>Wed, 21 Mar 2012 15:31:55 +0200</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Vortrag des hessischen Justizministers Jörg Uwe Hahn an der ISH</title>
			<description><![CDATA[<p>15.&#160;März 2012</p><h4>Vortrag Jörg-Uwe Hahn</h4>
<p>Wir alle kennen es, wir alle haben es, wir alle brauchen es: das Internet. 
In Zeiten von Google, Youtube und Facebook üben digitale Medien einen zunehmenden Einfluss auf unseren Alltag und unser Privatleben aus. Doch bei allen Vorteilen wie Mobilität oder Konnektivität stellt diese &#8222;virtuelle&#8220; Welt die Gesellschaft von Heute vor weitere Herausforderungen und Gefahren.</p>
<p>Am 15. März besuchte uns Jörg-Uwe Hahn (FDP), hessischer Justizminister und stellvertretender Ministerpräsident, um die Problematik dessen im Spannungsfeld von Freiheit und Sicherheit zu thematisieren. Dabei warnte er vor allem vor der Errichtung eines &#8222;rechtsfreien Raums&#8220; und erläuterte die schwierige Verfolgung von Straftaten im Internet.</p>
<div class="bild links">
 <img src="/bilder/upload/DSC_1004.JPG" alt="Jörg-Uwe Hahn" width=200px />
 <p>Jörg-Uwe Hahn</p>
</div>
<p>Während die Jugend oft lächelnd als &#8222;digital natives&#8220; bezeichnet werde, die mit allen digitalen Innovationen des Marktes aufwachse und sie dementsprechend in ihr Leben integriere, sei die ältere Generation zunächst von Skepsis gezeichnet. Eine berechtigte Zurückhaltung, so Hahn, solange nicht das Verantwortungsbewusstsein jedes einzelnen Nutzers sichergestellt werden könne. Es gehe darum, die Menschen für eine defensive Nutzung zu mobilisieren, die in Kenntnis von Phänomenen wie Datenklau oder cyber mobbing seien. Gerade hierbei stellt Hahn Freiheit und Bildung in einen Zusammenhang: Je gebildeter das Individuum, desto fundierter das Meinungsbild und damit einhergehend die Fällung von freieren Entscheidungen. Sowohl Staat als auch Elternhaus seien dafür verantwortlich, diese Medienkompetenz zu stärken.</p>
<div class="bild rechts">
 <img src="/bilder/upload/DSC_10091.JPG" alt="Jörg Uwe Hahn" width=200px/>
 <p>Jörg Uwe Hahn(rechts)</p>
</div>
<p>Daher verfolge auch die öffentliche Seite eine Restrukturierung, denn &#8222;ein neuer Ort neuer Kriminalität bedarf neuer Organisation in der Justiz&#8220;, plädiert Hahn. Notwendig dafür sei allerdings auch ein hinreichendes Wissen bezüglich einer virtuellen Welt, die es schaffe, das Normensystem der Gegenwart vor zahlreiche Fragen zu stellen. Die Entlohnung geistigen Eigentums spiele hier keine unwesentliche Rolle und infolgedessen entstehe die Problematik des Datenschutzes bzw. der Bestrafung illegaler Verbreitung. Es sei das Wechselspiel zwischen Grundwerten einer Demokratie, Sicherheit und Freiheit, die permanent von einer irrealen in eine reale Welt zu transferieren und schließlich in ein neues Verhältnis zu bringen seien. 
Regeln bezeichnet Hahn als unabdingbar, schließlich &#8222;wurde Datenschutz in Hessen erfunden&#8220;, doch gleichzeitig müsse die Transparenz des Internets zum Vorteile aller gewährleistet sein.</p>

<p>Es ist ein Thema, das uns alltäglich tangiert und dem sich niemand zu entziehen vermag. Eine abschließende Diskussion beleuchtete aktuelle Debatten um ACTA, Straffahndung, Belangen von Tätern, Vermeidung von Fehlern oder auch die problematische Anonymität. Wir bedanken uns bei Herrn Minister Hahn für einen spannenden Vortrag und hoffen, Sie auch zukünftig wieder am Hansenberg begrüßen zu können.</p>
<p class="autor">Johanna Appel, Q2c</p>
]]></description>
			<guid>http://www.hansenberg.de/aktuelles/chronik/artikel.php?id=2295</guid>
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			<category>Chronik</category>
			<pubDate>Mon, 19 Mar 2012 22:09:39 +0200</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Vortrag über ein freiwilliges soziales Jahr in Mozambique</title>
			<description><![CDATA[<p>26.&#160;Februar 2012</p><h4>Vortrag: Jutta Pfistner und das Mozambikprojekt</h4>

<p>Am 23. Februar 2012 beehrte uns Frau Pfistner mit einem spannenden Vortrag über ihre Tätigkeiten zur Entwicklungshilfe und Erlebnissen in der zu den fünf ärmsten Ländern der Welt gehörenden República de Moçambique. </p>
<p>Nach dem wütenden Abzug der Portugiesen 1975 legten der südafrikanische Nachbar und Simbabwe dem friedlichen Aufbau des jungen Staates weitere Steine in den Weg. Nach Waffenstillstandsverhandlungen durch die katholische Kirche in Rom 1992 ging es allmählich, und endlich friedlich, bergauf. </p> 
<p>Von Workcamps in Simbabwe, Angola und Ghana inspiriert, engagiert sich Jutta Pfistner seit 1998 jährlich für bessere Lebensbedingungen von AIDS-Waisen und Straßenkindern in dem südostafrikanischen Staat. Mit einem 4-wöchigen Workcamp pro Jahr beginnend, startete sie ihr erstes Projekt: Der Bau einer Schule in der Gemeinde Hulene, Maputo. Heute besteht diese aus fünf Klassenräumen, die die einzige Bildungsmöglichkeit für Kinder aus entlegenen Stadtteilen bietet. In Schichten werden die Kinder in Klassen von 70 oder mehr unterrichtet und setzen alles daran, in die Schule zu können. 2001 folgte dann das Kinderheim &#8222;Fonte da Vida&#8220; für AIDS-Waisen und Straßenkinder nordwestlich der Hauptstadt, denn 12,5 % der Bevölkerung des afrikanischen Staates sind HIV-positiv und aufgrund der desolaten Versorgungslage liegt die Lebenserwartung bei 51 Jahren. &#8222;Die Quelle des Lebens&#8220; gibt bisher ca. 150 dieser Kinder ein Zuhause und eine Zukunft.
Jutta Pfistner verbringt die Zeit zwischen den mittlerweile zwei Workcamps pro Jahr mit Spenden-Sammeln, der Organisation von folgenden Camps und Nachtreffen sowie mit dem Anwerben von neuen Teilnehmern. Es kostet viel Arbeit, das gesamte Material für die nächste Aktivität in Mosambik aufzutreiben und Containertransporte über den Seeweg kommen nur mit Verzögerungen an. Die Kinder sind ihr jedoch dankbar für den Aufwand, den sie mit Leidenschaft seit über einem Jahrzehnt auf sich nimmt. Ihre Arbeit erreicht vielleicht nur einen Bruchteil der Bedürftigen, aber diesen Menschen erleichtert sie das Leben ungemein.</p>

<div class="bild links">
 <img src="/bilder/upload/pfistner.jpg" alt="Jutte Pfistner" width=300px />
 <p>Jutta Pfistner</p>
</div>
<p>Die Workcamps sind in Form von Urlaubsreisen mit ehrenamtlicher Arbeit organisiert. An vier Tagen pro Woche heißt es anpacken und die afrikanische Kultur leben zu lernen. Besonders erlebnisreich ist es, unter vollkommen fremden Lebensumständen zu leben. Wie man mit einem multifunktionalen Kapulana-Tuch alle für das dortige Leben nötigen Kleidungsstücke besitzt und auf einheimische Weise handgefertigte Schnitzereien herstellt, oder sogar beim Bau von Häusern zur Erweiterung des Kinderheims hilft. Die ausgeprägte Gesangs- und Tanzkultur der Gottesdienste, in denen sich das gesamte Dorf versammelt und kleine Trödlermärkte an Sonntagen erwecken die Lust am Urlaub erst richtig. Die verbleibende Zeit wird durch Ausflüge an die wunderschönen Sandstrände der Küste und Erkundung des Landes gefüllt.
Was ist also schöner als ein unvergesslicher Urlaub inklusive einer kleinen persönlichen Beitrag zur Verbesserung der Lebensumstände direkt vor Ort, wo es am nötigsten ist? </p>
<p>Weitere Informationen unter <a href="http://www.Mosambikprojekt.de">www.Mosambikprojekt.de</a></p>
										<p class="autor">Anke Gabel, Q2a</p>
]]></description>
			<guid>http://www.hansenberg.de/aktuelles/chronik/artikel.php?id=2286</guid>
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			<category>Chronik</category>
			<pubDate>Wed, 29 Feb 2012 15:18:41 +0200</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Das Team der Jahrgangsstufe 10 &#8222;SafeStop&#8220; erreicht das Zwischenfinale des Wettbewerbes &#8222;Jugend gründet&#8220; in Hannover und qualifiziert sich für das Bundesfinale</title>
			<description><![CDATA[<p>13.&#160;Februar 2012</p><p>Nachdem wir die Businessplan-Phase erfolgreich mit dem 5.Platz beendet hatten, ging es ab nach Hannover zum Zwischenfinale Nord der 10 besten Teams des Wirtschaftswettbewerbs &#8222;Jugend gründet&#8220;. Dort sollten wir unsere Dienstleistung, ein Parkplatzreservierungssystem für LKW-Fahrer, vor einer hochkarätig besetzten Jury vorstellen.</p> 
<p>Nach einer etwas hektischen Ankunft ging es auch schon direkt nach Großburgwedel zum Präsentieren. Nach einem erfolgreichen Vortrag unserer Idee folgten einige hochinteressante Vorträge über die Wirtschaftsphilosophie des Unternehmens für Hörakustik KIND. Gehalten wurden die Vorträge von niemand geringerem als dem Unternehmensinhaber höchstpersönlich, Martin Kind. <div class="bild rechts">
 <img src=/http://www.hansenberg.de/rss/bilder/upload/New_IMG_9473JG_SafestopBurckhardtReich.jpg" alt="#JG Team SafeStop#" />
 <p>JG Team SafeStop bei der Preisverleihung</p>
</div></p>
<p>In der anschließenden Siegerehrung wurde uns bekanntgegeben, dass wir den 4. Platz belegt hatten. Geehrt wurden wir vor allem auch für den 1.Platz im Logowettbewerb, in dem über die besten Logos abgestimmt wurde, Es folgte noch ein entspanntes Abendessen mit allen Teilnehmern, woraufhin es auch schon ins Hotel ging, um sich für den nächsten spannenden Tag auszuschlafen.</p>
<p>Am nächsten Tag ging es dann zu der Bildungsmesse DIDACTA wo wir erneut unsere Idee vor großem Publikum präsentierten und unsere Zertifikate vom Parlamentarischen Staatssekretär der Ministerin für Bildung und Forschung erhielten.</p>

