Internatsschule Schloss Hansenberg

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Geschichte

Das Schloss Hansenberg wurde 1824 von dem Johannisberger Pädagogen und Schüler Pestalozzis, Johannes de Laspée, erbaut. Es sollte eine naturnahe Schule und Erziehungsanstalt für Waisenkinder entstehen. Leider wurde das Schloss nach dem frühen Tod des Erbauers nie in seinem Sinne genutzt.

Das Gebäude wechselte mehrmals seinen Besitzer und erfuhr unterschiedliche Nutzungen. Im Laufe der Zeit war es Weingut, Hotel und Gaststätte, hessische Katastrophenschutzschule und zuletzt bis zum Jahr 2000 Landesfeuerwehrschule.

Heutige Nutzung

Seit 2003 dient das märchenhafte Schloss den Schülern der Internatschule Hansenberg als beliebter Treffpunkt für ihre Freizeitgestaltung. Eingebettet zwischen dem Internatbereich und dem Schulgebäude fügt es sich perfekt in das grüne und gepflegte Bild des Schulgeländes. Eine breite Treppe führt in den Eingangsbereich, wo Schüler und Schülerinnen ihre Post abholen können. Hinter einer weißen Flügeltür befindet sich ein wahres Kleinod des Schlosses. Sei es ein gemütlicher Leseabend in kleiner Runde oder eine stimmungsvolle Party – der Kronleuchtersaal ist ein perfekter Ort für jede Angelegenheit. Für noch mehr Spaß in der Freizeit sorgen der Billard- und der Fernsehraum.
Über eine Wendeltreppe gelangt man in das Obergeschoss des Schlosses, das eine wunderbar ausgestattete Bibliothek beherbergt. Egal ob Flauberts „Madame Bovary“ oder die Sammelbänder der Organischen Chemie, hier liegt alles, was das Schülerherz begehrt.

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