<?xml version="1.0" encoding="ISO-8859-1"?><rss version="2.0">	<channel>		<title>Hansenberg &#8211; Chronik</title>		<link>http://www.hansenberg.de/aktuelles/chronik.php</link>		<description>Die neuesten Chronikartikel vom Hansenberg</description>		<language>de-de</language>		<copyright>Alle Rechte der Texte und Bilder liegen bei der Internatsschule Schloss Hansenberg</copyright>
		<lastBuildDate>Sat, 4 Feb 2012</lastBuildDate>
		<managingEditor>administration@hansenberg.de</managingEditor>
		<webMaster>administration@hansenberg.de</webMaster>
		<docs>http://www.rssboard.org/rss-specification</docs>		<image>			<url>http://www.hansenberg.de/bilder/ish-titel.png</url>			<title>Internatsschule Schloss Hansenberg</title>			<link>http://www.hansenberg.de</link>		</image>		<item>
			<title>Fahrt in das English Theatre nach Frankfurt: The Who&#8217;s &#8222;Tommy&#8220;</title>
			<description><![CDATA[<p>12.&#160;Januar 2012</p><p>Das Rock-Musical &#8222;Tommy&#8220; von &#8222;The Who&#8220; erzählt die Geschichte des &#8222;deaf, dumb and blind&#8220; Jungen Tommy.</p>
<p>Tommys für im Krieg als verschollen erklärter Vater, erschießt bei seiner unerwarteten Rückkehr den Geliebten seiner Frau. Tommy muss diese traumatische Szene im Spiegel miterleben. Danach spricht er kein Wort mehr, ist blind und taub. Keine Mediziner und Psychiater können ihm helfen und auch die verstörende Behandlung durch eine Hexe, die Acid Queen, schlägt nicht an.
Tommy wird des Weiteren von seinem Onkel sexuell missbraucht und von seinem Cousin misshandelt. Sein Trauma wird dadurch verschlimmert. Es stellt sich allerdings heraus, dass Tommy ein begnadeter, überaus erfolgreicher Flipperspieler ist. Dies macht ihn berühmt. Als schließlich auch noch die plötzliche Heilung durch das Zerschmettern des Spiegels eintritt, ist Tommy für viele ein Wunder und er wird von den Massen verehrt. Nach Tommys Weigerung, sich und seine Botschaft vermarkten zu lassen, findet er sein Heil bei seiner Familie.</p>
<p>In der unerwarteten Schlussszene ist Tommy allerdings in der Psychiatrie, er ist wieder taub, blind und stumm. Der Zuschauer bleibt verwirrt mit der Frage zurück: War die Heilung nur Einbildung? War die ganze Geschichte ein (Alb-)Traum?</p>
<p>&#8222;The English Theatre Frankfurt&#8220; lieferte eine gelungene Inszenierung des Musicals. Laute Rockmusik und beeindruckender Gesang wurden mit Tanz, Lichteffekten und Videoprojektionen kombiniert und es entstand ein einzigartiges Musical, das trotz betrüblicher Teilthemen beim Zuschauen einfach Spaß gemacht hat!
</p>
<p class="autor">Clara Wienhold, E1a </p>]]></description>
			<guid>http://www.hansenberg.de/aktuelles/chronik/artikel.php?id=2260</guid>
			<link>http://www.hansenberg.de/aktuelles/chronik/artikel.php?id=2260</link>
			<category>Chronik</category>
			<pubDate>Fri, 20 Jan 2012 09:39:49 +0100</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Vortrag Dr. C.-C. Hedrich, Commerzbank AG: &#8222;Geld, Banken und Geldpolitik der EZB&#8220;</title>
			<description><![CDATA[<p>19.&#160;Dezember 2011</p><p>Am 19. Dezember 2011 beehrte uns Dr. Carl-Christoph Hedrich von der Commerzbank Frankfurt/M., um einen sehr interaktiv-spannenden Vortrag zum Thema &#8222;Zwischen Inflation und Deflation &#8211;Aufgaben, Instrumente und Herausforderungen der Geldpolitik&#8220; zu halten. Und so viel vorab &#8211; es war ein sehr, sehr anschaulicher &#8222;Seiltanz&#8220; um das &#8222;Goldene Kalb &#8211; Geld&#8220;.</p>
<p>Der 50-jährige &#8222;Leiter Issue Management&#8220; (sozusagen ein Fachberater der Organisation Commerzbank zu Fragen der Beziehungen zur Gesellschaft und ihren Themen/ Issues) studierte Wirtschaftswissenschaften an der Universität Hohenheim mit den Vertiefungen Kreditwirtschaft, Volkswirtschaft sowie Recht. Dr. Hedrich promovierte als Diplom-Ökonom zum Dr. oec. und arbeitete als wissenschaftlicher Mitarbeiter an verschiedenen Lehrstühlen, u.&#160;a. zu Fragen der Europäischen Integration sowie der Deregulierung. Heute hat er die Leitung der Abteilung Issue Management des Fachbereichs Public Affairs in der neuen Commerzbank inne und beschäftigt sich vor allem mit Grundsatzfragen der Bankentätigkeit, Finanzmarktregulierung, Bankstrategien, der Europäischen Integration sowie Ordnungs- und Sicherheitspolitik der Bank.</p>
<p>Die aktuellen Aufgaben der Banken sowie die Instrumente und Herausforderungen der Politik und der Finanzen wurden der Schülerschaft recht schnell verdeutlicht: Kaum, dass sie saß, teilte Herr Dr. Hedrich sie schon interaktiv in Unternehmer, Erwerbstätige, Gewerkschaften und Banken ein. 4 Schüler ernannte er zur Europäischen Zentralbank und während seines Vortrags wurde bei jeder Gruppe spezifisch nach der Vorgehensweise gefragt</p><p> 
Hedrich leitete die Diskussion mit den grundlegenden Aufgaben der Zentralbank ein. Was ist oberstes Ziel? Antwort der 4-köpfigen Zentralbank unseres Vortragsraums: Preisniveaustabilität kleiner oder gleich 2&#160;%! Doch wie wird dieses Ziel zurzeit verfolgt und welche Rolle kommt der EZB in Zeiten der Euro-Krise tatsächlich zu? Um diese Thematik zu klären, musste im ersten Schritt der Begriff &#8222;Geld&#8220; erklärt werden und gleich im Anschluss die Instrumente zu seiner Mengensteuerung. Damit der Begriff Inflation in unseren Köpfen mehr auszulösen vermochte als einen erhobenen Zeigefinger in Gedanken an die deutsche Inflation 1923 und später die Wirtschaftskrise 1929, und auch zum Begriff Deflation in Bezug gesetzt und eingeschätzt werden konnte, wurden beide Begriffe erläutert und Beispiele gegeben. 
Als Hilfsmittel spannte Herr Dr. Hedrich eine Wäscheleine quer durch Raum, die er zwischenzeitlich mit Blättern zu &#8222;Maßnahmen und Wirkungen der Zentralbank&#8220; bestückte, die die Aufgaben und zu regulierende Werte der europäischen Geldpolitik enthielten. Und als es schließlich die Frage zu klären galt, was denn die EZB aktuell tatsächlich mit ihrer Geldpolitik bei den Unternehmen und Konsumenten aktiv ausrichten kann waren wir unschlüssig. Hedrich nahm die Wäscheleine in die Hand und spannte sie. Die Zinsen erhöhen, das könne die EZB, oder beim Senken der Leine korrespondierend die Zinsen senken. Das sei aber schon alles, was die EZB zurzeit tun könne: indirekt bremsen (höhere Kreditzinsen reduzieren die Geldschöpfung der Banken und bremsen Investitionen und Konsum) oder anheben (expansive Geldpolitik wie zurzeit, um den Wirtschaftsmotor und die Konjunktur anzukurbeln). Kurz: Der EZB werde eine Rolle zugeschrieben, die außerhalb ihrer Reichweite liege, so Hedrich. &#8222;Anschieben&#8220; aber könne man mit einem Seil nicht, Bremsen etwas besser. </p>
<p>Was in der Macht der EZB liegt, wurde anhand des Rollenspiels klar verdeutlicht und bei jedem Schritt auch die einzelnen Akteure der Wirtschaft wie Unternehmen, Staat oder private Haushalte nach ihrer Reaktion gefragt. Eigentlich schade, dass ein derartiges interaktiv-kooperatives &#8222;Zusammenspiel&#8220; der Wirtschaft und der Geldpolitik in der Realität nicht stattfindet.</p>

<p class="autor">Helena Weise, Q 1 d</p>]]></description>
			<guid>http://www.hansenberg.de/aktuelles/chronik/artikel.php?id=2261</guid>
			<link>http://www.hansenberg.de/aktuelles/chronik/artikel.php?id=2261</link>
			<category>Chronik</category>
			<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 20:05:31 +0100</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Weihnachtskonzert der ISH in der Basilika von Schloss Johannisberg</title>
			<description><![CDATA[<p>16.&#160;Dezember 2011</p><p>&#8222;Wo die Worte aufhören, fängt die Musik an&#8220; (E. T. A. Hoffmann)</p>
<p>Kaum eine Beschreibung könnte besser auf das diesjährige Weihnachtskonzert zutreffen als dieses zu Beginn genannte Zitat. </p>
<p>Wie jedes Jahr kurz vor den Weihnachtsferien versammelten sich Schüler, Lehrer, Eltern und Sozialpädagogen, um sich gemeinsam in der Basilika von Johannisberg auf das nahende Fest einzustimmen &#8211; nicht nur geistig, sondern auch musikalisch. Frei nach dem Motto &#8222;One Song &#8211; born in the heart&#8220; hatten sich Orchester, Ensembles, Chor und Solisten schon länger auf einen der musikalischen Höhepunkte des Schuljahres vorbereitet und zeigten einmal mehr ihr Können vom Feinsten.</p>
<p>Unter der Leitung von Jochen Doufrain und dirigiert vom baldigen Abiturienten Dominik Schweitzer erfüllten die Instrumente und Stimmen die hohen Kirchenmauern mit gleichermaßen festlichen, aber auch besinnlichen Klängen. Dabei reichten die Interpreten bzw. Stücke von Tschaikowski und Chopin, über den Klassiker &#8222;Rudolph the Red-Nosed Reindeer&#8220;, bis hin zu Greendays‘ Rocksong &#8222;21 Guns&#8220;. </p>
<p>Auch Jazzfans kamen nicht zu kurz: Die Big-Band und das Jazzensemble spielten eine Reihe von modernen Titeln und verstärkten nochmals den vorweihnachtlichen, feierlichen Anspruch des Konzertes.</p><div class="bild rechts">
 <img src="/bilder/upload/IMGP2995.JPG" width=320px alt="Knabenchor" />
 <p>Knabenchor &#8211; Last Christmas</p>
</div>
<p>Traditionell wurde auch dieses Jahr wieder das Stipendium der Ingrid-zu-Solms-Stiftung an eine Schülerin der Jahrgangsstufe Q1 verliehen. Stellvertretend überreichte Frau Dr. Bilstein die Urkunde zur Förderung besonders begabter junger Frauen an Xin-Wen Zhang, die damit wohl schon ihr erstes Weihnachtsgeschenk entgegen nehmen durfte. </p>
<p>Neben einem zutiefst berührenden Auftritt von Phil Collins &#8222;You&#8217;ll be in my heart&#8220;, welcher zugleich einen Vorgeschmack auf das Musical &#8222;Tarzan&#8220;im Februar darbot, sang der Männerchor höchst beschwingt &#8222;Last Christmas&#8220;. Nicht nur diese Vielfältigkeit führte dazu, dass am Ende jeder auf seine &#8211;wörtlich genommen, nicht da gewesenen &#8211; Kosten kam, sondern auch die insgesamt transportierte, verbindende Atmosphäre. So verabschiedete Herr Herbst alle Anwesenden mit den Worten &#8222;Der Mensch wird am Du zum Ich&#8220; und wünschte ein gesegnetes, frohes Weihnachtsfest.</p>
<p class="autor">Johanna Appel, Q1c</p>]]></description>
			<guid>http://www.hansenberg.de/aktuelles/chronik/artikel.php?id=2250</guid>
			<link>http://www.hansenberg.de/aktuelles/chronik/artikel.php?id=2250</link>
			<category>Chronik</category>
			<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 09:40:59 +0100</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Geschichte: Thementag &#8222;Deutsche Demokratische Republik&#8220;</title>
			<description><![CDATA[<p>9.&#160;Dezember 2011</p><p>Am Freitag, den 09.&#160;12.&#160;2011 wurde für den Jahrgang Q3 ein Thementag &#8222;Deutsche Demokratische Republik&#8220; organisiert, an dem sich die Schüler über viele verschiedene Aspekte informieren konnten.
Der Einstieg erfolgte mit einem Vortrag von Herrn Grosch zu den Geschehnissen des 17. Juni 1953, um daran exemplarisch das totalitäre System der DDR zu verdeutlichen. Anschließend fügte Herr Herbst noch einige Worte hinzu. </p>
<p>In den nächsten beiden Schulstunden konnten sich die Schüler einen von sechs Workshops zum Thema DDR aussuchen. Das Spektrum war sehr vielfältig. Im ersten Angebot wurde eine Filmdokumentation über den Mauerbau und über die Methoden der Staatssicherheit angeschaut und analysiert. Des Weiteren wurde beim zweiten Angebot in Originalschulbüchern der DDR recherchiert und das Thema Schule und Bildung und damit verbunden Ideologie und Indoktrination erarbeitet. Wer es lieber etwas kreativer mag, konnte an einem Theaterworkshop teilnehmen, in dem ehemalige Stasigefangene ihre Erfahrungen und Erlebnisse in einem Theaterstück aufgearbeitet haben. Ebenfalls zum Thema Stasi war das vierte Angebot, in dem sich mit drei sehr verschiedenen Fallbeispielen intensiv befasst wurde. Außerdem gab es ein Angebot zu wirtschaftlichen Fragen in der DDR, und damit verbunden zur Planwirtschaft. Im letzten Angebot haben sich die Schüler selbstständig mit der Internetseite des mdr, &#8222;Eure Geschichte &#8211; das Schulprojekt zur DDR&#8220;, beschäftigt und interessante Dinge über das alltägliche Leben, zum Beispiel über Rockmusik und Kindersendungen, gelernt. Nach der Bearbeitungszeit haben alle Schüler ihr bearbeitetes Projekt den anderen Schülern vorgestellt, damit jeder etwas von jedem Thema erfahren konnte. </p>
<p>Als letzter Punkt des Thementages stand ein Zeitzeugengespräch auf dem Programm. Herr Thomas Mahler aus Wiesbaden erzählte den Schülern seine spannende Geschichte, wie er als Bewohner der Bundesrepublik während eines Aufenthaltes in Ostberlin einem jungen Bürger der DDR seinen Pass gab, damit dieser in die Bundesrepublik fliehen konnte. Er selbst wurde daraufhin etwa ein halbes Jahr in der DDR inhaftiert. Die Schüler waren sehr angetan von seinen Erzählungen und stellten interessierte Fragen. Die Zeit war dann leider viel zu schnell vorbei.
<p>Alles in allem war es ein sehr interessanter Thementag, an dem man einige Dinge dazugelernt hat und andere in einem ganz anderen Licht sah. </p>
<p class="autor">Laura Pester, 13a</p>
]]></description>
			<guid>http://www.hansenberg.de/aktuelles/chronik/artikel.php?id=2258</guid>
			<link>http://www.hansenberg.de/aktuelles/chronik/artikel.php?id=2258</link>
			<category>Chronik</category>
			<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 14:58:05 +0100</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Alexander Nouak, vom Frauenhofer- Iinstitut für Graphische Datenverarbeitung referiert zum Thema: &#8222;Facebook kennt dein Gesicht &#8230; und alle deine Freunde!&#8220;</title>
			<description><![CDATA[<p>24.&#160;November 2011</p><p>Am 24.&#160;11.&#160;11 kamen die Hansenberger in den Genuss eines Vortrags von Alexander Nouak vom Fraunhofer Institut. Der Kontakt war durch die ehemalige Schülerin Tina Ewert hergestellt worden, die unter seiner Leitung am Institut für graphische Datenverarbeitung (IGD) in Darmstadt arbeitet.</p>
<p>Nach einer kurzen Vorstellung der Arbeit des Fraunhofer Instituts beschrieb Herr Nouak seinen Aufgabenbereich. Seine Abteilung beschäftigt sich mit der Semantik und den Wechselwirkungen von Bildgenerierung und im Schwerpunkt mit der Identifikation durch Biometrie. Die Frage, mit der er sich also beschäftigt, lautet: Wie erlangt man Zutritt in bestimmte Bereiche, in die nicht jeder gelangen sollte?</p>
<p>Authentifikation kann z.&#160;B. durch ein Schlüssel oder eine Karte geschehen. Doch sind diese Möglichkeiten nicht sicher. Herr Nouak forscht an Systemen, die mit Hilfe der Biometrie solche Erkennungssysteme sicherer machen. &#8222;Biometrie&#8220; ist aus den Begriffen &#8222;Bios&#8220; für Leben und &#8222;Metrik&#8220; für Vermessung (beides Griechisch) zusammengesetzt. Es handelt sich bei der Biometrie also um die Vermessung von Leben. Das Ziel besteht darin, Authentifikation mit Hilfe menschlicher Eigenschaften zu schaffen. Die Voraussetzungen für diese biometrischen Merkmale sind Konstanz, Individualität, Universalität, Erfassbarkeit und Fälschungssicherheit. Folgende Merkmale erfüllen beispielsweise diese Anforderungen: Fingerabdrücke, Gesicht, Iris, Retina, Ohren, Stimme, Geruch, Venen, Handschrift und DNA.</p>
<p>Die Vorrausetzungen für eine Authentifikation sind die Verifikation, also die Überprüfung einer Vorgabe, und die Identifikation, also die Suche und das Finden in einer Datenbank. Es müssen also erst Daten gesammelt werden, dann müssen diese übersetzt werden. Anschließend ist es notwendig, dass die Signale verarbeitet werden, damit sie archiviert werden können. Soll das System etwas erkennen, vergleicht es sie Eingabe mit gespeicherten Daten, bis es zu einer Entscheidung kommt (Gewährung oder Verweigerung des Zutritts).</p>
<p>Auch heute werden schon solche Systeme ausprobiert, zum Beispiel bei der Zutrittskontrolle für Zoos oder Freibäder, beim Ausleihen in Videotheken, bei Grenzkontrollen und Überwachung an Flughäfen oder Bahnhöfen (Großversuch in Mainz).
Herr Nouak erwähnte aber auch, dass Biometrie (wie auch alle herkömmlichen Zugangskontrollen) alleine noch nicht sicher genug ist. Biometrie funktioniert nur in Kombination z.&#160;B. mit Passwörtern. 
In Zukunft werden wir der Biometrie wahrscheinlich nicht mehr aus dem Weg gehen können. Wie Herr Nouak es sagte: &#8222;Unsere Umgebung wird uns erkennen.&#8220;</p>
<p>Zum Abschluss diskutierte Herr Nouak mit dem Publikum über Facebook und die damit verbundenen Kommunikations- und Kontrollmöglichkeiten. Er fragte, was unser Interesse geweckt habe und ob wir wissen, was mit unseren Daten auf Facebook passiert.</p>
<p>Es war ein sehr interessanter Vortrag, der den Schülerinnen und Schülern einen neuen Blick auf die Zukunft gegeben hat. Nur wenige von uns hatten sich davor mit der Thematik befasst und die meisten waren überrascht, welche Möglichkeiten in der Biometrie stecken.</p>
<p class="autor">Caroline Mayser</p>]]></description>
			<guid>http://www.hansenberg.de/aktuelles/chronik/artikel.php?id=2230</guid>
			<link>http://www.hansenberg.de/aktuelles/chronik/artikel.php?id=2230</link>
			<category>Chronik</category>
			<pubDate>Mon, 28 Nov 2011 18:35:59 +0100</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Schiller-Workshop im Literaturarchiv in Marbach am Neckar</title>
			<description><![CDATA[<p>22.&#160;November 2011</p><p>Die Stunde drängt und rascher Tat bedarf´s!!
So machten sich einige Hansenberger in Begleitung zweier Lehrer auf den Weg zu dem am Neckar gelegenen Marbach in der Nähe von Stuttgart, der Geburtsstadt Friedrich Schillers. Unser Ziel: das deutsche Literaturarchiv, welches 1955 gegründet wurde und, heute noch getragen von der deutschen Schillergesellschaft e. V., nicht nur majestätisches Aussehen zu bieten hat.</p>
<p>Empfangen wurden wir mit einer Führung durch die Ausstellung, ohne zu ahnen, was an Sammlerstücken auf uns wartete. Über Büsten, Gemälde und Originaltexte bis hin zu Kleidung oder gar einer Brieftasche und gefälschten Schillerlocke wurden uns stolz präsentiert, begleitet von Berichten und Einzelheiten über den bekannten Freigeist.</p><div class="bild rechts">
 <img src="/bilder/upload/Foto-2.JPG" alt="sChiller" />