Team &#8222;Safestop&#8220;, das sind: 
<ul>
 <li>Dörr, Maria </li>
 <li>Danker, Anne </li>
 <li>Grafmüller, Mark </li>
 <li>Rodrian, Lukas </li>
 <li>Kühl, Florian </li>
 <li>Busch, Marc </li>
</ul>]]></description>
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			<category>Chronik</category>
			<pubDate>Wed, 21 Mar 2012 15:25:51 +0200</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Das Team der Jahrgangsstufe 10 &#8222;SafeStop&#8220; erreicht das Zwischenfinale des Wettbewerbes &#8222;Jugend gründet&#8220; in Hannover und qualifiziert sich für das Bundesfinale</title>
			<description><![CDATA[<p>13.&#160;Februar 2012</p><p>Nachdem wir die Businessplan-Phase erfolgreich mit dem 5.Platz beendet hatten, ging es ab nach Hannover zum Zwischenfinale Nord der 10 besten Teams des Wirtschaftswettbewerbs &#8222;Jugend gründet&#8220;. Dort sollten wir unsere Dienstleistung, ein Parkplatzreservierungssystem für LKW-Fahrer, vor einer hochkarätig besetzten Jury vorstellen.</p> 
<p>Nach einer etwas hektischen Ankunft ging es auch schon direkt nach Großburgwedel zum Präsentieren. Nach einem erfolgreichen Vortrag unserer Idee folgten einige hochinteressante Vorträge über die Wirtschaftsphilosophie des Unternehmens für Hörakustik KIND. Gehalten wurden die Vorträge von niemand geringerem als dem Unternehmensinhaber höchstpersönlich, Martin Kind. <div class="bild rechts">
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 <p>JG Team SafeStop bei der Preisverleihung</p>
</div></p>
<p>In der anschließenden Siegerehrung wurde uns bekanntgegeben, dass wir den 4. Platz belegt hatten. Geehrt wurden wir vor allem auch für den 1.Platz im Logowettbewerb, in dem über die besten Logos abgestimmt wurde, Es folgte noch ein entspanntes Abendessen mit allen Teilnehmern, woraufhin es auch schon ins Hotel ging, um sich für den nächsten spannenden Tag auszuschlafen.</p>
<p>Am nächsten Tag ging es dann zu der Bildungsmesse DIDACTA wo wir erneut unsere Idee vor großem Publikum präsentierten und unsere Zertifikate vom Parlamentarischen Staatssekretär der Ministerin für Bildung und Forschung erhielten.</p>

Team &#8222;Safestop&#8220;, das sind: 
<ul>
 <li>Dörr, Maria </li>
 <li>Danker, Anne </li>
 <li>Grafmüller, Mark </li>
 <li>Rodrian, Lukas </li>
 <li>Kühl, Florian </li>
 <li>Busch, Marc </li>
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			<category>Chronik</category>
			<pubDate>Wed, 21 Mar 2012 15:25:51 +0200</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Ökonomisch/Ökologische Planspielwoche der Jahrgangsstufe 10 im Tagungszentrum in Dorfweil (Taunus)</title>
			<description><![CDATA[<p>6.&#8211;10.&#160;Februar 2012</p><p>Wirtschaftswoche der Eingangsstufe mit den Systemplanspielen OKOWI und WIWAG &#8211; wie jedes Jahr wieder in Dorfweil/Ts. mit der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung Wiesbaden.</p>

<p>Für alle 65 Schülerinnen und Schüler des neuen Jahrgangs E 1 hieß es &#8211; wie in jedem Jahr wieder &#8211; &#8222;Auf geht´s zur Planspielwoche in Dorfweil!&#8220; mit Herrn Rauh, den Soz.päds. und den Herren der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung aus Wiesbaden als Trainern der Systemplanspiele. Hier der Bericht für alle interessierten Leser!</p>
<h5>ÖKOWI:</h5>
<p>Ökowi ist ein Planspiel, bei dem die Teilnehmer einen virtuellen Staat genannt Ökoland bilden. Bei uns meldeten sich 25 Teilnehmer zu Ökowi, um verschiedene Rollen in einer Marktwirtschaft eines demokratischen Landes einzunehmen. 5 Schüler beteiligen sich in der Regierung, je 4 Schüler führen zwei konkurrierende Unternehmen und je 2 Schüler simulieren je einen Haushalt. Dabei haben sie alle mit den alltäglichen Problemen der Unternehmen und Haushalte zu kämpfen: Finanzen, Gewinne, Planzahlen, Wahl des Arbeitsplatzes und Arbeitsangebotes, der Freizeit, der Ökologie, der Staatsverschuldung, Steuern und des Lebensstandards, um nur ein paar Beispielthemen zu nennen. Auch spezifische Parameter wie z. B. Wahl verschiedener Autos, In- und Auslandzölle, oder die Nachfrage nach den Schienennetzen werden eingerechnet. </p>

<div class="bild links">
 <img src="/bilder/upload/ParlamentskonferenzOekowi.jpg" alt="Parlamentskonferenz Ökowi" width=300px/>
 <p>Parlamentskonferenz Ökowi</p>
</div>
<p>Und während am Anfang alle Hansenberger auch noch sehr patriotisch und immer gemeinschaftlich denkend wirtschaften, beginnt meist schon nach wenigen Spieljahren ein recht realistischer Konkurrenzkampf, z. B. zwischen Haushalten oder Unternehmen. Auch die Regierung bekommt Probleme, z. B. die Arbeitslosenzahlen zu senken, Steuern zu erhöhen, oder inländische Unternehmen zu unterstützen und so den Export inländischer Produkte zu fördern. </p>
<p>In dem ständigen Auf und Ab in Ökoland werden allen Beteiligten langsam die alltäglichen Herausforderungen und die sehr komplexen Zusammenhänge zwischen Regierung, Haushalten und Unternehmen klar und man bekommt ein neues Verständnis für die Probleme, mit denen viele Menschen, aber auch die Politiker in unserem Modellstaat Ökoland zu kämpfen haben.</p>
<h5>WIWAG:</h5>
<p>Der zweite, überwiegende Teil der Gruppe mit 40 Teilnehmern simulierte Wettbewerbs-orientierte &#8222;Unternehmensführung&#8220; in einer öko-sozialen Marktwirtschaft. Bei dem Wirtschafts-Systemplanspiel WIWAG agiert eine Gruppe von 5 Schülern als Unternehmungsführung einer WIrtschaftsWochenAktienGesellschaft. </p>
<p>Übernommen wird das Unternehmen nach dem 10. Geschäftsjahr, jedes Team startet bei denselben Rahmenbedingungen und gespielt werden die Geschäftsjahre 11 &#8211; 14. Für jedes Jahr müssen die Unternehmen einen Entscheid aufgrund sehr, sehr umfangreicher Daten errechnen und abgegeben. Der Entscheid enthält die Zahlen und Annahmen der Unternehmensführung über die Verkäufe des kommenden Jahres, z. B. die Budget-, Personal- und Investitionsrechnungen, welche dann von der Spielleitung der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung unter Führung von Herrn Knoblich ausgewertet werden.</p>
<div class="bild rechts">
 <img src="/bilder/upload/WIWAG_Aktionaersversammlung.jpg"  width=300px alt="WIWAG Aktionärsversammlung" />
 <p>WIWAG Aktionärsversammlung</p>
</div> 
<p>Durch verschiedene Szenarien, wie z. B. Finanzkrisen, Boomphasen oder den Einstieg in den Auslandsmarkt, und die ständige Bedrohung der anderen Unternehmen des In- und Auslands erlebten wir vier Geschäftsjahre, in denen Jeder lernte, die komplizierten, hypothesengeleiteten Entscheidungen eines Unternehmers zu treffen, und diese mussten am Ende vor den Aktionären in einer fiktiven Jahreshauptversammlung zu rechtfertigen sein.</p>

<p>Alles in allem war es eine sehr, sehr spannende, lehrreiche Woche, bei der der Spaß u. a. wegen des Schwimmbads, der tollen Atmosphäre und vor allem wegen der super Spielleiter von der HLZ, der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung in Wiesbaden, geleitet vom &#8222;Chef&#8220;, Axel Knoblich mit Team. Das war eine sehr gute Erfahrung mit coolem Spaßfaktor.</p>
<p class="autor">Clara Wienhold, Maria Dörr und Florian Kühl, Kl. 10, E 2</p>
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			<link>http://www.hansenberg.de/aktuelles/chronik/artikel.php?id=2276</link>
			<category>Chronik</category>
			<pubDate>Wed, 21 Mar 2012 15:18:02 +0200</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>MainMUN2012 -&#8222;This motion is not in order at this time&#8220;</title>
			<description><![CDATA[<p>29.&#160;Januar 2012</p><p>Einblicke in das Alltagsleben eines Delegierten der UNO zu haben &#8211; das war unsere Erwartung an MainMUN (&#8222;Main Model United Nations&#8220;). Die Ansprüche von Seiten der Uni Frankfurt waren hoch (z. B. wurde die komplette Session auf Englisch abgehalten) &#8211; gut, dass wir nicht ins kalte Wasser geworfen wurden. In der von Herrn Grosch geleiteten AG wurden wir auf die Simulation mit Referaten und englischen Workshops vorbereitet. </p>

