<?xml version="1.0" encoding="ISO-8859-1"?><rss version="2.0">	<channel>		<title>Hansenberg &#8211; Chronik</title>		<link>http://www.hansenberg.de/aktuelles/chronik.php</link>		<description>Die neuesten Chronikartikel vom Hansenberg</description>		<language>de-de</language>		<copyright>Alle Rechte der Texte und Bilder liegen bei der Internatsschule Schloss Hansenberg</copyright>
		<lastBuildDate>Mon, 6 Sep 2010</lastBuildDate>
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			<title>Das Team &#8222;CanTech&#8220; aus der 12. Jahrgangsstufe der ISH gewinnt das Europafinale in München des Wettbewerbs &#8222;Business@School&#8220; der Boston Consulting Group &#8211; Herzlichen Glückwunsch</title>
			<description><![CDATA[<p>22.&#160;Juni 2010</p><p><em>Wiesbaden. (ra)</em> &#8211; Hessen war vorne. Sechs Schüler aus Geisenheim hatten im Europafinale des renommierten Wirtschaftswettbewerbs die Nase vorn und sicherten sich für die Internatsschule Hansenberg den Sieg im Europafinale von business@school. Die absolut hochkarätig besetzte Jury aus 12 Topp-Managern (z. B. Allianz, adidas, Bertelsmann, Evonik, Focus, Ford, Lufthansa, Linde, Siemens) lobte im Finale in München das kluge Gesamtkonzept: clevere Idee, präzise Ausarbeitung und pfiffige Präsentation. Das Team CanTech aus Geisenheim setzte sich damit durch gegen acht weitere Finalisten im Schülerwettbewerb der internationalen strategischen Unternehmensberatung The Boston Consulting Group (kurz BCG). Insgesamt hatten sich über 280 Teams und 75 Schulen aus Deutschland, Österreich, Schweiz, Singapur, Italien und Norwegen an dem Wettbewerb beteiligt, bei dem neue Geschäftsideen von der Schulbank gesucht wurden. Mit dieser Entscheidung kommen Europas beste Nachwuchsunternehmer nach 2005 wieder einmal aus Hessen.</p>
<p>&#8222;Dieser Sieg ist für uns eine unglaubliche Überraschung, eine echt coole Sache!&#8220; schwärmt Franziska Mathee als &#8222;Pressesprecherin&#8220; des Teams. Patrick Agte und Bernhard von Mutius, die beiden fiktiven &#8222;Geschäftsführer&#8220; von CanTech sehen das ähnlich: &#8222;Wir freuen uns riesig, haben aber auch eine sehr harte Arbeitszeit hinter uns. Nach dem Schul- und Regionalsieg nun auch der Europasieg, das ist ein schöner Lohn für die vielen hundert Stunden harter Arbeit, die wir &#8211; zusätzlich zum normalen Unterricht &#8211; investiert haben.&#8220; So die beiden treibenden Köpfe des sechsköpfigen Teams.</p> <div class="bild rechts">
 <img src="/bilder/upload/2510can.jpg" alt="B@S Europa-Finale" />
 <p>Die Sieger des Europafinales</p>
</div>
<p>Das Team CanTech begeisterte die 12 Juroren mit ihrer professionellen Präsentation, einer klaren Strategie mit validen Zahlen, und einem präzise ausgearbeiteten Businessplan. Vor allem aber mit der cleveren Idee: Einem wieder verschließbaren Deckel für Getränkedosen. Das &#8222;CanTech End&#8220; ist eine Produktidee für die große Zahl der Dosenliebhaber. Die durch eine innenliegende, drehbare Verschlusslippe aus Polypropylen wiederverschließbare Getränkedose soll nicht nur verhindern, dass der Inhalt bei versehentlichem Umstoßen ausläuft, sondern auch Insekten vom Inhalt fernhalten. Darüber hinaus ist die Idee preiswert in der technischen Umsetzung und emotional in Handhabung und Design. 20 Dosen dürften es schon gewesen sein, die das Team während seiner Präsentation vergangene Woche ins Mikro zischen ließ. Genau das ist es nämlich, was die Dosenkäufer wollen: das &#8222;emotionale Zisch-Erlebnis&#8220;, plus praktische Wiederverschließbarkeit.</p>
<p>Das Team entwickelte die Idee in der 12. Klasse der Schule. Der dreistufige Wettbewerb business@school fordert nach der Analyse von Großunternehmen und kleinen Unternehmen der Region die Entwicklung einer eigenen Geschäftsidee. &#8222;Das junge Team war wirklich unglaublich und hat alles richtig gemacht: Strategie, Zahlen und die clevere Idee waren in allen Punkten überzeugend!&#8220; Die engagierte Schulteamleiterin Dr. Annette Kämpf-Dern, ehemals selbst Boston Consulting-Beraterin, nun Hochschule Aschaffenburg, schwärmt vom Einsatz und Ausdauer der Gruppe. Und der betreuende Lehrer Paul Rauh ergänzt nicht ohne Stolz über seine Eleven: &#8222;Selten gelingt es einem Team, sich so intensiv, selbständig und kreativ mit dieser ungewohnten Materie auseinander zu setzen und zugleich international so zu überzeugen.&#8220; Die erfolgreichen Nachwuchs-Unternehmer Patrick Agte (17), Jonas Albert (17), Mirko Griesel (17), Franziska Mathee (16), Yannick Lockner (17) und Bernhard von Mutius (17) wurden so in München von Juroren und mehr als 250 kritischen Gästen zum business@school-Europasieger 2010 gekürt.</p><div class="bild links">
 <img src="/bilder/upload/Cantechbild.jpg" alt="Das Team CanTech" />
 <p>Das Team CanTech</p>
</div> 
<p>Vorausgegangen waren viele Wochen immer neuer Herausforderungen. Nach der sehr schwierigen Ideenfindung ging es u. a. nach Koblenz zur Firma Ball Packaging, Europas zweitgrößtem Hersteller von Dosen. Nachdem die rein technische Machbarkeit der Idee &#8222;Entwicklung einer wiederverschließbaren Getränkedose&#8220; geprüft war, musste mit Dr. Meinl, Erbslöh Getränketechnologie in Geisenheim, das optimale Verschlussmaterial gefunden werden. Mit der Hochschule Darmstadt, Prof. Stratmann-Albert, wurde die Optimierung der Verschlussform vorgenommen, und mit der Forschungsanstalt Geisenheim konnten mit Prof. Strobl und Dr. Jung die lebensmittel- und umweltrechtlichen Fragen geklärt werden. Dr. Suhens, Mainz diskutierte mit dem Team diffizile Steuer- und Rechtsfragen, und Friedrich von Diest, Sirius Venture Capitalist aus Wiesbaden, beriet die sechs &#8222;Unternehmer&#8220; zur Beschaffung von Kapital und dem Gesamtkonzept. Dabei schafften es die &#8222;Coaches&#8220; Rauh und Kämpf-Dern offensichtlich immer wieder, die Motivation der Jungunternehmer anzuheizen.</p>
<p>Als Hauptpreis erwartet das &#8222;CanTech&#8220;-Team ein mehrwöchiges bezahltes Praktikum bei BCG, wo die Schüler ihre Wirtschaftskenntnisse vertiefen können. Darüber hinaus haben sowohl die Lufthansa als auch die die Ford-Werke das Team je zu einem Besuch des Rhein-Main-Airports und der Ford- Autoteststrecke in Lommel (Belgien) eingeladen.</p>
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			<category>Chronik</category>
			<pubDate>Wed, 30 Jun 2010 15:29:32 +0200</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Die Theater-AG der ISH unter der Leitung von Dr. Müller präsentiert das Stück &#8222;Das Haus des Richters&#8220; von Dimitré Dinev</title>
			<description><![CDATA[<p>7.&#8211;8.&#160;Mai 2010</p>Der neue Minotaurus &#8211; &#8220;Das Haus des Richters&#8221;
<p>Wo Menschen zu Bäumen und Stiermasken zum Sexsymbol werden&#8230;</p>
<p>Ein alter Mythos &#8211; neu aufgezogen und doch den berüchtigten antik griechischen Tugenden treu geblieben: Liebe, Sex, Enttäuschung, Ehebruch, gebrochene Herzen, Gefahr, Verbrechen und Gerechtigkeit, was immer das sein mag. Besonderen Stellenwert nimmt jedoch die innere Tektonik der Familie ein &#8211; Rivalität, Ablehnung, Verständnis und Unverständnis.</p>
<p>Richtig, es ist wieder Theater-Time am Hansenberg! Die schon bühnenerprobten Rheingau-Prinzen stellten diesmal, am 7. und 8. Mai 2010 und erneut unter Herrn Dr. Müllers Leitung, &#8220;Das Haus des Richters&#8221; von Dimitré Dinev bühnenreif auf die Beine. Keine leichte Kost, man musste sich darauf einlassen &#8211; doch man tat es gerne. </p>
<p>Die Hansenberger lieben ihre Theateraufführungen, jedes Mal füllt sich die Aula aufs Neue &#8211; mit Schülern, Eltern und Nachbarn. Und auch wenn mal eine blond gelockte Tochter &#8220;Verpiss dich&#8221; brüllend über die Bühne springt und jeder mal mit jedem irgendwie&#8230; Das Stück hatte für jeden Geist etwas in petto &#8211; und ist es nicht viel persönlicher &#8211; und aufregender &#8211;wenn die eigenen Freunde auf der Bühne stehen? </p> 
<div class="bild links">
 <img src="/bilder/upload/IMG_0997.JPG" width="200px" alt="" />
</div><p>Inhaltlich bleibt Dinev relativ nah an der Minotaurus-Vorlage. König, bzw. hier Richter Minos (Marcel Kahl) will seinen &#8222;Sohn&#8220; Minotaurus (Tom Pinsker) endgültig aus dem Weg räumen und lässt vom Meister und weithin für seine handwerkliche Begabung bekannten Daidalos (Mirko Griesel)
und dessen Sohn Iko (Marc Selzer) ein Haus, ein perfektes und unüberwindbares Labyrinth bauen. Während seine Frau (Luisa Hohmann) erneut ihre Liebe für den Baumeister entdeckt, versuchen die drei Töchter (Hannah Gies als besonnene Älteste, Mirjana Ruppel als hemmungslose Verführerin und Vitalia Safronova als verträumte Baumliebhaberin) mit der Liebe zurechtzukommen. Dabei entschärfen die wechselseitigen Beziehungen &#8211; mal gegenseitiges Haltgeben, mal Rivalität, die die Schwesternliebe auf eine harte Probe stellt &#8211; und das mal zickige, mal gutmütig belächelnde Mutter-Tochter-Verhältnis nicht gerade die eh schon die gespannte Familiensituation. Auch der Hausherr weiß nicht so Recht, wie er mit seiner Langzeitaffaire, der Erzieherin und Haushälterin (Isabella Sztwiertnia), fortfahren soll. Dazu kommen die Gewissensbisse und Bedenken in Bezug auf das Wegsperren des Sohnes. Was ist eigentlich das Problem mit dem &#8222;Sohn&#8220;? Woher kommt die emotionale Ablehnung des Vaters gegenüber Minotaurus? <div class="bild rechts">
 <img src="/bilder/upload/IMG_0988.JPG" width="260px" alt="" /></div>Und als dann noch ein Dieb (Sönke Wassermann) mit seinem Komplizen (Yannik Lockner) auftaucht, der nicht nur mehr als einer Tochter den Kopf verdreht, sondern auch schlussendlich den Minotaurus erschießt, ist der allgemeinen Verwirrung genüge getan. </p>
<p>Auch wenn Dinev sein Stück als &#8222;eine Geschichte von Verlierern&#8220; beschreibt, in der &#8222;jede Figur Verluste erleidet&#8220;, so hat vermutlich jeder irgendwie bereichert die Aula verlassen &#8211; ob aufgrund der tollen schauspielerischen Leistung, der speziellen Schwerpunktsetzung, der Situationskomik oder der ganz eigenen Freitag-/Samstagabend-Hansenberg-Theater-Stimmung. </p>
Wer auch nach dem mittlerweile zweiten Stück der Rheingau-Prinzen noch nicht genug von dem Ensemble hat, sollte sich den Dezember schon mal freihalten &#8211; Faust I lässt grüßen&#8230;
]]></description>
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			<category>Chronik</category>
			<pubDate>Wed, 23 Jun 2010 15:15:46 +0200</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Hansenberg-Ball in der Aula der ISH</title>
			<description><![CDATA[<p>17.&#160;April 2010</p><h4>&#8222; Darf ich bitten?&#8220;</h4>
<p>Wenn Chucks und Co gegen hohe Hacken und schicke schwarze Herrenschuhe eingetauscht werden, dann ist am Hansenberg wieder ein besonderes Ereignis für den Abend geplant.</p>
<p>Schon seit längerem findet nach alter Gewohnheit samstags nachmittags zwischen 13 und 15 Uhr in der hansenberger Turnhalle der Tanzkurs für Anfänger und Fortgeschrittene der Tanzschule Axel Jolie statt. Alle Jahrgänge sind immer gut vertreten, aber eines fehlt nach den jeweils 10-stündigen Tanzkursen &#8211; ein Abschlussball! Wer genießt es nicht, sich endlich mal wieder in Schale zu werfen und das geliebte Kleid oder den Anzug aus dem Schrank holen zu können, um dann einen schönen Abend in Gesellschaft zu verbringen!?</p>
<p>7.1 macht es möglich! Die Wohngemeinschaft der Jahrgangsstufe 12 sorgte für die nötige Tanzfläche und die passende Musik, die den Hansenberger das Tanzbein schwingen lassen sollen. Auch für die Hungrigen und Durstigen unter ihnen war mit kleinen Snacks und Getränken vorgesorgt worden. Zudem waren die Tische hübsch arrangiert und liebevoll dekoriert. Alles war bestens vorbereitet.</p>
<p>Ab halb acht konnten dann alle, die im Voraus eine Eintrittskarte erworben hatten, kommen. Mit oder ohne Tanzpartner, es kam jeder auf seine Kosten. DJ Frank sorgte für Abwechslung auf der Tanzfläche &#8211; bei manch einem Mädchen auch für schmerzende Füße &#8211; von Latein, über Walzer bis hin zum Discofox, es war für jeden Geschmack etwas dabei. Auch einige Sozialpädagogen genossen den Abend in vollen Zügen, der durch ständig wechselnde Gesellschaft und die unterschiedlichsten Tanzpaare nie langweilig zu werden schien&#8230;</p>
<p>Leider hat alles auch mal ein Ende. Um 12 Uhr gingen zwar die Lichter aus, ein gelungener Abend war es allemal und wer sagt denn, dass dies der letzte Hansenbergball war?</p>
					 <p class="autor"> Malika Klös, 12c</p>]]></description>
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			<category>Chronik</category>
			<pubDate>Wed, 28 Apr 2010 15:53:32 +0200</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Schulentscheid an der ISH im Wettbewerb business@school</title>
			<description><![CDATA[<p>16.&#160;April 2010</p><br />And the winner is&#8230; Team Shipperia! 
<p>Sie ärgern sich über Dosen, die, einmal geöffnet, aber nicht sofort geleert, anfällig für Insekten und Kohlensäureverlust sind? Franziska Mathée, Bernhard von Mutius, Patrick Agte, Mirko Griesel, Yannik Lockner und Jonas Albert haben die Lösung: CanTech ist ein wieder verschließbarer Dosenverschluss (und keine Angst &#8211; das emotionale Zisch-Erlebnis bleibt erhalten&#8230;). Das vom BCG Mitarbeiter Niels Martens und dem Teamlehrer Paul Rauh gecoachte Team gewann den kürzlich ausgetragenen Schulentscheid der Internatsschule Schloss Hansenberg.</p>
<p>Am Freitag, den 16.&#160;4.&#160;2010, endete für drei der vier Teams ihre fast einjährige Beziehung mit dem Wirtschaftsprojekt business@school. Monatelang wurden nacheinander zuerst ein börsennotiertes, dann ein ortsansässiges Kleinunternehmen untersucht und schließlich eine eigene Geschäftsidee entwickelt. Internetrecherche, Telefonate, Bank- und Unternehmensbesuche, ausgefeilte Präsentationen erstellen und Unternehmer spielen &#8211; Learning by doing lautete die oberste Devise.
Nicht immer waren damit nur Spaß und gruppendynamische Unterfangen verbunden, und Zweifel kamen fast in jedem auf. </p><p>&#8222;Besonders vor den einzelnen Präsentationen gab es extrem viel zu tun und es war nicht immer einfach, business@school mit seinen ganzen anderen Aktivitäten zu vereinbaren.&#8220; So ein Statement des Teamsprechers Nils Ullrich von den Future Prophets.</p><p>
Doch letztendlich sind alle vier Teams bis zur finalen Präsentation gekommen und haben sich einer absolut hochkarätigen Jury gestellt. Ob Friedrich von Diest, ein Venture Capital Vertreter oder Axel Kommander, ein eigens aus Wolfsburg angereister VW-Mitarbeiter (der dann auch mal schnell noch seine Forschungsabteilung mit der Überprüfung einer Geschäftsidee beauftragte), Dr. Anke Esperester von Boehringer Ingelheim als Produkt-Entwicklerin oder Angelika Thiedemann von den Wirtschaftsjunioren, Dirk Krämer von Benefit als Versicherungsprofi oder Dietrich Lapsit von Eisai Pharma al IT-Profi sowie Ingo Trappel von der Commerz Real Immobilien&#8211; alle 7 Juroren passten wie angegossen in diese schwierige&#8222;Bewerter-Rolle&#8220;. Für die meisten von ihnen war es eine völlig neue Erfahrung und trotz anfänglicher Skepsis wurde am Ende von &#8222;Stolz, da gewesen zu sein&#8220; und &#8222;voller Begeisterung&#8220; gesprochen.</p>


<p>business@school ist eine seit mittlerweile 12 Jahren laufende Initiative der Unternehmensberatung The Boston Consulting Group, an der sich jährlich über 70 Schulen beteiligen. Nachdem schon der Pionierjahrgang einen Europasieg einfuhr, schickt der Hansenberg jetzt zum vierten Mal ein Team in die nächste, vorerst regionale Runde in Wiesbaden am 4. Mai.</p>

<p>Dieses Jahr konkurrierten 21 Schüler in vier Teams miteinander. Wie immer in bester Betreuung unseres Business-Coachs Herrn Rauh, der es auch noch fertig brachte, einige Stunden vor Präsentationsbeginn, &#8222;Kredite in Viertelmillionenhöhe&#8220; für das Spiel bei der lokalen Rheingauer Volksbank zu organisieren, sowie Annette Kämpf-Dern, ehemalige BCG-Mitarbeiterin und derzeitige akademische Rätin an der Universität Aschaffenburg, die sich auch spät abends noch durch unsere Cash-Flows und GuVs klickte.</p>

<p>Die Future Prophets mit Sabrina Kopp, Lisa Schickling, Maxim Polo-Léon, Moritz Noll und Nils Ullrich, wurden von dem Lufthansa-Nestle-Gespann Torsten Lutz und Isabel Sieger gecoacht. Annette Kämpf-Dern bot dem Team Moment, mit Isabella Sztwertnia, Laura Dörr, Jieer Xu, Dominik Goldschmidt und Roger de Belsunce, tatkräftige Unterstützung. Joleen Heiderich, Luisa Schonhart, Klara Keutel, Jan-Gunther Gosselke und Daniel Merten bildeten die Future Genius und konnten ebenfalls auf ein Zweiergespann bauen: Den ISH- und business@school-Alumnus Dirk Westhölter sowie Cliff Schinke von der Nestle AG.</p>