</div>
<p>Aufgrund einer kurzen Informationsrunde vorweg, in der das Stück &#8222;die Räuber&#8220; zusammengefasst und erläutert wurde, hatten wir die Möglichkeit, auf beispielsweise die Texte der Erstveröffentlichung einen nicht nur interessiert unwissenden, sondern auch einen etwas tieferen Blick zu wagen. Diese Gelegenheit eröffnete sich uns im Anschluss noch einmal intensiver, in Form einer Art Gruppenarbeit, während der wir Zitat, Biographie und einige Fotografien der gesehen Ausstellungsstücke ausgehändigt bekamen und Zusammenhang schaffen sollten.</p>
<p>Die Ergebnisse wurden präsentiert und diskutiert, Eindrücke, die man sich während der Führung oder vorher schon geschaffen hatte, wurden gefestigt oder umgeschmissen, Schiller wurde auseinander genommen und aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet. So wurde unter anderem auch über seinen bekannten Aufruf zur Freiheit gesprochen, mit seinem Leben in Verbindung gebracht und versucht, hinter die Verse zu blicken. 
Erst recht interessant wurde es bei der eigenen Bewertung oder Sicht verschiedener Zitate oder Handlungen des Dichters: die Unantastbarkeit eines Dichterfürsten auf menschliche Ebene zurückgeholt. </p>

<p class="autor">Helena Weise, Q1d</p>
]]></description>
			<guid>http://www.hansenberg.de/aktuelles/chronik/artikel.php?id=2245</guid>
			<link>http://www.hansenberg.de/aktuelles/chronik/artikel.php?id=2245</link>
			<category>Chronik</category>
			<pubDate>Thu, 08 Dec 2011 20:33:59 +0100</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Die Theater-Ag der ISH gibt das Stück &#8222;Tartuffe&#8220; von Molière</title>
			<description><![CDATA[<p>11.&#8211;12.&#160;November 2011</p><p>Wir befinden uns in der Aula der ISH, die Scheinwerfer gehen an, der Zuschauer sieht sich einer Partygesellschaft gegenüber. Was geht hier vor sich? Können wir unseren Augen trauen? </p>
<p>Mit Sicherheit. Es ist die Premiere von Molières &#8222;Tartuffe&#8220; (=Heuchler), der von der Theater-AG dargestellt wird und bereits einen Ausblick auf die folgende, klassische Komödie gibt. Mit dem 1664 uraufgeführten Stück machte der Franzose Molière auf die Fragwürdigkeit mancher Frömmigkeit aufmerksam, indem er eine Familie durch Einfluss eines Betrügers zugrunde gehen lässt. Eben diesem Thema widmet sich die Theatergruppe &#8222;Erste Spuren von Eitelkeit&#8220; unter der Leitung von Herrn Müller in ihrem letzten gemeinsamen Stück. </p><div class="bild rechts">
 <img src="/bilder/upload/_DSC9667.JPG" width=380px alt="Tartuffe-Bild" />

</div>
<p>Orgon (Laurits Marschall) spricht über ihn wie über einen Heiligen. Für ihn verkörpert er die reine Frömmigkeit sowie die moralische Vollkommenheit. Dies ist auch der Grund, warum Orgon Tartuffe (Joris Probst) in sein Haus bringt und hofft, er könne seine Werte auf Orgons Familie projizieren. Doch diese begegnet ihm mit äußerst kritischer Abneigung &#8211; allen voran die scharfsinnige Dorine (Franziska Pecho). Sie ist sie Zofe von Orgons Tochter Mariane (Emma Efremova) und versucht die bereits Vergebene vor einer Hochzeit mit Tartuffe zu beschützen. Während dieser jedoch den Reizen von Orgons zweiter Frau Elmire (Laura Pester) erliegt, schaffen es die Familienmitglieder nicht, den geblendeten Orgon von seinem Plan abzubringen. </p><p>Stattdessen geht er sogar soweit, dass er Tartuffe seinen gesamten Besitz überschreibt. Orgon wehrt sich gegen eine Schuld Tartuffes, bis Elmire den Heuchler entlarvt und schließlich auch ihr Mann merken muss, dass er sich in ihm getäuscht hat. Doch damit nicht genug: Orgon gesteht, dass er zudem auch Dokumente, die einen Staatsfeind beschützen, an Tartuffe überschrieben hat. Deshalb bereiten sie schon ihre Flucht vor, als schließlich Tartuffe in Begleitung eines Polizisten (Alexander Rau) auftritt.</p> <p>Das Stück erhält eine unerwartete Wendung und anstatt der Familie wird Tartuffe verhaftet, über dessen Betrug die Polizei seit längerem Bescheid weiß.
Als das Licht dann zum letzten Mal erlischt und die Akteure sich dem Beifall des Publikums stellen, lässt sich nicht bestreiten, dass alle &#8211; wie Dorine während des Stücks zu sagen pflegte &#8211; &#8222;tartüffisiert&#8220; sind. Vermittelter Unterhaltungswert sowie Begeisterung für die schauspielerische Leistung sind ihnen deutlich anzumerken. Daran nicht ganz unschuldig ist die erlebte Situationskomik durch zum Teil feurige, ironische Dialoge zwischen typisierten Figuren und nicht zuletzt natürlich eine starke Gruppendynamik. </p>
<p>Wir bedanken uns bei allen Beteiligten für einen beeindruckenden Abend und freuen uns schon jetzt auf weitere Inszenierungen der Hansenberger Theater-AG. </p>
<p class="autor">Johanna Appel, 11c</p>
]]></description>
			<guid>http://www.hansenberg.de/aktuelles/chronik/artikel.php?id=2223</guid>
			<link>http://www.hansenberg.de/aktuelles/chronik/artikel.php?id=2223</link>
			<category>Chronik</category>
			<pubDate>Wed, 16 Nov 2011 15:11:31 +0100</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Vortrag von Dr. Wolfgang Hetzer, Abteilungsleiter im Europäischen Amt für Betrugsbekämpfung (OLAF): &#8222;Staat und Markt zwischen Verfall und Verbrechen&#8220;</title>
			<description><![CDATA[<p>10.&#160;November 2011</p><p>&#8222;Weiß einer von Ihnen wer Tina ist?&#8220; fragte er sein etwas verdutztes Publikum. Nachdem er keine Antwort erhielt, fragte er erneut: &#8222; Kennt niemand von Ihnen Tina?&#8220;. Nach einer weiteren Minute ohne Antwort klärt er seine Zuschauer dann auf: &#8222; There Is No Alternative &#8211; kurz Tina!&#8220;</p>
<p>Damit eröffnete der Abteilungsleiter für Korruptionsbekämpfung in der Europäischen Kommission &#8222;OLAF&#8220;, Wolfgang Hetzer, am Donnerstag den 10.&#160;11.&#160;11 seinen Vortrag über &#8222;Staat und Markt zwischen Verfall und Verbrechen&#8220; vor den interessierten Schülern der Rheingauschule und des Hansenbergs.</p>
<p>Stark zugespitzt berichtete dieser über die Risikogeschäfte der Banken und über die Eurokrise und stellte darauffolgend das Handeln der zahlreichen Kapital- und Wertpapierhändler auch in Frage. Ist es denn ein cleveres Geschäft oder Kriminalität, wenn man manche hochspekulativen Wertpapiere verkauft obwohl man sich des hohen Risikos des Verfalls dieser Bewusst ist? 
Sozialstaatskrise, Umweltkrise, Bankenkrise, Wirtschaftskrise &#8211; fällt uns unter so vielen Krisen denn überhaupt noch die &#8222;Finanzkrise&#8220; auf? Oder haben wir uns längst an diesen &#8222;Krisenzustand&#8220; gewöhnt?</p>
<p>Sind Aktienhändler schlimmer als Psychopathen? Dies soll zumindest eine Studie der Universität St. Gallen in der Psychopathen und Aktienhändler dasselbe Spielt spielten und die Aktienhändler einen deutlich höheres Risikoverhalten aufzeigten und es ihnen viel mehr darum ging den Gegner zu schädigen, als den eigenen Gewinn zu erhöhen zeigen. Erschreckend, nicht wahr?
Warum vergeben viele Banken Kredite, wenn ihnen oft bewusst ist, dass sie das Geld nicht zurückbekommen? Und warum leben wir in einer Welt, die von Egozentrik und Karrieredenken geprägt ist?
Warum gibt es denn keinen parlamentarischen Untersuchungsausschuss, der die risikoreichen Geschäfte der Banken kontrolliert und unterbindet? Wobei sich der Staat hinsichtlich dieser Regulationsproblematik gegenüber in einer Zwickmühle befindet. Wie soll der Staat einerseits den Schuldenberg reduzieren und dabei seine Handlungsbreite regulieren? Und, um es auf den deutschen Staat zu beziehen, sollte dieser weiterhin Geld an das scheinbar stagnierende Griechenland leihen, ohne eine Versicherung dessen zu haben, ob Griechenland es zurückzahlen kann und in Anbetracht der Tatsache mittlerweile selbst hoch verschuldet zu sein scheint?</p>
<p>Doch die deutlich wichtigste Frage lautet, so Hetzer, nach dem Interpreten Jupp Schmitz: &#8222;Wer soll das bezahlen? Wer hat so viel Geld?&#8220;</p>
<p>Die Antwort ist scheinbar einfach: Wir, die zukünftig Arbeitsfähigen in Deutschland. Wir, die die spätere Führungselite darstellen. Und wir, die wahrscheinlich nicht mehr auf diesem Wohlstandsniveau aufwachsen können, wie es unsere Eltern noch konnten. Doch letztendlich sind es auch wir, die es besser machen müssen. </p>
<p>Oder etwa nicht? Wollen und können Sie wirklich noch tiefer in ihre Geldbörse greifen um diese Staatsverschuldung zurückbezahlen zu können? Oder müssen wir nicht bereits schon im poltischen Bereich beginnen?</p>]]></description>
			<guid>http://www.hansenberg.de/aktuelles/chronik/artikel.php?id=2218</guid>
			<link>http://www.hansenberg.de/aktuelles/chronik/artikel.php?id=2218</link>
			<category>Chronik</category>
			<pubDate>Wed, 30 Nov 2011 10:43:42 +0100</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Veranstaltungen mit externen Referenten am Studientag</title>
			<description><![CDATA[<p>31.&#160;Oktober 2011</p>Planspiel zur Kommunalpolitik mit der Friedrich Ebert Stiftung <br>
Seminar zur Rolle der Bundeswehr im 21. Jh mit dem Jugendoffizier<br>
Hans Georg Heinscher von ATTAC referiert zum Thema &#8222;Immer wieder
 Wirtschaftskrisen?&#8220; <br>
Workshop für Lehrer und Sozialpädagogen zur Erlebnispädagogik und zur
 Teambildung mit dem Referenten Pascal Neuheisel
]]></description>
			<guid>http://www.hansenberg.de/aktuelles/chronik/artikel.php?id=2212</guid>
			<link>http://www.hansenberg.de/aktuelles/chronik/artikel.php?id=2212</link>
			<category>Chronik</category>
			<pubDate>Thu, 03 Nov 2011 10:26:17 +0100</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Hans Georg Heinscher von ATTAC referiert zum Thema &#8222;Immer wieder Wirtschaftskrisen?&#8220; </title>
			<description><![CDATA[<p>31.&#160;Oktober 2011</p><p>Dauercamper vor der EZB in Frankfurt/M. oder Demonstranten in Heiligendamm 2009 oder in Cannes 2011? So und ähnlich sieht das Bild aus, das sich viele auf dem Hansenberg und Teile der Bevölkerung von der globalisierungskritischen Organisation Attac aus Medienbeiträgen gemacht haben. Hans- Georg Heinscher wirkte am Montag, den 31. 10. 11 so gar nicht wie ein Demonstrant und zeigte in einem umfangreichen Vortrag provokant und fachkompetent die Kritik und die Forderungen von Attac auf.</p>
<p>Laut Heinscher wurde Attac 1998 in Frankreich als &#8222;Association pour une taxation des transactions financières pour l&#8217;aide aux citoyens&#8220;, also als &#8222;Vereinigung zur Besteuerung von Finanztransaktionen zum Wohle der Bürger&#8220; gegründet. Ca. 90 000 Mitglieder hat diese globalisierungskritische NGO, also Nicht-Regierungsorganisation (Non-Governmental-Organisation) heute.</p><div class="bild rechts">
 <img  src="/bilder/upload/Heinscher_Vortrag_Wirtschaftskrisen.jpg" width="200px" alt="ATTAC-Vortrag" />