<div class="bild links">
 <img src="/bilder/upload/MainMun3.JPG" width=300px alt="MainMUN3" />
 <p>Die Hansenbergschüler der MainMUN 2012</p>
</div>

<p>Nachdem wir unsere Namensschilder bekommen hatten (wir waren die Repräsentanten von Slowenien über Afghanistan bis hin zu China), gab es einen Vortrag zu den grundlegenden Regeln. Nach der anschließenden Begrüßung ging es dann auch schon mit der &#8222;Session&#8220; los. Auf der Agenda standen die Themen &#8222;Responsibility to Protect&#8220; und &#8222;Arab Spring &#8211; After One Year&#8220;. Als erstes mussten wir entscheiden, welches der beiden Themen wir behandeln wollen. In ca. 4 Stunden formulierte nun jeder Staat seine Position und plädierte für das eigene Präferenzthema. Durch die Abstimmung wurde klar, dass wir in unseren nächsten Debatten sowie unseren Resolution das Thema &#8222;R2 P&#8220; behandeln werden. Nun machten die Delegierten in ihren Reden Vorschläge, wie man die Umsetzung der &#8222;Responsibility to Protect&#8220; verbessern könnte. Im Caucus (Aufhebung der &#8222;formal session&#8220;) bildeten sich Gruppen aus Verbündeten. Als Delegierte von Estland tat ich mich zunächst mit Staaten aus Mittel- und Osteuropa zusammen (Litauen, Slowenien, Polen,&#8230;). Wir wollten, dass betroffene Krisenländer mehr Mitspracherecht bei den Interventionen haben, da wir uns alle sehr bedroht von Russland fühlten. Natürlich konnten wir als kleine Gruppe von Staaten nicht sonderlich viel ändern. Deshalb taten wir uns mit einer Gruppe von weiteren Staaten aus der EU zusammen. Diese hatten ihr Hauptaugenmerk zwar auf das Vorbeugen von Konflikten gelegt, ließen sich aber überzeugen unseren Punkt zu berücksichtigen, denn auch die EU benötigte weitere Anhänger. Schließlich konnten wir auch noch die Gruppe um Australien, Kanada und die USA für uns gewinnen. Wir bildeten nun eine sehr große Ländergruppe und hatten die Mehrheit der Stimmen, was bei der späteren Abstimmung über die Resolution von Bedeutung sein würde. Nun ging es aber zunächst daran, überhaupt erst einmal &#8222;Working Papers&#8220; und &#8222;Draft Resolutions&#8220; zu schreiben. Nach vielen Diskussionen und mehrmaliger Kontrolle hatten wir schließlich eine finale &#8222;Draft Resolution&#8220;, die wir den Chairs (Leiter der &#8222;General Assembly&#8220;) vorlegten. Auch die andere große Gruppe (China, Russland, Südafrika, u. a.) legte eine &#8222;Draft Resolution&#8220; vor.</p>

<div class="bild rechts">
 <img src="/bilder/upload/MainMun2.jpg" width=300px alt="MainMUN2" />
 <p>Ein Einblick in MainMUN 2012 in Frankfurt</p>
</div>

<p>Am letzten Tag begann dann die Abstimmung über die &#8222;Draft Resolution&#8220;. Nachdem die Rednerliste geschlossen worden war, gingen wir zur &#8222;Voting Procedure&#8220; über. Dort begannen wir mit der Resolution der Gruppe um Frankreich. Wir berieten zunächst, ob Sätze hinzugefügt oder entfernt werden sollen. Danach stimmten wir über die gesamte Resolution ab, die dann auch angenommen wurde. Anschließend mussten wir noch über den zweiten Resolutionsentwurf abstimmen, welcher abgelehnt wurde. Schließlich gab es noch eine Abschlusszeremonie, in der die verschiedenen Ergebnisse der Komitees den anderen vorgestellt wurden. </p>

<p>Insgesamt waren die vier Tage in Frankfurt eine schöne Erfahrung und gaben uns einen kleinen Überblick über die Prozesse, aber auch die Möglichkeiten und Grenzen einzelner UN-Organe. Durch den Kontakt zu Studenten konnte man sich sowohl über verschiedene Studienfächer als auch über verschiedene Universitäten informieren. Seitens der Frankfurter Goethe Universität war die Veranstaltung sehr gut organisiert und wir wurden gut betreut. Der Ausbau unserer rhetorischen Fähigkeiten, die zunehmende Sicherheit bei der Formulierung und dem Halten von Reden in englischer Sprache vor einem großen Plenum sind weitere positiv hervorzuhebende Erfahrungswerte. Auf der anderen Seite muss man jedoch auch feststellen, dass eine solch spannende Veranstaltung nicht von allen Studenten mit dem nötigen Ernst umgesetzt wurde. Dennoch war es für uns eine wertevolle Erfahrung, die wir jedem interessierten Schüler empfehlen können.</p>
<p class="autor">Sinja Sussek, 13a</p>
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			<guid>http://www.hansenberg.de/aktuelles/chronik/artikel.php?id=2291</guid>
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			<category>Chronik</category>
			<pubDate>Sat, 03 Mar 2012 13:20:31 +0200</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Fahrt in das English Theatre nach Frankfurt: The Who&#8217;s &#8222;Tommy&#8220;</title>
			<description><![CDATA[<p>12.&#160;Januar 2012</p><p>Das Rock-Musical &#8222;Tommy&#8220; von &#8222;The Who&#8220; erzählt die Geschichte des &#8222;deaf, dumb and blind&#8220; Jungen Tommy.</p>
<p>Tommys für im Krieg als verschollen erklärter Vater, erschießt bei seiner unerwarteten Rückkehr den Geliebten seiner Frau. Tommy muss diese traumatische Szene im Spiegel miterleben. Danach spricht er kein Wort mehr, ist blind und taub. Keine Mediziner und Psychiater können ihm helfen und auch die verstörende Behandlung durch eine Hexe, die Acid Queen, schlägt nicht an.
Tommy wird des Weiteren von seinem Onkel sexuell missbraucht und von seinem Cousin misshandelt. Sein Trauma wird dadurch verschlimmert. Es stellt sich allerdings heraus, dass Tommy ein begnadeter, überaus erfolgreicher Flipperspieler ist. Dies macht ihn berühmt. Als schließlich auch noch die plötzliche Heilung durch das Zerschmettern des Spiegels eintritt, ist Tommy für viele ein Wunder und er wird von den Massen verehrt. Nach Tommys Weigerung, sich und seine Botschaft vermarkten zu lassen, findet er sein Heil bei seiner Familie.</p>
<p>In der unerwarteten Schlussszene ist Tommy allerdings in der Psychiatrie, er ist wieder taub, blind und stumm. Der Zuschauer bleibt verwirrt mit der Frage zurück: War die Heilung nur Einbildung? War die ganze Geschichte ein (Alb-)Traum?</p>
<p>&#8222;The English Theatre Frankfurt&#8220; lieferte eine gelungene Inszenierung des Musicals. Laute Rockmusik und beeindruckender Gesang wurden mit Tanz, Lichteffekten und Videoprojektionen kombiniert und es entstand ein einzigartiges Musical, das trotz betrüblicher Teilthemen beim Zuschauen einfach Spaß gemacht hat!
</p>
<p class="autor">Clara Wienhold, E1a </p>]]></description>
			<guid>http://www.hansenberg.de/aktuelles/chronik/artikel.php?id=2260</guid>
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			<category>Chronik</category>
			<pubDate>Fri, 20 Jan 2012 09:39:49 +0200</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Vortrag Dr. C.-C. Hedrich, Commerzbank AG: &#8222;Geld, Banken und Geldpolitik der EZB&#8220;</title>
			<description><![CDATA[<p>19.&#160;Dezember 2011</p><p>Am 19. Dezember 2011 beehrte uns Dr. Carl-Christoph Hedrich von der Commerzbank Frankfurt/M., um einen sehr interaktiv-spannenden Vortrag zum Thema &#8222;Zwischen Inflation und Deflation &#8211;Aufgaben, Instrumente und Herausforderungen der Geldpolitik&#8220; zu halten. Und so viel vorab &#8211; es war ein sehr, sehr anschaulicher &#8222;Seiltanz&#8220; um das &#8222;Goldene Kalb &#8211; Geld&#8220;.</p>
<p>Der 50-jährige &#8222;Leiter Issue Management&#8220; (sozusagen ein Fachberater der Organisation Commerzbank zu Fragen der Beziehungen zur Gesellschaft und ihren Themen/ Issues) studierte Wirtschaftswissenschaften an der Universität Hohenheim mit den Vertiefungen Kreditwirtschaft, Volkswirtschaft sowie Recht. Dr. Hedrich promovierte als Diplom-Ökonom zum Dr. oec. und arbeitete als wissenschaftlicher Mitarbeiter an verschiedenen Lehrstühlen, u.&#160;a. zu Fragen der Europäischen Integration sowie der Deregulierung. Heute hat er die Leitung der Abteilung Issue Management des Fachbereichs Public Affairs in der neuen Commerzbank inne und beschäftigt sich vor allem mit Grundsatzfragen der Bankentätigkeit, Finanzmarktregulierung, Bankstrategien, der Europäischen Integration sowie Ordnungs- und Sicherheitspolitik der Bank.</p>
<p>Die aktuellen Aufgaben der Banken sowie die Instrumente und Herausforderungen der Politik und der Finanzen wurden der Schülerschaft recht schnell verdeutlicht: Kaum, dass sie saß, teilte Herr Dr. Hedrich sie schon interaktiv in Unternehmer, Erwerbstätige, Gewerkschaften und Banken ein. 4 Schüler ernannte er zur Europäischen Zentralbank und während seines Vortrags wurde bei jeder Gruppe spezifisch nach der Vorgehensweise gefragt</p><p> 
Hedrich leitete die Diskussion mit den grundlegenden Aufgaben der Zentralbank ein. Was ist oberstes Ziel? Antwort der 4-köpfigen Zentralbank unseres Vortragsraums: Preisniveaustabilität kleiner oder gleich 2&#160;%! Doch wie wird dieses Ziel zurzeit verfolgt und welche Rolle kommt der EZB in Zeiten der Euro-Krise tatsächlich zu? Um diese Thematik zu klären, musste im ersten Schritt der Begriff &#8222;Geld&#8220; erklärt werden und gleich im Anschluss die Instrumente zu seiner Mengensteuerung. Damit der Begriff Inflation in unseren Köpfen mehr auszulösen vermochte als einen erhobenen Zeigefinger in Gedanken an die deutsche Inflation 1923 und später die Wirtschaftskrise 1929, und auch zum Begriff Deflation in Bezug gesetzt und eingeschätzt werden konnte, wurden beide Begriffe erläutert und Beispiele gegeben. 
Als Hilfsmittel spannte Herr Dr. Hedrich eine Wäscheleine quer durch Raum, die er zwischenzeitlich mit Blättern zu &#8222;Maßnahmen und Wirkungen der Zentralbank&#8220; bestückte, die die Aufgaben und zu regulierende Werte der europäischen Geldpolitik enthielten. Und als es schließlich die Frage zu klären galt, was denn die EZB aktuell tatsächlich mit ihrer Geldpolitik bei den Unternehmen und Konsumenten aktiv ausrichten kann waren wir unschlüssig. Hedrich nahm die Wäscheleine in die Hand und spannte sie. Die Zinsen erhöhen, das könne die EZB, oder beim Senken der Leine korrespondierend die Zinsen senken. Das sei aber schon alles, was die EZB zurzeit tun könne: indirekt bremsen (höhere Kreditzinsen reduzieren die Geldschöpfung der Banken und bremsen Investitionen und Konsum) oder anheben (expansive Geldpolitik wie zurzeit, um den Wirtschaftsmotor und die Konjunktur anzukurbeln). Kurz: Der EZB werde eine Rolle zugeschrieben, die außerhalb ihrer Reichweite liege, so Hedrich. &#8222;Anschieben&#8220; aber könne man mit einem Seil nicht, Bremsen etwas besser. </p>
<p>Was in der Macht der EZB liegt, wurde anhand des Rollenspiels klar verdeutlicht und bei jedem Schritt auch die einzelnen Akteure der Wirtschaft wie Unternehmen, Staat oder private Haushalte nach ihrer Reaktion gefragt. Eigentlich schade, dass ein derartiges interaktiv-kooperatives &#8222;Zusammenspiel&#8220; der Wirtschaft und der Geldpolitik in der Realität nicht stattfindet.</p>