<p>Dem einstimmig gekürten Siegerteam Shipperia, mit neuem, noch schickeren Namen &#8222;CanTech&#8220; unter der Betreuung von Niels Martens (BCG), fühlten sich Franziska Mathée, Patrick Agte, Bernhard von Mutius, Jonas Albert, Yannik Lockner und Mirko Griesel zugehörig. Sie vertreten uns demnächst auf dem Regionalentscheid.
Abenteuer Unternehmertum: Für manchen ein einmaliges Erlebnis, für andere der Beginn einer lebenslangen Partnerschaft. Für jeden eine sehr interessante Erfahrung.</p>

<p>Für 15 Schüler ist die Arbeit jetzt vorbei, für sechs geht es bekanntermaßen nun erst richtig los&#8230; Und vielleicht trinken Sie ja auch SIE schon bald aus wieder verschließbaren Dosen der Marke CanTech End, finden Ihren Freund per GPS-Anhänger, trinken deckelgekühlte Fanta und putzen sich die Zähne mit Latexzungenüberzug die Zähne, so die 4 Produktideen der Teams. Wer weiß. </p>

<p class="autor">Klara Keutel, Kl. 12</p>
]]></description>
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			<category>Chronik</category>
			<pubDate>Wed, 02 Jun 2010 15:41:18 +0200</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Dr. Friesendorf, Goethe-Universität Frankfurt, hält einen Vortrag zum Thema &#8222;Herausforderungen bei der Reform afghanischer Sicherheitskräfte&#8220;</title>
			<description><![CDATA[<p>15.&#160;April 2010</p>
<h5>Ist die Arbeit deutscher Truppen in Afghanistan ein Weg ohne Ziel?</h5>
<p>Wo das Land Afghanistan, über das in den folgenden 90 Minuten gesprochen wird, liegt, musste Dr. Cornelius Friesendorf dem Publikum nicht mehr erklären. 
Dafür umso mehr die jetzige Situation in dem vom Krieg zerrütteten Land und die Aufgaben der deutschen Soldaten zur Friedenssicherung.</p>
<p>Denn wenn einer weiß, wie die Lage in Afghanistan zu erklären ist, dann der Referent für diesen Abend. Der promovierte Politikwissenschaftler hat schon mal als Journalist bei BBC gearbeitet und arbeitet jetzt als Mitarbeiter der Goethe-Universität Frankfurt am Main und der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung.Afghanistan ist genau sein Thema. Er kennt das Land an der Grenze zu Asien nicht nur auf Erzählungen, sondern war selbst persönlich oft dort um sich selbst ein besseres Bild der Lage machen zu können. </p>
<p>Nicht selten, wie er erzählt, wird man von den gastfreundlichen Afghanen zu einer Tasse Tee eingeladen. Wobei wir direkt beim Thema wären: In Afghanistan, da ist Friesendorf überzeugt, kann man ohne den Tee nicht viel erreichen. Ausländische Militärs können noch so viel Waffen, Schutzmaßnahmen und Panzer besitzen, um die Terrorgruppe Taliban (welche nicht die einzige ist) zu bekämpfen. Ohne das Vertrauen und die Informationen der Zivilbevölkerung kommen die Truppen nicht weit. Das ist das Problem: Niemand hat ein genaues Bild von Afghanistan, seiner Bevölkerung und ihrer Situation.</p> 
<p>Dr. Friesendorf hat es trotzdem versucht: 
Die aktuelle Krisensituation ist primär dominiert von der regionalen Terrorgruppe Taliban. Sie führen Schattenregierungen in den unzähligen Provinzen und kontrollieren den Alltag der Menschen. Die Taliban, einer der bekanntesten Terrorgruppen Afghanistans, besteht nicht nur aus Rebellen, sondern auch aus Drogenhändlern. </p>
<p>Das Land wir gebeutelt durch Kindsentführungen, Korruption und dem Missbrauch der Staatsgewalt auf allen Ebene. Die Taliban ist oft die ursächliche Kraft in einem Mechanismus, der die Zivilbevölkerung verarmen lässt, Bauern ihre Ernte nimmt und die Taliban zurück an die Macht befördert.
Das Problem für den Krieg schlummert nicht nur im Land selbst, es ist zum Teil auch Opfer des Krieges Pakistans gegen Indien. Seine hochländlichen Regionen werden als Rückzugsort für pakistanisches Militär benutzt. </p>
<p>Kurz: Das Land hat kaum die eigene Kraft, der Bedrohung durch die Taliban Herr zu werden. </p>
<p>Hier kommen die internationalen Schutztruppen zum Einsatz. Friesenddorf konzentriert sich hierbei auf die von der NATO ausgehend Isaf-Truppe (seit 2003), unter der auch deutsche Soldaten in Afghanistan stationiert sind. Ihre Aufgaben bestehen vor allem darin, die Zivilbevölkerung zu schützen und Afghanistan zu helfen, selbst für Recht im Land zu sorgen. Dafür sollen afghanische Polizisten von den internationalen Kräften ausgebildet werden. </p>
<p class="autor">Luisa Schonhart, 12c</p>



]]></description>
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			<category>Chronik</category>
			<pubDate>Thu, 03 Jun 2010 10:19:43 +0200</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Workshop Managementpraxis an der ISH: Vortrag von Ulrich Sieber, Vorstand Human Ressources Commerzbank AG </title>
			<description><![CDATA[<p>14.&#160;April 2010</p><blockquote>
 <p>&#8222;Es macht keinen Sinn zu sagen: ‚Ich will Vorstand werden‘.&#8220;</p>
 <p class="autor">Ulrich Sieber</p>
</blockquote>

<p>
<div class="bild links">
 <img src="/bilder/upload/New_Sieber21.jpg" alt="" />
 <p></p>
</div>
Rund fünfzig Wiesbadener und Rheingauer Schülerinnen und Schüler der Klassen 12 und 13 warten am vergangenen Mittwoch gespannt auf die Ankunft von Ulrich Sieber, Personalchef der Commerzbank. Ein Vorstandsmitglied eines der größten Kreditinstitute Deutschlands erlebt man schließlich nicht alle Tage. Für einige der Schüler ist dieser Vortrag Heimspiel; sie wohnen auf dem Campus der Internatsschule Schloss Hansenberg, der Rest ist zu diesem Vortrag der Workshopreihe angereist. Die Veranstaltungsreihe des Workshops &#8222;Managementpraxis&#8220; ist ein Angebot der IHK Wiesbaden für Oberstufenschüler mit Interesse an einem konkreten, praktischen Dialog mit Führungskräften der Wirtschaft.</p>

<p>In bewährter Tradition setzt Ulrich Sieber die Veranstaltungsreihe fort. Der personalverantwortliche Vorstand für knapp 46:00 Mitarbeiter in Deutschland, Ulrich Sieber, schildert mit erkennbar bayerischem Zungenschlag, seinen beruflichen Werdegang, ausgehend von Altötting über München bis in die weite Welt. Der mit 43 Jahren sehr junge Personalchef macht einen sehr sympathischen Eindruck und spickt seine Erzählungen mit vielen amüsanten Anekdoten. Beispielsweise bekam er seinen ersten Arbeitsplatz in der Personalarbeit bei der damaligen Bayerischen Vereinsbank mit der simplen Erkundigung beim dortigen Personalverantwortlichen: &#8222;Was machen Sie eigentlich den ganzen Tag?&#8220;. Nach dem Mauerfall war er für den Aufbau der Vereinsbank in den neuen Bundesländern zuständig. &#8222;Verstehen Sie, Telefon gab es dort nicht, Fax oder Internet schon gar nicht!&#8220;. Heute ist Sieber als Vorstandsmitglied der Commerzbank nicht nur für das laufende Personalgeschäft von 46:00 Menschen, sondern auch für die Integration der Dresdner Bank zuständig. Sein Karriereweg habe keinesfalls ein bestimmtes Ziel verfolgt. &#8222;Es macht keinen Sinn zu sagen: ‚Ich will Vorstand werden‘, erläutert Sieber humorvoll den Schülern und legt ihnen nahe, stets ihre Neugier und Spontaneität beizubehalten: &#8222;Was sagt Ihnen Ihr Bauch? Probieren Sie&#8217;s aus!&#8220; Großen Wert legt Sieber auf das sogenannte Diversity Management. &#8222;Die Commerzbank muss als internationale Großbank auch Mitarbeiter aus allen Teilen der Welt integrieren, Männer und Frauen mit vielerlei Hintergründen und Erfahrungen. Das ist für eine Großbank sehr entscheidend!&#8220;, so der Personalverantwortliche.</p>

<p>
<div class="bild rechts">
 <img src="/bilder/upload/New_Managementpraxis Sieber 1404101.jpg" alt="" />
 <p></p>
</div>
Den Schülern wird ein gelungener Einblick in den Karriereweg, das Leben und die Arbeit einer deutschen Führungskraft gewährt. Aber Sieber spricht auch von Herausforderungen, die jeder Berufstätige in der modernen Welt zu bewältigen hat. &#8222;Der Allerbeste ist nicht besser als ein Team&#8220;. Oder &#8222;Nicht jeder Fußballspieler ist ein guter Trainer!&#8220; Dies sind die &#8222;guten alten Wahrheiten&#8220;, die Sieber jedoch vor einem fundierten Hintergrund vorstellt, sodass diese nochmals an persönlicher Überzeugungskraft gewinnen.</p>
<p>
In der regen Diskussion mit den Schülern werden unterschiedliche Themengebiete angerissen, zu denen Sieber trotz der begrenzten Zeit seine Meinung sehr klar wiedergibt. Die meisten Fragen beziehen sich auf den bevorstehenden beruflichen Werdegang der Schüler und welche Optionen ihnen dabei offenstehen. Glücklicherweise sind diese sehr vielfältig und Sieber versichert den Schülern, dass ihnen eine vielversprechende Zukunft bevorsteht, für die man allerdings auch arbeiten muss.</p>
<p>
Am Ende ist nur noch eine Frage zu beantworten: &#8222;Warum die Commerzbank als Arbeitsplatz?&#8220; Siebers spontane Antwort: &#8222;Weil wir netter sind! Sie entscheiden sich nicht für eine Organisation, sie entscheiden sich für Menschen&#8220;, erklärt Sieber mit einem verschmitzten Lächeln, &#8222;Und ich mein&#8217;s ernst: wir sind netter!&#8220;. Ein sehr informativer Workshop der IHK Wiesbaden, und ein spannender Dialog für die jungen Menschen.</p>

<p class="autor">Jieer Xu., Kl. 12 </p>

]]></description>
			<guid>http://www.hansenberg.de/aktuelles/chronik/artikel.php?id=1910</guid>
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			<category>Chronik</category>
			<pubDate>Wed, 21 Apr 2010 16:17:14 +0200</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Workshop Managementpraxis an der ISH: Vortrag von Ulrich Sieber, Vorstand Human Ressources Commerzbank AG </title>
			<description><![CDATA[<p>14.&#160;April 2010</p><blockquote>
 <p>&#8222;Es macht keinen Sinn zu sagen: ‚Ich will Vorstand werden‘.&#8220;</p>
 <p class="autor">Ulrich Sieber</p>
</blockquote>

<p>
<div class="bild links">
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 <p></p>
</div>
Rund fünfzig Wiesbadener und Rheingauer Schülerinnen und Schüler der Klassen 12 und 13 warten am vergangenen Mittwoch gespannt auf die Ankunft von Ulrich Sieber, Personalchef der Commerzbank. Ein Vorstandsmitglied eines der größten Kreditinstitute Deutschlands erlebt man schließlich nicht alle Tage. Für einige der Schüler ist dieser Vortrag Heimspiel; sie wohnen auf dem Campus der Internatsschule Schloss Hansenberg, der Rest ist zu diesem Vortrag der Workshopreihe angereist. Die Veranstaltungsreihe des Workshops &#8222;Managementpraxis&#8220; ist ein Angebot der IHK Wiesbaden für Oberstufenschüler mit Interesse an einem konkreten, praktischen Dialog mit Führungskräften der Wirtschaft.</p>

<p>In bewährter Tradition setzt Ulrich Sieber die Veranstaltungsreihe fort. Der personalverantwortliche Vorstand für knapp 46:00 Mitarbeiter in Deutschland, Ulrich Sieber, schildert mit erkennbar bayerischem Zungenschlag, seinen beruflichen Werdegang, ausgehend von Altötting über München bis in die weite Welt. Der mit 43 Jahren sehr junge Personalchef macht einen sehr sympathischen Eindruck und spickt seine Erzählungen mit vielen amüsanten Anekdoten. Beispielsweise bekam er seinen ersten Arbeitsplatz in der Personalarbeit bei der damaligen Bayerischen Vereinsbank mit der simplen Erkundigung beim dortigen Personalverantwortlichen: &#8222;Was machen Sie eigentlich den ganzen Tag?&#8220;. Nach dem Mauerfall war er für den Aufbau der Vereinsbank in den neuen Bundesländern zuständig. &#8222;Verstehen Sie, Telefon gab es dort nicht, Fax oder Internet schon gar nicht!&#8220;. Heute ist Sieber als Vorstandsmitglied der Commerzbank nicht nur für das laufende Personalgeschäft von 46:00 Menschen, sondern auch für die Integration der Dresdner Bank zuständig. Sein Karriereweg habe keinesfalls ein bestimmtes Ziel verfolgt. &#8222;Es macht keinen Sinn zu sagen: ‚Ich will Vorstand werden‘, erläutert Sieber humorvoll den Schülern und legt ihnen nahe, stets ihre Neugier und Spontaneität beizubehalten: &#8222;Was sagt Ihnen Ihr Bauch? Probieren Sie&#8217;s aus!&#8220; Großen Wert legt Sieber auf das sogenannte Diversity Management. &#8222;Die Commerzbank muss als internationale Großbank auch Mitarbeiter aus allen Teilen der Welt integrieren, Männer und Frauen mit vielerlei Hintergründen und Erfahrungen. Das ist für eine Großbank sehr entscheidend!&#8220;, so der Personalverantwortliche.</p>

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<div class="bild rechts">
 <img src="/bilder/upload/New_Managementpraxis Sieber 1404101.jpg" alt="" />
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Den Schülern wird ein gelungener Einblick in den Karriereweg, das Leben und die Arbeit einer deutschen Führungskraft gewährt. Aber Sieber spricht auch von Herausforderungen, die jeder Berufstätige in der modernen Welt zu bewältigen hat. &#8222;Der Allerbeste ist nicht besser als ein Team&#8220;. Oder &#8222;Nicht jeder Fußballspieler ist ein guter Trainer!&#8220; Dies sind die &#8222;guten alten Wahrheiten&#8220;, die Sieber jedoch vor einem fundierten Hintergrund vorstellt, sodass diese nochmals an persönlicher Überzeugungskraft gewinnen.</p>
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In der regen Diskussion mit den Schülern werden unterschiedliche Themengebiete angerissen, zu denen Sieber trotz der begrenzten Zeit seine Meinung sehr klar wiedergibt. Die meisten Fragen beziehen sich auf den bevorstehenden beruflichen Werdegang der Schüler und welche Optionen ihnen dabei offenstehen. Glücklicherweise sind diese sehr vielfältig und Sieber versichert den Schülern, dass ihnen eine vielversprechende Zukunft bevorsteht, für die man allerdings auch arbeiten muss.</p>
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Am Ende ist nur noch eine Frage zu beantworten: &#8222;Warum die Commerzbank als Arbeitsplatz?&#8220; Siebers spontane Antwort: &#8222;Weil wir netter sind! Sie entscheiden sich nicht für eine Organisation, sie entscheiden sich für Menschen&#8220;, erklärt Sieber mit einem verschmitzten Lächeln, &#8222;Und ich mein&#8217;s ernst: wir sind netter!&#8220;. Ein sehr informativer Workshop der IHK Wiesbaden, und ein spannender Dialog für die jungen Menschen.</p>

<p class="autor">Jieer Xu., Kl. 12 </p>

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			<category>Chronik</category>
			<pubDate>Fri, 23 Apr 2010 09:30:57 +0200</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Vortrag von Frau Monika Matschnig (ehemalige Olympiateilnehmerin für Österreich) hält einen Vortrag zum Thema Körpersprache</title>
			<description><![CDATA[<p>13.&#160;April 2010</p><h5>Körpersprache &#8211; Der erste Eindruck zählt</h5>


<p>Den Schülern der 11. Klasse steht bald das Auslandspraktikum bevor, die der 13. Klasse werden in den Ernst des Lebens entlassen, und auch die Schüler der 12. Klasse konnte der Vortrag, der uns am Dienstag, dem 13. 04. geboten wurde, sicher nur weiterbilden.</p><p> 

Neben den zahlreichen Personalchefs der Linde Group empfing der Hansenberg an diesem Abend die Psychologin und Buchautorin Monika Matschnig, die den Schülern und auch den HR&#8217;s einen abwechslungsreichen und sehr kreativ gestalteten Vortrag über Körpersprache präsentierte. </p>
<div class="bild links">
 <img height="320" src="/bilder/upload/IMG_0481.jpg" alt="Monika Matschnig" />
 <p>Monika Matschnig</p>
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Aufgelockert wurden die Strategien für ein selbstsicheres, sympathisches Auftreten durch zahlreiche Werbungen und Sketche, welchen man größtenteils entnehmen konnte, was sich zu einem vorhin erwähnten Auftreten nicht eignet. Die interaktive Gestaltung des Vortrags brannte sich in die Gehirne des Auditoriums ein, zahlreiche Witze, Tricks zum Glücklichsein und Arten der Körperhaltung wurden an den folgenden Tagen in den Pausen zum Besten gegeben, die Resonanz war durchweg positiv.</p><p>

Wie ein Mensch falsch wirken kann, was beim ersten Eindruck schief läuft, all das konnte Matschnig auf Knopfdruck präsentieren um es dann gleich besser zu machen, natürlich nicht ohne Witze auf Kosten des Publikums und ihrer selbst.</p><p>

Alles in allem konnte ein Jeder an diesem Abend etwas für sich selbst mitnehmen, jeder der Zuhörer wird während eines zukünftigen Vortrages sicher unbewusst an Frau Matschnig und ihre enthusiastische Art denken, schmunzelnd an sich herunterschauen um zu korrigieren, ob er aufrecht dasteht und seine Handflächen nach oben zeigen.
</p>
<div class="bild rechts">
 <img width="320" src="/bilder/upload//DSC_2273.jpg" alt="Die Zuschauer in Aktion" />
 <p>Die Zuschauer in Aktion</p>
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<p>
Die Hansenberger würden sich sicherlich auf weitere Vorträge dieser Art freuen, denn man lernt bekanntlich niemals aus, auch nicht wenn es um Körpersprache und den berühmten ersten Eindruck geht.
</p>
					