</div>
<p>Von der ersten Spekulationsblase um Tulpenzwiebeln im Holland des frühen 17. Jahrhunderts bis zur Griechenland-Krise heute erfuhren die Schüler im lebhaften Vortrag von H.-G. Heinscher viel zum Wesen der Finanzmärkte und den verschiedenen Akteuren. Insbesondere die Schilderung der Hypothekenkrise2008 gestaltete sich als interessant, ging sie doch mit Thesen einher, die Anlass zur Diskussion boten. Unkontrollierte &#8222;Over the Counter&#8220;-Geschäfte, also außerbörsliche Transaktionen problematisierte der Attac-Vertreter ebenso scharf wie die Rolle von Hedge Fonds, Private Equity Gesellschaften und den derzeit viel zitierten Derivaten (z. B. ABS, Asset Backed Securities oder CDO, Collateral Debt Obligations oder CDS, Credit Default Swaps). </p>
<p>Aus dem sich seit den achtziger Jahren häufenden Auftreten derartiger Phänomene leitet Attac Forderungen gegen dieses &#8222;Systemversagen der neoliberalen Globalisierung&#8220; ab, die der Marktwirtschaft massiv schadeten, so Heinscher kritisch: Eine wesentlich umfassendere Kontrolle von Finanztransaktionen wie auch der Ratingagenturen, eine Besteuerung der Finanzgeschäfte (sog. Tobinsteuer), ein Verbot von riskanten Produkten der Branche, wie zum Beispiel mancher Hedge Fonds&#8230;, die Liste der Forderungen von ATTAC ist umfangreich.
Eine grundsätzliche Neuorientierung der Wirtschaft auf das Gemeinwohl wird bei Attac diskutiert, so Heinscher. Die bisher aufgestellten Einzelforderungen würden in einen Gesamtplan eingebettet, dessen Ziel nach Christian Felber die &#8222;Gemeinwohl-Ökonomie&#8220; sei. Nach den Vorstellungen der Initiatoren sollen die sozial und ökologisch vorbildlichen Firmen bei Steuern, Abgaben und Subventionen bevorzugt werden. Die Wirtschaft soll durch eine dritte, partizipative Säule der Demokratie (neben der repräsentativen und direkten Säule) durch gewählte Wirtschaftskonvente noch stärker demokratisiert werden. </p>
<p>Die Diskussion blieb zunächst verhalten, obwohl Hans-Georg Heinscher mit provokativen Fragen die Schüler lockte: &#8222;Ich bin doch hier in der Höhle des Löwen, wie ist das denn z. B. mit der Elite und dem Public-Private Partnership, PPP?&#8220; Dann aber löste sich der Knoten&#8230;</p>
<p class="autor">Paul Rauh, Initiator der Einladung an Hr. Heinscher
</p>]]></description>
			<guid>http://www.hansenberg.de/aktuelles/chronik/artikel.php?id=2219</guid>
			<link>http://www.hansenberg.de/aktuelles/chronik/artikel.php?id=2219</link>
			<category>Chronik</category>
			<pubDate>Wed, 09 Nov 2011 15:27:20 +0100</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Planspiel zur Kommunalpolitik mit der Friedrich Ebert Stiftung </title>
			<description><![CDATA[<p>31.&#160;Oktober 2011</p><p>Am Montag, dem 31.&#160;10.&#160;2011, bekam eine aus 23 Schülern und Schülerinnen bestehende Gruppe der Jahrgänge zehn und dreizehn die Möglichkeit, mit zwei weit angereisten Kursleiterinnen der, an dem &#8222;Planspiel Kommunalpolitik&#8220; teilzunehmen. Dieses war bereits weit im Vorfeld von unserem Fachbereichsleiter für die Gesellschaftswissenschaften, Herrn Kauter, in Zusammenarbeit mit der Friedrich-Ebert-Stiftung organisiert worden.</p>
<p>Am diesem Montagmorgen gingen wir also alle voller Erwartungen in die Schule. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde begannen wir, uns in einer Gruppenarbeit die Strukturen der Gewaltenteilung auf den verschiedenen Ebenen von Bund, Ländern und Kommunen in Deutschland zu erarbeiten. Die beiden Kursleiterinnen, die dieses Planspiel überall in Deutschland durchführen, waren bestens auf unser Bundesland vorbereitet und konnten uns das politische System nahebringen. Obwohl ein Teil von uns einiges bereits wusste, waren für viele die meisten Informationen, vor allem auf dem Gebiet der Kommunalpolitik, neu. Am Beispiel von Geisenheim wurden uns die politischen Ämter und Organe auf kommunaler Ebene verdeutlicht. Anschließend haben wir uns in fiktive Fraktionen mit jeweils fünf bis sechs Schülerinnen und Schülern aufgeteilt. Unsere Aufgabe war es nun einen Antrag zu stellen, der in der im Anschluss stattfindenden, gespielten Stadtverordnetenversammlung gestellt werden sollte. Mit guten, schlagfertigen Argumenten für unsere Vorhaben &#8222;bewaffnet&#8220;, ging es nach der Mittagspause in die Stadtverordnetenversammlung, die von unseren Kursleiterinnen als Bürgermeisterin und Stadtverordnetenversammlungsvorsitzende geleitet wurde. Nun wurden die verschiedenen Anträge kontrovers diskutiert, sodass nur einer von den vier gestellten Anträgen, der die politische Bildung in der Kommune verbessern sollte, in leicht abgeänderter Form angenommen wurde.</p>
<p>Insgesamt war dieses ereignisreiche und informative Programm eine Bereicherung für den etwa monatlich stattfinden Studientag, der uns Schülern die Möglichkeit gibt, Wissen zu vertiefen oder neu zu erwerben. </p>
<p class="autor">Frederick Gerber</p>]]></description>
			<guid>http://www.hansenberg.de/aktuelles/chronik/artikel.php?id=2225</guid>
			<link>http://www.hansenberg.de/aktuelles/chronik/artikel.php?id=2225</link>
			<category>Chronik</category>
			<pubDate>Wed, 16 Nov 2011 15:11:44 +0100</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Fahrt in das Staatstheater Wiesbaden: Faust I</title>
			<description><![CDATA[<p>25.&#160;Oktober 2011</p><blockquote>
 <p>Zwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust</p>
</blockquote>
<p>Dieser Ausspruch von Goethes Faust ist weit über die Grenzen des Theaters bekannt und beschreibt das Leben und Leiden eines Professors, der sich sein Lebtag der Wissenschaft und Forschung verschrieben hat, sich nun jedoch am Ende sieht und seinen Freitod erwägt. Zu seiner vermeintlichen Rettung erscheint Mephistopheles, der ihm stattdessen eine Wette unterbreitet. Diese besagt, dass Mephisto ihm im Diesseits, mit dem Ziel ihn zu irdischem Glück zu führen, zu Diensten sei, Faust ihm jedoch im Jenseits verpflichtet würde, sofern Mephisto sein Streben erfüllt. Mit dem Ausruf &#8222;Verweile doch, du bist so schön!&#8220; findet Faust endlich zu sich und besiegelt sein Schicksal im Jenseits im Dienst des Teufels, der seine Wettbedingung erfüllt hat.</p>
<p>Am 25. Oktober lud das Wiesbadener Staatstheater zu Goethes Meisterwerk &#8222;Faust I&#8220;, dem viele 13er folgten, um das Stück nach der Unterrichtslektüre auch einmal künstlerisch umgesetzt erleben zu können. Auf einer Bühne im Stil eines Tunnels boten die Schauspieler innerhalb von knapp drei Stunden das Stück dar, dessen klassische Dialoge in eine moderne Inszenierung verpackt wurden, die jedoch keine harmonische Einheit erzeugte.
Statt einem gab es zwei Mephistos: ein Mann mit Bierbauch und Motorradjacke und die weibliche Hälfte im langen Paillettenkleid, im Laufe des Stückes auch nackt, was zu Erstaunen bei Faust und Freude bei Teilen des hauptsächlich von Schülern dominierten Publikums führte. </p>
<p>Inmitten der etwas anders umgesetzten Inszenierung sucht der nun junge Faust, jedoch in stetiger Begleitung seines alten Ichs und der zwei Mephistos, seine vollkommene Erfüllung in dem jungen Gretchen, hier jedoch viel weniger unbedarft als vielmehr im kurzen Kleid, und treibt diese so in ihr Ende als Kindesmörderin im Gefängnis. </p>
<p>Als das Stück zu einem Ende kommt, nimmt der eifrige Schüler oder kulturinteressierte Lehrer wohl kaum neue Erkenntnisse über die doch nicht einfache Handlung mit, als vielmehr Eindrücke von Wasserplanschereien und einer Inszenierung, die etwas zu sehr an den vermeintlich einfach gestrickten Jugendlichen gerichtet sein sollte.</p>
										<p class="autor">Sabrina Gilles, 13c</p>]]></description>
			<guid>http://www.hansenberg.de/aktuelles/chronik/artikel.php?id=2209</guid>
			<link>http://www.hansenberg.de/aktuelles/chronik/artikel.php?id=2209</link>
			<category>Chronik</category>
			<pubDate>Sat, 12 Nov 2011 15:56:27 +0100</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Elternberufsbörse 2011 an der ISH</title>
			<description><![CDATA[<p>24.&#160;September 2011</p><p><h4>Achte Berufsbörse der Eltern für die Kl. Q1 &#8211; Q3 der Internatsschule Schloss Hansenberg &#8211; ein wichtiger Baustein zur Studien- oder Berufsentscheidung</h4>
</p>

<p>Was soll ich studieren? Was passt zu mir? Wo soll es für mich weitergehen? Alle Schüler der Jahrgangsstufen Q 1 &#8211; Q 3 hatten am Samstag, den 24.Sept. nach einem anstrengenden Klausurvormittag eine weitere Möglichkeit, sich umfassend über einzelne Berufsfelder und Studienperspektiven zu informieren. Die Berufs- und Studienwahl ist ja ein Thema, das Alle in der Qualifikationsphase sehr beschäftigt. 
Auf Einladung von Ariane Kaestner und Ulrike Sokolowski, den engagierten Beauftragten des Schulelternbeirats waren dazu 27 hoch qualifizierte Eltern aus acht unterschiedlichen Berufsbereichen eingeladen, um den &#8222;angehenden Studenten&#8220; über ihre Arbeit zu berichten und Karrierewege und Studien- und Berufsperspektiven aufzuzeigen.</p>


<div class="bild links">
 <img src="/bilder/upload/Konzentrierte_Zuhoerer.jpg" alt="Konzentrierte Zuhörer" width="320 px" />
</div>

<p>Jeder &#8222;Unterprimaner&#8220; hatte also an diesem Vormittag die Möglichkeit, drei verschiedene Bereiche zu erkunden, z. B. Mathematik/Physik/Informatik, Ingenieurwissenschaften/Maschinenbau/Architektur, Humanmedizin/Medizinische Forschung, Chemie/ Pharmazie, BWL/ Steuern/Finanzen, Jura/ VWL/Flugbegleitung, als auch z. B. Psychologie/Personalberatung/Psychotherapie oder Journalismus/Politik/Agrarwissenschaft. Dies war eine sehr gute Chance, überall einmal &#8222;rein zu riechen&#8220;, und sich aus erster Elternhand authentisch über die heutige Praxis des Studiums und des Berufs, z. T. auch über recht verschlungene Wege des Karrierewegs zu informieren.</p>
<p>In einer dreiviertel Stunde konnten je die Gäste intensiv ausgefragt werden. Auf diesem Wege erhielten alle so manche überraschende Information &#8222;aus erster Eltern-Hand&#8220;, wie es die Einladung der Organisatoren um die Schulelternvertretung, Frau Kaestner und Frau Osowski und der Betreuer der Studien- und Berufsorientierung unserer Schule, Herr Rauh versprachen. Dank einer neuen internen Einwahlsoftware, entwickelt von unserem IT-Profi Dr. Ingo Schnell, konnten sich die 11er direkt online in die drei Berufsfelder einwählen, sehr bequem und modern.</p>

<div class="bild rechts">
 <img src="/bilder/upload/Mueller-Albrecht_Adler_Messerschmidt.jpg" alt="Müller-Albrecht, Adler, Messerschmidt.jpg" width="320 px" />
</div>

<p>Besonders im Nachhinein hat sich dann die Veranstaltung als sehr fruchtbar entpuppt. Der direkte Dialog und Erfahrungsaustausch mit den Eltern und später unter den Schülerinnen und Schülern hat bei der Entscheidungsfindung im Hinblick auf das Studium einigen recht gut weiter geholfen, das persönliche Berufsziel doch noch ein wenig genauer definieren zu können. Und das ist doch sehr viel!
Vielen Dank an die Eltern für das zusätzliche Engagement! Nun liegt der Ball also wieder bei den Jugendlichen: Ein Glück, dass es noch einige Monate bis zur Entscheidung zur Anmeldung für einen Studienort und ein Studienfach dauert. Noch ist das &#8222;Zeugnis der Reife&#8220; ja nicht in der Tasche. Ob alle Hansenberger es dann wissen: Was soll ich werden? Was soll ich studieren?</p>