<p class="autor">Helena Weise, Q 1 d</p>]]></description>
			<guid>http://www.hansenberg.de/aktuelles/chronik/artikel.php?id=2261</guid>
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			<category>Chronik</category>
			<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 20:05:31 +0200</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Weihnachtskonzert der ISH in der Basilika von Schloss Johannisberg</title>
			<description><![CDATA[<p>16.&#160;Dezember 2011</p><p>&#8222;Wo die Worte aufhören, fängt die Musik an&#8220; (E. T. A. Hoffmann)</p>
<p>Kaum eine Beschreibung könnte besser auf das diesjährige Weihnachtskonzert zutreffen als dieses zu Beginn genannte Zitat. </p>
<p>Wie jedes Jahr kurz vor den Weihnachtsferien versammelten sich Schüler, Lehrer, Eltern und Sozialpädagogen, um sich gemeinsam in der Basilika von Johannisberg auf das nahende Fest einzustimmen &#8211; nicht nur geistig, sondern auch musikalisch. Frei nach dem Motto &#8222;One Song &#8211; born in the heart&#8220; hatten sich Orchester, Ensembles, Chor und Solisten schon länger auf einen der musikalischen Höhepunkte des Schuljahres vorbereitet und zeigten einmal mehr ihr Können vom Feinsten.</p>
<p>Unter der Leitung von Jochen Doufrain und dirigiert vom baldigen Abiturienten Dominik Schweitzer erfüllten die Instrumente und Stimmen die hohen Kirchenmauern mit gleichermaßen festlichen, aber auch besinnlichen Klängen. Dabei reichten die Interpreten bzw. Stücke von Tschaikowski und Chopin, über den Klassiker &#8222;Rudolph the Red-Nosed Reindeer&#8220;, bis hin zu Greendays‘ Rocksong &#8222;21 Guns&#8220;. </p>
<p>Auch Jazzfans kamen nicht zu kurz: Die Big-Band und das Jazzensemble spielten eine Reihe von modernen Titeln und verstärkten nochmals den vorweihnachtlichen, feierlichen Anspruch des Konzertes.</p><div class="bild rechts">
 <img src="/bilder/upload/IMGP2995.JPG" width=320px alt="Knabenchor" />
 <p>Knabenchor &#8211; Last Christmas</p>
</div>
<p>Traditionell wurde auch dieses Jahr wieder das Stipendium der Ingrid-zu-Solms-Stiftung an eine Schülerin der Jahrgangsstufe Q1 verliehen. Stellvertretend überreichte Frau Dr. Bilstein die Urkunde zur Förderung besonders begabter junger Frauen an Xin-Wen Zhang, die damit wohl schon ihr erstes Weihnachtsgeschenk entgegen nehmen durfte. </p>
<p>Neben einem zutiefst berührenden Auftritt von Phil Collins &#8222;You&#8217;ll be in my heart&#8220;, welcher zugleich einen Vorgeschmack auf das Musical &#8222;Tarzan&#8220;im Februar darbot, sang der Männerchor höchst beschwingt &#8222;Last Christmas&#8220;. Nicht nur diese Vielfältigkeit führte dazu, dass am Ende jeder auf seine &#8211;wörtlich genommen, nicht da gewesenen &#8211; Kosten kam, sondern auch die insgesamt transportierte, verbindende Atmosphäre. So verabschiedete Herr Herbst alle Anwesenden mit den Worten &#8222;Der Mensch wird am Du zum Ich&#8220; und wünschte ein gesegnetes, frohes Weihnachtsfest.</p>
<p class="autor">Johanna Appel, Q1c</p>]]></description>
			<guid>http://www.hansenberg.de/aktuelles/chronik/artikel.php?id=2250</guid>
			<link>http://www.hansenberg.de/aktuelles/chronik/artikel.php?id=2250</link>
			<category>Chronik</category>
			<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 09:40:59 +0200</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Geschichte: Thementag &#8222;Deutsche Demokratische Republik&#8220;</title>
			<description><![CDATA[<p>9.&#160;Dezember 2011</p><p>Am Freitag, den 09.&#160;12.&#160;2011 wurde für den Jahrgang Q3 ein Thementag &#8222;Deutsche Demokratische Republik&#8220; organisiert, an dem sich die Schüler über viele verschiedene Aspekte informieren konnten.
Der Einstieg erfolgte mit einem Vortrag von Herrn Grosch zu den Geschehnissen des 17. Juni 1953, um daran exemplarisch das totalitäre System der DDR zu verdeutlichen. Anschließend fügte Herr Herbst noch einige Worte hinzu. </p>
<p>In den nächsten beiden Schulstunden konnten sich die Schüler einen von sechs Workshops zum Thema DDR aussuchen. Das Spektrum war sehr vielfältig. Im ersten Angebot wurde eine Filmdokumentation über den Mauerbau und über die Methoden der Staatssicherheit angeschaut und analysiert. Des Weiteren wurde beim zweiten Angebot in Originalschulbüchern der DDR recherchiert und das Thema Schule und Bildung und damit verbunden Ideologie und Indoktrination erarbeitet. Wer es lieber etwas kreativer mag, konnte an einem Theaterworkshop teilnehmen, in dem ehemalige Stasigefangene ihre Erfahrungen und Erlebnisse in einem Theaterstück aufgearbeitet haben. Ebenfalls zum Thema Stasi war das vierte Angebot, in dem sich mit drei sehr verschiedenen Fallbeispielen intensiv befasst wurde. Außerdem gab es ein Angebot zu wirtschaftlichen Fragen in der DDR, und damit verbunden zur Planwirtschaft. Im letzten Angebot haben sich die Schüler selbstständig mit der Internetseite des mdr, &#8222;Eure Geschichte &#8211; das Schulprojekt zur DDR&#8220;, beschäftigt und interessante Dinge über das alltägliche Leben, zum Beispiel über Rockmusik und Kindersendungen, gelernt. Nach der Bearbeitungszeit haben alle Schüler ihr bearbeitetes Projekt den anderen Schülern vorgestellt, damit jeder etwas von jedem Thema erfahren konnte. </p>
<p>Als letzter Punkt des Thementages stand ein Zeitzeugengespräch auf dem Programm. Herr Thomas Mahler aus Wiesbaden erzählte den Schülern seine spannende Geschichte, wie er als Bewohner der Bundesrepublik während eines Aufenthaltes in Ostberlin einem jungen Bürger der DDR seinen Pass gab, damit dieser in die Bundesrepublik fliehen konnte. Er selbst wurde daraufhin etwa ein halbes Jahr in der DDR inhaftiert. Die Schüler waren sehr angetan von seinen Erzählungen und stellten interessierte Fragen. Die Zeit war dann leider viel zu schnell vorbei.
<p>Alles in allem war es ein sehr interessanter Thementag, an dem man einige Dinge dazugelernt hat und andere in einem ganz anderen Licht sah. </p>
<p class="autor">Laura Pester, 13a</p>
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			<category>Chronik</category>
			<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 14:58:05 +0200</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Alexander Nouak, vom Frauenhofer- Iinstitut für Graphische Datenverarbeitung referiert zum Thema: &#8222;Facebook kennt dein Gesicht &#8230; und alle deine Freunde!&#8220;</title>
			<description><![CDATA[<p>24.&#160;November 2011</p><p>Am 24.&#160;11.&#160;11 kamen die Hansenberger in den Genuss eines Vortrags von Alexander Nouak vom Fraunhofer Institut. Der Kontakt war durch die ehemalige Schülerin Tina Ewert hergestellt worden, die unter seiner Leitung am Institut für graphische Datenverarbeitung (IGD) in Darmstadt arbeitet.</p>
<p>Nach einer kurzen Vorstellung der Arbeit des Fraunhofer Instituts beschrieb Herr Nouak seinen Aufgabenbereich. Seine Abteilung beschäftigt sich mit der Semantik und den Wechselwirkungen von Bildgenerierung und im Schwerpunkt mit der Identifikation durch Biometrie. Die Frage, mit der er sich also beschäftigt, lautet: Wie erlangt man Zutritt in bestimmte Bereiche, in die nicht jeder gelangen sollte?</p>
<p>Authentifikation kann z.&#160;B. durch ein Schlüssel oder eine Karte geschehen. Doch sind diese Möglichkeiten nicht sicher. Herr Nouak forscht an Systemen, die mit Hilfe der Biometrie solche Erkennungssysteme sicherer machen. &#8222;Biometrie&#8220; ist aus den Begriffen &#8222;Bios&#8220; für Leben und &#8222;Metrik&#8220; für Vermessung (beides Griechisch) zusammengesetzt. Es handelt sich bei der Biometrie also um die Vermessung von Leben. Das Ziel besteht darin, Authentifikation mit Hilfe menschlicher Eigenschaften zu schaffen. Die Voraussetzungen für diese biometrischen Merkmale sind Konstanz, Individualität, Universalität, Erfassbarkeit und Fälschungssicherheit. Folgende Merkmale erfüllen beispielsweise diese Anforderungen: Fingerabdrücke, Gesicht, Iris, Retina, Ohren, Stimme, Geruch, Venen, Handschrift und DNA.</p>
<p>Die Vorrausetzungen für eine Authentifikation sind die Verifikation, also die Überprüfung einer Vorgabe, und die Identifikation, also die Suche und das Finden in einer Datenbank. Es müssen also erst Daten gesammelt werden, dann müssen diese übersetzt werden. Anschließend ist es notwendig, dass die Signale verarbeitet werden, damit sie archiviert werden können. Soll das System etwas erkennen, vergleicht es sie Eingabe mit gespeicherten Daten, bis es zu einer Entscheidung kommt (Gewährung oder Verweigerung des Zutritts).</p>
<p>Auch heute werden schon solche Systeme ausprobiert, zum Beispiel bei der Zutrittskontrolle für Zoos oder Freibäder, beim Ausleihen in Videotheken, bei Grenzkontrollen und Überwachung an Flughäfen oder Bahnhöfen (Großversuch in Mainz).
Herr Nouak erwähnte aber auch, dass Biometrie (wie auch alle herkömmlichen Zugangskontrollen) alleine noch nicht sicher genug ist. Biometrie funktioniert nur in Kombination z.&#160;B. mit Passwörtern. 
In Zukunft werden wir der Biometrie wahrscheinlich nicht mehr aus dem Weg gehen können. Wie Herr Nouak es sagte: &#8222;Unsere Umgebung wird uns erkennen.&#8220;</p>
<p>Zum Abschluss diskutierte Herr Nouak mit dem Publikum über Facebook und die damit verbundenen Kommunikations- und Kontrollmöglichkeiten. Er fragte, was unser Interesse geweckt habe und ob wir wissen, was mit unseren Daten auf Facebook passiert.</p>
<p>Es war ein sehr interessanter Vortrag, der den Schülerinnen und Schülern einen neuen Blick auf die Zukunft gegeben hat. Nur wenige von uns hatten sich davor mit der Thematik befasst und die meisten waren überrascht, welche Möglichkeiten in der Biometrie stecken.</p>
<p class="autor">Caroline Mayser</p>]]></description>
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			<category>Chronik</category>
			<pubDate>Mon, 28 Nov 2011 18:35:59 +0200</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Schiller-Workshop im Literaturarchiv in Marbach am Neckar</title>
			<description><![CDATA[<p>22.&#160;November 2011</p><p>Die Stunde drängt und rascher Tat bedarf´s!!
So machten sich einige Hansenberger in Begleitung zweier Lehrer auf den Weg zu dem am Neckar gelegenen Marbach in der Nähe von Stuttgart, der Geburtsstadt Friedrich Schillers. Unser Ziel: das deutsche Literaturarchiv, welches 1955 gegründet wurde und, heute noch getragen von der deutschen Schillergesellschaft e. V., nicht nur majestätisches Aussehen zu bieten hat.</p>
<p>Empfangen wurden wir mit einer Führung durch die Ausstellung, ohne zu ahnen, was an Sammlerstücken auf uns wartete. Über Büsten, Gemälde und Originaltexte bis hin zu Kleidung oder gar einer Brieftasche und gefälschten Schillerlocke wurden uns stolz präsentiert, begleitet von Berichten und Einzelheiten über den bekannten Freigeist.</p><div class="bild rechts">
 <img src="/bilder/upload/Foto-2.JPG" alt="sChiller" />