							<p class="autor">Lenard Opeskin, 11c</p>

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			<category>Chronik</category>
			<pubDate>Fri, 23 Apr 2010 09:30:57 +0200</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Videokonferenzdes PoWi LKs 12d</title>
			<description><![CDATA[<p>25.&#160;März 2010</p><h4>Videokonferenz des PoWi LK der 12&#160;d mit Staatsminister Boddenberg
</h4>
<p>&#8222;Meine erste Videokonferenz hatte ich mit 46&#160;&#8220;, entgegnete mir mein Vater, als ich ihm von meiner letzten PoWi Stunde berichtete. Am Donnerstag, den 25. März 2010 hatte der PoWi Leistungskurs der Klasse 12&#160;d unter der Leitung von Herrn Grosch die Gelegenheit, als eine der ersten Schulklassen, an einer Live-Videokonferenz mit Staatsminister Boddenberg teilzunehmen. Zwei Techniker richteten alles ein, sodass die Klasse gegenüber einer großen Leinwand saß und um Punkt 11 Uhr hieß es dann 3.&#160;2..1.und: spot on! Die Verbindung Berlin-Geisenheim war eingerichtet.</p>
<p>Boddenberg wurde eine Stunde mit Fragen gelöchert und stand dabei tapfer Rede und Antwort. Die Diskussion leitete Viktoria Jacobs mit der Frage ein, weshalb die Subventionen zur Solarförderung um 16&#160;% gekürzt wurden. Mit der Antwort, dass die Förderung langsam abgebaut werden solle, gaben sich die misstrauischen und wissbegierigen Hansenberger jedoch nicht zufrieden und so wanderte das Mikrofon durch die Hände der Schüler und viele kritische Fragen wurden gestellt.</p>
<p>&#8222;Warum wird Solarenergie in Deutschland genutzt, wo es doch hier im Vergleich zu anderen Ländern eine geringere Sonnenintensität gibt?&#8220;
&#8222;Warum wird Solarenergie mehr gefördert als andere regenerative Energien?&#8220;
&#8222;Sind deutsche Solarunternehmen überhaupt noch konkurrenzfähig gegenüber asiatischen Herstellern?&#8220;
Boddenberg nahm sich die Zeit und beantwortete alle diese Fragen in Ruhe: Sonne sei in Hessen nicht so günstig, wie in anderen Ländern, aber man müsse mit den vorhanden Ressourcen das Beste herausholen. Deshalb gäbe es ja auch viel hessisches Investment im Ausland. 
Die Solarenergie sei im Vergleich zu anderen erneuerbaren Energien eine sehr neue Technologie und deswegen mehr gefördert als beispielsweise die Wasserkraft.
Deutsche Solarunternehmen seien sehr wohl konkurrenzfähig. Sie können mit den Arbeitskosten nicht mithalten, aber dafür kämen viele technologische und wissenschaftliche Weiterentwicklungen aus Deutschland. Dies verschaffe einen gigantischen Vorsprung.</p>

<p>Die Diskussion dauerte eine Stunde und die Finanzproblemen Griechenlands, die zunehmende Leiharbeit in Deutschland und die sinkende Wahlbeteiligung wurden auch noch thematisiert. 
&#8222;Haben Sie das gerade so gesagt?&#8220;
&#8222;Ja, aber nicht so gemeint!&#8220;
Wie Boddenbergs Antwort auf die Frage eines Schülers, so auch die gesamte Frage-Antwort Stunde. Boddenberg redete offen mit uns Schülern und wir konnten jede Frage stellen, die uns einfiel. Die Diskussion war aufschlussreich, lebendig, niveau- und anspruchsvoll und sehr interessant. Bleibt nur zu hoffen, dass die Verbindung Berlin-Geisenheim bestehen bleibt.
</p>
<p class="autor">Marc-Leon Selzer, 12d</p>

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			<category>Chronik</category>
			<pubDate>Wed, 21 Apr 2010 15:30:00 +0200</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Ministerpräsident Roland Koch und der Vorsitzende der Robert Bosch Stiftung, Dr. Liedtke, machen einen Informationsbesuch an der ISH</title>
			<description><![CDATA[<p>17.&#160;März 2010</p><p>Wenn große, schwarze Autos vor dem Eingangstor parken, ist dies meist ein Hinweis darauf, dass der Hansenberg zum wiederholten Male hohen Besuch im Haus begrüßen darf. Am 17. 03. 2010 sind das Dr. Liedtke und Gerstberger, die sich durch Internat und Schule führen lassen, um einmal hautnah zu erfahren, was sie als Konzept auf dem Papier bereits überzeugt hat. Die Robert-Bosch Stiftung engagiert sich seit langem im Bildungswesen als Grundlage für die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft, die die Stiftung vorantreiben möchte. </p><div class="bild rechts">
 <img src="/bilder/upload/DSC_0039" alt="Besuch in einer Wohngruppe" width="320px" />
 <p>Besuch in einer Wohngruppe</p>
</div>
<p> &#8222;Sie waren doch die Oboe!&#8220; Dr. Liedtke erkennt die Instrumentalisten des Klassik-Ensembles, Klara Keutel und Alena Beyer, bei der Führung durch deren WG sofort wieder und erzählt bei dieser Gelegenheit von seiner eigenen Internatserfahrung: &#8222;Das erste Jahr war hart, aber danach war mein Internat mir ein zweites Zuhause&#8220;. Dass das Internatsleben insbesondere an einer Schule wie Schloss Hansenberg die Schülerinnen und Schüler rund um die Uhr beschäftigt hält, kann er daher gut nachvollziehen. Umso mehr kann er sich so für die außerschulischen Aktivitäten der Hansenberger begeistern. Den Auftritt des Klassik Ensembles, die einen Ausschnitt aus Mozarts &#8222;Kleiner Nachtmusik&#8220; spielen und der Pop und Folk AG &#8211; jeweils unter der Leitung von Jochen Doufrain &#8211; lobten die Herren sehr, vor allem die Ur-Aufführung von &#8222;Still I&#8217;ll Rise&#8220; von 12.-Klässlerin Tina Ebert, die das Stück im Kontext des Unterrichtsprojektes &#8222;Songwriting&#8220; komponierte und arrangierte.</p>
<p>Den Besuch der Vertreter der Robert-Bosch-Stiftung hat Ministerpräsident Koch zur Chefsache gemacht. Wie verbunden er sich dem Hansenberg nach sieben Jahren, in denen er dessen Entwicklung wesentlich begleitet hat, fühlt, offenbart er, als er im Schülergespräch hinter den Vertretern der Stiftung dezent zurück tritt. Er sei hier ja beinahe zu hause, verrät er. Koch kennt die Hansenberger bereits seit der ersten Generation, Liedtke und Gerstenberger werden sie noch kennen lernen. Ganz besonders Liedtke zeigt sich während des Gesprächs mit einer kleinen Runde von Schülern und Schülerinnen aller drei Jahrgangsstufen sichtlich interessiert. Er geht dezidiert auf deren Aussagen zu Sport und Musik ein und erweist sich als guter Kenner der Cambridge-College-Szene. Auf diese Weise entwickelt sich schnell ein entspannter Dialog zwischen den Besuchern, der Schulleitung und den Schülern. Die Zeit vergeht wie im Flug, sodass die Mitarbeiter der Gäste bereits auf deren engen Zeitplan hinweisen müssen.</p>
Liedtke und Gerstberger zeigen sich beim Aufbruch sehr angetan von der Internatsschule und offen für Gespräche mit der Schulleitung über künftige Kooperationen.
<p>Anna-Patrizia Meinecke, 13c</p>
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			<category>Chronik</category>
			<pubDate>Wed, 21 Apr 2010 16:14:18 +0200</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Soirée</title>
			<description><![CDATA[<p>10.&#160;März 2010</p><h4>Soirée</h4> 

<p>Soirée? Sieht aus wie &#8222;soire&#8220;, das wäre Abend. Und, wie jeden Abend, setzen sich Melanie und Christian (Moderation) vor den Fernseher, um sich vom täglichen Abendprogramm unterhalten zu lassen. Merkwürdig nur, dass an diesem Abend die meisten bekannten Fernsehstars unter dubiosen Umständen verschwunden sind &#8211; aber davon kann man sich nicht aufhalten lassen. Fernsehen muss eben sein, und unterhaltsam wird das Programm trotzdem &#8211; um nicht zu sagen, gerade deswegen.</p>
<p>Sind alle Fernsehstars weg? Nicht ganz, einer leistet noch unerbittlich Widerstand. Wer sollte das auch anders sein als der unschlagbare Stefan Raab &#8211; aber auch nicht persönlich, sondern eingespielt von Christian Most. Warum denn das, könnte man sich hier fragen? Nun &#8211; man weiß es eben nicht. Auf jeden Fall tritt er hier auch nicht in seiner üblichen Sendung auf, sondern hat gerade wieder eine Neue gegründet, nämlich den Hansenberg TV. </p>
<p>Nach einer Werbepause für Evians säuglingsentwickelnde Wunderwässerchen kamen &#8222;Die zwei Tenöre&#8220; Bruno und Jens zum Zug. Die beiden hatten allerdings vergessen, die Kamera während der Probe abzuschalten und so wurden ihre Vorbesprechungen auch mit übertragen. Nach einigen Uneinigkeiten über Bach und Mozart entschlossen sie sich für einige Lieder der &#8222;Comedian Harmonists&#8220; welche durch leicht disharmonische, klatschende Randgeräuschen beendet wurden. Das ist eben der Preis für Live-Übertragungen &#8211; es muss irgendeine Übertragungsstörung in der Luft gelegen haben, diese Geräusche kamen den ganzen Abend lang immer wieder auf. </p>
<p>Etwas weniger klassisch war darauf der &#8222;Poetry Slam&#8220; von Janosch und Sebastian. Das Bekenntnis von Janosch, &#8222;Online sein&#8220; konnte nach dem Titel keinen Reim mehr aufweisen &#8211; stattdessen wurde die Liebe zum neuen Leben deutlich gemacht. Für alle, die gewaltverehrende Computerspiele verbieten wollen: Janosch ist einer von vielen, die &#8222;so Counterstrike sind, dass sie gar keine Zeit mehr haben, in die Schule zu gehen, um Amok zu laufen&#8220;. Was würde nur geschehen, wenn sie in ihrer Freizeit keine Gewaltspiele mehr spielen könnten? Na, da ist die Politik wieder in höchstem Maße unverantwortlich, es sei denn, die Zocker sind alle so &#8222;Relaxed&#8220; wie Sebastian. Dann müsste allerdings auch ein Einfuhrverbot für Kaffe eingeführt werden, um der &#8222;Hyparaktivierung&#8220; vorzubeugen. Vielleicht löst sich das Problem auch von selbst, wenn wir gehen, loslaufen und mal etwas anderes machen &#8211; sei es auch nur, das Taxi zu nehmen anstatt zu laufen.</p>
<p>Von der Impro-AG drückte nun ein wildes Dschungelfieber auf die Trommelfelle &#8211; noch verstärkt durch die Andeutung von Herr Doufrain, er hätte diese Nummer lieber im Lendenschurz gespielt. Sehr schön war auch der Geschlechtertausch, der in &#8222;Numb will go on&#8220; stattfand: Die Rapperin Jay-Ayshe und der Sänger Patrick Dion lieferten sich ein Duell der musikalischen Art. Das Publikum war zu Tränen gerührt &#8211; vor Lachen.</p>
<p>Ein Gedichtvortrag, so meint man jedenfalls, könnte die Zuschauer im Raum und vor dem Fernseher wieder etwas vom grotesk-komischen Niveau herunterholen. Da müsste das Gedicht nur auch mitmachen: Antonia Jungwirth&#8216;s Gedicht &#8222;Was ich gemacht von Freitag auf Samstagnacht&#8220;, vorgetragen von Sönke, weil sie selbst zu diesem Abend nicht zurückkommen konnte, tat der Stimmung mit Sicherheit keinen Abbruch. </p>
<p>Victoria Jakobs konnte nach Weihnachtskonzert und Musical wieder mit ihrer Stimme punkten &#8211; jetzt allerdings unter eigener Begleitung auf dem Klavier mit &#8222;Your Song&#8220; von Elton John. Was sie an romantischer Melancholie heraufbeschworen hatte, wurde jedoch gleich darauf wieder zerstört: Die Klasse 13&#160;d, verstärkt durch Herr Doufrain, führte einen &#8222;School Stomp&#8220; auf &#8211; mit Stühlen, Stiften, Notenständern Tischen und Reißverschlüssen. </p>
<p>Unter die Haut kamen da eher Sinja &#38; Verstärkung. Man könnte geneigt sein, Sinja und die starken Männer zu sagen, doch bei dieser Hip-Hop Gruppe war kein Mann dabei. Stattdessen war der Chartbreaker wohl eher für die männlichen Zuschauer ein Genuss. Daraufhin stellte Marcel die &#8222;neue&#8220; Trendsportart des Hansenbergs vor: das allseits bekannte, praktizierte und beliebte Spiel &#8211; nun, nicht mit dem Feuer, aber doch mit gefahrvollen und gesuchten Büchern. Die Frage, ob dies der beliebteste Sport ist, erübrigt sich von selbst, wenn man ab und zu die Bücheranzeigen liest: ständig sucht die Bibliothek irgendwelche Bücher.
Ganz brav und klassisch war dagegen Anny, die auf der Geige &#8222;Butterfly Lovers&#8220; spielte. Auch wenn die Harmonie klassisch chinesisch war, war es ein Stück zum Entspannen an diesem heiteren Abend. So war möglicherweise auch &#8222;Brennt die kleine Kerze&#8220; gedacht, aber als dann noch Silas und Artjom bei den Mädchen mitmischten, bekamen die Schausteller aus unergründlichen Gründen einen stark ansteckenden Lachkrampf, der sich schnell auf die Zuhörer übertrug.
Das sich allerdings die Krankheit auch auf die umliegende Technik übertrug, war schon sehr ungewöhnlich. Die Show &#8222;Wetten Dass?&#8220; war stark beeinträchtigt &#8211; nicht nur die Technik war krank, sondern es hatten auch zwei der weiblichen Replikationen von Thomas Gottschalk eine &#8222;Mutation&#8220; erhalten, wie eine Sprecherin (ebenfalls ein Klon) dem verängstigten Publikum mitteilte. Das Wetten verlief entsprechend zum Erfolg der Spieler &#8211; die fünf Thomas Gottschalks aus W1/1 müssen nun 4 EG putzen und Jeremy einen HSV-Kuchen backen.</p>
<p>Nach einem weiteren Lied der zwei Tenöre wurden böse Erinnerungen an nicht ganz anziehende Ereignisse im letzten Jahr wach. Aber &#8222;Ein Abend in 6 EG&#8220; ist nicht so sexuell belastend wie es letztes Jahr in 9 EG der Fall war: sie sind zwar ein Sauhaufen, aber wenigstens angezogen.
Zum Schluss kamen nach einer kurzen Pause alle noch einmal zusammen, um diesen Abend gebührend zu feiern &#8211; mit Rock und Metal von eigenen Bands. Ohne Frage einer der amüsantesten Abende dieses Jahr und eine sehr schöne Soirée &#8211; dafür vielen Dank!</p>
<p class="autor">Jakob Dahl, 12b</p>
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			<category>Chronik</category>
			<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 15:46:52 +0200</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>"Jugend forscht&#8220;-Teilnehmer der Klassen 12 und 13 gewinnen den Landesentscheid im Teilbereich Mathematik/Informatik</title>
			<description><![CDATA[<p>10.&#160;März 2010</p><h5> Die Jugend forscht Landessieger 2010 aus Hessen stehen fest</h5>

<p>Elf junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Hessen haben sich für den 45. Bundeswettbewerb von Jugend forscht qualifiziert. Die Sieger 2010 wurden gestern in einer Feierstunde in Anwesenheit von Staatssekretär Heinz-Wilhelm Brockmann ausgezeichnet. Zum Landeswettbewerb, der von der Merck KGaA in Darmstadt ausgerichtet wurde, waren 52 Schülerinnen und Schüler mit 28 Forschungsarbeiten angetreten.
</p>
 

<p>Im Fachgebiet Arbeitswelt konnte sich Lutz Broszio (19) von der Fürst-Johann-Ludwig-Schule in Hadamar durchsetzen. Der Jungforscher entwickelte ein computerbasiertes Verfahren, mit dem Farben in Töne umgewandelt werden. Auf diese Weise können sehbehinderte Schüler im Chemieunterricht Farbveränderungen bei Reaktionen verfolgen. Ann-Kathrin Förster vom Zentrum der Dermatologie und Venerologie in Frankfurt am Main fand heraus, dass Musik einen positiven Einfluss auf das Wachstum und den Stoffwechsel von menschlichen Hautzellen hat. Diese Erkenntnis könnte zu einer gezielten Züchtung von Zellen beitragen, beispielsweise bei der Behandlung von Verbrennungsopfern. Die 20-Jährige siegte im Fachgebiet Biologie.</p>

<div class="bild rechts">
 <img src="/bilder/upload/spieltheorie.jpg" alt="Die Sieger des Landesentscheids des Wettbewerbs "Jugend forscht"" width="320" />
 <p>Die Sieger des Landesentscheids des Wettbewerbs &#8222;Jugend forscht&#8220;</p>
</div>
 

<p>Mit der Bestimmung des Schärfegehalts von Lebensmitteln beschäftigte sich der Chemie-Landessieger Theodor Edmund Peez (19) von der Prälat-Diehl-Schule in Groß-Gerau. Er entwickelte ein chemisches Analyseverfahren zur objektiven Quantifizierung des Schärfegrades, das auch von Laien durchgeführt werden kann. <b>Lothar Klammerer (18), Tina Ebert (17) und Klara Keutel (16) von der Internatsschule Schloss Hansenberg in Geisenheim waren im Fach Mathematik/Informatik erfolgreich. Sie beschäftigten sich mit einer Fragestellung aus der Spieltheorie, dem sogenannten El-Farol-Bar-Problem, das die optimale Besuchsfrequenz in einer kleinen Bar beschreibt.</b></p>

 
<p>
Im Fachgebiet Physik siegte Thomas Schrauth (19) vom Beruflichen Schulzentrum Odenwald in Michelstadt mit einer Arbeit zu PTCs. Diese Halbleiter-Bauteile werden in Abhängigkeit von der Temperatur entweder als Wärmesensor oder als Widerstand eingesetzt. Der Jungforscher entwickelte ein einfaches, aber gleichzeitig leistungsfähiges Modell zur Veranschaulichung ihrer Funktionsweise. Eine Alternative zu herkömmlichen Lautsprechern konstruierte Malte Nickel (19) vom Johanneum-Gymnasium Herborn, indem er das Naturphänomen des Donners nach einem Blitz imitierte. Dabei führt die direkte Übertragung der Tonschwingung auf die Luft zu einer verbesserten Klangqualität. Für sein Projekt wurde er mit dem ersten Preis im Fach Technik ausgezeichnet.</p>

 

<p>Den Preis für die beste interdisziplinäre Arbeit erhielten Flora Kahlhöfer (18), Mareike Dörr (18) und Anna Rosmanitz (15) von der Main-Taunus-Schule in Hofheim. Die Schülerinnen fragten sich, ob Energiesparlampen tatsächlich zum Umweltschutz beitragen. Dazu verglichen sie das abgestrahlte Licht, Elektrosmog und Ultraschall sowie das bei der Entsorgung freigesetzte Quecksilber.
</p>
 