<p>Das Vorbereitungsteam der Elternberufsbörse,</p> 

Ariane Kaestner und Ulrike Sokolowski (Beauftragte des Schulelternbeirats) 
Paul Rauh (Berufs- und Studienorientierung)
]]></description>
			<guid>http://www.hansenberg.de/aktuelles/chronik/artikel.php?id=2186</guid>
			<link>http://www.hansenberg.de/aktuelles/chronik/artikel.php?id=2186</link>
			<category>Chronik</category>
			<pubDate>Wed, 05 Oct 2011 16:06:04 +0100</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Ein erlebnisreiches Wochenende ganz unter &#8222;Chinesen&#8220; und &#8222;Japanern&#8220;</title>
			<description><![CDATA[<p>24.&#160;September 2011</p><div class="bild links">
 <img src="/bilder/upload/Wettbewerbchina1.JPG" alt="#Beschreibung#" />

</div>
<div class="bild links">
 <img src="/bilder/upload/Wettbewerbchina2.JPG" alt="#Beschreibung#" />

</div>]]></description>
			<guid>http://www.hansenberg.de/aktuelles/chronik/artikel.php?id=2213</guid>
			<link>http://www.hansenberg.de/aktuelles/chronik/artikel.php?id=2213</link>
			<category>Chronik</category>
			<pubDate>Wed, 09 Nov 2011 15:08:54 +0100</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Preisgekrönter Lyriker Steffen Popp im Gespräch mit Hansenbergern</title>
			<description><![CDATA[<p>23.&#160;September 2011</p><p>Am 23. September beehrte uns die Anwesenheit des preisgekrönten Schriftstellers Steffen Popp während eines Sudientags. Steffen Popp ist am 18. Juli 1978 im Greifswald geboren. Er wuchs in Dresden auf und nach einem Studium am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig studierte er Literaturwissenschaften und Philosophie in Berlin, wo er zurzeit auch promoviert. Unter anderem veröffentlichte er den Gedichtband &#8222;Kolonie zur Sonne&#8220; (2008) sowie Übersetzungen amerikanischer Gedichte von Ben Lerner und Christian Hawkey, &#8222;Die Lichtenbergfiguren&#8220; (2011) und &#8222;Reisen in Ziegengeschwindigkeit&#8220; (2008).</p>
<p>Am 23. September fand Steffen Popp die Zeit, mit einigen interessierten Schülern und Lehrern sowohl über eigene Gedichte, als auch über einige Übersetzungen amerikanischer Poesie zu diskutieren. Wir begannen mit der Lesung dreier Gedichte. Über jedes wurde einzeln diskutiert, Fragen wurden gestellt. &#8222;Für wen schreibt er?&#8220; &#8222;Welchen Zweck verfolgt er mit einem Gedicht oder bestimmten Versen?&#8220; &#8222;Benutzt er bewusst Stilmittel?&#8220; </p>


<div class="bild links">
 <img src="/bilder/upload/DSC_0229.JPG" alt="Preisgekrönter Lyriker Steffen Popp im Gespräch mit Hansenbergern" height="320 px" />
</div>

<p>Wir nutzten die einmalige Gelegenheit, Fragen persönlich an den Verfasser stellen zu können und nicht, wie sonst im Deutschunterricht üblich, philosophieren zu müssen, was der Schriftsteller wohl gemeint haben könnte. Umso interessanter Steffen Popps Antwort auf die Frage nach dem Sinn einzelner Verse: &#8222;Das hat keinen bestimmten Zweck, das kam mir einfach in den Kopf.&#8220; Im Rückblick auf die vielen Gedanken über Werke verstorbener literarischer Größen eine beängstigende Vorstellung.</p>
<p>In der darauf folgenden Doppelstunde lasen wir Auszüge aus seinen Übersetzungen der Lyrik von Ben Lerner, einem amerikanischen Dichter, zu dem Steffen Popp intensiven beruflichen Kontakt pflegt. Im Unterschied zu den vorherigen Gedichten wurde hier eher weniger über die Aussage eines gesamten Gedichts diskutiert, vielmehr über die Übersetzung einzelner Verse. &#8222;Wie schafft man es, das Gefühl eines Textes rüberzubringen, und gleichzeitig so nah wie möglich bei den Worten zu bleiben, an die auch der ursprüngliche Verfasser dachte?&#8220;</p>


<div class="bild rechts">
 <img src="/bilder/upload/DSC_0221.JPG" alt="Preisgekrönter Lyriker Steffen Popp im Gespräch mit Hansenbergern" width="320 px" />
</div>

<p>Steffen Popps Antworten auf diese Fragen waren meist die Motive des Sprachgefühls, des Rhythmus, der erhalten bleiben sollte. Auf die Frage, ob man bei all der Übersetzung jedes einzelnen Wortes nicht den Text als Ganzes verlieren könne, nickte er. Er habe Respekt vor dem Prozess des Nachdenkens. Es sei wichtig, erst die Bedeutung auch durch Diskussion mit dem Autor verinnerlicht zu haben, bevor man anfängt zu übersetzen. </p>
<p>Auf die wohl brennendste Frage der Diskussion, dem Zweck des Übersetzens fremdsprachiger Literatur, verwies Steffen Popp auf die Schönheit der Sprache im Allgemeinen, auf die reizvollen Unterschiede und Herausforderungen, die im Vergleich zweier Sprachen, vor allem im Bereich der Lyrik, auftreten. Sein Ziel sei es, den Leser dazu anzuregen, über das Lesen und seinen Vorschlag der Übersetzung hinaus die eigene Interpretation zu finden.</p> 
<p>Wir möchten Steffen Popp an dieser Stelle von Herzen für seine Zeit, sein Engagement und seine offensichtliche Begeisterung danken. Jede der Personen, die an der Diskussion teilnahmen, nahm wohl ihre ganz eigenen Gedanken mit hinaus. </p>

<p class="autor">Helena Weise, Q1 d </p>
]]></description>
			<guid>http://www.hansenberg.de/aktuelles/chronik/artikel.php?id=2188</guid>
			<link>http://www.hansenberg.de/aktuelles/chronik/artikel.php?id=2188</link>
			<category>Chronik</category>
			<pubDate>Wed, 05 Oct 2011 14:54:46 +0100</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Vortrag von Prof. Andreas Röder (Uni Mainz): &#8222;Wertewandel im geteilten und vereinten Deutschland&#8220;</title>
			<description><![CDATA[<p>22.&#160;September 2011</p><p>Werteverfall, ein Wort das bestimmt jeder schon einmal im Zusammenhang mit dem altbekannten Spruch &#8222;Früher war alles besser&#8220; von einem seiner älteren Mitbürger gehört hat.</p>
<p>Mit diesem Thema unter anderem beschäftigte sich am Donnerstag den 23.&#160;09.&#160;11 Prof. Andreas Röder von der Uni Mainz in seinem abendlichen Vortrag über den Wertewandel im geteilten und vereinten Deutschland hier am Hansenberg.</p>
<p>Wie genau lassen sich diese Werte eigentlich definieren? Röder definierte sie als grundlegende Orientierung für das Denken und Handeln, die auf allen Ebenen als verbindlich angesehen wird, unabhängig davon, ob sie explizit oder implizit genannt werden. Der erste Werteschub sei zwischen `65 und`75 vermerkt worden, als ein Wandel von Pflicht- und Akzeptanzwerten zu Freiheits- und Selbstbestimmungswerten vollzogen worden ist. In diesem gesellschaftlichen Wandel ist das Zentrum die private Lebensform. Die meisten Leute waren verheiratet und hatten mehrere Kinder. Kennen wir das heute nicht anders? Aufgewachsen in einer Welt, in der es verheiratete Paare mit oder ohne Kinder, unverheiratete Paare mit und ohne Kinder, homosexuelle Paare, Alleinerziehende gibt, scheint dieses Konzept für uns eher selten.</p>
<p>Doch dadurch wandelte sich nicht nur die Einstellung zum Kinderkriegen: Früher hatte man höchstens ungewollt keine Kinder und viele Partnerschaften heutzutage sind wiederum ungewollt kinderlos. Auch der Umgang mit Kindern hat sich verändert. Kindererziehung, die damals durch Autorität und Pflichtbewusstsein geprägt war, hat sich viel mehr dahin gehend entwickelt, dass die Eltern mehr Empathie und eine stärkere Bindung zu ihren Zöglingen pflegen. </p>
<p>Auch die Sexualmoral hat sich verändert, und zwar durch die Tatsache, dass Sex nicht mehr mit der Ehe verbunden sein musste. Die immer unwichtigere Funktion der Ehe trug auch zur Einflussabnahme der Kirche bei, deren Besuch von der Norm zur Privatangelegenheit wurde.</p>
<p>Was aber zunahm, war der Wert, den die Menschen auf ihre Freizeit legten, weshalb sie passender weise auch als ‚Erlebnisgesellschaft‘ bezeichnet werden. Nebenbei entwickelte sich der Markt weiter und die Menschen konnten nicht mehr nur das kaufen, was zur existenziellen Grundlage diente, sondern viel mehr hatten sie nun eine Auswahl der verschiedensten Konsumgüter, was ebenfalls zur Individualisierung beitrug.</p> 
Doch inwieweit war dieser Wandel auch in der DDR zu erkennen? <p>Man könnte glauben, durch den eingeschränkten Konsum und dem Abschluss vom Westen, hatte es keinen Wandel gegeben. Doch in Wahrheit hat sich ein, dem Westen ähnlicher Wandel, teilweise verzögert, ebenfalls ergeben. Niemand hat jedoch darüber geredet, da dieser Wandel den Wahrheitsanspruch der Partei in Frage gestellt hat und sich gegen die Devise ‚das Kollektiv ist wichtiger als das Individuum‘ entwickelte. Röder beschrieb diesen Modernisierungsprozess der Bevölkerung und der Modernisierungs-verhinderung der Partei als einen Zustand der Zwischenmoderne. Der Wandel im Osten unterschied sich allerdings doch in einigen Punkten von dem im Westen. So ist z.&#160;B. die Familie noch wichtiger und die Arbeit wurde höher geschätzt im Osten als im Westen.
Als dann Deutschland 1990wiedervereint wurde, bezeichnete Andreas Röder diesen Prozess als ‚Freiheitsschock‘ für den Osten, denn er gelangte aus seiner zwischenmoderne in eine postmoderne Zeit, die durch Globalisierung, eine freie Marktwirtschaft und neue Technologien bestimmt wurde. </p>
<p>Noch heute seien Differenzen der Werte zwischen Ost und West festzustellen, und eine ‚innere Einheit‘ herzustellen, falle Deutschland immer noch schwer. Seit den 90ern sei jedoch festzustellen, dass die Menschen mehr Wert auf Sicherheit und Bildung legen.</p>
<p>Röder meinte jedoch weiterhin, dass in der postmodernen Welt zwar ‚alles möglich, aber nichts gewiss‘ sei, was daher kommt, dass die Menschen weniger langfristige Bindungen eingehen und öfter enttäuscht werden und die Gewissheit im Leben eines Menschen durch den Wandel zerschlagen wurde.</p>
<p>Rückblickend auf unsere Frage am Anfang lässt sich also sagen, dass es womöglich einen Werteverfall gab, aber gleichermaßen einen Wertezuwachs, wie z.&#160;B. die Menschenrechte.</p>
<p class="autor">Louisa Schuffert, 11c</p>]]></description>
			<guid>http://www.hansenberg.de/aktuelles/chronik/artikel.php?id=2185</guid>
			<link>http://www.hansenberg.de/aktuelles/chronik/artikel.php?id=2185</link>
			<category>Chronik</category>
			<pubDate>Tue, 25 Oct 2011 13:49:17 +0100</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Exkursion der &#8222;Deutscher Gründerpreis&#8220;-Gewinner zum &#8222;Future Camp&#8220;</title>
			<description><![CDATA[<p>22.&#8211;24.&#160;September 2011</p><h5>Future Camp</h5>


<p>Donnerstag, 22.September 2011, 5 Uhr früh: Wir &#8211; das sind Franzi, Leonie, Anna und Ruth &#8211; quälen uns aus dem Bett, um die knapp 8-stündige Reise zum Schloss Kröchlendorff in der Uckermark anzutreten. Dort findet an diesem Wochenende das sogenannte &#8222;Future Camp&#8220; statt, ein Persönlichkeits- und Managementtraining für die fünf besten Teams des Wirtschaftswettbewerbes &#8222;Deutscher Gründerpreis für Schüler&#8220;.</p>

<div class="bild links">
 <img src="/bilder/upload/futurecamp2011-288.jpg" alt="Sieger des "Deutscher Gründerpreis" width="320 px" />
</div>


<p>Gespannt auf die verschiedenen Workshops, die von den Sponsoren des Deutschen Gründerpreises angeboten werden, und vor allem auf die anderen Teams, mit denen es nun die nächsten vier Tage zu verbringen gilt, erreichen wir gegen Nachmittag das Schloss, das &#8211; man glaubt es kaum &#8211; noch abgeschotteter von jeglicher Zivilisation liegt als Johannisberg, aber dennoch über schnelles Internet verfügt.</p> 






<p>In den nächsten Tagen gibt es viel zu erleben. Ein stern-Redakteur stellt mit uns eine Redaktionskonferenz nach, bei der man einen Einblick in die Arbeit von Journalisten erhalten kann. Die Porsche Consulting Group gestaltet einen Workshop, bei dem Pappkartons zusammengefaltet werden. An diesem Beispiel verdeutlichen die zwei Unternehmensberater, wie ein Arbeitsprozess optimiert werden kann, indem man Lagerraum und Bestände minimiert. Zuletzt wird ein Training für künftige Assessment Center angeboten. Zwei Vertreter der Sparkasse üben und besprechen dabei die typischen Aufgaben eines Assessment Centers. </p>

<div class="bild rechts">
 <img src="/bilder/upload/futurecamp2011-231.jpg" alt="Sieger des Deutschen Gründerpreises" width="320 px" />
</div>

<p>Neben diesen auf die Zukunft vorbereitenden Coachings kommen auch die gruppendynamischen Workshops nicht zu kurz. Bei vertrauensfördernden Gruppenspielen und dem gemeinsamen Floßbau mit anschließendem Austesten der Flöße auf einem See wachsen wir mit den anderen Camp-Teilnehmern zu einer homogenen Gruppe voller individueller Persönlichkeiten zusammen.</p>


<p>Nachdem am letzten Tag des Wochenendes noch das Alumninetzwerk ins Leben gerufen wird, um auch in Zukunft in Kontakt zu bleiben, ist es an der Zeit, die Heimreise anzutreten. Voller neuer Freundschaften und Erfahrungen im Gepäck geht es zurück zum Hansenberg, wo wenige Stunden später die Deutschklausur wartet&#8230; </p>


										<p class="autor">Ruth Manuel, 13d</p>
]]></description>
			<guid>http://www.hansenberg.de/aktuelles/chronik/artikel.php?id=2196</guid>
			<link>http://www.hansenberg.de/aktuelles/chronik/artikel.php?id=2196</link>
			<category>Chronik</category>
			<pubDate>Wed, 05 Oct 2011 19:26:36 +0100</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Exkursion der &#8222;Deutscher Gründerpreis&#8220;-Gewinner zum &#8222;Future Camp&#8220;</title>
			<description><![CDATA[<p>22.&#8211;24.&#160;September 2011</p><h5>Future Camp</h5>