</div>
<p>Aufgrund einer kurzen Informationsrunde vorweg, in der das Stück &#8222;die Räuber&#8220; zusammengefasst und erläutert wurde, hatten wir die Möglichkeit, auf beispielsweise die Texte der Erstveröffentlichung einen nicht nur interessiert unwissenden, sondern auch einen etwas tieferen Blick zu wagen. Diese Gelegenheit eröffnete sich uns im Anschluss noch einmal intensiver, in Form einer Art Gruppenarbeit, während der wir Zitat, Biographie und einige Fotografien der gesehen Ausstellungsstücke ausgehändigt bekamen und Zusammenhang schaffen sollten.</p>
<p>Die Ergebnisse wurden präsentiert und diskutiert, Eindrücke, die man sich während der Führung oder vorher schon geschaffen hatte, wurden gefestigt oder umgeschmissen, Schiller wurde auseinander genommen und aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet. So wurde unter anderem auch über seinen bekannten Aufruf zur Freiheit gesprochen, mit seinem Leben in Verbindung gebracht und versucht, hinter die Verse zu blicken. 
Erst recht interessant wurde es bei der eigenen Bewertung oder Sicht verschiedener Zitate oder Handlungen des Dichters: die Unantastbarkeit eines Dichterfürsten auf menschliche Ebene zurückgeholt. </p>

<p class="autor">Helena Weise, Q1d</p>
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			<category>Chronik</category>
			<pubDate>Thu, 08 Dec 2011 20:33:59 +0200</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Die Theater-Ag der ISH gibt das Stück &#8222;Tartuffe&#8220; von Molière</title>
			<description><![CDATA[<p>11.&#8211;12.&#160;November 2011</p><p>Wir befinden uns in der Aula der ISH, die Scheinwerfer gehen an, der Zuschauer sieht sich einer Partygesellschaft gegenüber. Was geht hier vor sich? Können wir unseren Augen trauen? </p>
<p>Mit Sicherheit. Es ist die Premiere von Molières &#8222;Tartuffe&#8220; (=Heuchler), der von der Theater-AG dargestellt wird und bereits einen Ausblick auf die folgende, klassische Komödie gibt. Mit dem 1664 uraufgeführten Stück machte der Franzose Molière auf die Fragwürdigkeit mancher Frömmigkeit aufmerksam, indem er eine Familie durch Einfluss eines Betrügers zugrunde gehen lässt. Eben diesem Thema widmet sich die Theatergruppe &#8222;Erste Spuren von Eitelkeit&#8220; unter der Leitung von Herrn Müller in ihrem letzten gemeinsamen Stück. </p><div class="bild rechts">
 <img src="/bilder/upload/_DSC9667.JPG" width=380px alt="Tartuffe-Bild" />

