Internatsschule Schloss Hansenberg

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Chronik

Geschichte: Thementag „Deutsche Demokratische Republik“

9. Dezember 2011

Am Freitag, den 09. 12. 2011 wurde für den Jahrgang Q3 ein Thementag „Deutsche Demokratische Republik“ organisiert, an dem sich die Schüler über viele verschiedene Aspekte informieren konnten. Der Einstieg erfolgte mit einem Vortrag von Herrn Grosch zu den Geschehnissen des 17. Juni 1953, um daran exemplarisch das totalitäre System der DDR zu verdeutlichen. Anschließend fügte Herr Herbst noch einige Worte hinzu.

In den nächsten beiden Schulstunden konnten sich die Schüler einen von sechs Workshops zum Thema DDR aussuchen. Das Spektrum war sehr vielfältig. Im ersten Angebot wurde eine Filmdokumentation über den Mauerbau und über die Methoden der Staatssicherheit angeschaut und analysiert. Des Weiteren wurde beim zweiten Angebot in Originalschulbüchern der DDR recherchiert und das Thema Schule und Bildung und damit verbunden Ideologie und Indoktrination erarbeitet. Wer es lieber etwas kreativer mag, konnte an einem Theaterworkshop teilnehmen, in dem ehemalige Stasigefangene ihre Erfahrungen und Erlebnisse in einem Theaterstück aufgearbeitet haben. Ebenfalls zum Thema Stasi war das vierte Angebot, in dem sich mit drei sehr verschiedenen Fallbeispielen intensiv befasst wurde. Außerdem gab es ein Angebot zu wirtschaftlichen Fragen in der DDR, und damit verbunden zur Planwirtschaft. Im letzten Angebot haben sich die Schüler selbstständig mit der Internetseite des mdr, „Eure Geschichte – das Schulprojekt zur DDR“, beschäftigt und interessante Dinge über das alltägliche Leben, zum Beispiel über Rockmusik und Kindersendungen, gelernt. Nach der Bearbeitungszeit haben alle Schüler ihr bearbeitetes Projekt den anderen Schülern vorgestellt, damit jeder etwas von jedem Thema erfahren konnte.

Als letzter Punkt des Thementages stand ein Zeitzeugengespräch auf dem Programm. Herr Thomas Mahler aus Wiesbaden erzählte den Schülern seine spannende Geschichte, wie er als Bewohner der Bundesrepublik während eines Aufenthaltes in Ostberlin einem jungen Bürger der DDR seinen Pass gab, damit dieser in die Bundesrepublik fliehen konnte. Er selbst wurde daraufhin etwa ein halbes Jahr in der DDR inhaftiert. Die Schüler waren sehr angetan von seinen Erzählungen und stellten interessierte Fragen. Die Zeit war dann leider viel zu schnell vorbei.

Alles in allem war es ein sehr interessanter Thementag, an dem man einige Dinge dazugelernt hat und andere in einem ganz anderen Licht sah.

Laura Pester, 13a

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