<p>
Nach den Landeswettbewerben im März findet der 45. Bundeswettbewerb vom 13. bis 16. Mai 2010 in Essen statt. Das Finale wird gemeinsam ausgerichtet von der Stiftung Jugend forscht e. V. und der ThyssenKrupp AG.</p>
<span class="anmerkung">Entnommen aus dem Artikel &#8222;Mit Energiesparlampen, Blitz und Donner zum Erfolg&#8220; von <a href="https://www.jugend-forscht.de/index.php/article_press/detail/14629">der Webseite von &#8222;Jugend-forscht&#8220;</a></span>]]></description>
			<guid>http://www.hansenberg.de/aktuelles/chronik/artikel.php?id=1900</guid>
			<link>http://www.hansenberg.de/aktuelles/chronik/artikel.php?id=1900</link>
			<category>Chronik</category>
			<pubDate>Wed, 14 Apr 2010 15:46:50 +0200</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Besuch im English-Theatre Frankfurt: &#8222;An Ideal Husband&#8220;</title>
			<description><![CDATA[<p>3.&#160;März 2010</p><blockquote>
 <p>To love oneself is the beginning of a life-long romance.</p>
 <p class="autor"></p>
</blockquote>

<p>Once again our students had the opportunity to visit a production at the English Theatre in Frankfurt, which had already impressed us with numerous plays in the past. All the actors are native speakers, and thus we expected them to delight us with beautiful language and a solid performance like they usually succeed to do.
This evening&#8217;s play, &#8220;An Ideal Husband&#8221; by Oscar Wilde, revolves around blackmail and political corruption, and touches on the themes of public and private honour. A rising politician, Sir Robert Chiltern has the ideal career, the ideal wife and the ideal social ranking. But all of his eminence is suddenly endangered when the scheming and mysterious Mrs. Cheveley threatens to blackmail him and expose a youthful act of corruption.
According to Wilde himself we shall all have to pay for what we do. However, he adds that one should be entirely judged by their past. In the end, Sir Robert Chiltern can outplay the mischief planned by the dissolute Mrs. Cheveley, although he needs to realize, as well as his perfectly virtuous wife, that no man (or woman) is flawless after all. </p>

<p>The play remained classy and captured Victorian upper-class London to perfection. The setting has been kept simple yet effective since the costumes already were of great detail and added to the authenticity of the actors. The language was wonderful and certainly did Wilde&#8217;s original work justice as it only has been slightly altered in favour of the limited time given. Lines like &#8222;Women have a wonderful instinct about things. They can discover everything except the obvious&#8220; or &#8222;Fashion is what one wears oneself. What is unfashionable is what other people wear&#8220; entertained the audience very much including our students and teachers, even those who are not Wilde-fans in particular. 
<br />To sum it up, it had been an utterly amusing evening for all of us and we can rest assured that there will be many more enjoyable trips alike to follow.</p>
<p class="autor">Jieer Xu, 12a</p>
]]></description>
			<guid>http://www.hansenberg.de/aktuelles/chronik/artikel.php?id=1892</guid>
			<link>http://www.hansenberg.de/aktuelles/chronik/artikel.php?id=1892</link>
			<category>Chronik</category>
			<pubDate>Wed, 14 Apr 2010 15:37:32 +0200</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Infotag an der EBS</title>
			<description><![CDATA[<p>1.&#160;März 2010</p><h4>Infotag an der EBS </h4>
<h5>Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute doch so nah ist?</h5>
<p>Zwei Schlösschen im Rheingau, nur etwa vier Kilometer voneinander entfernt; eines auf dem Weinberg, eines direkt am Rheinufer. Ein Oberstufengymnasium und eine private Hochschule, beide jung, ambitioniert und wirtschaftlich ausgerichtet.
Die EBS als große Schwester der ISH?
Die Parallelen sind schwer zu übersehen und haben unweigerlich zu einer Kooperation der beiden Institutionen geführt, deren augenscheinlichstes Merkmal die von der EBS initiierten Vortragsreihen sind, die seit einiger Zeit am Hansenberg durchgeführt werden.
Oder die EBS als elitärer Bonzenkader, wo der Prof morgens mit dem BMW angefahren kommt und sich die egoistischen Studenten gegenseitig nicht über den Weg trauen und einander nichts gönnen?</p>
<p>Die Vorurteile sind schwer zu überhören und vermutlich, zusammen mit der Ansicht, nach dem Abitur den Rheingau verlassen zu wollen, hauptverantwortlich für die geringe Anzahl an Ex-Hansenbergern unter den Studenten. </p>
<p>Am 1. 3. fand der zweite Informationstag der EBS für Hansenberger statt. Acht Schüler und Herr Kauter, der die EBS-Kontakte pflegt und für die &#8222;Events&#8220; verantwortlich ist, fuhren am ersten Studientag des neuen Halbjahres den Weinberg hinunter, um sich als ernsthafte EBS-Studiums-Interessenten oder generell Interessierte einen Eindruck zu verschaffen. Dass selbst für eine so kleine Gruppe an Hansenbergern eine exklusive Präsentation eine Woche vor dem offiziellen Besichtigungstermin auf die Beine gestellt werden konnte, wissen wir sehr zu schätzen und sind froh, dass die Beteiligten seitens der EBS und Herrn Kauter so viel Engagement gezeigt haben und wir diese Gelegenheit wahrnehmen konnten. </p>
<p>Die Motivfragen bewegten sich im Spektrum von &#8222;Ist die EBS wirklich eine gute Wahl für mich?&#8220;, über &#8222;Wie läuft&#8217;s so an einer privaten Uni&#8220; bis zu &#8222;Stimmen die Gerüchte?&#8220;. </p>
<p>Begrüßt wurden wir von Herrn Prof. Pibernik, bei dem wir dann freundlicherweise auch kurz in eine Mastervorlesung &#8216;reinschnuppern durften, und einem der Studentensprecher. Ein zweiter stieß etwas später hinzu. Nach einer einstündigen studentischen und persönlichen gehaltenen Präsentation der Hochschule und dem anschließenden Vorlesungsbesuch, bekamen immer drei von uns einen &#8222;Buddy&#8220; zur Seite gestellt, Zweitsemester, die ihren Vormittag für kleine, individuelle Campustouren opferten. Danach war man um einen neuen Kontakt, etliche Informationen und eine neue Erfahrung reicher. Inwiefern das die Entscheidung für oder gegen die EBS, eine Privatuni oder ein BWL-Studium jedes einzelnen beeinflusst hat, wissen die Besucher vermutlich selbst am besten. Zumindest dass die EBSler nicht die klassischen Klischees erfüllen, ist sehr deutlich geworden. Egal, ob wir später nun EBS-Studenten sein werden oder nicht &#8211; wir haben heute einen Einblick in eine so nahe und uns doch so unbekannte Uni erhalten und sind ihr so vielleicht ein Stück näher gekommen. </p>
<p class="autor">Klara Keutel, 12d</p>
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			<category>Chronik</category>
			<pubDate>Tue, 16 Mar 2010 20:26:48 +0200</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Große Hansenberg-Soirée, die Achte</title>
			<description><![CDATA[<p>27.&#160;Februar 2010</p><h4>Soirée</h4> 

<p>Soirée? Sieht aus wie &#8222;soire&#8220;, das wäre Abend. Und, wie jeden Abend, setzen sich Melanie und Christian (Moderation) vor den Fernseher, um sich vom täglichen Abendprogramm unterhalten zu lassen. Merkwürdig nur, dass an diesem Abend die meisten bekannten Fernsehstars unter dubiosen Umständen verschwunden sind &#8211; aber davon kann man sich nicht aufhalten lassen. Fernsehen muss eben sein, und unterhaltsam wird das Programm trotzdem &#8211; um nicht zu sagen, gerade deswegen.</p>
<p>Sind alle Fernsehstars weg? Nicht ganz, einer leistet noch unerbittlich Widerstand. Wer sollte das auch anders sein als der unschlagbare Stefan Raab &#8211; aber auch nicht persönlich, sondern eingespielt von Christian Most. Warum denn das, könnte man sich hier fragen? Nun &#8211; man weiß es eben nicht. Auf jeden Fall tritt er hier auch nicht in seiner üblichen Sendung auf, sondern hat gerade wieder eine Neue gegründet, nämlich den Hansenberg TV. </p>
<p>Nach einer Werbepause für Evians säuglingsentwickelnde Wunderwässerchen kamen &#8222;Die zwei Tenöre&#8220; Bruno und Jens zum Zug. Die beiden hatten allerdings vergessen, die Kamera während der Probe abzuschalten und so wurden ihre Vorbesprechungen auch mit übertragen. Nach einigen Uneinigkeiten über Bach und Mozart entschlossen sie sich für einige Lieder der &#8222;Comedian Harmonists&#8220; welche durch leicht disharmonische, klatschende Randgeräuschen beendet wurden. Das ist eben der Preis für Live-Übertragungen &#8211; es muss irgendeine Übertragungsstörung in der Luft gelegen haben, diese Geräusche kamen den ganzen Abend lang immer wieder auf. </p>
<div class="bild rechts">
 <img src="/bilder/upload/Online.JPG" width=220px alt="Ich bin online" />
 <p>Ich bin online</p>
</div><p>Etwas weniger klassisch war darauf der &#8222;Poetry Slam&#8220; von Janosch und Sebastian. Das Bekenntnis von Janosch, &#8222;Online sein&#8220; konnte nach dem Titel keinen Reim mehr aufweisen &#8211; stattdessen wurde die Liebe zum neuen Leben deutlich gemacht. Für alle, die gewaltverehrende Computerspiele verbieten wollen: Janosch ist einer von vielen, die &#8222;so Counterstrike sind, dass sie gar keine Zeit mehr haben, in die Schule zu gehen, um Amok zu laufen&#8220;. Was würde nur geschehen, wenn sie in ihrer Freizeit keine Gewaltspiele mehr spielen könnten? Na, da ist die Politik wieder in höchstem Maße unverantwortlich, es sei denn, die Zocker sind alle so &#8222;Relaxed&#8220; wie Sebastian. Dann müsste allerdings auch ein Einfuhrverbot für Kaffe eingeführt werden, um der &#8222;Hyparaktivierung&#8220; vorzubeugen. Vielleicht löst sich das Problem auch von selbst, wenn wir gehen, loslaufen und mal etwas anderes machen &#8211; sei es auch nur, das Taxi zu nehmen anstatt zu laufen.</p>
<p>Von der Impro-AG drückte nun ein wildes Dschungelfieber auf die Trommelfelle &#8211; noch verstärkt durch die Andeutung von Herr Doufrain, er hätte diese Nummer lieber im Lendenschurz gespielt. Sehr schön war auch der Geschlechtertausch, der in &#8222;Numb will go on&#8220; stattfand: Die Rapperin Jay-Ayshe und der Sänger Patrick Dion lieferten sich ein Duell der musikalischen Art. Das Publikum war zu Tränen gerührt &#8211; vor Lachen.</p>
<p>Ein Gedichtvortrag, so meint man jedenfalls, könnte die Zuschauer im Raum und vor dem Fernseher wieder etwas vom grotesk-komischen Niveau herunterholen. Da müsste das Gedicht nur auch mitmachen: Antonia Jungwirth‘s Gedicht &#8222;Was ich gemacht von Freitag auf Samstagnacht&#8220;, vorgetragen von Sönke, weil sie selbst zu diesem Abend nicht zurückkommen konnte, tat der Stimmung mit Sicherheit keinen Abbruch. </p>
<p>Victoria Jakobs konnte nach Weihnachtskonzert und Musical wieder mit ihrer Stimme punkten &#8211; jetzt allerdings unter eigener Begleitung auf dem Klavier mit &#8222;Your Song&#8220; von Elton John. Was sie an romantischer Melancholie heraufbeschworen hatte, wurde jedoch gleich darauf wieder zerstört: Die Klasse 13 d, verstärkt durch Herr Doufrain, führte einen &#8222;School Stomp&#8220; auf &#8211; mit Stühlen, Stiften, Notenständern Tischen und Reißverschlüssen. </p><div class="bild links">
 <img src="/bilder/upload/Sinja and the girls.JPG" width=380px alt="Tanzen mit Sinja" />
 <p>Sinja and the girls</p>
</div>
<p>Unter die Haut kamen da eher Sinja &#38; Verstärkung. Man könnte geneigt sein, Sinja und die starken Männer zu sagen, doch bei dieser Hip-Hop Gruppe war kein Mann dabei. Stattdessen war der Chartbreaker wohl eher für die männlichen Zuschauer ein Genuss. Daraufhin stellte Marcel die &#8222;neue&#8220; Trendsportart des Hansenbergs vor: das allseits bekannte, praktizierte und beliebte Spiel &#8211; nun, nicht mit dem Feuer, aber doch mit gefahrvollen und gesuchten Büchern. Die Frage, ob dies der beliebteste Sport ist, erübrigt sich von selbst, wenn man ab und zu die Bücheranzeigen liest: ständig sucht die Bibliothek irgendwelche Bücher.
Ganz brav und klassisch war dagegen Anny, die auf der Geige &#8222;Butterfly Lovers&#8220; spielte. Auch wenn die Harmonie klassisch chinesisch war, war es ein Stück zum Entspannen an diesem heiteren Abend. So war möglicherweise auch &#8222;Brennt die kleine Kerze&#8220; gedacht, aber als dann noch Silas und Artjom bei den Mädchen mitmischten, bekamen die Schausteller aus unergründlichen Gründen einen stark ansteckenden Lachkrampf, der sich schnell auf die Zuhörer übertrug. 
Das sich allerdings die Krankheit auch auf die umliegende Technik übertrug, war schon sehr ungewöhnlich. Die Show &#8222;Wetten Dass?&#8220; war stark beeinträchtigt &#8211; nicht nur die Technik war krank, sondern es hatten auch zwei der weiblichen Replikationen von Thomas Gottschalk eine &#8222;Mutation&#8220; erhalten, wie eine Sprecherin (ebenfalls ein Klon) dem verängstigten Publikum mitteilte. Das Wetten verlief entsprechend zum Erfolg der Spieler &#8211; die fünf Thomas Gottschalks aus W1/1 müssen nun 4 EG putzen und Jeremy einen HSV-Kuchen backen.</p>
<p>Nach einem weiteren Lied der zwei Tenöre wurden böse Erinnerungen an nicht ganz anziehende Ereignisse im letzten Jahr wach. Aber &#8222;Ein Abend in 6 EG&#8220; ist nicht so sexuell belastend wie es letztes Jahr in 9 EG der Fall war: sie sind zwar ein Sauhaufen, aber wenigstens angezogen.</p>
Zum Schluss kamen nach einer kurzen Pause alle noch einmal zusammen, um diesen Abend gebührend zu feiern &#8211; mit Rock und Metal von eigenen Bands. Ohne Frage einer der amüsantesten Abende dieses Jahr und eine sehr schöne Soirée &#8211; dafür vielen Dank!</p>
<p class="autor">Jakob Dahl, 12b</p>
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			<category>Chronik</category>
			<pubDate>Tue, 16 Mar 2010 17:37:05 +0200</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Exkursion des Jg 12 nach Frankfurt zum Thema &#8222;Geld und Geldpolitik&#8220;: Besuch der Deutschen Bundesbank und der Deutschen Börse</title>
			<description><![CDATA[<p>26.&#160;Februar 2010</p><h4>Bankfurt wir kommen!</h4>
<p>Gegen 12:00 Uhr am Freitag, den 26. 02. 2010 saßen etwa zwei Drittel des 12.Jahrgangs sowie Herr Rauh im Bus gen Frank-, ach nein, Bankfurt, denn an diesem Tag standen nicht etwa Theater-, Opern- oder Shoppingcenterbesuche, sondern ein Ausflug in die Deutsche Bundesbank, inklusive Besichtigung des Geldmuseums und einem Vortrag über die Geldpolitik der Zentralbanken und anschließend ein Trip zur Frankfurter Börse auf dem Programm.</p>
<p>
<div class="bild links">
 <img src="/bilder/upload/Bild1.JPG" alt="" />
 <p></p>
</div>


In der Deutschen Bundesbank angekommen, hatte man zunächst die Gelegenheit, für etwa 15€ Millionär zu werden &#8211; doch leider, der Aufdruck der Geldpackungen (&#8222;Willst du mal viel Geld ausgeben, musst du&#8217;s erst zusammenkleben.&#8220;) beschrieb es recht treffend, waren es nur geschnipselte Euroscheine.
War wohl nichts mit der schnellen Million und wie einem im Museum auch bald klar wurde, lassen sich Geldscheine so leicht auch nicht fälschen&#8230;
Inflation und Deflation in der Geschichte, Geldregulierung, Entstehung des Geldscheins,&#8230; das Museum hatte einiges zu bieten. Viel Zeit blieb jedoch nicht, da unser Referent André Kühne bereits in einem der Konferenzräume auf uns wartete. <br />
&#8222;Ist es heiß hier?&#8220; <br />
&#8222;Ja!&#8220; <br />
&#8222;Gut, dann kann ich meine Jacke ja ausziehen!&#8220;<br />
Wie der Begrüßung, so auch der Rest des Vortrags: Mitreißend, lebendig und lustig referiert und dabei immer gut verständlich und anschaulich.
Anschließend stiegen wir wieder in den Bus, um zur Frankfurter Börse zu fahren. Wie uns schon angekündigt worden war, drückte das Einlasspersonal kein Auge zu. Wir wurden kontrolliert wie am Flughafen. Sogar aus den Getränkeflaschen musste ein Schluck getrunken werden, um sicherzustellen, dass keine gefährlichen Substanzen in die Börse gelangen. (Und am Parkett ja nicht in die Kameras grinsen und winken, sonst wird man polizeilich nach draußen eskortiert&#8230;)</p>
<p>
<div class="bild rechts">
 <img src="/bilder/upload/Bild2.JPG" alt="" />
 <p>#</p>
</div>



Einmal drinnen angekommen, begaben wir uns auch schon zum nächsten Vortrag dieses Tages: &#8222;Die Frankfurter Börse&#8220; referiert von Karina Baake. Neben interessanten Informationen über Deutschlands größte Börse wurde uns auch das elektronische Handelssystem Xetra vorgestellt, das bereits zu großen Teilen den Aktienhandel übernimmt. Vor einigen Jahren noch trafen auf dem berühmten Parkett noch Händler und Käufer persönlich aufeinander. Das hat sich mittlerweile stark geändert. Und in zwei Jahren soll Xetra dann den gesamten Handel übernehmen und der Parketthandel vollständig eingestellt werden.</p>
<p>Aber momentan sind die Rondelle auf dem Parkett noch gut ausgebucht und mit Aktienmaklern besetzt, wie wir mit eigenen Augen feststellen konnten. Zwölf Stunden täglich sind die Händler an ihrem Arbeitsplatz und legen Preise fest und sorgen für den nahtlosen Aktien An- und Verkauf.
In ein paar Jahren aber wird das Parkett nur noch reine Repräsentation sein.
Ob dann die Hansenberger immer noch zur Besichtigung kommen werden?</p>