</div>
<p>Orgon (Laurits Marschall) spricht über ihn wie über einen Heiligen. Für ihn verkörpert er die reine Frömmigkeit sowie die moralische Vollkommenheit. Dies ist auch der Grund, warum Orgon Tartuffe (Joris Probst) in sein Haus bringt und hofft, er könne seine Werte auf Orgons Familie projizieren. Doch diese begegnet ihm mit äußerst kritischer Abneigung &#8211; allen voran die scharfsinnige Dorine (Franziska Pecho). Sie ist sie Zofe von Orgons Tochter Mariane (Emma Efremova) und versucht die bereits Vergebene vor einer Hochzeit mit Tartuffe zu beschützen. Während dieser jedoch den Reizen von Orgons zweiter Frau Elmire (Laura Pester) erliegt, schaffen es die Familienmitglieder nicht, den geblendeten Orgon von seinem Plan abzubringen. </p><p>Stattdessen geht er sogar soweit, dass er Tartuffe seinen gesamten Besitz überschreibt. Orgon wehrt sich gegen eine Schuld Tartuffes, bis Elmire den Heuchler entlarvt und schließlich auch ihr Mann merken muss, dass er sich in ihm getäuscht hat. Doch damit nicht genug: Orgon gesteht, dass er zudem auch Dokumente, die einen Staatsfeind beschützen, an Tartuffe überschrieben hat. Deshalb bereiten sie schon ihre Flucht vor, als schließlich Tartuffe in Begleitung eines Polizisten (Alexander Rau) auftritt.</p> <p>Das Stück erhält eine unerwartete Wendung und anstatt der Familie wird Tartuffe verhaftet, über dessen Betrug die Polizei seit längerem Bescheid weiß.
Als das Licht dann zum letzten Mal erlischt und die Akteure sich dem Beifall des Publikums stellen, lässt sich nicht bestreiten, dass alle &#8211; wie Dorine während des Stücks zu sagen pflegte &#8211; &#8222;tartüffisiert&#8220; sind. Vermittelter Unterhaltungswert sowie Begeisterung für die schauspielerische Leistung sind ihnen deutlich anzumerken. Daran nicht ganz unschuldig ist die erlebte Situationskomik durch zum Teil feurige, ironische Dialoge zwischen typisierten Figuren und nicht zuletzt natürlich eine starke Gruppendynamik. </p>
<p>Wir bedanken uns bei allen Beteiligten für einen beeindruckenden Abend und freuen uns schon jetzt auf weitere Inszenierungen der Hansenberger Theater-AG. </p>
<p class="autor">Johanna Appel, 11c</p>
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			<category>Chronik</category>
			<pubDate>Wed, 16 Nov 2011 15:11:31 +0200</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Vortrag von Dr. Wolfgang Hetzer, Abteilungsleiter im Europäischen Amt für Betrugsbekämpfung (OLAF): &#8222;Staat und Markt zwischen Verfall und Verbrechen&#8220;</title>
			<description><![CDATA[<p>10.&#160;November 2011</p><p>&#8222;Weiß einer von Ihnen wer Tina ist?&#8220; fragte er sein etwas verdutztes Publikum. Nachdem er keine Antwort erhielt, fragte er erneut: &#8222; Kennt niemand von Ihnen Tina?&#8220;. Nach einer weiteren Minute ohne Antwort klärt er seine Zuschauer dann auf: &#8222; There Is No Alternative &#8211; kurz Tina!&#8220;</p>
<p>Damit eröffnete der Abteilungsleiter für Korruptionsbekämpfung in der Europäischen Kommission &#8222;OLAF&#8220;, Wolfgang Hetzer, am Donnerstag den 10.&#160;11.&#160;11 seinen Vortrag über &#8222;Staat und Markt zwischen Verfall und Verbrechen&#8220; vor den interessierten Schülern der Rheingauschule und des Hansenbergs.</p>
<p>Stark zugespitzt berichtete dieser über die Risikogeschäfte der Banken und über die Eurokrise und stellte darauffolgend das Handeln der zahlreichen Kapital- und Wertpapierhändler auch in Frage. Ist es denn ein cleveres Geschäft oder Kriminalität, wenn man manche hochspekulativen Wertpapiere verkauft obwohl man sich des hohen Risikos des Verfalls dieser Bewusst ist? 
Sozialstaatskrise, Umweltkrise, Bankenkrise, Wirtschaftskrise &#8211; fällt uns unter so vielen Krisen denn überhaupt noch die &#8222;Finanzkrise&#8220; auf? Oder haben wir uns längst an diesen &#8222;Krisenzustand&#8220; gewöhnt?</p>
<p>Sind Aktienhändler schlimmer als Psychopathen? Dies soll zumindest eine Studie der Universität St. Gallen in der Psychopathen und Aktienhändler dasselbe Spielt spielten und die Aktienhändler einen deutlich höheres Risikoverhalten aufzeigten und es ihnen viel mehr darum ging den Gegner zu schädigen, als den eigenen Gewinn zu erhöhen zeigen. Erschreckend, nicht wahr?
Warum vergeben viele Banken Kredite, wenn ihnen oft bewusst ist, dass sie das Geld nicht zurückbekommen? Und warum leben wir in einer Welt, die von Egozentrik und Karrieredenken geprägt ist?
Warum gibt es denn keinen parlamentarischen Untersuchungsausschuss, der die risikoreichen Geschäfte der Banken kontrolliert und unterbindet? Wobei sich der Staat hinsichtlich dieser Regulationsproblematik gegenüber in einer Zwickmühle befindet. Wie soll der Staat einerseits den Schuldenberg reduzieren und dabei seine Handlungsbreite regulieren? Und, um es auf den deutschen Staat zu beziehen, sollte dieser weiterhin Geld an das scheinbar stagnierende Griechenland leihen, ohne eine Versicherung dessen zu haben, ob Griechenland es zurückzahlen kann und in Anbetracht der Tatsache mittlerweile selbst hoch verschuldet zu sein scheint?</p>
<p>Doch die deutlich wichtigste Frage lautet, so Hetzer, nach dem Interpreten Jupp Schmitz: &#8222;Wer soll das bezahlen? Wer hat so viel Geld?&#8220;</p>
<p>Die Antwort ist scheinbar einfach: Wir, die zukünftig Arbeitsfähigen in Deutschland. Wir, die die spätere Führungselite darstellen. Und wir, die wahrscheinlich nicht mehr auf diesem Wohlstandsniveau aufwachsen können, wie es unsere Eltern noch konnten. Doch letztendlich sind es auch wir, die es besser machen müssen. </p>
<p>Oder etwa nicht? Wollen und können Sie wirklich noch tiefer in ihre Geldbörse greifen um diese Staatsverschuldung zurückbezahlen zu können? Oder müssen wir nicht bereits schon im poltischen Bereich beginnen?</p>]]></description>
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			<category>Chronik</category>
			<pubDate>Wed, 30 Nov 2011 10:43:42 +0200</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Veranstaltungen mit externen Referenten am Studientag</title>
			<description><![CDATA[<p>31.&#160;Oktober 2011</p>Planspiel zur Kommunalpolitik mit der Friedrich Ebert Stiftung <br>
Seminar zur Rolle der Bundeswehr im 21. Jh mit dem Jugendoffizier<br>
Hans Georg Heinscher von ATTAC referiert zum Thema &#8222;Immer wieder
 Wirtschaftskrisen?&#8220; <br>
Workshop für Lehrer und Sozialpädagogen zur Erlebnispädagogik und zur
 Teambildung mit dem Referenten Pascal Neuheisel
]]></description>
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			<category>Chronik</category>
			<pubDate>Thu, 03 Nov 2011 10:26:17 +0200</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Hans Georg Heinscher von ATTAC referiert zum Thema &#8222;Immer wieder Wirtschaftskrisen?&#8220; </title>
			<description><![CDATA[<p>31.&#160;Oktober 2011</p><p>Dauercamper vor der EZB in Frankfurt/M. oder Demonstranten in Heiligendamm 2009 oder in Cannes 2011? So und ähnlich sieht das Bild aus, das sich viele auf dem Hansenberg und Teile der Bevölkerung von der globalisierungskritischen Organisation Attac aus Medienbeiträgen gemacht haben. Hans- Georg Heinscher wirkte am Montag, den 31. 10. 11 so gar nicht wie ein Demonstrant und zeigte in einem umfangreichen Vortrag provokant und fachkompetent die Kritik und die Forderungen von Attac auf.</p>
<p>Laut Heinscher wurde Attac 1998 in Frankreich als &#8222;Association pour une taxation des transactions financières pour l&#8217;aide aux citoyens&#8220;, also als &#8222;Vereinigung zur Besteuerung von Finanztransaktionen zum Wohle der Bürger&#8220; gegründet. Ca. 90 000 Mitglieder hat diese globalisierungskritische NGO, also Nicht-Regierungsorganisation (Non-Governmental-Organisation) heute.</p><div class="bild rechts">
 <img  src="/bilder/upload/Heinscher_Vortrag_Wirtschaftskrisen.jpg" width="200px" alt="ATTAC-Vortrag" />

