Internatsschule Schloss Hansenberg

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Zurück auf dem Berg: Nach den Ferien

Sonntag, der 18. August, das Packen scheint Ewigkeiten zu dauern und man will es nicht zugeben, aber eigentlich versucht man sich nur davor zu drücken. Nach sechs Wochen Ferien ist es schwierig, sich klar machen zu müssen, dass die Schule jetzt wieder anfängt.

Fünf Stunden später rennt man panisch im Haus herum und fragt sich, warum man immer alles bis zum Schluss aufschieben muss. In zehn Minuten muss man los und man findet seine verdammten Süßigkeitenvorräte nicht! Das nächste Mal, verspricht man sich, das nächste Mal wird alles besser und früher organisiert. Bis zum nächsten Heimfahrtwochenende ist dieser Vorsatz jedoch wieder vergessen worden und das Chaos nimmt seinen Lauf.

Am Hansenberg angekommen sind erst einmal viele herzliche Begrüßungen und Auspacken angesagt. Das lässt sich aber leicht noch verschieben, da man ja die neuen Hansenberger mit Massen von neuen Namen, Gesichtern und überhaupt Menschen überrennen muss, die von ihnen meistens schnell wieder vergessen werden. Um 22 Uhr kehrt man in seine WG zurück und geht dann irgendwann auch mal schlafen. Natürlich erst, nachdem die WG genauestens über die eigenen Ferien Bescheid weiß.

Der Großteil der nächsten Woche wird damit verbracht, wieder in den Schulrhythmus einzusteigen und die anderen vom Hansenberg wiederzusehen oder eben neu kennenzulernen. Auf der anderen Seite trauert man natürlich auch den Ferien nach. Früh aufstehen, Hausaufgaben, Spülen und Putzen, darauf könnte man gegebenenfalls auch mal verzichten. Samstagmittag ist die Schulwoche dann endlich vorbei und man freut sich auf die Schlossparty am Abend; wen das nicht reizt, der kann zum Beispiel dann das ausnahmsweise nicht ausgelastete Internet genießen oder eben seine Hausaufgaben machen. Der Sonntag bildet einen schönen Wochenabschluss und man genießt seinen freien Tag. Erst ausschlafen, dann brunchen gehen und der Rest des Tages wird genau so verbracht, wie man es möchte.

Damit ist schon die erste Woche am Hansenberg vorbei. Einerseits hat man das Gefühl, sie ist wie im Flug vergangen, auf der anderen Seite kommt es einem vor, als wäre man schon seit Ewigkeiten wieder hier. Wie auch immer, man hat ein Jahr voller neuer Erfahrungen und Erlebnisse vor sich, das man auf jeden Fall genießen wird.

Jasmin Lü, Q1

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