<p class="autor">Klara Keutel</p>
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			<category>Chronik</category>
			<pubDate>Wed, 17 Mar 2010 22:23:18 +0200</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Fahrt von ISH- SchülerInnen zu Eröffnung der Ausstellung &#8222;Feind ist, wer anders denkt &#8211; eine Ausstellung über die Staatssicherheit in der DDR&#8220; in Wiesbaden</title>
			<description><![CDATA[<p>24.&#160;Februar 2010</p><p>Mi, 24. 02. 10, Wiesbaden &#8211; Es ist ein kleiner Raum für eine Ausstellung. An den Wänden hängen alte Demonstrationstransparente mit Sprüchen wie &#8222;40 Jahre DDR &#8211; 28 Jahre eingemauert&#8220;. Beleuchtete Stellwände und eine Zeitleiste zeigen die Geschichte der DDR und informieren über das Ministerium für Staatssicherheit. Von der Entstehung über die Methoden und das Miteinander bis hin zur Auflösung werden die verschiedenen Aspekte der Stasi beleuchtet. Besonders hart trifft einen der Bericht über eine Schülerin, die als Informantin für die Stasi tätig war und deren Schweigeverpflichtung direkt neben ihrer Geschichte zu sehen ist sowie die so genannten Zersetzungsmethoden, mit denen parteifeindliche Personen systematisch psychisch fertig gemacht wurden. Am Rande der Informationstafeln stehen einige Gerüste verteilt im Raum, an denen jeweils ein Einzelschicksals eines Stasi-Opfers skizziert wird. Beispielsweise geht es um den Fußballer Peter Kotte des Vereins Dynamo Dresden, damals einer Sportorganisation von Stasi, Polizei und Zoll. Nach seiner Überprüfung für die Ausreise zu den olympischen Spielen 1976 wurde er vom MfS der geplanten Republikflucht verdächtigt, aus der Mannschaft geworfen und erhielt Stadionverbot. Nach Ende der DDR wurde er rehabilitiert.</p><div class="bild links">
 <img src="/bilder/upload/DDR.jpg" height="320" alt="Feind ist, wer anders denkt" />
 <p>Feind ist, wer anders denkt</p>
</div>
<p>An einem Ende des Raums sind vor einem kleinen Podium einige wenige Stuhlreihen aufgebaut, auf denen kaum die Hälfte der Besucher Platz findet. Eröffnet wird die Veranstaltung durch Reden von Ministerpräsident Roland Koch und der Bundesbeauftragten für Stasi-Unterlagen Marianne Brithler. Ministerpräsident Koch, in dessen Rede es um die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit geht und darum, dass es wichtig ist die schlechten Erfahrungen an nachfolgende Generationen weiterzugeben, denn &#8222;nur ein Volk, dass die Fähigkeit zur Erinnerung und zur Mahnung hat, kann in die Zukunft schauen&#8220;. Er sprach zudem über die Gefahren von politischen Ideologien und erklärte, dass absolute, erzwungene Gleichheit automatisch zu Gewalt führt, da die Gesellschaft nun mal nicht absolut gleich ist. Er schloss damit ab, dass die Besucher die Ausstellung nicht genießen sollen, weil das nicht möglich und sinnvoll die bei diesem Thema. Er sprach dafür seine Hoffnung aus, dass die Ausstellung den Besuchern nicht mehr aus dem Kopf geht.</p><div class="bild rechts">
 <img src="/bilder/upload/40JahreDDR.jpg" width="320" alt="Feind ist, wer anders denkt" />
 <p>Feind ist, wer anders denkt</p>
</div>
<p>&#8222;Wer sich nicht bewegt, spürt keine Ketten&#8220; war einer der Gedanken, die von Frau Brithler ausgeführt wurden. Ihre Rede drehte sich um das Leben unter der SED Diktatur, die Arbeit der Stasi, dem &#8222;Schild und Schwert der Partei&#8220; und den Gründen für und das Ausmaß der Öffnung der Stasi-Akten. Sie setzte den Antrag auf Akteneinsicht mit der Entscheidung gegen das Schweigen und Verschweigen der Untaten der Vergangenheit gleich und forderte diejenigen unter den Zuschauern, die den Antrag noch nicht gestellt haben, dazu auf, die Ausstellung als Anlass dafür zu nehmen und das Formular gleich vor Ort auszufüllen. Auch die Gründe für die Aktenöffnung erläuterte sie und nannte unter anderem das Recht jedes einzelnen zu erfahren, für was sie zu Unrecht bestraft wurden, wem sie tatsächlich trauen konnten und wem sie zu Unrecht misstraut haben. Besonders hart wurden die Besucher von ihrer Beschreibung der Methode der Zersetzung getroffen. Die Stasi hat dafür operative Psychologie angewendet, um ihre Opfer zu brechen. So fanden diese ihre Vorladungen zum Beispiel nicht im Briefkasten, sondern schon im Haus vor und fanden zum Beispiel sämtliche Uhren verstellt. Insgesamt forderte sie dazu auf, sich mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen und sich nicht vor der Wahrheit zu verstecken. Im Zusammenhang mit der Entstehung des Gesetzes zur Aktenöffnung kam von ihr zudem der Ausspruch &#8222;Wie vertragen Menschen die Wahrheit? Offenbar besser, als manche Politiker ihnen das zutrauen.&#8220;</p>
<p class="autor">Tobias Hofmann, 12a</p>
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			<guid>http://www.hansenberg.de/aktuelles/chronik/artikel.php?id=1864</guid>
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			<category>Chronik</category>
			<pubDate>Wed, 03 Mar 2010 15:46:39 +0200</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>GEVA-Berufswahltest für die Jahrgangsstufe 12 an der ISH</title>
			<description><![CDATA[<p>19.&#160;Februar 2010</p><p>Für den Abitursjahrgang der Internatsschule Schloss Hansenberg stehen in wenigen Tagen die Prüfungen für das erste zentrale schriftliche Abitur an, die meisten Abiturienten haben sich schon für eine Studienrichtung fest entschlossen. Doch die Kl. 12 beschäftigt die Frage: Abitur, und was dann? In welche Richtung möchte ich mich später beruflich orientieren? Welche Tätigkeiten liegen mir, was macht mir Spaß? Was sind meine persönlichen Stärken, und welche Dinge kann ich weniger gut? </p> <div class="bild links">
 <img src="/bilder/upload/P10102771.JPG" alt="Der Jahrgang 12 beim GEVA-Test" />
 <p>Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 12 beim GEVA-Test</p>
</div>
<p>Daher ist es nicht verwunderlich, dass das Angebot einer &#8222;Starthilfe zur beruflichen Orientierung&#8220;, der sog. GEVA &#8222;Eignungstest Berufswahl&#8220;, auf breites Interesse bei den Schülern gestoßen ist. Am Fr., 19.Februar versammelten sich wie in jedem Jahr um 14:00 Uhr diesmal 60 (!) Schülerinnen und Schüler aus den vier Klassen des Jahrgangs in der Mensa, um an den dort aufgestellten Prüfungstischen am Berufswahltest teil zu nehmen.</p> 
<p>Frau Flad, unsere stellvertretende Schulleiterin, begrüßte zunächst die Gruppe und betonte einführend, der anstehende Berufswahltest sei eine ganz hervorragende, wissenschaftlich anerkannte Möglichkeit der kritischen Selbstprüfung. Die Schüler zeigten damit, dass sie sich pro-aktiv mit der Berufs- und Studienwahl auseinander setzten, das sei sehr lobenswert!</p> 
<p>Anschließend ging es zu den Tatsachen des Tests. Der Initiator und Leiter des Tests, Paul Rauh, erklärte kurz die Fakten: Der Multiple-Choice-Test besteht aus zwei Komponenten, die beide entscheidend für die Berufsauswahl sind: Der &#8222;Leistungsteil&#8220; des Tests zielt vor allem darauf ab, ein individuelles Profil der Stärken und Schwächen zu erstellen, der zweite Bereich des Tests gibt in erster Linie Auskunft über &#8222;persönliche Interessen und Neigungen&#8220;. Hoch konzentriert gingen alle Schüler an die Aufgaben heran, denn der Test verlangte, die einzelnen Aufgabenbereiche jeweils in einer vorgegebenen Zeit zu bearbeiten.</p> 
<p>Bestandteile des &#8222;Leistungsteils&#8220; waren z. B. räumliches Vorstellungsvermögen, sprachliches und rechnerisches Denken, logisch-analytisches Denken, Allgemeinwissen, problemorientiertes Denken und Konzentrationsfähigkeit. Diese Aufgabenbereiche, die vor allem zur Beurteilung individueller Fähigkeiten dienen, wurden jedoch immer wieder durch Aufgaben aus dem Bereich &#8222;Interessen und Neigungen&#8220; aufgelockert, die die Schüler jeweils für eine kleine &#8222;Verschnaufpause&#8220; nutzen konnten. Nach 90 Minuten gab es eine kurze Pause, in der man sich in kleinen Gruppen erregt und lautstark über die Lösung der bis dahin bearbeiteten Aufgaben unterhielt. Nach weiteren 1 ½ Stunden hatten sie es dann endlich geschafft, konnten die Kugelschreiber beiseite legen und das Lösungsheft an den Testverantwortlichen abgeben.</p><div class="bild rechts">
 <img src="/bilder/upload/GEVA_Hard Workers 31.JPG" alt="Schülerinnen und Schüler beim GEVA-Test" />
 <p>Schülerinnen und Schüler beim GEVA-Test</p>
</div>
<p>So mancher Unterprimaner verließ die Mensa bestimmt mit der Frage, welches Ergebnis denn im April in Empfang zu nehmen sein werde. Aber bis zur feierlichen Überreichung der individuellen Auswertung bleibt etwas Zeit, sich noch einmal Gedanken über die berufliche Zukunft zu machen. Und vielleicht ergibt sich dann beim Anblick der Auswertung vielleicht ein wertvoller Tipp für die anstehende Berufs- oder Studienentscheidung?!</p>
<p class="autor">Paul A. Rauh</p>
]]></description>
			<guid>http://www.hansenberg.de/aktuelles/chronik/artikel.php?id=1852</guid>
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			<category>Chronik</category>
			<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 16:03:57 +0200</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Podiumsdiskussion an der ISH zum Thema Steuer- und Sozialpolitik: es diskutieren Vertreter der politischen Jugendorganisationen an der ISH: JU, JuSos, JuLis und Grüne Jugend</title>
			<description><![CDATA[<p>8.&#160;Februar 2010</p><p>Steuerpolitik und die Aufgaben des Sozialstaates standen auf der Tagesordnung, als am Abend des 8. Februar eine weitere interparteiliche Podiumsdiskussion stattfand. So standen sich jeweils zwei Mitglieder der Jungen Union (JU), der Jungen Liberalen (Julis), der Jungsozialisten (Jusos) und sogar ein Vertreter der erst kürzlich am Hansenberg gegründeten Grünen Jugend gegenüber. Moderiert wurde die Runde von Herrn Kauter, sodass auch die rund 30 Zuhörer &#8211;denkwürdigerweise ausschließlich Schüler- auf kurzweilige Art durchs Programm geführt wurden. Denn im Unterschied zur ersten Podiumsdiskussion, an der zusätzlich prominente Vertreter der Mutterparteien CDU und SPD teilgenommen hatten, handelte es sich diesmal um eine Hansenberg-interne Veranstaltung, deren Gelingen nicht durch die gegensätzliche Position und rhetorische Erprobtheit von Polit-Profis garantiert war.</p>
<p>
Nach einer Eröffnungsrunde, in der je ein Diskutant pro Partei ein Plädoyer abgab, waren Fragen aus dem aktuellen politischen Geschehen wesentliche Aufhänger der Diskussion. So setzte man sich beispielsweise mit der Legitimation der Erbschaftssteuer auseinander, wobei vor allem Jusos und JU in einen grundlegenden Konflikt zwischen Chancengleichheit auf der einen und der relativen Unantastbarkeit von Privatbesitz auf der anderen Seite gerieten. Die Lebhaftigkeit der Diskussion wurde über weite Teile auch noch durch provokante Thesen und Rückfragen aus dem Publikum gesteigert. So war auch das Thema Hartz-IV nicht minder umkämpft als aktuell auf Bundesebene und es standen sich ebenso der Ruf nach Solidarität auf rot-grüner Seite, der liberale Ansatz des Bürgergeldes und letztlich die Aufforderung zu mehr Eigenverantwortung aus dem bürgerlichen Lager gegenüber. </p>
<p>Das hohe Niveau, auf dem sich die Diskussion zum überwiegenden Teil bewegte, zeigte sich unter anderem an den zahlreichen Querverweisen und Fallbeispielen anderer europäischer Staaten zu zentralen Themen. So ließen beispielsweise fundierte Aussagen der Jusos über skandinavische Modelle zur Erziehung und der damit verbundenen Chancen fundierte Recherchen im Voraus vermuten. Weiterhin fand auch die Auseinandersetzung mit der Frage, wie Deutschland seine Schulden abbauen könne, ohne die Staatsquote drastisch zu erhöhen statt. Dabei herrschte zwar insofern Konsens, dass wohl am Staatsapparat kein großes Einsparpotential bestehe. Allerdings entwickelte sich im Folgenden eine lebhafte Erörterung von keynesianischen Ansätzen und der Angebotstheorie, die sich um das zentrale Problem drehte, welche Steuern zu wessen Vorteil gesenkt und andersherum: zu wessen Nachteil angehoben werden sollten. Dabei kamen auch Aspekte wie etwa die Aufrechterhaltung und Steigerung der Kaufkraft oder das Erpresserpotential von Unternehmen im Hinblick auf Abwanderung zur Sprache, wobei insbesondere der letztgenannte Punkt die Grüne Jugend und die Julis zu Hochform auflaufen ließ. So argumentierte man aus dem bürgerlich-liberalen Lager entschieden für die Stärkung von Unternehmen, wohingegen für die Grünen die Souveränität des Staates auch in diesem Bereich eine selbstverständliche sei.</p>
<p>
Nach gut eineinhalb Stunden angeregten Diskutierens endete die Veranstaltung wieder mit einer Schlussrunde, in der ein Vertreter der JU sich zu dem provokanten aber doch so wahren Satz hinreißen ließ, dass doch alles Reden und Gezanke im Voraus nichts nütze, sondern die richtige Methode nur durch maßvolles Ausprobieren zu finden sei, wie es die Vergangenheit, trotz der Irrwege die das manchmal bedeute, doch immer wieder zu beweisen vermöge.</p>

<p class="autor">Mirko Griesel, 12c</p>

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			<category>Chronik</category>
			<pubDate>Fri, 26 Feb 2010 16:15:07 +0200</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Das Symphony Orchestra der ISH unter der Leitung von Jens Albrecht gibt ein Konzert mit Melodien von Gershwin und Bernstein zum Thema New York New York</title>
			<description><![CDATA[<p>7.&#160;Februar 2010</p><p> &#8222;Sehr geehrte Damen und Herren, willkommen&#8230;&#8220; beim Orchesterkonzert am siebten Februar in der Aula der ISH, der Internatsschule Schloss Hansenberg. Auch wenn man von Schülern mit einem Schwerpunkt auf Mathematik, Politik und Wirtschaft wenig musikalisches Talent erwartet- jedem Zweifler wurde an diesem Abend das Gegenteil gelehrt. Ob nun Filmmusik oder Musicalausschnitte, Jazz oder Klassik, das New Hansenberg Symphony Orchestra konnte in jeder Musikrichtung überzeugen.</p>
<p>
<div class="bild links">
 <img src="/bilder/upload/DSC_15202.JPG" alt="" />
 <p></p>
</div>

Im Laufe des Abends wurde auch dem griesgrämigsten Zuhörer ein Lächeln aufs Gesicht gezaubert: Durch den überzeugenden Gesang von Andrea Bublitz, Lisa Schickling und Amin Kachabia, die den Liedern aus den Musicals &#8222;42 nd Street&#8220; und &#8222;On the Town&#8220; noch ein Stück mehr Originalität verliehen. Beim Wiedererkennen von ohrwurmträchtigen Themen aus berühmten Filmen wie &#8222;Mission: Impossible&#8220; und &#8222;The Good, the Bad and the Ugly&#8220;. Durch das impulsive Dirigieren von Jens Albrecht, der des Öfteren den Eindruck erweckte, er müsse doch eigentlich gleich von seinem Hocker fallen. Oder einfach nur beim Anblick des professionell wirkenden Ensembles, das mit sechsunddreißig Mitgliedern einen nicht zu vernachlässigenden Anteil der Schüler ausmacht.</p>
<p>Neben der Performance des Orchesters gab das Jazzensemble einen Gastauftritt und begeisterte das Publikum mit den Liedern &#8222;Bésame Mucho&#8220;, &#8222;I Can&#8217;t give you anything but love&#8220; und &#8222;Summertime&#8220;. 
Ein weiterer Höhepunkt des Programms war das Lied &#8222;Feeling Good&#8220;, welches zwar einen wenig abwechslungsreichen Text vorzeigte, dies aber durch die Besetzung mit Alexander Held am Klavier und Amin Kachabia als Sänger mehr als wettmachte.</p>
<p>
<div class="bild rechts">
 <img src="/bilder/upload/DSC_15542.JPG" alt="" />
 <p></p>
</div>

Beim Finale spielte das Orchester &#8222;Rhapsody in Blue&#8220;, nachdem die freundliche Moderation das Publikum über den Komponisten und seine Vorlieben aufgeklärt hatte, sodass das Klarinettensolo am Anfang im besonderen Interesse stand, da dieses als Markenzeichen George Gershwins gilt. </p>
<p>Alles in allem lässt sich das Orchesterkonzert als großer Erfolg beschreiben, am Ende leistete das Publikum Standing Ovations, sodass das Lied New York, New York wiederholt werden musste. Und selbst dann verließen die Zuhörer nur ungern die Aula und spendeten gerne einen kleinen Obolus in die Orchesterkasse, denn &#8222;ein Becken für fünfzig Euro klingt wie ein Topfdeckel&#8220;, wie mir Jens Albrecht anschließend erklärte.</p>