<p>Donnerstag, 22.September 2011, 5 Uhr früh: Wir &#8211; das sind Franzi, Leonie, Anna und Ruth &#8211; quälen uns aus dem Bett, um die knapp 8-stündige Reise zum Schloss Kröchlendorff in der Uckermark anzutreten. Dort findet an diesem Wochenende das sogenannte &#8222;Future Camp&#8220; statt, ein Persönlichkeits- und Managementtraining für die fünf besten Teams des Wirtschaftswettbewerbes &#8222;Deutscher Gründerpreis für Schüler&#8220;.</p>

<div class="bild links">
 <img src="/bilder/upload/futurecamp2011-288.jpg" alt="Sieger des "Deutscher Gründerpreis" width="320 px" />
</div>


<p>Gespannt auf die verschiedenen Workshops, die von den Sponsoren des Deutschen Gründerpreises angeboten werden, und vor allem auf die anderen Teams, mit denen es nun die nächsten vier Tage zu verbringen gilt, erreichen wir gegen Nachmittag das Schloss, das &#8211; man glaubt es kaum &#8211; noch abgeschotteter von jeglicher Zivilisation liegt als Johannisberg, aber dennoch über schnelles Internet verfügt.</p> 






<p>In den nächsten Tagen gibt es viel zu erleben. Ein stern-Redakteur stellt mit uns eine Redaktionskonferenz nach, bei der man einen Einblick in die Arbeit von Journalisten erhalten kann. Die Porsche Consulting Group gestaltet einen Workshop, bei dem Pappkartons zusammengefaltet werden. An diesem Beispiel verdeutlichen die zwei Unternehmensberater, wie ein Arbeitsprozess optimiert werden kann, indem man Lagerraum und Bestände minimiert. Zuletzt wird ein Training für künftige Assessment Center angeboten. Zwei Vertreter der Sparkasse üben und besprechen dabei die typischen Aufgaben eines Assessment Centers. </p>

<div class="bild rechts">
 <img src="/bilder/upload/futurecamp2011-231.jpg" alt="Sieger des Deutschen Gründerpreises" width="320 px" />
</div>

<p>Neben diesen auf die Zukunft vorbereitenden Coachings kommen auch die gruppendynamischen Workshops nicht zu kurz. Bei vertrauensfördernden Gruppenspielen und dem gemeinsamen Floßbau mit anschließendem Austesten der Flöße auf einem See wachsen wir mit den anderen Camp-Teilnehmern zu einer homogenen Gruppe voller individueller Persönlichkeiten zusammen.</p>


<p>Nachdem am letzten Tag des Wochenendes noch das Alumninetzwerk ins Leben gerufen wird, um auch in Zukunft in Kontakt zu bleiben, ist es an der Zeit, die Heimreise anzutreten. Voller neuer Freundschaften und Erfahrungen im Gepäck geht es zurück zum Hansenberg, wo wenige Stunden später die Deutschklausur wartet&#8230; </p>


										<p class="autor">Ruth Manuel, 13d</p>
]]></description>
			<guid>http://www.hansenberg.de/aktuelles/chronik/artikel.php?id=2196</guid>
			<link>http://www.hansenberg.de/aktuelles/chronik/artikel.php?id=2196</link>
			<category>Chronik</category>
			<pubDate>Wed, 05 Oct 2011 19:26:36 +0100</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Fahrt in das English Theatre nach Frankfurt: &#8222;The importance of being ernest&#8220;</title>
			<description><![CDATA[<p>13.&#160;September 2011</p><p>Mit &#8220;The Importance of Being Earnest&#8221; läutet das English Theatre die neue Spielzeit mit einem Klassiker Oscar Wildes ein, der von einem Komplott mit mehreren Identitäten handelt und zu turbulenten Verwechslungen im Spiel der Liebe führt. 
In einem Halbrund im Stil eines Salons voller Bilderrahmen, die Wilde, Königin Viktoria und ein großes Fragezeichen zeigen und abwechselnd als herrschaftlicher Salon oder Garten dient, führen Algernon Moncrieff und John Worthing ein Doppelleben: der eine erfindet einen Bruder namens Bunbury, um sich auf dem Land zu vergnügen, der andere seinen Bruder Earnest, dessen Identität er in der Stadt annimmt, um sich ungestört als Jack auf dem Land herumtreiben zu können.</p>
<blockquote>
 <p>I never travel without my diary &#8211; you have always something scandalous to read when you travel.</p>
</blockquote>
<p>So denkt die eigensinnige Städterin Gwendolen, die sich in den Earnest verliebt, ohne von seinem Doppelspiel als Jack auf dem Land zu ahnen. Einzig ihre Mutter, Lady Bracknell, wittert die etwas ominöse Geschichte des Mannes, der ihrer Tochter den Kopf verdreht. Derweil plagen Algernon andere Sorgen, als er sich auf dem Land in Jacks Mündel Cecily verliebt und sich notgedrungen als Jacks imaginärer Bruder Earnest ausgibt. 
Problematisch wird die ganze Geschichte erst recht, als es zur Konfrontation zwischen Cecily und Gewendolen kommt und beide Frauen merken, dass ihr Traum, einen Earnest zu lieben, jäh zerplatzt ist. </p>
<p>Inmitten des Doppelspiels und der Verwirrungen kommt die Bedeutung des Titels zum Tragen: Einerseits die Bedeutung für die Männer, Earnest zu sein, um die Wünsche ihrer beiden Herzensdamen zu erfüllen, andererseits &#8222;Earnest&#8220; (ehrlich) zu sein, um die wahre Liebe und das Glück im Leben zu finden. 
Mit einer zeitgemäßen, aber klassischen Interpretation des Stückes führt Regisseur Matthew Ryan durch das Missverhältnis von Sein und Schein des sorgenlosen Lebemanns Algernon und des charismatischen Johns und regt dabei die Zuschauer zum Nachdenken darüber an, wie wichtig die äußere Wirkung ist oder welche Rolle Freundschaften und Aufrichtigkeit spielen.</p> 
<p class="autor">Sabrina Gilles, 13c</p>
]]></description>
			<guid>http://www.hansenberg.de/aktuelles/chronik/artikel.php?id=2179</guid>
			<link>http://www.hansenberg.de/aktuelles/chronik/artikel.php?id=2179</link>
			<category>Chronik</category>
			<pubDate>Sat, 12 Nov 2011 15:58:36 +0100</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Engagement der Hansenberger in der Gesellschaft</title>
			<description><![CDATA[<p>10.&#160;September 2011</p><p>Am 10.September war es mal wieder so weit: Das 11. Kinderfest startete in Oestrich-Winkel mit jeder Menge Attraktionen für Groß und Klein.
Neben dem traditionellen Dosenwerfen gab es noch viele weitere Angebote wie die sehr beliebte Kletterwand, eine Slackline, die für gewünschte Abwechslung sorgte, sowie die vom Förderverein der Reformschule Rheingau angebotene Tombola. Gegen Ende kam dann auch noch der Zauberer Zinnobro, bei dessen Anblick viele kleine Augen ganz groß wurden. Hier war einfach für jeden etwas dabei!</p>

<p>Doch irgendwie sahen viele Kindergesichter ganz anders aus als sonst, was wohl am angebotenen Kinderschminken gelegen haben muss, da man heute fast einem ganzen Zoo begegnete. Egal ob Löwe, Tiger oder der, besonders bei den kleinen Damen, beliebte Schmetterling, unter den vielen Gesichtern der Kleinen konnte man fast jedes Tier entdecken.</p><div class="bild links">
 <img width=340px src="/bilder/upload/IMG_1597.JPG" alt="Kinderfest" />

</div>
<p>Die freiwilligen Helfer hatten alle Hände voll zu tun, um den doch recht hohen Ansprüchen der Kinder gerecht zu werden. Denn das tolle Tier aus dem Buch, das als Vorlage diente, sollte natürlich auf dem eigenen Gesicht haargenau so aussehen.
Aus diesem Grund gaben auch wir uns große Mühe, um uns an strahlenden Kindern erfreuen zu können. Wir, das sind die Schülerinnen der Internatsschule Schloss Hansenberg, die sich an diesem besonderen Tag freiwillig als Helferinnen zur Verfügung stellten.
In verschiedenen Schichten traten wir hochmotiviert zur Arbeit an, um den Kleinsten einen noch schöneren Tag zu bereiten. 
Neben dem gewohnten Schulstress bot dies die gewünschte Abwechslung, um auf andere Gedanken zu kommen und sich dabei auch noch außerschulisch zu engagieren.</p>
<p>So schminkten wir ein Kind nach dem anderen, in den Lieblingsfarben, mit besonders viel Glitzer, oder feuerroten Lippen. Selbstverständlich versuchten wir, auf die individuellen Vorlieben der Kinder einzugehen, um danach in ein lächelndes Gesicht zu blicken, denn genau das machte die Aktion zu etwas ganz Besonderem.
Die Frage &#8222;Gefällt es dir?&#8220; wurde von allen Kindern begeistert bejaht und wenn auch noch die Eltern Komplimente machten, waren sowohl die Kleinen als auch wir stolz und einfach nur glücklich. Nachdem jede von uns noch eine leckere, von der TG- und FSC-Winkel zubereitete, Portion Pommes aß und wir gemeinsam aufräumten und abbauten, verließen wir am Ende des Tages den Platz des Geschehens. Schließlich ging es also wieder zurück zum Internat, wo wir unseren WG-Mitbewohnerinnen einiges zu erzählen hatten.</p>




<p class="autor">Luisa Orth, E1c</p>
]]></description>
			<guid>http://www.hansenberg.de/aktuelles/chronik/artikel.php?id=2193</guid>
			<link>http://www.hansenberg.de/aktuelles/chronik/artikel.php?id=2193</link>
			<category>Chronik</category>
			<pubDate>Wed, 05 Oct 2011 19:30:48 +0100</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Engagement der Hansenberger in der Gesellschaft</title>
			<description><![CDATA[<p>10.&#160;September 2011</p><p>Am 10.September war es mal wieder so weit: Das 11. Kinderfest startete in Oestrich-Winkel mit jeder Menge Attraktionen für Groß und Klein.
Neben dem traditionellen Dosenwerfen gab es noch viele weitere Angebote wie die sehr beliebte Kletterwand, eine Slackline, die für gewünschte Abwechslung sorgte, sowie die vom Förderverein der Reformschule Rheingau angebotene Tombola. Gegen Ende kam dann auch noch der Zauberer Zinnobro, bei dessen Anblick viele kleine Augen ganz groß wurden. Hier war einfach für jeden etwas dabei!</p>

<p>Doch irgendwie sahen viele Kindergesichter ganz anders aus als sonst, was wohl am angebotenen Kinderschminken gelegen haben muss, da man heute fast einem ganzen Zoo begegnete. Egal ob Löwe, Tiger oder der, besonders bei den kleinen Damen, beliebte Schmetterling, unter den vielen Gesichtern der Kleinen konnte man fast jedes Tier entdecken.</p><div class="bild links">
 <img width=340px src="/bilder/upload/IMG_1597.JPG" alt="Kinderfest" />

</div>
<p>Die freiwilligen Helfer hatten alle Hände voll zu tun, um den doch recht hohen Ansprüchen der Kinder gerecht zu werden. Denn das tolle Tier aus dem Buch, das als Vorlage diente, sollte natürlich auf dem eigenen Gesicht haargenau so aussehen.
Aus diesem Grund gaben auch wir uns große Mühe, um uns an strahlenden Kindern erfreuen zu können. Wir, das sind die Schülerinnen der Internatsschule Schloss Hansenberg, die sich an diesem besonderen Tag freiwillig als Helferinnen zur Verfügung stellten.
In verschiedenen Schichten traten wir hochmotiviert zur Arbeit an, um den Kleinsten einen noch schöneren Tag zu bereiten. 
Neben dem gewohnten Schulstress bot dies die gewünschte Abwechslung, um auf andere Gedanken zu kommen und sich dabei auch noch außerschulisch zu engagieren.</p>
<p>So schminkten wir ein Kind nach dem anderen, in den Lieblingsfarben, mit besonders viel Glitzer, oder feuerroten Lippen. Selbstverständlich versuchten wir, auf die individuellen Vorlieben der Kinder einzugehen, um danach in ein lächelndes Gesicht zu blicken, denn genau das machte die Aktion zu etwas ganz Besonderem.
Die Frage &#8222;Gefällt es dir?&#8220; wurde von allen Kindern begeistert bejaht und wenn auch noch die Eltern Komplimente machten, waren sowohl die Kleinen als auch wir stolz und einfach nur glücklich. Nachdem jede von uns noch eine leckere, von der TG- und FSC-Winkel zubereitete, Portion Pommes aß und wir gemeinsam aufräumten und abbauten, verließen wir am Ende des Tages den Platz des Geschehens. Schließlich ging es also wieder zurück zum Internat, wo wir unseren WG-Mitbewohnerinnen einiges zu erzählen hatten.</p>




<p class="autor">Luisa Orth, E1c</p>
]]></description>
			<guid>http://www.hansenberg.de/aktuelles/chronik/artikel.php?id=2193</guid>
			<link>http://www.hansenberg.de/aktuelles/chronik/artikel.php?id=2193</link>
			<category>Chronik</category>
			<pubDate>Wed, 05 Oct 2011 19:30:48 +0100</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Die Nawi-Kurse Q3 Chemie unternehmen Arbeitsexkursionen in die Uni-Labors von Frankfurt</title>
			<description><![CDATA[<p>5.&#8211;6.&#160;September 2011</p><div class="bild links">
 <img src="/bilder/upload/RIMG0501.JPG" width=280px alt="Chemie Exkursion" />
 <p>Chemie Exkursion</p>
</div><p>Am Montag den 05:09 und am Dienstag den 06:09 fuhren die beiden Chemie LKs der Jahrgangsstufe 13 nach Frankfurt, um dort etwas über die Polymerchemie zu lernen. Geleitet wurde das Praktikum von Dr. Manfred Dietrich und Dr. Stefan Horn von der Uni Frankfurt.</p><p>
Nach einem Einführungsvortrag von Dr. Dietrich über Polyurethan ging es ans Experimentieren, denn dieses sollte im Mittelpunkt der folgenden zwei Tage stehen. In Gruppen von jeweils vier Leuten konnten wir sechs bereits vorbereitete Experimente durchführen. Dabei stellten wir aus Baytherm und Desmodur einen Schaum her und hatten viel Spaß daran, auch eigene Kreationen zu entwerfen, wie z. B. eine Hand aus Hartschaum. </p>
<p>Der zweite Tag begann mit einem Vortrag über die verschiedenen Mechanismen der Polymerisation. Die anschließenden Experimente waren sehr interessant, zum Beispiel versuchten wir uns an der Polymerisation eines Lactids oder an der Grenzflächenkondensation von Sebacinsäuredichlorid und 1,6-Diaminohexan. Hierbei entstanden Nylonfäden, wobei es für uns relativ schwierig war diese zu trocknen, so dass sie ihre Form halten. Denn die normale Fertigung von Nylonfäden erfolgt nur im großtechnischen Verfahren. </p><p>
Insgesamt waren es zwei sehr interessante Tage, an denen wir nicht nur viel Neues gelernt haben, durch Experimente, die im Schullabor nur schwer umsetzbar gewesen wäre, sondern auch einen guten Einblick in das Arbeiten an einer Universität bekommen haben.</p>
<p class="autor">Caroline Mayser, 13d</p>]]></description>
			<guid>http://www.hansenberg.de/aktuelles/chronik/artikel.php?id=2171</guid>
			<link>http://www.hansenberg.de/aktuelles/chronik/artikel.php?id=2171</link>
			<category>Chronik</category>
			<pubDate>Wed, 26 Oct 2011 15:00:48 +0100</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Die Nawi-Kurse Biologie und Physik haben Experimentiertage im Hause</title>
			<description><![CDATA[<p>5.&#8211;6.&#160;September 2011</p><p>Der 5. und 6. September 2011 stand für den Biologie LK der 13. Jahrgangsstufe ganz im Zeichen der Molekularbiologie. Der Kursraum verwandelte sich für beide Tage in ein &#8222;steriles&#8220; Labor, sodass die 15 Schüler und Schülerinnen unter der Leitung von Herrn Fitting und Frau Blumbach das sogenannte &#8222;Blue Genes&#8220; Praktikum durchführen konnten. Der Name &#8222;Blue Genes&#8220; greift schon dem Ergebnis vorweg &#8211; es sollen nämlich Bakterien genetisch so verändert werden, dass eine Blaufärbung ihrer Kolonien zu beobachten ist.</p>