</div>
<p>Von der ersten Spekulationsblase um Tulpenzwiebeln im Holland des frühen 17. Jahrhunderts bis zur Griechenland-Krise heute erfuhren die Schüler im lebhaften Vortrag von H.-G. Heinscher viel zum Wesen der Finanzmärkte und den verschiedenen Akteuren. Insbesondere die Schilderung der Hypothekenkrise2008 gestaltete sich als interessant, ging sie doch mit Thesen einher, die Anlass zur Diskussion boten. Unkontrollierte &#8222;Over the Counter&#8220;-Geschäfte, also außerbörsliche Transaktionen problematisierte der Attac-Vertreter ebenso scharf wie die Rolle von Hedge Fonds, Private Equity Gesellschaften und den derzeit viel zitierten Derivaten (z. B. ABS, Asset Backed Securities oder CDO, Collateral Debt Obligations oder CDS, Credit Default Swaps). </p>
<p>Aus dem sich seit den achtziger Jahren häufenden Auftreten derartiger Phänomene leitet Attac Forderungen gegen dieses &#8222;Systemversagen der neoliberalen Globalisierung&#8220; ab, die der Marktwirtschaft massiv schadeten, so Heinscher kritisch: Eine wesentlich umfassendere Kontrolle von Finanztransaktionen wie auch der Ratingagenturen, eine Besteuerung der Finanzgeschäfte (sog. Tobinsteuer), ein Verbot von riskanten Produkten der Branche, wie zum Beispiel mancher Hedge Fonds&#8230;, die Liste der Forderungen von ATTAC ist umfangreich.
Eine grundsätzliche Neuorientierung der Wirtschaft auf das Gemeinwohl wird bei Attac diskutiert, so Heinscher. Die bisher aufgestellten Einzelforderungen würden in einen Gesamtplan eingebettet, dessen Ziel nach Christian Felber die &#8222;Gemeinwohl-Ökonomie&#8220; sei. Nach den Vorstellungen der Initiatoren sollen die sozial und ökologisch vorbildlichen Firmen bei Steuern, Abgaben und Subventionen bevorzugt werden. Die Wirtschaft soll durch eine dritte, partizipative Säule der Demokratie (neben der repräsentativen und direkten Säule) durch gewählte Wirtschaftskonvente noch stärker demokratisiert werden. </p>
<p>Die Diskussion blieb zunächst verhalten, obwohl Hans-Georg Heinscher mit provokativen Fragen die Schüler lockte: &#8222;Ich bin doch hier in der Höhle des Löwen, wie ist das denn z. B. mit der Elite und dem Public-Private Partnership, PPP?&#8220; Dann aber löste sich der Knoten&#8230;</p>
<p class="autor">Paul Rauh, Initiator der Einladung an Hr. Heinscher
</p>]]></description>
			<guid>http://www.hansenberg.de/aktuelles/chronik/artikel.php?id=2219</guid>
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			<category>Chronik</category>
			<pubDate>Wed, 09 Nov 2011 15:27:20 +0200</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Planspiel zur Kommunalpolitik mit der Friedrich Ebert Stiftung </title>
			<description><![CDATA[<p>31.&#160;Oktober 2011</p><p>Am Montag, dem 31.&#160;10.&#160;2011, bekam eine aus 23 Schülern und Schülerinnen bestehende Gruppe der Jahrgänge zehn und dreizehn die Möglichkeit, mit zwei weit angereisten Kursleiterinnen der, an dem &#8222;Planspiel Kommunalpolitik&#8220; teilzunehmen. Dieses war bereits weit im Vorfeld von unserem Fachbereichsleiter für die Gesellschaftswissenschaften, Herrn Kauter, in Zusammenarbeit mit der Friedrich-Ebert-Stiftung organisiert worden.</p>
<p>Am diesem Montagmorgen gingen wir also alle voller Erwartungen in die Schule. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde begannen wir, uns in einer Gruppenarbeit die Strukturen der Gewaltenteilung auf den verschiedenen Ebenen von Bund, Ländern und Kommunen in Deutschland zu erarbeiten. Die beiden Kursleiterinnen, die dieses Planspiel überall in Deutschland durchführen, waren bestens auf unser Bundesland vorbereitet und konnten uns das politische System nahebringen. Obwohl ein Teil von uns einiges bereits wusste, waren für viele die meisten Informationen, vor allem auf dem Gebiet der Kommunalpolitik, neu. Am Beispiel von Geisenheim wurden uns die politischen Ämter und Organe auf kommunaler Ebene verdeutlicht. Anschließend haben wir uns in fiktive Fraktionen mit jeweils fünf bis sechs Schülerinnen und Schülern aufgeteilt. Unsere Aufgabe war es nun einen Antrag zu stellen, der in der im Anschluss stattfindenden, gespielten Stadtverordnetenversammlung gestellt werden sollte. Mit guten, schlagfertigen Argumenten für unsere Vorhaben &#8222;bewaffnet&#8220;, ging es nach der Mittagspause in die Stadtverordnetenversammlung, die von unseren Kursleiterinnen als Bürgermeisterin und Stadtverordnetenversammlungsvorsitzende geleitet wurde. Nun wurden die verschiedenen Anträge kontrovers diskutiert, sodass nur einer von den vier gestellten Anträgen, der die politische Bildung in der Kommune verbessern sollte, in leicht abgeänderter Form angenommen wurde.</p>
<p>Insgesamt war dieses ereignisreiche und informative Programm eine Bereicherung für den etwa monatlich stattfinden Studientag, der uns Schülern die Möglichkeit gibt, Wissen zu vertiefen oder neu zu erwerben. </p>
<p class="autor">Frederick Gerber</p>]]></description>
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			<category>Chronik</category>
			<pubDate>Wed, 16 Nov 2011 15:11:44 +0200</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Fahrt in das Staatstheater Wiesbaden: Faust I</title>
			<description><![CDATA[<p>25.&#160;Oktober 2011</p><blockquote>
 <p>Zwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust</p>
</blockquote>
<p>Dieser Ausspruch von Goethes Faust ist weit über die Grenzen des Theaters bekannt und beschreibt das Leben und Leiden eines Professors, der sich sein Lebtag der Wissenschaft und Forschung verschrieben hat, sich nun jedoch am Ende sieht und seinen Freitod erwägt. Zu seiner vermeintlichen Rettung erscheint Mephistopheles, der ihm stattdessen eine Wette unterbreitet. Diese besagt, dass Mephisto ihm im Diesseits, mit dem Ziel ihn zu irdischem Glück zu führen, zu Diensten sei, Faust ihm jedoch im Jenseits verpflichtet würde, sofern Mephisto sein Streben erfüllt. Mit dem Ausruf &#8222;Verweile doch, du bist so schön!&#8220; findet Faust endlich zu sich und besiegelt sein Schicksal im Jenseits im Dienst des Teufels, der seine Wettbedingung erfüllt hat.</p>
<p>Am 25. Oktober lud das Wiesbadener Staatstheater zu Goethes Meisterwerk &#8222;Faust I&#8220;, dem viele 13er folgten, um das Stück nach der Unterrichtslektüre auch einmal künstlerisch umgesetzt erleben zu können. Auf einer Bühne im Stil eines Tunnels boten die Schauspieler innerhalb von knapp drei Stunden das Stück dar, dessen klassische Dialoge in eine moderne Inszenierung verpackt wurden, die jedoch keine harmonische Einheit erzeugte.
Statt einem gab es zwei Mephistos: ein Mann mit Bierbauch und Motorradjacke und die weibliche Hälfte im langen Paillettenkleid, im Laufe des Stückes auch nackt, was zu Erstaunen bei Faust und Freude bei Teilen des hauptsächlich von Schülern dominierten Publikums führte. </p>
<p>Inmitten der etwas anders umgesetzten Inszenierung sucht der nun junge Faust, jedoch in stetiger Begleitung seines alten Ichs und der zwei Mephistos, seine vollkommene Erfüllung in dem jungen Gretchen, hier jedoch viel weniger unbedarft als vielmehr im kurzen Kleid, und treibt diese so in ihr Ende als Kindesmörderin im Gefängnis. </p>
<p>Als das Stück zu einem Ende kommt, nimmt der eifrige Schüler oder kulturinteressierte Lehrer wohl kaum neue Erkenntnisse über die doch nicht einfache Handlung mit, als vielmehr Eindrücke von Wasserplanschereien und einer Inszenierung, die etwas zu sehr an den vermeintlich einfach gestrickten Jugendlichen gerichtet sein sollte.</p>
										<p class="autor">Sabrina Gilles, 13c</p>]]></description>
			<guid>http://www.hansenberg.de/aktuelles/chronik/artikel.php?id=2209</guid>
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			<category>Chronik</category>
			<pubDate>Sat, 12 Nov 2011 15:56:27 +0200</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Elternberufsbörse 2011 an der ISH</title>
			<description><![CDATA[<p>24.&#160;September 2011</p><p><h4>Achte Berufsbörse der Eltern für die Kl. Q1 &#8211; Q3 der Internatsschule Schloss Hansenberg &#8211; ein wichtiger Baustein zur Studien- oder Berufsentscheidung</h4>
</p>

<p>Was soll ich studieren? Was passt zu mir? Wo soll es für mich weitergehen? Alle Schüler der Jahrgangsstufen Q 1 &#8211; Q 3 hatten am Samstag, den 24.Sept. nach einem anstrengenden Klausurvormittag eine weitere Möglichkeit, sich umfassend über einzelne Berufsfelder und Studienperspektiven zu informieren. Die Berufs- und Studienwahl ist ja ein Thema, das Alle in der Qualifikationsphase sehr beschäftigt. 
Auf Einladung von Ariane Kaestner und Ulrike Sokolowski, den engagierten Beauftragten des Schulelternbeirats waren dazu 27 hoch qualifizierte Eltern aus acht unterschiedlichen Berufsbereichen eingeladen, um den &#8222;angehenden Studenten&#8220; über ihre Arbeit zu berichten und Karrierewege und Studien- und Berufsperspektiven aufzuzeigen.</p>


<div class="bild links">
 <img src="/bilder/upload/Konzentrierte_Zuhoerer.jpg" alt="Konzentrierte Zuhörer" width="320 px" />
</div>

<p>Jeder &#8222;Unterprimaner&#8220; hatte also an diesem Vormittag die Möglichkeit, drei verschiedene Bereiche zu erkunden, z. B. Mathematik/Physik/Informatik, Ingenieurwissenschaften/Maschinenbau/Architektur, Humanmedizin/Medizinische Forschung, Chemie/ Pharmazie, BWL/ Steuern/Finanzen, Jura/ VWL/Flugbegleitung, als auch z. B. Psychologie/Personalberatung/Psychotherapie oder Journalismus/Politik/Agrarwissenschaft. Dies war eine sehr gute Chance, überall einmal &#8222;rein zu riechen&#8220;, und sich aus erster Elternhand authentisch über die heutige Praxis des Studiums und des Berufs, z. T. auch über recht verschlungene Wege des Karrierewegs zu informieren.</p>
<p>In einer dreiviertel Stunde konnten je die Gäste intensiv ausgefragt werden. Auf diesem Wege erhielten alle so manche überraschende Information &#8222;aus erster Eltern-Hand&#8220;, wie es die Einladung der Organisatoren um die Schulelternvertretung, Frau Kaestner und Frau Osowski und der Betreuer der Studien- und Berufsorientierung unserer Schule, Herr Rauh versprachen. Dank einer neuen internen Einwahlsoftware, entwickelt von unserem IT-Profi Dr. Ingo Schnell, konnten sich die 11er direkt online in die drei Berufsfelder einwählen, sehr bequem und modern.</p>

<div class="bild rechts">
 <img src="/bilder/upload/Mueller-Albrecht_Adler_Messerschmidt.jpg" alt="Müller-Albrecht, Adler, Messerschmidt.jpg" width="320 px" />
</div>

<p>Besonders im Nachhinein hat sich dann die Veranstaltung als sehr fruchtbar entpuppt. Der direkte Dialog und Erfahrungsaustausch mit den Eltern und später unter den Schülerinnen und Schülern hat bei der Entscheidungsfindung im Hinblick auf das Studium einigen recht gut weiter geholfen, das persönliche Berufsziel doch noch ein wenig genauer definieren zu können. Und das ist doch sehr viel!
Vielen Dank an die Eltern für das zusätzliche Engagement! Nun liegt der Ball also wieder bei den Jugendlichen: Ein Glück, dass es noch einige Monate bis zur Entscheidung zur Anmeldung für einen Studienort und ein Studienfach dauert. Noch ist das &#8222;Zeugnis der Reife&#8220; ja nicht in der Tasche. Ob alle Hansenberger es dann wissen: Was soll ich werden? Was soll ich studieren?</p>