<p class="autor">Marie Schützmann, 12a</p>

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			<guid>http://www.hansenberg.de/aktuelles/chronik/artikel.php?id=1844</guid>
			<link>http://www.hansenberg.de/aktuelles/chronik/artikel.php?id=1844</link>
			<category>Chronik</category>
			<pubDate>Sat, 20 Feb 2010 14:43:36 +0200</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Tagungswoche der Jahrgangsstufe 11 in Dorfweil/Taunus mit wirtschaftspolitischen und ökologischen Planspielen unter der Leitung von Herrn Rauh</title>
			<description><![CDATA[<p>1.&#8211;5.&#160;Februar 2010</p><p>Am Montag, dem 1. Februar, war es endlich soweit. Unser kompletter Jahrgang mit 64 Schülern und Schülerinnen saß in einem Bus mit dem Fahrtziel &#8222;Familienurlaubsstätte Dorfweil&#8220;, um dort an den Planspielen ÖKOWI und WIWAG teilzunehmen. Die Spannung auf das Kommende war deutlich zu spüren, was sich umso mehr verstärkte, je näher wir unserem Ziel kamen. Als wir nach gut zwei Stunden Fahrt den Fuß des Berges, auf dem unsere Herberge lag, erreichten, lagen um uns herum etwa 25 Zentimeter Schnee. Die Tatsache, dass der Bus, unser liebgewonnenes Transportmittel, den Berg nicht für uns erklimmen konnte, verhieß uns eine kleine Wanderung von gut und gerne zwanzig Minuten, während unser Gepäck von einem kleinen Schlepper mit Anhänger nach oben Richtung Herberge transportiert wurde. In der Herberge angekommen, erwartete uns erst einmal eine motivierende Ansprache von Seiten Herrn Rauhs, der uns viel Spaß für die kommende Woche wünschte und uns in die verschiedenen Planspiele ÖKOWI und WIWAG einteilte. Auf die Einteilung folgte auch so gleich die erste Planspielrunde beider Simulationen. Nach verwirrendem Zahlenraten und kurzer Erholungspause referierte für den ganzen Jahrgang Uwe Hellmann, der im Marketing der Commerzbank AG tätig ist und uns eine &#8222;Einführung in Marketing, Werbung, Markenführung und Kommunikation&#8220; gab. Danach bezogen wir unsere Zimmer und fielen mehr oder weniger müde in unsere Betten.</p>
<div class="bild links">
 <img src="/bilder/upload/DSC_11561.JPG" alt="Interessierte Schüler beteiligen sich am Gesprächsfluss" />
 <p></p>
</div>
<p>Dienstagmorgen erwartete uns nach dem Frühstück schon ein weiterer Referent der Commerzbank AG, Herr Allebrand, der uns in &#8222;Die betriebswirtschaftliche Kostenrechnung&#8220; einführte. Danach formierten sich die Schüler wieder in ihre Planspielgruppen. Als erstes wurden dort die Folgen der am letzen Tag getroffenen Entscheidungen präsentiert. Mit diesen neuen Daten wurde nun die zweite Planspielrunde vorbereitet und wichtige Entscheidungen getroffen. Nach dem gemeinsamen Abendbrot trafen sich rund drei Viertel der Schülerschaft noch zum gemeinsamen Baden im hauseigenen Schwimmbecken, um danach entspannt in ihre Zimmer einzukehren und den nächsten Tag zu erwarten.</p>
<p>Am Mittwochmorgen wurden die Ergebnisse der dritten Planspielrunde präsentiert. Jeder durchblickte jetzt gänzlich das System, so dass alle gut über neue Entscheidungen für die nächste Planspielrunde diskutieren konnten. Nachdem die Entscheidungen aufgeschrieben worden und alle Bedenken an den gewählten Strategien innerhalb einzelner Unternehmen beim WIWAG Planspiel und dem Parlament beim ÖKOWI Planspiel beseitigt worden waren, wurden die Entscheide abgegeben, so dass am Donnerstag so gleich die vierte Spielrunde beginnen konnte. Nach Beendigung dieser trafen sich alle ÖKOWIE- Teilnehmer zu einer abschließenden Parlamentssitzung, während die WIWAG- Teilnehmer ihre Ergebnisse vor kritischen Zuhörern präsentieren und rechtfertigen mussten.</p>
<p>Freitag, den 5.1, wurden dann schweren Herzens die Zimmer geräumt, damit noch ein Treffen der Schülerinnen und Schüler mit den Vertretern der Landeszentrale für politische Bildung möglich war, bei dem diese konstruktive Kritik an den beiden Planspielvarianten üben konnten. Um elf Uhr stieg dann der gesamte Jahrgang wieder in den Bus, der Richtung Hansenberg fuhr. Auf den nun nicht mehr gefährlich glatten Straßen kam der Bus gut voran, sodass wir schon nach einer Stunde Fahrt die Zwillingstürme unseres Schlösschens auf dem uns gut bekannten Hansenberg erblickten.</p>

<h5>WIWAG (WIrtschaftsWochenAktienGesellsaft)</h5>
<p>WIWAG ist ein Wirtschaftsplanspiel, in dem die Teilnehmer die Rollen eines Firmenvorstands übernehmen müssen. So muss der Teilnehmer sowohl sämtliche Finanzen des Konzerns, der im zehnten Geschäftsjahr übernommen wird, für vier Jahre verwalten wie auch über Angelegenheiten wie soziale Abgaben, Marketing und umweltfreundliches Verhalten in der Produktion entscheiden, wobei ein Geschäftsjahr einem Planspieltag entspricht. </p>
<p>Nach erster Einarbeitung in die verschieden Grundlagen des computergestützten Systems muss der Teilnehmer mit seiner Gruppe eine Strategie entwickeln, mit der er die vier Jahre erfolgreich bewältigen möchte. Danach werden die ersten Entscheidungen mit Rücksichtnahme auf die Strategie gefällt, dabei kann man zum Beispiel Produktionszahl, Bruttolöhne der Angestellten oder den Betrag, der in Marketing investiert werden soll, festlegen. In der nächsten Planspielrunde werden die Ergebnisse des Geschäftsjahres mitgeteilt und mit diesen neuen Daten wird weitergearbeitet. Dieser Vorgang wiederholt sich dreimal, wobei ab dem zwölften Geschäftsjahr auch der Auslandsmarkt mit einberechnet wird und somit der Unternehmensvorstand zum Beispiel mehr Maschinen anschaffen, mehr Mitarbeiter einstellen und die Produktionszahl erhöhen kann. Wenn man den Aktionären jedes Jahr eine zufriedenstellende Dividende auszahlt, sollten sich diese bei der auf das 14. Geschäftsjahr folgenden Aktionärshauptversammlung nicht allzu sehr über falsche Entscheidungen wundern und somit weniger unangenehme Fragen zu Entscheidungen innerhalb des Konzerns stellen. Nach dem Ende der Aktionärshauptversammlung ist das Planspiel beendet und der Teilnehmer hat einen interessanten Einblick in betriebswirtschaftliche Verhältnisse bekommen.</p>

<h5>
Ökoland muss saniert werden</h5>
<p>Das zweite Planspiel, das während der Woche in Dorfweil gespielt wurde, heißt Ökowi (Ökologie und Wirtschaft). Hierbei ging es darum, die Zusammenhänge in dem kleinen erdachten Staat Ökoland nachzuvollziehen und innerhalb von vier Entscheidungsjahren, die jeweils an einem Tag gespielt wurden, entsprechend den Zielen des Staates, Ökoland zu einem modernen, umweltfreundlichen, wirtschaftlich stabilen und lebenswerten Land umzumodeln. Hierfür übernahmen 24 Schüler &#8211; wir, die 11b, und zusätzlich noch 9 weitere Mitschüler aus den anderen Klassen &#8211; die Rollen von Unternehmen, Haushalten und der Regierung, den wichtigsten Entscheidungsträgern in einem Staat, abgesehen von z. B. Bundesbank und Verfassungsgericht, deren Rolle die Spielleiter von der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung übernahmen. </p><div class="bild rechts">
 <img src="/bilder/upload/Schuelerrunde_ges_2010.JPG" alt="Schüler in der Diskussion" />
 <p></p>
</div>
<p>Also machten wir uns, nachdem jeder einer Gruppe zugeteilt worden war, daran, Ökoland zu sanieren. Hierbei waren die Unternehmen natürlich darauf bedacht, möglichst großen Gewinn zu machen, die Haushalte wollten einen möglichst hohen Lebensstandard erreichen, die Regierung war darauf bedacht an den Zielen festzuhalten und alles ein wenig zu lenken um Ökoland auch zu einem ökologisch und ökonomisch gesunden Staat zu machen, wobei diese Standards in der Ausgangslage leider allzu schlecht waren.</p>
<p>Schon am ersten Tag fanden dann zwei Sitzungen statt, die der Kommission Zukunft, die jeweils einen Vertreter jeder Spielgruppe sowie den Präsidenten aus der Regierung und die erste Parlamentssitzung umfasste. Nachdem alle Spielgruppen einen Überblick über ihre Lage hatten, war es dann Aufgabe der Kommission Zukunft, einen Weg zu finden, wie man für alle günstige Entscheidungen treffen kann. Das Motto: &#8222;Gemeinsam in die Zukunft&#8220;. 
Nach einer weiteren kurzen Arbeitsphase ging es dann in die große Parlamentssitzung, an der alle Teilnehmer beteiligt sind und jede Spielgruppe ihre Anträge, z. B. für die Subvention von umweltschonenden Heizungen vom Staat, einbringen kann, über die dann abgestimmt wird. Dies war jeden Tag auf‘s Neue eine sehr kommunikative Angelegenheit, genau wie das ganze Spiel an sich. Am nächsten Morgen, nachdem wir abends die Entscheidungsbögen abgegeben haben, auf denen wir unsere Zahlen eintragen konnten, gab es dann jeden Tag eine kurze Lagebesprechung seitens der Kursleiter, die uns die Ergebnisse mitteilten, die das Programm ausgerechnet hatte. Auch immer eine sehr spannende Angelegenheit, da jeder natürlich hoffte möglichst gut abgeschnitten zu haben.</p>
<p>Was das Spiel besonders interessant gemacht hat, waren vor allem die vielen Entscheidungsmöglichkeiten, die auch Spielraum für neue Ideen, wie z. B. die Einführung von Solarenergien oder die Gründung einer Ich-AG durch die Haushalte zulassen. Dadurch ist das Spiel sehr offen und realitätsnah gestaltet. Durch diese Realitätsnähe und die großartige Ausarbeitung des Spiels kann man sich sehr gut in seine Rolle hineinversetzen und erlebt das Spiel hautnah. Man erfährt einen wirklich einmaligen Einblick in die Struktur eines Staates und nach den vier Seminartagen hat man viele Zusammenhänge deutlich erkennen können. Alles in allem war das Seminar nicht zuletzt wegen der interessanten Gestaltung durch die Kursleiter ein tolles Erlebnis für die ganze Gruppe und auf jeden Fall sehr lehrreich.
</p><p class="autor">Jonas Dworak, 11c/ Steffen Litzinger, 11b</p>]]></description>
			<guid>http://www.hansenberg.de/aktuelles/chronik/artikel.php?id=1842</guid>
			<link>http://www.hansenberg.de/aktuelles/chronik/artikel.php?id=1842</link>
			<category>Chronik</category>
			<pubDate>Wed, 03 Mar 2010 15:55:13 +0200</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>business@school: Präsentation Phase II</title>
			<description><![CDATA[<p>29.&#160;Januar 2010</p><p>Freitagnachmittag, 21 Schüler, ein motivierter PoWi Lehrer, die weithergereiste Jury in neuer Konstellation und einige gespannte Zuschauer:</p>
<p>

Die zweite Runde des Wirtschaftswettbewerbs business@school ist eingeläutet!<br />
In dieser Phase war es Aufgabe der vier Teams, ein Kleinunternehmen in der Umgebung zu analysieren und als Gegenzug den Inhabern nützliche Beratertipps zu geben &#8211; wie waschechte Unternehmensberater eben!
</p>
<p>
<div class="bild links">
 <img width="320" src="/bilder/upload/Jury Dries1.JPG" alt="" />
 <p></p>
</div>
Dementsprechend wurde diese Professionalität nicht nur in den ausgeklügelten Präsentationen umzusetzen versucht, sondern auch das Auftreten als Team war bis hin zum Dress Code gut abgestimmt. 
</p>
<p>

Die Präsentationen über die regionalen Unternehmen waren alle sehr abwechslungsreich und boten zum Teil überaus interessante Fragestellungen. Der Johannisberger Hof mit seinen im Rheingau einmaligen Thüringer Spezialitäten wurde auf seine Markttauglichkeit geprüft, die Liebe von Jugendlichen zu der gemütlichen Buchhandlung &#8222;Fröhlich&#8220; entdeckt, eine vielversprechende Pizzeria (&#8222;Saba e Claudia&#8220;) mit italienischen Köstlichkeiten vorgestellt und aufgeklärt was denn eine Solitärpflanze ist (zu erstehen bei &#8222;Ambiente Mediterraneo&#8220;; nebst Pflege und kompletter Neugestaltung Ihres Gartens!). 
</p>
<p>
Neben den Highlights der Präsentationen war ein kleiner Wermutstropfen zu beklagen: Die U-Coaches Herr Martens, Herr Weshölter und besonders Frau Kämpf-Dern, eine große Stütze für diesen Wettbewerb und der wir viel Erfolg mit ihrer Doktorarbeit wünschen, wurden von den Teams, die sie jeweils betreuen, sehr vermisst. Herr Lutz von der Lufthansa und die beiden Vertreter von Nestlé, Frau Sieger und Herr Schinke, haben die Coachesfraktion jedoch tapfer vertreten können und sogleich einen Ausblick auf die langerwartete Phase III gegeben. (Tipp: eigene Produktideen müssen nun schnell her!)
</p>
<p>
<div class="bild rechts">
 <img width="320" src="/bilder/upload/Jurysitzung2 Dries Mosner Richert1.JPG" alt="" />
 <p></p>
</div>
Die Jury hingegen, bestehend aus Frau Plump, Frau Garnadt, Herrn Richert, Herrn Dries, Herrn Mosner und Frau Redeker musste sich vor den Qualen einer Entscheidung stellen. Welche Präsentation konnte am meisten überzeugen? Welches Team hat heute die beste Leistung erbracht? Im anschließenden Feedback für alle vier Teams wurden nochmals die Aspekte genannt, die besonders gelungen waren und einige Anregungen gegeben, was das nächste Mal vielleicht besser gemacht werden könnte.
</p>
<p>
Als wohlverdienter Tagessieger wurde das Team &#8222;Shipperia&#8220; (Patrick Agte, Jonas Albert, Mirko Griesel, Yannik Lockner, Franziska Mathée und Bernhard von Mutius) gekürt, das insbesondere mit einer beeindruckenden Bilanzanalyse und einer sehr angenehmen Sprech- und Vortragsweise die Jury für sich gewinnen konnte. Auch die Inhaberin des Gartengestaltungsunternehmens Ambiente Mediterraneo (das auf Vorschlag von Shipperia bald einen neuen, frischen Namen verleiht bekommt) Frau Kleinöder war begeistert von der Arbeit der 12. Klässler: &#8222;So viele gute Tipps konnte mir noch kein Unternehmensberater geben, und die waren wesentlich teurer!&#8220;</p>
<p class="autor">
Jieer Xu, 12a</p>
]]></description>
			<guid>http://www.hansenberg.de/aktuelles/chronik/artikel.php?id=1837</guid>
			<link>http://www.hansenberg.de/aktuelles/chronik/artikel.php?id=1837</link>
			<category>Chronik</category>
			<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 21:12:55 +0200</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>business@school: Präsentation Phase II</title>
			<description><![CDATA[<p>29.&#160;Januar 2010</p><p>Freitagnachmittag, 21 Schüler, ein motivierter PoWi Lehrer, die weithergereiste Jury in neuer Konstellation und einige gespannte Zuschauer:</p>
<p>

Die zweite Runde des Wirtschaftswettbewerbs business@school ist eingeläutet!<br />
In dieser Phase war es Aufgabe der vier Teams, ein Kleinunternehmen in der Umgebung zu analysieren und als Gegenzug den Inhabern nützliche Beratertipps zu geben &#8211; wie waschechte Unternehmensberater eben!
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Dementsprechend wurde diese Professionalität nicht nur in den ausgeklügelten Präsentationen umzusetzen versucht, sondern auch das Auftreten als Team war bis hin zum Dress Code gut abgestimmt. 
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Die Präsentationen über die regionalen Unternehmen waren alle sehr abwechslungsreich und boten zum Teil überaus interessante Fragestellungen. Der Johannisberger Hof mit seinen im Rheingau einmaligen Thüringer Spezialitäten wurde auf seine Markttauglichkeit geprüft, die Liebe von Jugendlichen zu der gemütlichen Buchhandlung &#8222;Fröhlich&#8220; entdeckt, eine vielversprechende Pizzeria (&#8222;Saba e Claudia&#8220;) mit italienischen Köstlichkeiten vorgestellt und aufgeklärt was denn eine Solitärpflanze ist (zu erstehen bei &#8222;Ambiente Mediterraneo&#8220;; nebst Pflege und kompletter Neugestaltung Ihres Gartens!). 
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Neben den Highlights der Präsentationen war ein kleiner Wermutstropfen zu beklagen: Die U-Coaches Herr Martens, Herr Weshölter und besonders Frau Kämpf-Dern, eine große Stütze für diesen Wettbewerb und der wir viel Erfolg mit ihrer Doktorarbeit wünschen, wurden von den Teams, die sie jeweils betreuen, sehr vermisst. Herr Lutz von der Lufthansa und die beiden Vertreter von Nestlé, Frau Sieger und Herr Schinke, haben die Coachesfraktion jedoch tapfer vertreten können und sogleich einen Ausblick auf die langerwartete Phase III gegeben. (Tipp: eigene Produktideen müssen nun schnell her!)
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Die Jury hingegen, bestehend aus Frau Plump, Frau Garnadt, Herrn Richert, Herrn Dries, Herrn Mosner und Frau Redeker musste sich vor den Qualen einer Entscheidung stellen. Welche Präsentation konnte am meisten überzeugen? Welches Team hat heute die beste Leistung erbracht? Im anschließenden Feedback für alle vier Teams wurden nochmals die Aspekte genannt, die besonders gelungen waren und einige Anregungen gegeben, was das nächste Mal vielleicht besser gemacht werden könnte.
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Als wohlverdienter Tagessieger wurde das Team &#8222;Shipperia&#8220; (Patrick Agte, Jonas Albert, Mirko Griesel, Yannik Lockner, Franziska Mathée und Bernhard von Mutius) gekürt, das insbesondere mit einer beeindruckenden Bilanzanalyse und einer sehr angenehmen Sprech- und Vortragsweise die Jury für sich gewinnen konnte. Auch die Inhaberin des Gartengestaltungsunternehmens Ambiente Mediterraneo (das auf Vorschlag von Shipperia bald einen neuen, frischen Namen verleiht bekommt) Frau Kleinöder war begeistert von der Arbeit der 12. Klässler: &#8222;So viele gute Tipps konnte mir noch kein Unternehmensberater geben, und die waren wesentlich teurer!&#8220;</p>
<p class="autor">
Jieer Xu, 12a</p>
]]></description>
			<guid>http://www.hansenberg.de/aktuelles/chronik/artikel.php?id=1837</guid>
			<link>http://www.hansenberg.de/aktuelles/chronik/artikel.php?id=1837</link>
			<category>Chronik</category>
			<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 21:12:55 +0200</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Die Musical &#8211;Ag der ISH unter der Leitung von Linda Shen (Choreographie), Viktoria Jakobs (Schauspiel) und Alena Beyer (Orchester) gibt das Musical &#8222;Hairspray&#8220;</title>
			<description><![CDATA[<p>28.&#8211;29.&#160;Januar 2010</p><div class="bild rechts">
 <img width="320" src="/bilder/upload/Bild 114.jpg" alt="Edna und Tracy" />
 <p>Edna und Tracy</p>
</div><p>&#8222;You can&#8217;t stop the beat&#8220;: Das bringt die wohl beliebteste Veranstaltung am Hansenberg auf den Punkt. Nachdem letztes Jahr die romantische Liebesgeschichte der Sissi dargeboten wurde, trumpfte das Musicalensemble diesmal mit einer peppig-witzigen, mitreißenden Performance über Rassentrennung im Amerika der 60er Jahre auf, dem Spaß am Singen und Tanzen und dem Selbstbewusstsein, seine Träume zu leben, auch wenn man nicht den gängigen Idealen entspricht: dem Musical &#8222;Hairspray&#8220;.</p>
<div class="bild links">
 <img height="320" src="/bilder/upload/Bild 304.jpg" alt="Corny Collins" />
 <p>Corny Collins</p>
</div>
<p>Tracy Turnblad, ein dickes, aber talentiertes Mädchen, überzeugend gespielt und gesungen von Viktoria Jakobs, wünscht sich nichts sehnlicher als in der Corny Collins Show, der &#8222;hippsten Dance-Party in Baltimore&#8220;, auftreten und mittanzen zu können. Oberzicke Amber von Tussle (Jana Wilbert) und deren intriganter Mutter Velma (Lisa Schickling) passt das nun überhaupt nicht ins Konzept und es wird kein Mittel gescheut, die &#8222;Neue&#8220; und zudem auch noch ernsthafte Konkurrentin bei der Wahl zur &#8222;Miss Teenage Hairspray&#8220; aus dem Weg zu schaffen. Und wie sich Tracy nun in das Herz der Zuschauer tanzt, ihrer Mutter Edna (Nina Klein) den Weg in die &#8222;neue Zeit&#8220; zeigt, den Mädchenschwarm Link Larkin (Leon Henke) für sich gewinnt und es Amber im Finale natürlich ordentlich zeigt, schafft sie nebenbei auch noch den Negertag und damit die Rassentrennung in der Show ab. Schlussendlich werden nun auch schwarze Tänzer und Tänzerinnen in der Show zugelassen &#8211; hierbei gesondert zu nennen ist die beeindruckende turnerische Tanzeinlage von Linda Shen als Little Inez Stubbs ganz am Ende.</p>
<p>Amin Kachabia glänzte als Entertainer Corny Collins und die drei &#8222;Schwarzen Diven&#8220; Emma Efremova, Maya Schwerdtner und Vinona Wagner machten ihrer Rolle alle Ehre. </p>
<div class="bild rechts">
 <img height="320" src="/bilder/upload/Bild 300bearb.jpg" alt="Little Inez" />
 <p>Little Inez</p>
</div>
<p>Bei der Kerzendemonstration gegen die Rassentrennung rührte Andrea Bublitz als Motormouth Maybelle mit der wohl bewegendsten Gesangseinlage &#8222;I know where I&#8217;ve been&#8220; das Publikum.
Und, einfach süß: Mirjana Ruppel, als Tracys beste Freundin Penny Pingleton, die gegen den Willen ihrer Mutter Prudy (Selina Schneider) mit dem Schwarzen Seaweed die Handlung ein bisschen aufwirbelt. 
Das Musical ist jedes Jahr wieder ein Großakt an Organisation, Vorbereitung und Proben. Insgesamt waren 39 Schüler unter der erstmaligen Leitung von Linda Shen (Choreografie), Viktoria Jakobs (Gesang und Schauspiel) und Alena Beyer (Arrangements und Bandleitung) beteiligt, zuzüglich des Chores, des Musiklehrers Herrn Doufrain, den fleißigen Bienchen hinter der Bühne, den Make-Up-Artists und dem Theater-Coach Herrn Müller. </p>
<div class="bild links">
 <img width="320" src="/bilder/upload/Bild 220.jpg" alt="Seaweed &#38; Penny" />
 <p>Seaweed &#38; Penny</p>
</div>
<p>Dafür kann sich das Ergebnis aber auch sehen lassen. Und wer ist danach nicht mit Ohrwürmern und besserer Laune aus der Aula gegangen?</p>
<p>Liebe Musical-AG: Wir bedanken uns für eine tolle Vorstellung und freuen uns aufs nächste Jahr.</p>