<p>Sowohl theoretische als auch praktische Grundlagen &#8211; beispielsweise der Umgang mit der Mikropipette &#8211; musste zuvor im Unterricht erarbeitet und wieder aufgefrischt werden. 
Das Praktikum bestand aus den zwei Teilen DNA zu analysieren und zu klonieren.</p>

<p>Die früher immer nur theoretisch behandelte Gelelektrophorese konnten wir endlich selbst ausprobieren, indem das Plasmid pUCD-lacZ mit dem Restriktionsenzym Bam II geschnitten und anschließend elektrophoretisch getrennt wurde. Erfreulicherweise zeigte sich, dass der Versuchsansatz in jeder einzelnen Gruppe funktionierte. </p>
<p>Der nächste Versuch sollte nun die genetische Information der Bakterien E. coli verändern. Da es sich bei unserem Versuch um eine Selbstklonierung handelt, besteht keine Genehmigungspflicht aus Sicht des GenTG. Das erwünschte Ergebnis ist, das rekombinante Plasmid (das das Fragment des lacZ-Gen trägt) in kompetente Zellen zu transformieren. Dieses Plasmid enthält sowohl ein Ampicillinresistenzgen als auch die Information für das Enzym ß-Galaktosidase. ß-Galaktosidase spaltet das Substrat X-Gal, wodurch eine Blaufärbung hervorgerufen wird.</p>
<p>Nachdem wir nun zwei Tage nur hoffen konnten, dass unsere Arbeit gelingt, wurden wir am dritten Tag erlöst. Tatsächlich konnte jede Gruppe bei sich größere und kleinere, mehr oder weniger blaue Kolonien entdecken, welche die erfolgreiche genetische Veränderung im Bakterium anzeigten. </p>
<p>In diesen zwei Tagen haben wir sowohl Gentechnik, als auch grundlegende molekularbiologische Abläufe im wahrsten Sinne des Wortes begreifen können, sodass wir uns bei der Schule, die dieses sehr kostspielige Praktikum ermöglichte und bei Frau Blumbach und Herr Fitting für ihre engagierte Unterstützung bedanken möchten.</p>
<p class="autor">
Leonie Ernst, 13a</p>
]]></description>
			<guid>http://www.hansenberg.de/aktuelles/chronik/artikel.php?id=2207</guid>
			<link>http://www.hansenberg.de/aktuelles/chronik/artikel.php?id=2207</link>
			<category>Chronik</category>
			<pubDate>Wed, 26 Oct 2011 14:52:35 +0100</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Vortrag von Thomas Mann, Mitglied des Europa-Parlamentes, zum Thema: Demographische Entwicklung und Generationengerechtigkeit in Europa</title>
			<description><![CDATA[<p>1.&#160;September 2011</p><blockquote>
 <p>&#8222;&#8222;Ich glaube wir haben eine riesengroße Chance, wenn wir nur wollen!&#8220;&#8220;</p>

</blockquote>
<p>Diese Worte beschreiben die Intention von Thomas Mann wohl am besten und sind stellvertretend für eine Präsentation der aktuellen EU-Bemühungen in Bezug auf den demographischen Wandel.
Der Europaabgeordnete Thomas Mann besuchte am Donnerstagabend den Hansenberg als EU-Berichterstatter des Ausschusses für Beschäftigung und Soziales, um den SchülerInnen einen Einblick in das Thema &#8222;Demographischer Wandel und Generationenkonflikt in Europa&#8220; zu geben. Damit trifft er keineswegs eine nebensächliche Problematik unserer heutigen Gesellschaft, sondern prangert einen Konfliktbereich an, der jeden &#8211; von jung bis alt &#8211; beschäftigen sollte. Es ist das Phänomen, dass unsere Gesellschaft grundsätzlich immer älter wird, was natürlich einerseits daran liegt, dass unsere Lebenserwartung stetig steigt, aber andererseits durch die sinkenden Geburtenraten zum Problempunkt wird. Während die Gesellschaftsstruktur 2001 noch einem Tannenbaum glich, wird sie sich laut zahlreichen Studien bis 2050 zur Urnenform ändern. Dadurch stehen wir als Angehörige einer bestimmten Generation vor zahlreichen Herausforderungen, wenn es um das Zusammenleben von Menschen mit einer großen Altersdifferenz geht. <div class="bild links">
 <img src="/bilder/upload/Thomas_Mann_1.JPG" width=320px alt="#Beschreibung#" />
</div>
</p><p>Genau an diesem Punkt möchte die Europäische Union frühzeitig eingreifen, um die einzelnen Länder auf die kommende Situation vorzubereiten. Dazu legte der zuständige Ausschuss einen Maßnahmenplan dar, den Herr Thomas nach einer kurzen Einführung in das Thema präsentierte.
Es gehe hierbei in erster Linie darum, die Interaktion zwischen Jung und Alt zu verstärken, sodass beide Generationen sich gegenseitig nicht als störend empfinden, sondern im Gegensatz dazu, sogar voneinander profitieren können. </p>
<p>Oft herrsche die Einstellung, dass die ältere Generation eine Belastung für die Gesellschaft sei, da sie keinen aktiven Beitrag leiste und dies nun durch die wachsende Zahl der Rentner und Pensionäre nicht mehr durch den Generationenvertrag gewährleistet sein könne. Deswegen fühlten sich Ältere diskriminiert und in eine separate Gesellschaft verstoßen. Aber davon müsse man wegkommen. Sie seien in keinem Fall eine Belastung, sondern würden durch ihr Wissen und ihre Erfahrung vielmehr eine Bereicherung darstellen. Sie sollten aktiv in Würde, Gesundheit und Selbstständigkeit altern und sich am sozialen Leben beteiligen &#8211; frei nach dem Motto &#8222;Integration statt Isolation&#8220;.</p> 
<p>Ein anderes Problem sei die zwar ältere, aber dennoch arbeitsfähige Bevölkerung in Konfrontation mit Berufseinsteigern. Es dürfe keinen Konkurrenzkampf bezüglich Arbeitsplätzen bestehen. Stattdessen spricht Mann von einem &#8222;Generationen-Mix&#8220;, bei dem die Jüngeren vom Know-How der Älteren und diese von der Leistungsbereitschaft und Kreativität der Jüngeren profitieren würden. Es liege gleichermaßen an den Unternehmen, hier soziale Verantwortung zu zeigen und Chancengleichheit zu wahren.</p>
<p>Damit diese Vorstellungen auch umgesetzt werden können, schlägt der Plan Maßnahmen bzw. Ziele vor. Wichtig seien funktionierende Rentensysteme, Abbau der Jugendarbeitslosigkeit sowie von geographischen Disparitäten. Die &#8222;menschliche Begegnung&#8220; solle außerdem im Vordergrund stehen. Mann präsentierte dazu konkret zwei Projekte. Die EU plädiere beispielsweise für die Einführung eines so genannten &#8222;Euro-Passes&#8220;, ein Kompetenznachweis, der für die jeweils angemessene Anerkennung von allen beruflichen Abschlüssen in allen Mitgliedsstaaten sorge. </p><div class="bild rechts">
 <img src="/bilder/upload/Thomas_Mann_2.JPG" width=250px  alt="#Beschreibung#" />

</div>
<p>Aber auch für die Älteren sollten Ziele durch den &#8222;Europäischen Pakt 50plus&#8220; in den Mitgliedsstaaten verbindlich gesichert werden. Dabei ginge es darum, die Erwerbstätigenquote zu steigern, Frühverrentung zu vermeiden und allgemein für eine längere Beschäftigung zu sorgen. Den Impuls in die richtige Richtung soll dafür das nächste Jahr &#8222;2012 &#8211; das Jahr des aktiven Alterns&#8220; geben. </p>
<p>Insgesamt trug Herr Thomas Mann sein Thema sehr begeistert vor und man konnte spüren, dass er wirklich an die Bewältigung des demographischen Wandels und Generationenkonflikts glaubt.
Wir nehmen mit, dass es vor allem in unserer Hand liegt, für ein harmonisches und ineinandergreifendes Zusammenleben zwischen Jung und Alt zu sorgen, denn die Chancen sind gegeben &#8211; wir müssen sie nur anpacken.</p>
<p>Des Weiteren bietet sich die Gelegenheit, Herrn Mann nochmals dafür zu danken, dass er in diesem Jahr einer Schülerin einen Praktikumsplatz in seinem Brüsseler Büro ermöglicht. Im Rahmen unseres diesjährigen Auslandspraktikums werden dort sicherlich interessante Eindrücke und Erfahrungen im politischen und volkswirtschaftlichen Tätigkeitsbereich gesammelt werden können. </p>
<p class="autor">Johanna Appel, 11c</p>
]]></description>
			<guid>http://www.hansenberg.de/aktuelles/chronik/artikel.php?id=2170</guid>
			<link>http://www.hansenberg.de/aktuelles/chronik/artikel.php?id=2170</link>
			<category>Chronik</category>
			<pubDate>Wed, 14 Sep 2011 15:08:19 +0100</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Vortrag von Prof. Dr. Michael Hüther, Direktor des Institutes der deutschen Wirtschaft: Wirtschaftspolitische Paradigmenwechsel in Folge der Krise</title>
			<description><![CDATA[<p>25.&#160;August 2011</p><h4>Wirtschaftspolitischer Paradigmenwechsel infolge der Krise?</h4>
<p>Bereits zum zweiten Mal durfte die Internatsschule Schloss Hansenberg am 25. 08. 2011 Herrn Prof. Dr. Michael Hüther in ihrer Aula begrüßen. Der Direktor des Kölner Instituts der deutschen Wirtschaft hielt vor zahlreichen Zuschauern aus Schüler- und Lehrerschaft einen Vortrag zum Thema eines möglichen &#8222;wirtschaftspolitischen Paradigmenwechsels infolge der Krise&#8220;. Neben seiner Tätigkeit im Sachverständigenrat und bei der Deka-Bank hat Herr Prof. Dr. Hüther bereits mehrere Bücher veröffentlicht und wurde für seine Verdienste mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.</p><div class="bild links">
 <img width=320px src="/bilder/upload/DSC_0092.JPG" alt="Huether-Vortrag" />
</div>
<p>Zunächst leitete Prof. Dr. Hüther den Vortrag mit einem zeitlichen Überblick über verschiedene Krisenbegriffe ein. Mit den Kategorien, die sich von Agrarkrisen zu Großer Depression und heutigen Finanzkrisen weiterentwickelt haben, habe sich auch das Bewusstsein und das Verhalten gegenüber wirtschaftlichen Krisen gewandelt, so Prof. Dr. Hüther. Es sei immer wieder die Frage gewesen, ob und wie eine solche Krise zu bekämpfen und ob ein gerechteres System im Anschluss daran überhaupt möglich sei. Prof. Dr. Hüther sprach von einem &#8222;Treppenwitz der Geschichte&#8220;, nämlich der Legitimation des Marxismus durch die Kritik am Kapitalismus, ohne jedoch vorher dessen Schuld an einer Krise bewiesen zu haben. Im Gegensatz dazu hält Hüther vielmehr eine genaue Krisenanalyse für notwendig. Nur so seien die tatsächlichen Ursachen zu finden, welche nicht im Kapitalismus sondern viel mehr im fehlenden Haftungszwang lägen. Für Risiken müsse stets jemand haften, Ausbeutung sei sonst nicht zu verhindern. Diese Überlegungen stellte Hüther auf internationaler Ebene an, was zum Begriff &#8222;Globalisierung&#8220; führte. Dieser wiederum steht in engem Zusammenhang mit dem fortschreitenden Wachstum in allen Wirtschaftsbereichen. Bei diesem Thema böten sich internationale Vergleichsstatistiken an, die in diesem Fall den Zusammenhang zwischen Einkommen und Lebenserwartung sowie Zufriedenheit, &#8222;Bruttonationalglück&#8220; veranschaulichen sollten. Es zeigte sich ein gemeinsamer Anstieg im Verlauf der Zeit, welcher den großen Einfluss des weltweiten Wachstums auf die Lebensqualität deutlich machte.</p>
<p>Es stellte sich also die Frage nach der richtigen Reaktion auf wirtschaftliche Krisen und deren Ursachen. Prof. Dr. Hüther verteidigte hier die häufig angeklagten Finanzmärkte, welche zwar für &#8222;Wind, nicht aber für Feuer&#8220; verantwortlich seien. Um eines der tatsächlichen Probleme zu zeigen, zeichnete Hüther das recht anschauliche Bild einer Brandversicherung auf das Haus des eigenen Nachbarn. Diese lasse auf mehr Informationen über das Brandrisiko seitens des Versichernden schließen. Solche Informationsvakuen gebe es auch auf Finanzmärkten, was das sogenannte Moral Hazard auslöse. Problematisch sei außerdem die Schwerfälligkeit von Märkten aller Art. Wie im Fall von Griechenland sei lange keine Reaktion zu erwarten, dann aber komme der Schock mit voller Wucht. Damit in Zusammenhang stehe auch die typische Orientierungslosigkeit der Märkte.<div class="bild rechts">
 <img width=320px src="/bilder/upload/DSC_0101.JPG" alt="Huether-Vortrag" />