<p>Das Vorbereitungsteam der Elternberufsbörse,</p> 

Ariane Kaestner und Ulrike Sokolowski (Beauftragte des Schulelternbeirats) 
Paul Rauh (Berufs- und Studienorientierung)
]]></description>
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			<category>Chronik</category>
			<pubDate>Wed, 05 Oct 2011 16:06:04 +0200</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Ein erlebnisreiches Wochenende ganz unter &#8222;Chinesen&#8220; und &#8222;Japanern&#8220;</title>
			<description><![CDATA[<p>24.&#160;September 2011</p><div class="bild links">
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</div>
<div class="bild links">
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			<category>Chronik</category>
			<pubDate>Wed, 09 Nov 2011 15:08:54 +0200</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Preisgekrönter Lyriker Steffen Popp im Gespräch mit Hansenbergern</title>
			<description><![CDATA[<p>23.&#160;September 2011</p><p>Am 23. September beehrte uns die Anwesenheit des preisgekrönten Schriftstellers Steffen Popp während eines Sudientags. Steffen Popp ist am 18. Juli 1978 im Greifswald geboren. Er wuchs in Dresden auf und nach einem Studium am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig studierte er Literaturwissenschaften und Philosophie in Berlin, wo er zurzeit auch promoviert. Unter anderem veröffentlichte er den Gedichtband &#8222;Kolonie zur Sonne&#8220; (2008) sowie Übersetzungen amerikanischer Gedichte von Ben Lerner und Christian Hawkey, &#8222;Die Lichtenbergfiguren&#8220; (2011) und &#8222;Reisen in Ziegengeschwindigkeit&#8220; (2008).</p>
<p>Am 23. September fand Steffen Popp die Zeit, mit einigen interessierten Schülern und Lehrern sowohl über eigene Gedichte, als auch über einige Übersetzungen amerikanischer Poesie zu diskutieren. Wir begannen mit der Lesung dreier Gedichte. Über jedes wurde einzeln diskutiert, Fragen wurden gestellt. &#8222;Für wen schreibt er?&#8220; &#8222;Welchen Zweck verfolgt er mit einem Gedicht oder bestimmten Versen?&#8220; &#8222;Benutzt er bewusst Stilmittel?&#8220; </p>


<div class="bild links">
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<p>Wir nutzten die einmalige Gelegenheit, Fragen persönlich an den Verfasser stellen zu können und nicht, wie sonst im Deutschunterricht üblich, philosophieren zu müssen, was der Schriftsteller wohl gemeint haben könnte. Umso interessanter Steffen Popps Antwort auf die Frage nach dem Sinn einzelner Verse: &#8222;Das hat keinen bestimmten Zweck, das kam mir einfach in den Kopf.&#8220; Im Rückblick auf die vielen Gedanken über Werke verstorbener literarischer Größen eine beängstigende Vorstellung.</p>
<p>In der darauf folgenden Doppelstunde lasen wir Auszüge aus seinen Übersetzungen der Lyrik von Ben Lerner, einem amerikanischen Dichter, zu dem Steffen Popp intensiven beruflichen Kontakt pflegt. Im Unterschied zu den vorherigen Gedichten wurde hier eher weniger über die Aussage eines gesamten Gedichts diskutiert, vielmehr über die Übersetzung einzelner Verse. &#8222;Wie schafft man es, das Gefühl eines Textes rüberzubringen, und gleichzeitig so nah wie möglich bei den Worten zu bleiben, an die auch der ursprüngliche Verfasser dachte?&#8220;</p>


<div class="bild rechts">
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<p>Steffen Popps Antworten auf diese Fragen waren meist die Motive des Sprachgefühls, des Rhythmus, der erhalten bleiben sollte. Auf die Frage, ob man bei all der Übersetzung jedes einzelnen Wortes nicht den Text als Ganzes verlieren könne, nickte er. Er habe Respekt vor dem Prozess des Nachdenkens. Es sei wichtig, erst die Bedeutung auch durch Diskussion mit dem Autor verinnerlicht zu haben, bevor man anfängt zu übersetzen. </p>
<p>Auf die wohl brennendste Frage der Diskussion, dem Zweck des Übersetzens fremdsprachiger Literatur, verwies Steffen Popp auf die Schönheit der Sprache im Allgemeinen, auf die reizvollen Unterschiede und Herausforderungen, die im Vergleich zweier Sprachen, vor allem im Bereich der Lyrik, auftreten. Sein Ziel sei es, den Leser dazu anzuregen, über das Lesen und seinen Vorschlag der Übersetzung hinaus die eigene Interpretation zu finden.</p> 
<p>Wir möchten Steffen Popp an dieser Stelle von Herzen für seine Zeit, sein Engagement und seine offensichtliche Begeisterung danken. Jede der Personen, die an der Diskussion teilnahmen, nahm wohl ihre ganz eigenen Gedanken mit hinaus. </p>

<p class="autor">Helena Weise, Q1 d </p>
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			<category>Chronik</category>
			<pubDate>Wed, 05 Oct 2011 14:54:46 +0200</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Vortrag von Prof. Andreas Röder (Uni Mainz): &#8222;Wertewandel im geteilten und vereinten Deutschland&#8220;</title>
			<description><![CDATA[<p>22.&#160;September 2011</p><p>Werteverfall, ein Wort das bestimmt jeder schon einmal im Zusammenhang mit dem altbekannten Spruch &#8222;Früher war alles besser&#8220; von einem seiner älteren Mitbürger gehört hat.</p>
<p>Mit diesem Thema unter anderem beschäftigte sich am Donnerstag den 23.&#160;09.&#160;11 Prof. Andreas Röder von der Uni Mainz in seinem abendlichen Vortrag über den Wertewandel im geteilten und vereinten Deutschland hier am Hansenberg.</p>
<p>Wie genau lassen sich diese Werte eigentlich definieren? Röder definierte sie als grundlegende Orientierung für das Denken und Handeln, die auf allen Ebenen als verbindlich angesehen wird, unabhängig davon, ob sie explizit oder implizit genannt werden. Der erste Werteschub sei zwischen `65 und`75 vermerkt worden, als ein Wandel von Pflicht- und Akzeptanzwerten zu Freiheits- und Selbstbestimmungswerten vollzogen worden ist. In diesem gesellschaftlichen Wandel ist das Zentrum die private Lebensform. Die meisten Leute waren verheiratet und hatten mehrere Kinder. Kennen wir das heute nicht anders? Aufgewachsen in einer Welt, in der es verheiratete Paare mit oder ohne Kinder, unverheiratete Paare mit und ohne Kinder, homosexuelle Paare, Alleinerziehende gibt, scheint dieses Konzept für uns eher selten.</p>
<p>Doch dadurch wandelte sich nicht nur die Einstellung zum Kinderkriegen: Früher hatte man höchstens ungewollt keine Kinder und viele Partnerschaften heutzutage sind wiederum ungewollt kinderlos. Auch der Umgang mit Kindern hat sich verändert. Kindererziehung, die damals durch Autorität und Pflichtbewusstsein geprägt war, hat sich viel mehr dahin gehend entwickelt, dass die Eltern mehr Empathie und eine stärkere Bindung zu ihren Zöglingen pflegen. </p>
<p>Auch die Sexualmoral hat sich verändert, und zwar durch die Tatsache, dass Sex nicht mehr mit der Ehe verbunden sein musste. Die immer unwichtigere Funktion der Ehe trug auch zur Einflussabnahme der Kirche bei, deren Besuch von der Norm zur Privatangelegenheit wurde.</p>
<p>Was aber zunahm, war der Wert, den die Menschen auf ihre Freizeit legten, weshalb sie passender weise auch als ‚Erlebnisgesellschaft‘ bezeichnet werden. Nebenbei entwickelte sich der Markt weiter und die Menschen konnten nicht mehr nur das kaufen, was zur existenziellen Grundlage diente, sondern viel mehr hatten sie nun eine Auswahl der verschiedensten Konsumgüter, was ebenfalls zur Individualisierung beitrug.</p> 
Doch inwieweit war dieser Wandel auch in der DDR zu erkennen? <p>Man könnte glauben, durch den eingeschränkten Konsum und dem Abschluss vom Westen, hatte es keinen Wandel gegeben. Doch in Wahrheit hat sich ein, dem Westen ähnlicher Wandel, teilweise verzögert, ebenfalls ergeben. Niemand hat jedoch darüber geredet, da dieser Wandel den Wahrheitsanspruch der Partei in Frage gestellt hat und sich gegen die Devise ‚das Kollektiv ist wichtiger als das Individuum‘ entwickelte. Röder beschrieb diesen Modernisierungsprozess der Bevölkerung und der Modernisierungs-verhinderung der Partei als einen Zustand der Zwischenmoderne. Der Wandel im Osten unterschied sich allerdings doch in einigen Punkten von dem im Westen. So ist z.&#160;B. die Familie noch wichtiger und die Arbeit wurde höher geschätzt im Osten als im Westen.
Als dann Deutschland 1990wiedervereint wurde, bezeichnete Andreas Röder diesen Prozess als ‚Freiheitsschock‘ für den Osten, denn er gelangte aus seiner zwischenmoderne in eine postmoderne Zeit, die durch Globalisierung, eine freie Marktwirtschaft und neue Technologien bestimmt wurde. </p>
<p>Noch heute seien Differenzen der Werte zwischen Ost und West festzustellen, und eine ‚innere Einheit‘ herzustellen, falle Deutschland immer noch schwer. Seit den 90ern sei jedoch festzustellen, dass die Menschen mehr Wert auf Sicherheit und Bildung legen.</p>
<p>Röder meinte jedoch weiterhin, dass in der postmodernen Welt zwar ‚alles möglich, aber nichts gewiss‘ sei, was daher kommt, dass die Menschen weniger langfristige Bindungen eingehen und öfter enttäuscht werden und die Gewissheit im Leben eines Menschen durch den Wandel zerschlagen wurde.</p>
<p>Rückblickend auf unsere Frage am Anfang lässt sich also sagen, dass es womöglich einen Werteverfall gab, aber gleichermaßen einen Wertezuwachs, wie z.&#160;B. die Menschenrechte.</p>
<p class="autor">Louisa Schuffert, 11c</p>]]></description>
			<guid>http://www.hansenberg.de/aktuelles/chronik/artikel.php?id=2185</guid>
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			<category>Chronik</category>
			<pubDate>Tue, 25 Oct 2011 13:49:17 +0200</pubDate>
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	</channel></rss>