<p class="autor">
Klara Keutel</p>
]]></description>
			<guid>http://www.hansenberg.de/aktuelles/chronik/artikel.php?id=1831</guid>
			<link>http://www.hansenberg.de/aktuelles/chronik/artikel.php?id=1831</link>
			<category>Chronik</category>
			<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 18:33:20 +0200</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Der Bischof der Diözese Limburg, Tebart-van Elst, besucht die ISH und diskutiert mit verschiedenen Schüler-Runden</title>
			<description><![CDATA[<p>21.&#160;Januar 2010</p><blockquote>
 <p>&#8222;Glaube setzt Kraft zu Lieben frei und schafft Liebe über den Tod hinaus&#8220;</p>
</blockquote>
<p>Solch ein Zitat und allgemein die Thematik des Glaubens findet man nicht häufig im Umfeld der naturwissenschaftlich geprägten Internatsschule Schloss Hansenberg. Umso interessanter und prägender war der Besuch des Limburger Bischofs Franz Peter Tebartz- van Elst, der die Themen von Religion und Glaube aufgriff und für die Schülerschaft intensiv erfahrbar machte. </p>
<div class="bild rechts">
 <img width="480" src="/bilder/upload/bischof.jpg" alt="Bischof Tebart-van Elst" />
 <p align="right">Bischof Tebart-van Elst</p>
</div>
<p>In unterschiedlichen Gruppen war es ein wichtiges Anliegen des Bischofs, der selbst einmal Internatsschüler war, offene und aufgeschlossene Diskussionen zu führen und so die Schüler und ihre Ideen, Einstellungen und Meinungen zu hören. Von Anfang an war die Basis durch das breite Interesse der Schüler gegeben, um diese Diskussionen auf einem theologischen Niveau zu führen, das die Gespräche lehrreich und anspruchsvoll gestaltete.</p>
<p>&#8222;Wo Gott ins Spiel kommt, entsteht eine Verantwortung für Menschen.&#8220; Mit diesem Credo konnte der Bischof frühzeitig die Bedeutung von Religion, vor allem aber ihrer Werte für eine Gemeinschaft, wie die des Hansenbergs, verdeutlichen. Erkennbar wurde dies auch immer wieder durch die Antworten auf Fragen zu seiner eigenen Biographie, religiösem Fundamentalismus, Kirche und Zölibat sowie den Religionsunterricht im Allgemeinen. </p> 
<p>Um Interesse bei anderen zu wecken, müsse man, so der Bischof, mit seiner eigenen Person und ihrer Authentizität Religion erfahrbar machen. Der Mensch muss über den Glauben persönlich angesprochen werden ohne dabei privat zu werden. Eben dies hat Bischof Franz Peter Tebartz- van Elst bei seinem Besuch geschafft, und damit Lehrer und Schüler für sich begeistern können. </p>
<p class="autor">
Julius Enßle, 12b
</p>]]></description>
			<guid>http://www.hansenberg.de/aktuelles/chronik/artikel.php?id=1827</guid>
			<link>http://www.hansenberg.de/aktuelles/chronik/artikel.php?id=1827</link>
			<category>Chronik</category>
			<pubDate>Wed, 24 Feb 2010 12:02:48 +0200</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>SchülerInnen der Jg-Stufe 13 nehmen an der Goethe-Universität an der UNO Parlaments-Simulation MainMUN teil.</title>
			<description><![CDATA[<p>21.&#8211;24.&#160;Januar 2010</p><p class="einleitung">‘Honorable Chair,
Point of information. What is &#8220;MainMUN&#8221; actually about?&#8217;</p>

<p>2010 eroberte ein neues Projekt den Hansenberg und zog den ersten Jahrgang schon in seinen Bann &#8211; die Rede ist von &#8222;MainMUN&#8220;. Auch die späteren Teilnehmer konnten zunächst mit diesem etwas ungewöhnlichen Namen wenig anfangen, es war lediglich ersichtlich, dass es sich um eine Simulation der UNO handelte, doch das war alles, was Herrn Kauters AG-Aushang entnommen werden konnte. Und dass dieses Planspiel intensive Vorbereitung benötige, es sei ein &#8222;großes Ding, was da an den Hansenberg gekommen ist&#8220;. Dennoch ließen sich die Interessenten nicht abschrecken und fand sich eine Gruppe von 14 Teilnehmern zusammen, die dieses Projekt angehen wollten.</p>
<div class="bild rechts">
 <img width="320" src="/bilder/upload/SANY1258.JPG" alt="MainMUN" />
 <p>MainMUN</p>
</div>
<p>&#8222;MUN&#8220; ist eine Abkürzung für &#8222;Model United Nations&#8220; und bezeichnet Simulationen für Schüler und Studenten, in denen die Arbeit der Vereinten Nationen nachgestellt wird. Heutzutage finden MUN-Konferenzen für Schüler und Studenten auf der ganzen Welt statt, &#8222;MainMUN&#8220; bezeichnet speziell das Planspiel in Frankfurt, das nun schon seit 2005 jährlich stattfindet. Dazu werden an der Goethe-Universität Konferenzen veranstaltet, deren Struktur denen der UN nachempfunden sind. Die Teilnehmer sind Schüler oder Studenten, die die Rolle eines Diplomaten aus einem Mitgliedstaat der Vereinten Nationen übernehmen und die Meinung &#8222;ihres&#8220; Landes dann in simulierten Komitees vertreten &#8211; und das alles selbstverständlich auf Englisch. Ziel von MainMUN ist es, den Teilnehmern einen Einblick in die Arbeit der UN und somit in internationale Politik und Diplomatie zu gewähren, um auch solche Fähigkeiten wie Teamwork, Präsentationsfähigkeit und Rhetorik zu verbessern. Selbstverständlich wird der Teilnahme gründliche Vorbereitung vorausgesetzt, weshalb sich auf dem Hansenberg die AG &#8222;MainMUN&#8220; unter Leitung von Herrn Kauter nun wöchentlich traf, um sich mit der UNO als Institution und ihren verschieden Teilgliederungen auseinander zu setzen. Dabei erhielt die Gruppe auch starke Unterstützung von den Initiatoren des MainMUNs, es erfolgte eine ausführliche Einführung in das Planspiel und eine Erläuterung der prozeduralen Regeln, die zunächst äußerst kompliziert und unübersichtlich schienen. Doch um den Schülern ein Gefühl für die Anwendung der Regeln und für das Verhalten innerhalb eines Komitees zu geben, fand an einem Samstagnachmittag eine von Studenten und Lehrenden der Goethe-Universität geleitete Probesimulation der Generalversammlung statt. Nach anfänglicher Unsicherheit sowie einigen kleinen Patzern konnten sich die Hansenberger schnell an das Prozedere gewöhnen, woraufhin die wichtige Debatte über den Klimaschutz beginnen konnte. Schnell fanden sich Koalitionen, die mit Unterstützung der Studenten begannen, ihre ersten &#8222;workingpapers&#8220;, also Entwürfe für Resolutionen zu formulieren. Als schließlich die endgültige Resolution mit großer Mehrheit verabschiedet wurde, machte sich große Erleichterung, aber auch ein wenig Stolz breit &#8211; die Hansenberger hatten Blut geleckt.</p>
<p>
Nicht wenig später waren die offiziellen Einwahlen für MainMUN eröffnet, wobei die Teilnehmer Wünsche für Komitees und das zu vertretende Land äußern konnten. Da dies die erste Teilnahme der Schule an dem Planspiel war, wurde dazu geraten, zunächst eher kleinere Länder in der Generalversammlung zu wählen, um so auch die Möglichkeit zu haben, die UNO als stiller Beobachter mitzuerleben. Nach Bekanntgabe der &#8222;country assignments&#8220; (die Hansenberger sollten Länder wie Paraguay, Bolivien, Haiti, Bahrain oder Singapur vertreten) sollte es nun ernst werden. Dieses Mal war die intensive Auseinandersetzung mit den zugeteilten Ländern äußerst wichtig, besonders die Vorbereitung der zu diskutierenden Themen &#8222;International Drug Control&#8220; und &#8222;The International Arms Trade Treaty&#8220;, also Drogenproduktion, &#8211; schmuggel und -konsum sowie Proliferation. Kurz vorm Stichtag war die Aufregung groß, einige letzte Vorbereitungen mussten noch getroffen werden: die Organisation des Transports nach Frankfurt und das Packen der Koffer, schließlich fanden die Konferenzen über vier Tage verteilt statt. Doch auch Vorfreude machte sich breit, die Premiere rückte näher und die Arbeit sollte nun belohnt werden. Herr Kauter schenkte den Teilnehmern zuletzt noch ein paar ermutigende Worte, bedauernd, dass er nicht dabei sein konnte, und wünschte allen viel Spaß.</p>
<div class="bild links">
 <img height="320" src="/bilder/upload/SANY1243.JPG" alt="MainMUN" />
 <p>MainMUN</p>
</div>
<p> 
Am späten Nachmittag des 21. Januar fanden sich die 14 Teilnehmer, nachdem sie ihr Gepäck im &#8222;Haus der Jugend&#8220; in Sachsenhausen deponiert hatten, im &#8222;Casino&#8220; auf dem Westendcampus der Goethe-Universität wieder und feierten auch erst einmal ein freudiges Wiedersehen mit einem Ehemaligen der Internatsschule: Jan Eric Filipczak, welcher auch an der Organisation des diesjährigen MainMUNs beteiligt war. Am Empfang waren Schilder für jeden Teilnehmer hinterlegt worden; nun war man nicht mehr etwa Vera Kleene oder Leonard Overbeck, sondern der Delegierte von Slowenien oder Nicaragua. Bei der feierlichen Eröffnungsrede wurde von den Initiatoren offiziell der Startschuss für MainMUN 2010 gegeben und schon kurz darauf fand die erste Sitzung der Generalversammlung statt, welche auf Antrag Haitis mit einer &#8222;minute of silent prayer&#8220; begann. Daraufhin stellte sich &#8222;Routine&#8220; ein, auch wenn es für die Schüler und vermutlich auch viele andere Teilnehmer etwas vollkommen Neues bedeutete. So wurde zuerst die Anwesenheit der Delegierten kontrolliert, um die Mehrheiten bekanntgeben zu können, danach wurde die Diskussion formell eröffnet, eine Redeliste erstellt und über die Redezeit debattiert. Von &#8222;großer Wichtigkeit&#8220; war selbstverständlich die Reihenfolge der beiden Themen, über die im Laufe der Tage diskutiert werden sollte. Doch stellte das nicht als so einfach heraus, so verbrachten die Delegierten den ganzen Abend, um endgültig zu einer Einigung zu kommen, ein langer Prozess, der sich nicht zuletzt wegen der ganzen formellen Regeln über etwa drei Stunden hinzog. Nachdem die erste &#8222;Arbeit&#8220; getan war, schloss der Abend mit &#8222;socializing&#8220; in einer Karaokebar ab.
</p>
<p>
Der Freitag begann für die Hansenberger früh, die erste Sitzung war auf neun Uhr angesetzt. Allerdings wurde das Meeting auf Anträgen der Delegierten ständig unterbrochen, da in den Pausen die eigentliche Arbeit stattfand: das Suchen von Gleichgesinnten, die Bildung von Koalitionen und sogar schon die Formulierung erster Stichpunkte und Entwürfe für eine spätere Resolution. Schnell hatten sich Gruppen der westlichen Entwicklungsländer, der afrikanischen Staaten und der südamerikanischen Länder mit dem Karibikstaaten etc. gebildet. Aber auch informelle Unterhaltungen mit anderen Studenten waren überaus interessant, so seien bei jedem MUN die Koalitionen am Anfang fast immer gleich und es herrsche auch ein unterschwelliger Wettbewerb, wer seine Resolution zuerst fertig formuliert habe. Das erschien manchen Hansenbergern leicht paradox: &#8222;Eigentlich ist die UN doch dazu da, zusammen zu arbeiten.&#8220; An diesem Nachmittag fand ein Meeting mit dem &#8222;Fachausschuss&#8220; statt, in diesem Fall ein Treffen mit Dr. Friesendorf und Dr. Heifrich von der Goethe-Universität, die vertiefende Vorträge zum Thema der Drogenproduktion, des Transports und des Konsums hielten. Der Tag endete mit zwei weiteren Sitzungen und einer überraschenden &#8222;Krise&#8220;, bei der es sich um die Kriegserklärung Saudi-Arabiens an Jemen handelte.</p>
<p>
Am darauffolgenden Tag wurde eine Krisensitzung einberufen, um die aktuelle Situation zu diskutieren und um zu überlegen, wie weiter vorgegangen werden sollte. Dabei entbrannten heiße Debatten, was wohl auch den &#8222;leidenschaftlichen&#8220; Reden des nordkoreanischen Delegierten zu verdanken war, der von seinen Bruderstaaten wie Venezuela und Cuba sehr unterstützt wurde. So wurde die USA wie üblich als &#8222;state of evil&#8220; oder &#8222;master of puppets&#8220; beschimpft und nicht nur das, den Staaten wurde sogar vorgeworfen, mithilfe von Geowaffen das schwere Erdbeben auf Haiti verursacht zu haben, um in einem Akt &#8222;humanitärer Hilfe&#8220; Haiti zu besetzen und um so den Imperialismus weiter zu verbreiten. Der über den nordkoreanischen Delegierten weitergeleitete Aufruf Kim Jong-ils an alle freiheitsliebenden Länder, gegen den Imperialismus anzukämpfen, wurde von den meisten Delegierten nicht mehr registriert, da sie alle unter großer &#8222;Empörung&#8220; den Saal verlassen hatten. Nachdem diese interessante und amüsante Debatte vom Vorsitzenden der Generalversammlung höflich beendet wurde, kehrte wieder Routine ein und die Koalitionen arbeiteten weiter an einer künftigen Resolution. Auch war hier insofern ein Fortschritt zu erkennen, als dass die verschieden Gruppen nun versuchten, miteinander zu kooperieren, da schließlich am Ende nur eine Resolution das Ergebnis sein konnte.</p>
<p> 
Auch gestaltete dies sich als nicht zu kompliziert, da beim Thema &#8222;International Drug Control&#8220; die Interessen vorwiegend ähnlich waren. Was allerdings ein großes Hindernis darstellte, war die Formulierung der Resolution, welche auch zahlreichen Regeln unterworfen war, weshalb der Entwurf fortwährend vom Vorsitzenden zur Korrektur zurückgegeben wurde. Der letzte Abend wurde im &#8222;Sturm und Drang&#8220; auf dem Westendcampus gefeiert; zwar kannte man sich gegenseitig immer noch lediglich als &#8222;Estonia&#8220; oder &#8222;Dominikanische Republik&#8220;, doch war die Gesellschaft in normaler Kleidung und ohne Diskussionen, sondern mit etwas Musik und einem Glas Sekt doch schon viel entspannter; von der Angespanntheit, wie sie in den zahlreichen Sitzungen herrschte, war nichts zu merken.
Am Sonntag den 24.Januar fehlten nur noch ein paar wenige Schritte um den Entwurf der Resolution zu vervollständigen, und nach einigen Stunden war es so weit: die Abstimmung über die endgültige Resolution konnte nun durchgeführt werden. Dem Entwurf wurde mit großer Mehrheit zugestimmt und schließlich hatte die Generalversammlung offiziell eine Resolution zur internationalen Drogenkontrolle verabschiedet. Eine allgemeine Erleichterung machte sich breit &#8211; so war die Arbeit der letzten Tage doch nicht umsonst gewesen und wenigstens ein Thema konnte innerhalb der vier Tage gewissenhaft bearbeitet und abgeschlossen werden. Doch bedeutete dies auch nun vorerst einmal das Ende des diesjährigen MainMUNs. In den verschiedenen Abschlussreden einiger Delegierten aus allen Komitees, unter denen sich auch zwei Hansenberger befanden, wurde jeweils die Arbeit jedes Gremiums beschrieben und zudem riefen die Präsentierenden allen Teilnehmern noch einmal die komischsten Zitate und Situationen der letzten Tage ins Gedächtnis, was bei allen für große Belustigung sorgte und ein wundervoller Abschluss für das ganze Erlebnis war.</p>
<p>
Zwar lag der Termin von MainMUN genau an einem Heimfahrtswochenende, sodass die Internatsschüler höchstens ein paar wenige Stunden oder sogar gar nicht zu Hause waren, aber keiner der 14 Teilnehmer bereute es, bei dem Planspiel mitgemacht zu haben. Über die vier Tage hatten die Schüler sehr viel über die Funktionsweise der UNO erfahren, sie hatten den sich mehr oder weniger schleppenden Arbeitsprozess miterlebt, neue Kontakte geknüpft und vielleicht auch für sich selbst etwas dazu gelernt: das Vortragen sowie Präsentieren vor knapp 200 Personen und noch mehr Offenheit und Selbstständigkeit. Dazu hat das Planspiel allen einen großen Spaß bereitet und einige der Schüler sind vielleicht bei zukünftigen MainMUNs wieder anzutreffen. Auch den jüngeren Jahrgängen wird wärmstens empfohlen, einmal in die Rolle eines Delegierten von den Bahamas, Eritrea oder der Mongolei zu schlüpfen, denn MainMUN war in jedem Fall deutlich mehr als nur ein Planspiel und die Mühe hat sich definitiv gelohnt.</p>
											<p class="autor">Kaori Tanida</p>
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			<category>Chronik</category>
			<pubDate>Sat, 06 Feb 2010 12:36:32 +0200</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Der Rezitator Lutz Görner gibt eine Benefiz-Veranstaltung, die dem Förderverein der ISH zugute kommt: Opium und Champagnerrausch &#8211; 250 Jahre Friedrich Schiller</title>
			<description><![CDATA[<p>17.&#160;Januar 2010</p><h5>Lutz Görner spricht Schiller. Stefan Sell spielt Gitarre.</h5>