</div> </p>
<p>Die expansive deutsche Politik während der Krise befürwortete Hüther ebenso wie eine Unterstützung Griechenlands. In Spanien sei diese aber nicht nötig, da es sich um ein Liquiditäts- und nicht, wie im Falle Griechenlands, um ein Solvenzproblem handle. Als Lehre aus der Krise fordert Hüther, zukünftige Märkte mit &#8222;klugen Regeln&#8220; einzuschränken.</p>
<p>Insgesamt war es ein sehr interessanter und lehrreicher Abend, für den wir uns ganz herzlich bei Herrn Prof. Dr. Hüther sowie Herrn Bernöster, der den Vortrag initiiert hat, bedanken wollen.</p> 
<p class="autor">Theresa Lindner, 13a</p>
]]></description>
			<guid>http://www.hansenberg.de/aktuelles/chronik/artikel.php?id=2169</guid>
			<link>http://www.hansenberg.de/aktuelles/chronik/artikel.php?id=2169</link>
			<category>Chronik</category>
			<pubDate>Thu, 08 Sep 2011 10:05:33 +0100</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Akademische Abiturfeier mit Ministerpräsident Bouffier und
Kultusministerin Henzler
</title>
			<description><![CDATA[<p>21.&#160;Juni 2011</p>&#8222;I see friends shaking hands<br>
Saying How do you do<br>
They´re really saying<br>
I love you&#8220;<br>
<p>Mit diesen Zeilen aus &#8222;What a wonderful world&#8220; eröffnete der Chor unter der Leitung von Jochen Doufrain die Akademische Abiturfeier 2011. In der bis auf die letzten Reihen gefüllten Aula saßen Gäste, die den Abiturienten während ihrer drei Jahre auf dem Hansenberg zur Seite standen: Neben Familie und Freunden, Lehrern, Sozialpädagogen sowie den Vertretern der Partnerfirmen Linde, Commerzbank und der Robert Bosch Stiftung waren nicht zuletzt die Kultusministerin Frau Henzler und Ministerpräsident Herr Bouffier gekommen.</p><div class="bild links">
 <img src="/bilder/upload/abi2011a" width=200px alt="Ministerpräsident Bouffier" />
 <p>Ministerpräsident Bouffier</p>
</div>
<p> &#8222;Nach jahrelangem Beschreiten des schulischen Weges erreichten die Abiturienten und Abiturientinnen einen Checkpoint (&#8230;)&#8220; fasst Lenard Opeskin, der mit Emma Efremova, beide aus dem 12.Jahrgang, die Feier moderierte, die drei Jahre zusammen. Auf diese Worte hatten sie alle gewartet, doch in diesem Moment zeigen sich in den Gesichtern der Dreizehner gemischten Gefühle. Von dem geregelten Schulleben heißt es Abschied nehmen und den Schritt in die heiß ersehnte, aber ungewisse Zukunft zu wagen.
Dieses bedeutsamen Schrittes für die Abiturienten ist sich auch Wolfgang Herbst, Schulleiter der Internatsschule, bewusst. In den vergangenen Jahren haben sie nicht nur große Leistungen erbracht, sondern auch ein Gefühl für das Miteinander entwickelt und ihre Persönlichkeit entschieden weiterentwickelt. &#8222;Gehen Sie jetzt in die Welt hinaus, liebe Abiturientinnen und Abiturienten, und
helfen Sie uns, die Dinge der Welt in die richtige Richtung zu bewegen.&#8220;</p>
<p>Danach betritt der Ministerpräsident Herr Bouffier die Bühne und fasst in seiner frei gehaltenen Ansprache die Erlebnisse der Abiturienten zusammen, lobt sie und spricht ihnen Zuversicht für die Zukunft aus. Im Anschluss daran richtet die Elternbeiratsvorsitzende Lucia Mathée, deren Tochter mit diesem Jahr den Hansenberg als Abiturientin verlässt, ein paar letzte weisende Worte an die Abiturienten und Mitschüler ihrer Tochter.
<div class="bild rechts">
 <img src="/bilder/upload/abi2011c.JPG" width=320px alt="Award-Träger" />
 <p>Award-Träger</p>
</div>Als weiteres alljährliches Highlight folgt die Vergabe der Hansenberg-Awards durch die Linde AG, Commerzbank, Robert Bosch Stiftung, das Land Hessen stellevertretend durch den Ministerpräsidenten und die Kultusministerin sowie nicht zuletzt durch die Internatsschule selbst. Mit diesem Award werden nicht Schüler mit herausragenden Leistungen bedacht, sondern die, die außerhalb des Klassenraums besonderes Engagement, beispielsweise auf der Bühne als Teil der Theater- oder Musical-AG, bei Wettbewerben oder im Internatsleben, zu Tage gelegt haben. So stehen an diesem Jahr nach der Verleihung stolz Marcel Kahl, Tina Ebert, Sebastian Damrich, Linda Shen, Christian Most und Alena Beyer auf der Bühne. </p>
<p>Doch bevor es zu der sehnlich erwarteten Zeugnisvergabe kommt, werden dem Publikum noch einige musikalische Stücke vorgeführt und Yannik Lockner und Lukas Stäcker betreten stellvertretend für ihren Jahrgang die Bühne, denn &#8222;Wer könnte besser über diese drei Jahre sprechen als jemand, der sie selbst durchlebt hat?&#8220; wie Lenard treffend einleitet. Die Rede der beiden Abiturienten bringt wesentliche Punkte der drei gemeinsam durchlebten Jahre zur Sprache. &#8222;Ein letztes Mal durch die Schule und durch die leeren Gänge, durch die WGs mit dem Wissen, dass sie morgen um diese Zeit leer sein werden&#8220; &#8211; Spätestens an diesem Punkt blicken sie auf ihre Mitschüler, Freunde und Familie herab, in deren Augen sich &#8211; vielleicht nicht die ersten &#8211; Tränen sammeln.</p>
<p>Nun werden die WGs der Abiturienten und Abiturientinnen nacheinander auf die Bühne gerufen. In einer 30-sekündigen Präsentation haben sie einige Bilder zusammengestellt, die zu selbst gewählter Musik auf der Leinwand durchläuft.
Nach einigen Worten des Schulleiters erhalten die Abiturienten und Abiturientinnen dann endlich durch ihre Mentoren ihre Abiturzeugnisse. Nicht von geringem Stolz erfüllt stehen sie nun auch mit offiziellem Abitur auf der Bühne und nehmen die Glückwünsche auch von ihren Sozialpädagogen entgegen. Der Jahrgang hat im hessischen Landesabitur einen Notendurchschnitt von 1,54 erzielt und so allen Grund, stolz zu sein.</p>
<p> &#8222;Aber trotzdem bleibt ein großer Teil von euch zurück, bestehend aus dem was ihr geleistet habt und dem, wie ihr diese Schule geprägt habt.&#8220; Mit diesen letzten Worten beenden Lenard und Emma nun ihre Moderation und überlassen die Bühne für &#8222;An Irish Blessing&#8220; ein letztes Mal den Abiturienten und Abiturientinnen, bei dessen Darbietung auch die letzten bis dahin trocken gebliebenen Augen feucht werden: &#8222;May the road rise to meet you, until we meet again.&#8220;</p>
									<p class="autor">Sabrina Gilles, 12c</p>]]></description>
			<guid>http://www.hansenberg.de/aktuelles/chronik/artikel.php?id=2154</guid>
			<link>http://www.hansenberg.de/aktuelles/chronik/artikel.php?id=2154</link>
			<category>Chronik</category>
			<pubDate>Wed, 10 Aug 2011 18:33:12 +0100</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>1. und 2. Platz für Teams Fragrancy und Aerolution &#8211; Bundesfinale in Wolfsburg beim Wettbewerb &#8222;Jugend gründet&#8220;</title>
			<description><![CDATA[<p>11.&#160;Juni 2011</p><p>Wolfsburg: Die diesjährigen Gewinner des bundesweiten Wirtschaftswettbewerbs &#8222;Jugend gründet&#8220;, die sich mit ihrem virtuellen Unternehmen &#8222;Fragrancy&#8220; der Jury in Wolfsburg am besten präsentierten und die Reise ins Silicon Valley in den USA verdienten, heißen Emanuel Urmann, Maurizio Wack, Jakob Wegmann und Mirko Articus (alle 16 Jahre). &#8222;Unglaublich! Ein toller Erfolg für unsere Schule!&#8220;, urteilte Lehrercoach Paul A. Rauh von der Internatsschule Hansenberg in Geisenheim, nachdem sich gleich beide Gruppen &#8222;Fragrancy&#8220; und &#8222;Aerolution&#8220; unter den 10 besten Teams der Bundesrepublik im Finale des renommierten Wirtschaftswettbewerbs in Wolfsburg an die Spitze setzten.</p><div class="bild rechts">
 <img width=320px src="/bilder/upload/New_Aerolution_Erstvorstellung IMG_7620.jpg" alt="Aerolution" />
 <p>Mitglieder des &#8222;Aerolution&#8220;-Teams</p>
</div>
<p>Zum Finale in Wolfsburg wurden die besten zehn Teams der voraus gegangenen zwei Spielphasen eingeladen. Das Unternehmerquartett &#8222;Fragrancy&#8220; aus Geisenheim begann in der ersten Businessplanphase im November des letzten Jahres mit ihrer innovativen Idee einer Deo-Dose mit einem Drei-Kammer-System, sodass &#8222;jedem besonderen Moment eine individuelle Duftnote verliehen werden kann&#8220;, so Teamsprecher Emanuel Urmann (16). Gestützt auf dieses Produkt musste ein Businessplan erstellt werden, welchen die 16jährigen mit Bravour meisterten und im April zum Zwischenfinale nach Potsdam eingeladen wurden.</p> 
<p>In der zweiten Spielphase war ein Planspiel mit acht simulierten Geschäftsjahren zu bewältigen. Als letzte Hürde stand das Finale in Wolfsburg an, bei dem die Aufgabe lautete, sein Unternehmen auf einer Erfinder-Messe möglichst attraktiv für Investoren &#8211; verkörpert durch die Jury &#8211; zu präsentieren. &#8222;Fragrancy&#8220; punktete vor allem durch eine pfiffige Präsentation mit großem Wiedererkennungswert. Dabei waren sie für alle kritischen Fragen der Jury gerüstet und vermittelten überzeugend den großen Spaß an der Sache. &#8222;Wir hatten nach dem sehr, sehr harten Feedback der Jury nicht im Traum an einen Sieg gedacht&#8220;, kommentierte Maurizio Wack &#8222;deshalb ist die Freude nun noch größer!&#8220; Und dazu haben sie auch allen Grund. Dem Team Fragrancy winkt die Sieger-Reise nach Kalifornien ins Silicon Valley.</p>
<p>Komplettiert wurde der hohe Erfolg der hessischen Oberstufenschule durch das zweite Team der Internatsschule Hansenberg. &#8222;Aerolution&#8220; (mit 17-Jährigen Michael Haas, Luca Messerschmidt, Anna Ravensburg, Johanna Appel, Marius Palass und Lilly-Ann Platen) platzierte sich überraschend eindeutig auf dem zweiten Platz. Sie überzeugten die Expertenjury durch ihre glaubwürdige Teamleistung und einer ökologischen Idee für die Zukunft. Mit der &#8222;Curlstorm&#8220;-Technologie wollen die jungen Erfinder Strom aus dem Fahrtwind der U-Bahn in Tunneln gewinnen, der in Akkumulatoren gespeichert werden und somit U-Bahn-Unternehmen profitabel zu Gute kommen kann.</p>
<p>&#8222;Jugend gründet&#8220; wird seit 2003 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert und vom Steinbeis-Innovationszentrum an der Hochschule Pforzheim durchgeführt. Der Wettbewerb wird von einer Reihe namhafter Förderer unterstützt. Hauptsponsoren sind Volkswagen und Wolfsburg AG. Weitere Förderer des Wettbewerbs sind Steinbeis Stiftung, Lenovo, Vodafone, DB Bahn, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Phaeno, Spiesser, TATA Interactive Systems, Titus und Verlagsgruppe Westermann.</p>
<p>Im diesjährigen Wettbewerbsjahr wurden 643 Businesspläne von der Jury bewertet, über 3 500 Teilnehmer registrierten sich bundesweit. Die Top Ten-Teams kamen aus Brandenburg (Pritzwalk), Hessen (Geisenheim), Rheinland-Pfalz (Frankenthal), Baden-Württemberg (Bruchsal), Bayern (Ingolstadt) und Sachsen (Elterlein).</p>

<p>Im Rahmen des zweitägigen Programms wurden die &#8222;Jugend gründet&#8220;-Teams von Oberbürgermeister Professor Rolf Schnellecke im Rathaus empfangen, wo sich alle ins Gästebuch der Stadt Wolfsburg eintrugen. Nach der Siegerehrung führte eine VIP-Tour die jungen Leute durch das VW-Werk, eine Besichtigung der Autostadt schloss sich an, bevor die Finalteilnehmer bei einem Abendessen ihre Erfolge und Erfahrungen beim Small Talk austauschen konnten.
</p>

<p class="autor">Johanna Appel, Kl. 10 c, Team &#8220;Aerolution&#8221;</p>]]></description>
			<guid>http://www.hansenberg.de/aktuelles/chronik/artikel.php?id=2145</guid>
			<link>http://www.hansenberg.de/aktuelles/chronik/artikel.php?id=2145</link>
			<category>Chronik</category>
			<pubDate>Wed, 15 Jun 2011 14:28:53 +0100</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>1. und 2. Platz für Teams Fragrancy und Aerolution &#8211; Bundesfinale in Wolfsburg beim Wettbewerb &#8222;Jugend gründet&#8220;</title>
			<description><![CDATA[<p>11.&#160;Juni 2011</p><p>Wolfsburg: Die diesjährigen Gewinner des bundesweiten Wirtschaftswettbewerbs &#8222;Jugend gründet&#8220;, die sich mit ihrem virtuellen Unternehmen &#8222;Fragrancy&#8220; der Jury in Wolfsburg am besten präsentierten und die Reise ins Silicon Valley in den USA verdienten, heißen Emanuel Urmann, Maurizio Wack, Jakob Wegmann und Mirko Articus (alle 16 Jahre). &#8222;Unglaublich! Ein toller Erfolg für unsere Schule!&#8220;, urteilte Lehrercoach Paul A. Rauh von der Internatsschule Hansenberg in Geisenheim, nachdem sich gleich beide Gruppen &#8222;Fragrancy&#8220; und &#8222;Aerolution&#8220; unter den 10 besten Teams der Bundesrepublik im Finale des renommierten Wirtschaftswettbewerbs in Wolfsburg an die Spitze setzten.</p><div class="bild rechts">
 <img width=320px src="/bilder/upload/New_Aerolution_Erstvorstellung IMG_7620.jpg" alt="Aerolution" />
 <p>Mitglieder des &#8222;Aerolution&#8220;-Teams</p>
</div>
<p>Zum Finale in Wolfsburg wurden die besten zehn Teams der voraus gegangenen zwei Spielphasen eingeladen. Das Unternehmerquartett &#8222;Fragrancy&#8220; aus Geisenheim begann in der ersten Businessplanphase im November des letzten Jahres mit ihrer innovativen Idee einer Deo-Dose mit einem Drei-Kammer-System, sodass &#8222;jedem besonderen Moment eine individuelle Duftnote verliehen werden kann&#8220;, so Teamsprecher Emanuel Urmann (16). Gestützt auf dieses Produkt musste ein Businessplan erstellt werden, welchen die 16jährigen mit Bravour meisterten und im April zum Zwischenfinale nach Potsdam eingeladen wurden.</p> 
<p>In der zweiten Spielphase war ein Planspiel mit acht simulierten Geschäftsjahren zu bewältigen. Als letzte Hürde stand das Finale in Wolfsburg an, bei dem die Aufgabe lautete, sein Unternehmen auf einer Erfinder-Messe möglichst attraktiv für Investoren &#8211; verkörpert durch die Jury &#8211; zu präsentieren. &#8222;Fragrancy&#8220; punktete vor allem durch eine pfiffige Präsentation mit großem Wiedererkennungswert. Dabei waren sie für alle kritischen Fragen der Jury gerüstet und vermittelten überzeugend den großen Spaß an der Sache. &#8222;Wir hatten nach dem sehr, sehr harten Feedback der Jury nicht im Traum an einen Sieg gedacht&#8220;, kommentierte Maurizio Wack &#8222;deshalb ist die Freude nun noch größer!&#8220; Und dazu haben sie auch allen Grund. Dem Team Fragrancy winkt die Sieger-Reise nach Kalifornien ins Silicon Valley.</p>
<p>Komplettiert wurde der hohe Erfolg der hessischen Oberstufenschule durch das zweite Team der Internatsschule Hansenberg. &#8222;Aerolution&#8220; (mit 17-Jährigen Michael Haas, Luca Messerschmidt, Anna Ravensburg, Johanna Appel, Marius Palass und Lilly-Ann Platen) platzierte sich überraschend eindeutig auf dem zweiten Platz. Sie überzeugten die Expertenjury durch ihre glaubwürdige Teamleistung und einer ökologischen Idee für die Zukunft. Mit der &#8222;Curlstorm&#8220;-Technologie wollen die jungen Erfinder Strom aus dem Fahrtwind der U-Bahn in Tunneln gewinnen, der in Akkumulatoren gespeichert werden und somit U-Bahn-Unternehmen profitabel zu Gute kommen kann.</p>
<p>&#8222;Jugend gründet&#8220; wird seit 2003 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert und vom Steinbeis-Innovationszentrum an der Hochschule Pforzheim durchgeführt. Der Wettbewerb wird von einer Reihe namhafter Förderer unterstützt. Hauptsponsoren sind Volkswagen und Wolfsburg AG. Weitere Förderer des Wettbewerbs sind Steinbeis Stiftung, Lenovo, Vodafone, DB Bahn, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Phaeno, Spiesser, TATA Interactive Systems, Titus und Verlagsgruppe Westermann.</p>
<p>Im diesjährigen Wettbewerbsjahr wurden 643 Businesspläne von der Jury bewertet, über 3 500 Teilnehmer registrierten sich bundesweit. Die Top Ten-Teams kamen aus Brandenburg (Pritzwalk), Hessen (Geisenheim), Rheinland-Pfalz (Frankenthal), Baden-Württemberg (Bruchsal), Bayern (Ingolstadt) und Sachsen (Elterlein).</p>