<p>&#8222;Ich sehne mich nach einer bürgerlichen und häuslichen Existenz. Es ist das einzige, was ich noch hoffe. Denn allein eine Ehe kann meine extremen Stimmungsschwankungen, die fortgesetzte Kette von Spannung und Ermattung, von Opiumschlummer und Champagnerrausch beruhigen.&#8220; Wer hätte das gedacht? Dieses Zitat stammt von keinem Geringeren als Schiller, Held unserer Deutschstunden und noch besser bekannt als Freund Goethes.</p>
<div class="bild rechts">
 <img width="320" src="/bilder/upload/goerner3.jpg" alt="Lutz Görner" />
 <p>Lutz Görner</p>
</div>
<p>In einem knapp zweistündigen Programm führte Lutz Görner, Schülervater und Rezitator, durch die Lebenswirren Schillers. Görner spricht hierzu von einem doppelten Schiller. Dem vor der Hochzeit, der von Geldsorgen geplagt von Bordell zu Bordell und von Stadt zu Stadt zieht und dem nach der Hochzeit, der nach anfänglichem Eheglück eine fürchterliche Krankheit bekommt und nur 14 Jahre später stirbt. </p>
<p>Ursprünglich wollte Schiller Pfarrer werden, berichtet Görner von dem damals frommen und gottesfürchtigen Jungen. Doch alles kommt anders, und er wird zunächst einmal zum Mediziner ausgebildet. Mit viel Witz und einer famosen Mimik untermalt Görner die widerwärtigen Umstände, in denen der 21 jährige hausen muss. In einem Zimmer, das nebst simpler Möblierung nur einen Haufen Müll enthält, beendet Schiller &#8222;Die Räuber.&#8220; Entstanden ist in dieser Zeit auch ein Gedicht mit dem verheißungsvollen Titel &#8222;Männer&#8220;, anhand dessen sich die doch eher simplen Gedanken Schillers zu dieser Zeit verdeutlichen lassen. Um nur einen kleinen Einblick zu gewähren, sei ein Ausschnitt zitiert:</p>
<p align="center">&#8222;Und ihnen dann ihr Halstuch fällt,<br />
und aus den losen Schlingen,<br /> 
Halbkugeln einer bessern Welt,<br /> 
Die nackten Brüste springen &#8211;</p>
<p align="center">Dann fühl ich mich so recht als Mann<br />
Und nichts kann mich betrüben-<br />
Wer keinen Menschen machen kann,<br /> 
der kann auch keinen lieben.&#8220;</p>
<div class="bild rechts">
 <img width="320" src="/bilder/upload/goerner1.jpg" alt="Stefan Sell" />
 <p>Stefan Sell</p>
</div>

<p>Hoch verschuldet und vor einer belastenden Beziehung zu der verheirateten Charlotte von Kalb fliehend, zieht Schiller von Mannheim nach Sachsen, von wo aus ihm vier unbekannte Verehrerinnen und Verehrer ein Paket mit Geschenken geschickt hatten. Mit diesen verlebt er eine glückliche Zeit, auch weil er und sein ausschweifender Lebensstil durch sie Finanzierung findet. Untermalt von Stefan Sells Gitarre führt Lutz Görner durch Schillers Leben, welches weiterhin von Geldnöten bestimmt ist. Der Zuhörer wird mitgenommen durch turbulente Jahre, bis Schiller schließlich in Weimar ankommt. Entgegen den Erwartungen, von der Freundschaft zu Goethe zunächst keine Spur. Auch eine Frau hatte er da noch nicht und nur durch gutes Zutun seines ehemaligen Geldgebers Körner gelingt es ihm schlussendlich, doch eine Frau an sich zu binden.
Insgesamt eine unglaubliche Darbietung, mitreißend und faszinierend. Mit lediglich seiner Stimme und seiner Mimik sowie einem exzellenten Gitarristen gelingt es Lutz Görner, die tragische Stimmung im Leben Schillers einzufangen. </p>
<p class="autor">Franziska Mathée, 12 A</p>
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			<category>Chronik</category>
			<pubDate>Tue, 02 Feb 2010 22:30:20 +0200</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Vortrag von Prof. Dr. Dominique Demougin von der European Business School im Rahmen der &#8222;EBS@ISH Lectures on Economics&#8221;: Explaining the Crisis </title>
			<description><![CDATA[<p>14.&#160;Januar 2010</p><div class="bild links">
 <img height="320" src="/bilder/upload/demougin5.jpg" alt="Prof. Dr. Dominique Demougin" />
 <p>Prof. Dr. Dominique Demougin</p>
</div>
<p>&#8222;Trust me,&#8220; said Prof. Dr. Dominique Demougin when he tried to explain his point
of view on the crisis to a group of students last Thursday. Whoever wants to
give a speech on this topic in early January of 2010 must have something
absolutely stunning and surprising to tell, otherwise he or she would have
chosen another title, I supposed. And to put it in a nutshell, Prof.
Demougin did have a remarkable theory on who were the ones to blame in terms of the current financial crisis. Triggered by the American housing bubble, as you all know, the
world now finds itself within the deepest recession since 1929. But was it
really because of the greedy financial managers and their lack of ethical
responsibility? The lecturer from the nearby European Business School claimed something completely different. </p>
<div class="bild rechts">
 <img height="320" src="/bilder/upload/demougin1.jpg" alt="Prof. Dr. Dominique Demougin" />
 <p>Prof. Dr. Dominique Demougin</p>
</div>
<p>
To give you a short overview of all the topics we have been discussing during this
outstanding evening, let&#8217;s start straight away with facts, that should sound
familiar to you: For the shadow banking sector surpassed the traditional banking
by early 2007, US government had to deregulate the limitations of the financial markets. The states began a dangerous race to the bottom, dominated by the competition between Wall Street and the City of London, where deregulations were worst.
To look nicely on their balance sheets, from then on, banks were allowed to veil
significant parts of their transactions. In the meantime, lenders became able to
circumvent capital requirements and increase their leverage. &#8222;Let me be French&#8220;,
Demougin puts it, &#8222;imagine the loan as a little river, with a little risk of
drying out. But what happens to you if it droughts?&#8220; If you now bundle a lot of these little 
rivers to a big stream, you face an average risk instead of the individual risk
of going bankrupt, the clever managers might have thought, being under immense pressure. This diversifies the risk on the one hand and on the other hand
makes it easy for the bank to sell a Mortgage Backed Security. MBS. With these
papers they could increase their liquidity and satisfy all different types of
risk characteristics, depending on how they bundled them.
To make it easier for us to understand this complicated affair, Demougin offered
the picture of a bottle of champagne. The champagne gets poured over a pyramid
of glasses, which symbolize the different types of securities and all different
types of financial papers. Typically French you might think now, but it&#8217;s clever
and helpful. On the financial market, glasses from different heights in the pyramid got mixed up, put together and were sold as another bottle. Over and over again. Rating agencies, paid by the banks, probably lost the overview and failed to estimate the value of those papers correctly. And because the regulators wanted the banks to hold more liquidity, they were searching for the best project they could work on. By using a pretty complicated mathematical formula, Demougin explained how the process of finding a profitable project means an effort to the bank manager. And as you can mathematically spread risk by bundling loans, the project selection of managers gets worse. Bank managers seemingly had no other choice but maximize their profits and believed they were doing right. So which conclusion could we draw after an interesting evening like this? &#8222;The very first step would be to increase capital requirements and regulations again.&#8220; </p>

<p>You didn&#8217;t get that? Trust me. It&#8217;s true.</p> 

<p class="autor">Franziska Mathée. 12 A</p>
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			<category>Chronik</category>
			<pubDate>Tue, 02 Feb 2010 22:30:20 +0200</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Vortrag &#8222;Erfolgreicher Businessplan&#8220; von Jochen Schaefer, Software AG </title>
			<description><![CDATA[<p>13.&#160;Januar 2010</p><p>&#8222;Um einen Kreditgeber überzeugen zu können, müssen Sie neben den Zahlen auch noch ein korrektes und sicheres Auftreten an den Tag legen.&#8220; Am 13.&#160;01.&#160;10 hat Jochen Schaefer, Leitung der &#8222;Head of Banking Practice&#8220; der Software AG, an unserer Schule über den Einfluss eines Businessplans auf die Verwirklichung einer Geschäftsidee referiert. Der Vortrag wurde für die Teilnehmer am Wirtschaftswettbewerb &#8222;business@school&#8220; von der Boston Consulting Group, des Deutschen Gründerpreises und Jugend Gründet ausgerichtet, andere interessierte Auditoren waren aber herzlich eingeladen.</p>
<p>&#8222;Der Businessplan ist und bleibt das wichtigste Element bei einer Präsentation, um den Geldgeber von einer Investition in die Geschäftsidee zu überzeugen.&#8220; Um dieses Ziel erreichen zu können, erklärte Herr Schaefer, welche Elemente in einem Businessplan nicht fehlen dürfen, warum sie so wichtig sind, und warum der Eindruck von Vollständigkeit immer beruhigend auf die Geldgeber wirkt. </p>
<p>Zudem ging Herr Schaefer auch auf die Entwicklung und Bewertung einer Geschäftsidee ein. &#8222;Wenn ich eine Geschäftsidee bewerten soll, und die Idee soll auf einem Verdrängungsmarkt angesiedelt werden, geht bei mir die Ampel sofort auf Rot!&#8220; Soll heißen, wenn die Idee nichts Neues darstellt und nicht in einen wachsenden Markt eintreten kann, wird die Bank, der Kreditgeber, nicht investieren. Man sollte also immer darauf achten, dass man eine Produktidee vorstellt, die eine Verbesserung eines Produkts oder eine wirkliche Innovation darstellt.</p>
<p>Zum Abschluss seines Vortrags stellte Herr Schaefer uns zahlreiche Tools vor, die den Teams viel Zeit sparen können: Verlinkte Excel-Tabellen, die zur Berechnung vieler Daten helfen können, um nur ein Beispiel zu nennen.</p>
<p>Von Schüler- sowie von Lehrerseite wollen wir Ihnen, Herr Schaefer, unseren Dank aussprechen und hoffen, dass Sie nächstes Jahr wieder Zeit finden, um den Hansenberg zu besuchen.</p>

<p class="autor">Yannik Lockner, 12 a</p>]]></description>
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			<category>Chronik</category>
			<pubDate>Wed, 27 Jan 2010 15:11:02 +0200</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Feierliches Weihnachtskonzert der Internatsschule Schloss Hansenberg in der Basilika von Johannisberg</title>
			<description><![CDATA[<p>16.&#160;Dezember 2009</p><p>Das diesjährige Weihnachtskonzert war wieder ein schönes Ereignis. Viele Eltern und Lehrer waren da, um das musikalische Ergebnis einer langen Vorbereitung zu genießen. In der (zum Glück beheizten) Basilika konnte ein interessantes und vielfältiges Abendprogramm geboten werden.</p>
<p>	
<div class="bild links">
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 <p></p>
</div>
Als Einleitung spielte Alexander Held eine längere Paraphrase von Alexandre Guilmant auf der Orgel. Mit einer gelungenen Interpretation und passenden Registrierung wurde das Thema des Weihnachtslieds &#8222;Tochter Zion&#8220; angegeben und denjenigen, die es vergessen hatten, wieder ins Gedächtnis gerufen. Das war auch nötig, denn jetzt ging es gleich ans Ei(ge)ngemachte: Das Arrangement dieses Stücks, von dem Orchestermeister, Jens Albrecht, selbst gemacht, verlangte nach den Strophen, die für Orchester und Chor gesetzt waren, auch den Einsatz des Publikums. Nach dieser gelungenen Einstimmung auf den Abend verlieh die Ingrid-zu-Solms-Stiftung das Stipendium dieses Jahres an Tina Ebert und wurde ihr persönlich von Frau Prof. Starzinski-Powietz übergeben.</p>
<p>	Darauf folgten zwei Stücke der Beatles, &#8222;Yesterday&#8220; und &#8222;With a little help from my friends&#8220;, gespielt von der Pop und Folk-AG. Die Besetzung blieb hier größtenteils auf der Bühne, um mit den nächsten Liedern, &#8222;Bésa me mucho&#8220; und &#8222;Tears in Heaven&#8220; das Thema des Abends vollständig weg vom barocken Händel zu modernerer Musik zu leiten. Der Chor setzte entsprechend mit dem &#8222;Titelsong&#8220; ein: &#8222;All things bright and beautiful&#8220; von John Rutter. Mit dem Gospel &#8222;Go tell it on the mountain&#8220; in einem Arrangement von Harry Simeone wurde dann die festliche Weihnachtsstimmung endgültig besiegelt. Jetzt musste alles gut gehen.</p>
<p>	Eine kurze Unterbrechung zur Musik kam jetzt auch, pünktlich nach dem thematischen Höhepunkt, in Form von Gedichten: eine &#8222;Geweihte Nacht&#8220; von Selina Schneider und eine &#8222;Reale Nacht&#8220; von Louisa Seichter. Die Gegenüberstellung der idealen Festtage auf der einen Seite, und dem, was die meisten Menschen wirklich erwartet holte die Zuschauer wieder auf den festen Boden der Tatsachen zurück.</p>
<p>	
<div class="bild rechts">
 <img width="340" src="/bilder/upload/DSC_0142.JPG" alt="" />
 <p></p>
</div>
Dieser Boden drohte manch einem aber auch gleich danach wieder unter den Füßen wegzurutschen. Denn Amin Kachabia, der eine alte italienische Arie in Begleitung von Alexander Held sang, verzauberte das Publikum mit seinem reinen, klaren Countertenor. Der Schock, einen offensichtlich männlichen Sänger sich in so hohe Tonlagen begeben zu hören, brandete zum Schluss in einen langen und lauten Applaus aus. Nicht weniger Beifall ernteten allerdings Max Mersiowsky und Christoph Dorn, die eine moderne Méditation von Marcel Mihalovici für Trompete mit Klavier aufführten. Diese seltsamen, komplexen Harmonien und Dissonanzen erfüllten den Raum mit ungewohnten Klängen, die alle Zuhörer unweigerlich in ihren Bann zogen.</p>
<p> Der Klassiker &#8222;Walking through a winter wonderland&#8220; von Mark Hayes, gesungen von Viktoria Jakobs und Amin Kachabia, diesmal in etwas tieferer Tonlage und wieder von Alexander Held begleitet, durfte natürlich auch nicht fehlen.</p>
<p>	Mit zwei Tänzen aus der Nussknacker-Suite von Peter Tschaikowsky, dem Blumenwalzer und dem russischen Tanz, gab das Orchester eine fröhliche Stimmung voller Tatendrang an, die nach dem vielleicht etwas sehr kitschigen &#8222;Winter Wonderland&#8220; als Abwechslung sicherlich willkommen war. Als Gegenzug trug Max Mersiowsky das Gedicht &#8222;Auf eine Christblume&#8220; von Eduard Mörike vor.</p>
<p>	Die Stimmung wurde für eine weitere Zeitreise in den Barock genutzt: Alena Beyer, Linda Shen und Phia Jensen spielten eine Triosonate von Johann Joachim Quantz für Querflöte, Oboe und Cello. Auch das nächste Stück, das Londoner Trio von Joseph Haydn, gespielt von Jens Albrecht und Claire Thürwächter auf der Querflöte und Phia Jensen auf dem Cello, war eher beruhigend.</p>

<p>	
<div class="bild links">
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 <p></p>
</div>
Mit moderner Musik ging es jetzt weiter: aus dem Musical, das im Januar 2010 bei uns gespielt wird, sangen Viktoria Jakobs und Andrea Bublitz das Lied &#8222;I know where I&#8217;ve been&#8220;. Auch der Chor ließ sich von diesem großen Sprung nach vorne mitreissen: Mit &#8222;On Eagles Wings&#8220;, arrangiert von unserem Musiklehrer, Jochen Doufrain, und &#8222;This little light of mine&#8220;, von Lorenz Maierhofer arrangiert neigte sich der Abend dem Ende zu. Vor der Verabschiedung durch Herr Herbst bedankten sich die Schüler der Jahrgangsstufe 12 noch bei Frau von Zitzewitz-Schänzer für die Anstrengungen, die sie sich mit unserem Auslandspraktikum gemacht hatte. Zum Schluss wurde vom Chor, dem Orchester und der Pop und Folk AG noch eine moderne Version von &#8222;Stille Nacht, heilige Nacht&#8220; aufgeführt. Der donnernde Applaus, der in Wogen in der Kirche umherging, verlangte nach einem encore-Stück, worauf Herr Doufrain mit dem Chor noch einmal &#8222;This little light of mine&#8220; sang. Die Gemüter waren gestillt, und das Publikum sowie die Schüler und Schülerinnen, die an diesem Abend teilgenommen hatten, liefen hinaus zum Glühweinstand, den einige hilsbereite Eltern aufgebaut hatten &#8211; bis auf die, die noch der Tontechnik AG beim Abbauen halfen.</p>
<p>	Insgesamt hat dieser Abend sehr erfolgreich den Hansenberg in seiner Vielfalt und im Zusammenhalt bestätigt. Auf das Weihnachtskonzert im nächsten Jahr darf aber trotzdem gehofft werden &#8211; &#8216;mal sehen, was es bringt.</p>
<div class="bild links">
 <img src="/bilder/upload/Weihnachtskonzert.jpg" alt="Weihnachtskonzert 2009" />
</div>
<p class="autor">Jakob Dahl, 12b</p>]]></description>
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			<category>Chronik</category>
			<pubDate>Wed, 20 Jan 2010 15:03:14 +0200</pubDate>
		</item>
	</channel></rss>