<p>Im Rahmen des zweitägigen Programms wurden die &#8222;Jugend gründet&#8220;-Teams von Oberbürgermeister Professor Rolf Schnellecke im Rathaus empfangen, wo sich alle ins Gästebuch der Stadt Wolfsburg eintrugen. Nach der Siegerehrung führte eine VIP-Tour die jungen Leute durch das VW-Werk, eine Besichtigung der Autostadt schloss sich an, bevor die Finalteilnehmer bei einem Abendessen ihre Erfolge und Erfahrungen beim Small Talk austauschen konnten.
</p>

<p class="autor">Johanna Appel, Kl. 10 c, Team &#8220;Aerolution&#8221;</p>]]></description>
			<guid>http://www.hansenberg.de/aktuelles/chronik/artikel.php?id=2145</guid>
			<link>http://www.hansenberg.de/aktuelles/chronik/artikel.php?id=2145</link>
			<category>Chronik</category>
			<pubDate>Wed, 15 Jun 2011 14:28:53 +0100</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Die Theatergruppe der Jahrgangsstufe 12 gibt &#8222;Viel Lärm um Nichts&#8220; von William Shakespeare</title>
			<description><![CDATA[<p>7.&#8211;8.&#160;Juni 2011</p><p>Obwohl für viele das erste Stück, wagten sich &#8222;Die Anonymen Akteure&#8220;, die neueste Theatergruppe des Hansenbergs unter der Leitung Gerhard Müllers, an Shakespeares Klassiker &#8222;Viel Lärm um nichts&#8220;. </p>
<p>Don Pedro (Soha Ferdowssian), Fürst von Sizilien und Aragonien, und sein Gefolge sind nach einem siegreich beendeten Krieg bei Leonato (Silvan Griesel), dem Gouverneur von Messina, zu Gast und genießen ihren Ruhm. Die fröhliche Ausnahmesituation ist prägend für den Verlauf des weiteren Stücks. Der junge Graf Claudio (Sebastion Osowski), Don Pedros rechte Hand, verliebt sich in Hero (Anna Weber), Tochter des Gastgebers, und möchte sie zur Frau nehmen. Don Pedro bietet sich als Vermittler zwischen den beiden an, doch dem unmittelbaren Erfolg dieser Aktion steht eine Intrige Don Juans (Steffen Litzinger) entgegen: Der illegitime Halbbruder Don Pedros stellt sich gegen das allgemeine Glück und sorgt mit versuchter Zerstörung dessen für Unruhen in der gesamten Hofgesellschaft.</p><div class="bild rechts">
 <img src="/bilder/upload/IMGP0644.JPG"  width=220px alt="Don Pedro" />
 <p>Don Pedro im Gespräch</p>
</div>
<p>&#8222;Was, Fräulein Zicke von Hochmut, Sie leben auch noch?&#8220; 
 &#8222;Wie soll einem der Hochmut vergehen, wenn er mit solchen Verächtlichkeiten wie Señor Benedict fettgefüttert wird? Sogar die Höflichkeit wird zu Hochmut, wenn Sie sich blicken lassen.&#8220; </p>

<p>Für die Unterhaltung der Hofgesellschaft sorgen neben dem trotteligen Polizisten Holzapfel (Paul Judt) insbesondere Benedict (Leonard Brauch) aus Don Pedros Gefolge und Beatrice (Laura Pester), eine Nichte Leonatos, Cousine und Freundin Heros.
 Wie in kaum einem anderen Stück Shakespeares treffen hier Charaktere aufeinander, die einander in Schlagfertigkeit, Ausdrucksstärke sowie Humor gewachsen sind und dies in hitzigen Dialogen dem Publikum zum Besten geben. Trotz ihrer boshaften Streitereien finden die beiden schlussendlich &#8211; mit nicht unwesentlicher Hilfe der Hofgesellschaft &#8211; ihre rasende Liebe zueinander. Mit dem neuen Glück des Paares findet auch der gespaltene Hof wieder zueinander, sodass es schließlich zu einem glücklichen Ende für alle kommt, während den Intriganten ihr gerechtes Urteil widerfährt.</p>
<p>Wer mit der eher leichten Kost der Komödie noch nicht vollends auf seine Kosten gekommen ist, der hat die Möglichkeit, sich im kommenden Schuljahr Faust II zu Gemüte führen, welches gerade von Teilen dieser Truppe sowie neuen möglichen Talenten einstudiert wird.</p>	
				<p class="autor">Sabrina Gilles, 12c (mit freundlicher Hilfe von Silvan Griesel)
</p>]]></description>
			<guid>http://www.hansenberg.de/aktuelles/chronik/artikel.php?id=2143</guid>
			<link>http://www.hansenberg.de/aktuelles/chronik/artikel.php?id=2143</link>
			<category>Chronik</category>
			<pubDate>Wed, 10 Aug 2011 18:33:20 +0100</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Das Hansenberg Team &#8222;Divio&#8220; aus der Jahrgangsstufe 12 gewinnt das Europa-Finale in München im Wettbewerb business@school</title>
			<description><![CDATA[<p>7.&#160;Juni 2011</p><p>Das Team Divio war in-DIVIO-duell ganz weit vorne: Europas beste Geschäftsidee von der Schulbank kommt vom Hansenberg
Die Entscheidung war (wieder einmal) denkbar knapp. Jedes der drei Hauptrundenteams des business@school-Europafinales in der Zentrale der Boston Consulting Group in München vermochte die hochkarätig besetzte Jury zu beeindrucken. Doch am Ende konnte (wie immer) nur ein Team gewinnen. In diesem Jahr war es das von der Internatsschule Schloss Hansenberg in Geisenheim (nach 2010 mit dem ISH-Team CanTech &#8211; sensationell schon wieder!).</p>
<div class="bild links">
 <img src="/bilder/upload/New_bats-Siegerteam_P1030669.jpg" alt="Siegerteam" />
 <p>Business@School Siegerteam</p>
</div>

<p>&#8222;Divio&#8220; &#8211; das Siegerteam des business@school-Europafinales 2011
Mit ihrem Businessplan für die Produktidee &#8222;Divio&#8220;, einen individuellen Fashionclip als Lösung gegen offene Schnürsenkel, konnten sich Sinja Sussek (17), Caroline Mayser (17), Julia Kühl (17), Manuel Jahn (17) und Laurin Köhler-Schindler (16) von der Internatsschule Schloss Hansenberg gegen die starke Konkurrenz beim Europafinale durchsetzen. &#8222;Divio&#8220; wird von oben auf gebundene Schnürsenkel geschoben und verhindert, dass sie ungewollt aufgehen. Gleichzeitig sieht der Fashionclip stylish aus, ist individuell gestaltbar und stellt ein trendiges Modeaccessoire dar. </p>

<p>&#8222;Eine einfache, aber geniale Idee&#8220;, urteilte die Jury, in der u. a. Matthias Malessa, Chief Human Resources Officer, adidas AG und Robert Langer, Country Manager Germany, Switzerland and Austria, The Walt Disney Company GmbH vertreten waren. Ausschlaggebend für die Entscheidung der Jury sei am Ende die Gesamtleistung gewesen: eine herausragende Idee, ein überzeugendes Produkt, ein sehr gut ausgearbeitetes Konzept und eine souveräne Präsentation. Als Hauptpreis erwartet das Team aus Geisenheim ein zweiwöchiges bezahltes Praktikum bei BCG, bei dem die Jugendlichen ihre Wirtschaftskenntnisse vertiefen und den Berufsalltag eines Unternehmensberaters kennenlernen können.</p>
<p>Vorausgegangen waren &#8211; nach Schulentscheid und Regionalsieg Hessen &#8211; viele Wochen immer neuer Herausforderungen. Nach der sehr schwierigen Ideenfindung ging es u. a. nach Frankfurt zur Kundenbefragung und zu vielen Telefonaten mit Herstellern, Vertriebspartnern und den Unternehmenscoaches. Nachdem die rein technische Machbarkeit der Idee geprüft war, musste das optimale Material und Design gefunden werden. 
Die super engagierten Unternehmenscoaches Gunter Tallner, Commerzbank AG, Gunnar Ullrich, Boston Consulting Group alle Frankfurt/M., und Dr. Annette Kämpf-Dern, Hochschule Darmstadt diskutierten mit dem Team diffizile Steuer- und Rechtsfragen, berieten die fünf &#8222;Unternehmer&#8220; zur Beschaffung von Kapital, dem Marketing, den Kosten, Ergebnissen, Bilanz und dem Gesamtkonzept. Und trainierten mit vollstem Einsatz viele, viele Stunden lang, bis auch die Präsentation des Teams inklusive Beantwortung der Jury-Fragen in-Divio-duell wie angegossen fest saß. </p>
<p>Sonderpreise von adidas, Ford und Lufthansa
Mit leeren Händen ging keines der Teams nach Hause: Das Siegerteam darf sich zusätzlich zum BCG-Praktikum über Einkaufsgutscheine von adidas freuen. Das &#8222;Indux&#8220;-Team aus Pullach wird auf Einladung der Deutschen Lufthansa AG nach Frankfurt fliegen und dort einen Blick hinter die Kulissen einer Airline werfen. Für das drittplatzierte Team stiftete die Ford-Werke GmbH einen Besuch der hauseigenen Teststrecke in Lommel (Belgien) inklusive Anreise und Übernachtung. 
</p>
<p>Alle anderen Teilnehmer des dreizehnten business@school-Jahres nehmen die Erinnerung an ebenso spannende wie lehrreiche Monate mit. Stolz auf das Erreichte kann jeder Einzelne sein! 
Für die drei Hansenberg-Teams mit ihren super engagierten Senioren, Unternehmenscoaches und Juroren aus Phasen I &#8222;Analyse eines DAX-Unternehmens&#8220;, Phase II &#8222;Analyse eines lokalen Kleinunternehmens&#8220;, und Phase III &#8222;Entwicklung einer eigenen Geschäftsidee&#8220; geht damit ein arbeitsreiches Business-Schuljahr erfolgreich zu Ende. Und alle sind stolz auf den tollen Sieg unserer auch menschlich sehr sympathischen Siegergruppe.
Zusammengestellt aus der Homepage von business@school und eigenen Recherchen, 
Paul Rauh, Coach des Teams Divio, Leiter des Projekts business@school mit drei Teams am Hansenberg.</p>

<p>Silber für mobile Steckdosenleiste aus Pullach &#8211; Bronze für neuartiges Brandschutzsystem aus Münster
Neben den Geisenheimern überzeugten beim Europafinale auch die Schülerteams aus Pullach bei München und Münster, die Rang zwei und drei erreichten. Das zweitplatzierte Team vom Gymnasium Pullach stellte &#8222;Indux&#8220; vor, eine mobile Steckdosenleiste als Lösung für unschönes Kabelgewirr. Die Leiste ist mit allen herkömmlichen Geräten kompatibel und passt sich jedem beliebigen Design an. Platz drei ging an das Team vom Immanuel-Kant-Gymnasium aus Münster, das mit &#8222;Solnox&#8220; ein neuartiges Brandschutzsystem für Photovoltaikanlagen entwickelt hat. Ein Speziallack verdunkelt die Anlage und stoppt die Stromproduktion, wodurch die Gefahr eines Stromschlags beim Feuerlöschen ausgeschlossen wird.
</p>
<a href="http://www.business-at-school.net/wws/5316632.php?sid=39897493807268520930747884801170" target=_blanc>Die Teilnehmer beim Finale 2010/2011 Siebengebirgsgymnasium, Bad Honnef </a><br>Die Geschäftsidee: &#8222;Foglight&#8220;<br>
 	
<a href="http://www.business-at-school.net/wws/5316632.php?sid=39897493807268520930747884801170" target=_blanc>
 	Internatsschule Schloss Hansenberg, Geisenheim </a><br>Die Geschäftsidee: &#8222;Divio&#8220; &#8211; der individuelle Fashionclip<br>

 	<a href="http://www.business-at-school.net/wws/5316632.php?sid=39897493807268520930747884801170" target=_blanc>Helene-Lange-Gymnasium, Hamburg
</a><br>Die Geschäftsidee: &#8222;Rocket Socket&#8220;<br>
 	<a href="http://www.business-at-school.net/wws/5316632.php?sid=39897493807268520930747884801170" target=_blanc>Gymnasium Kirchheim, Kirchheim
</a><br>Die Geschäftsidee: &#8222;EasyToOpen&#8220;<br>
 	<a href="http://www.business-at-school.net/wws/5316632.php?sid=39897493807268520930747884801170" target=_blanc>Auguste-Pattberg-Gymnasium, Mosbach
</a><br>Die Geschäftsidee: &#8222;splashGuard&#8220;<br>
 	<a href="http://www.business-at-school.net/wws/5316632.php?sid=39897493807268520930747884801170" target=_blanc>Immanuel-Kant-Gymnasium, Münster
</a><br>Die Geschäftsidee: &#8222;Solnox&#8220;<br>
 	<a href="http://www.business-at-school.net/wws/5316632.php?sid=39897493807268520930747884801170" target=_blanc>Gymnasium Pullach, Pullach
</a><br>Die Geschäftsidee: &#8222;Indux&#8220;<br>
 	<a href="http://www.business-at-school.net/wws/5316632.php?sid=39897493807268520930747884801170" target=_blanc>Internatsgymnasium Schloss Torgelow, Torgelow am See
</a><br>Die Geschäftsidee: &#8222;MR.ZIPP&#8220;<br>
 	<a href="http://www.business-at-school.net/wws/5316632.php?sid=39897493807268520930747884801170" target=_blanc>Theresianum, Vienna (Austria)
</a><br>Business idea: &#8222;Pot Pants&#8220;<br>
]]></description>
			<guid>http://www.hansenberg.de/aktuelles/chronik/artikel.php?id=2142</guid>
			<link>http://www.hansenberg.de/aktuelles/chronik/artikel.php?id=2142</link>
			<category>Chronik</category>
			<pubDate>Wed, 08 Jun 2011 15:26:14 +0100</pubDate>
		</item>
	</channel></rss>

